Täglich steigen Hunderte aus, nur um den neuen #Lehrter Bahnhof zu sehen
Berlin ist zweifelsohne um eine #Attraktion für #Touristen und #Bahnfreunde reicher: Der Lehrter Bahnhof zieht Tag für Tag Hunderte interessierte Besucher an, die nur kommen, sich die gigantische #Baustelle anzusehen oder einmalige Fotos zu schießen.
Die #BVG ist jetzt auch ein #Eisenbahnunternehmen und kann damit – theoretisch – den Betrieb der #S-Bahn übernehmen. Auch die #Übernahme von #Regionalbahn-Strecken in Brandenburg ist damit möglich. Vorläufig werde sich die BVG aber darum nicht bewerben, sagte Vorstandssprecher Hilmar Schmidt-Kohlhas dem Tagesspiegel. Die #Bahn nimmt den potenziellen Konkurrenten ernst. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat erst vor kurzem um ein Gespräch mit Schmidt-Kohlhas gebeten. Nach wie vor verfolgt Mehdorn das Ziel, die S-Bahn mit der BVG zu fusionieren.
Betriebsräte des Verkehrstechnikkonzerns #Bombardier in Ostdeutschland und Gewerkschaftsvertreter haben sich am Freitag an mehrere ostdeutsche Landesregierungen gewandt. „Wenn die #Aufträge der #Deutschen Bahn AG nicht kommen, sind in den #Bombardier-Werken #Hennigsdorf und Bautzen insgesamt 500 Arbeitsplätze bedroht“, warnte Michael Wobst, Betriebsratsvorsitzender in Henningsdorf. Langfristig sei sogar der #Standort Henningsdorf in Gefahr, sagte Wobst. Bislang sind keine Pläne des Bombardier-Managements bekannt, den Standort komplett zu schließen. Jedoch gibt es Überlegungen, Arbeitsplätze zu streichen und zudem Jobs in andere Werke zu #verlegen, falls sich der drohende #Auftragsausfall nicht kompensieren ließe.
Seit gestern fährt die Stern und #Kreisschifffahrt wieder ihre traditionelle #Haveltour, die über neun Jahre lang wegen des #Schleusenbaus in #Spandau nicht möglich war. Nachdem am Montag die #Schleuse an der #Zitadelle eröffnet worden war, hieß es gestern bei der größten Berliner #Reederei „#Leinen los“. Der Mann am #Schifferklavier spielte bei der Premierenfahrt sein „#Schiff ahoi – ich bleib dem #Wannsee treu“.
Ab 1. August sind Berlin und ganz Brandenburg erstmals komplett in einem Tarif- und Verkehrsverbund zusammengeschlossen. Dann werden die acht Verkehrsunternehmen der drei südlichen Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und der kreisfreien Stadt Cottbus, die bislang im Zweckverband ÖPNV Lausitz-Spreewald (ZÖLS) organisiert waren, Partner im VBB. Mit dem Zusammenschluss vereinfacht sich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg weiter. Denn dann gilt: Zwei Länder – ein Tarif – ein Verbund. Egal ob in Berlin, Prenzlau oder Cottbus – ab 1. August kann der Fahrgast dann bei insgesamt 43 Verkehrsunternehmen seinen Fahrausweis für jeden Fahrtwunsch im Verbundgebiet erwerben. Einheitliche Fahrgastinformationen und ein gemeinsamer Tarif mit einem zukünftig noch besser aufeinander abgestimmten Nahverkehrssystem sollen dafür sorgen, mehr Kunden für Busse und Bahnen zu gewinnen. Vor Ort werden die Kunden des Nahverkehrs über alle Vorteile und Neuerungen im persönlichen Gespräch informiert. Hierzu ist eine Informations-Tour ab dem 22. Juli 2002 einen Monat lang in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie Cottbus unterwegs. Die große Auftakt-Veranstaltung findet am 1. August 2002 ab 14.00 Uhr vor der Cottbuser Stadthalle statt. Im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, Berlins Justizsenatorin Karin Schubert, des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium Stephan Hilsberg sowie Vertretern der Berliner und Brandenburger Politik fällt der Startschuss für die Einführung des VBB-Tarifs in Südbrandenburg. Für Unterhaltung bis spät in die Nacht hinein sorgt ein abwechslungsreiches Informations-, Show,- Aktions- und Bühnenprogramm für jedes Alter und jeden Geschmack.
Die #Flughafengesellschaft will zum 1. August bei #Taxifahrern, die den #Flughafen ansteuern, kassieren, die Gewerbevertreter sind strikt dagegen und wollen sich „etwas einfallen lassen“, wie der Innungsvorsitzende Wolfgang Wruck sagte. Dem Flughafen droht nun ein #Taxi-Krieg. Ortsunkundige haben es seit dieser Woche ohnehin schwer, am Flughafen ein #Taxi zu finden. Vom Platz vor der #Haupthalle sind sie verbannt worden, die Hinweisschilder wurden bereits entfernt, neue aber bisher nicht angebracht.
»Dies ist ein erster großer Schritt auf dem Wege zu einer modernen #Wasserstraßenverbindung von Berlin zur #Ostsee. Die Güter-, Sport-, Personen- und #Freizeitschifffahrt soll die Zukunft Berlins mitgestalten.« Das sagte Achim Großmann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für #Verkehr, Bau- und Wohnungswesen am 15. Juli 2002 in Berlin anlässlich der feierlichen #Verkehrsfreigabe der neuen #Schleuse#Spandau. In rund viereinhalb Jahren Bauzeit entstand für rund 33 Mill. Euro eine Schleuse für bis zu 115 Meter lange #Schiffseinheiten.
Die moderne Eisenbahn darf nicht mehr #rangieren – zumindest nicht auf der #Stadtbahn zwischen dem #Ostbahnhof und #Charlottenburg. Deshalb muss der Organisator des einzigen privat betriebenen #Nachtzugs Deutschlands am Ostbahnhof für viel Geld zwei Lokomotiven einsetzen, um seinen Zug nach #Malmö abfahrbereit machen zu können. Die #Georg Verkehrsorganisation bietet diese Verbindung seit September 2000 an, nachdem sich die Bahn von diesem Verkehr zurückgezogen hatte. Seither hatte Georg schon mehrfach Probleme mit der Bahn.
In #Rangsdorf hat sich am 26. Juni 2002 der Verein „#Bürgerinitiative für eine #S-Bahn-Anbindung Rangsdorfs (#BISAR)“ gegründet. Ziel der 20 Gründungsmitglieder ist die #Wiederherstellung eines S-Bahn-Verkehrs von #Blankenfelde (Teltow-Fläming) bis #Rangsdorf.
Ab 1. August gilt der #VBB-Tarif in ganz #Brandenburg. Wollte man dem wunderschönen Park #Branitz am Stadtrand von #Cottbus einen Besuch abstatten, bedurfte es bislang eines #VBB-Fahrscheins bis #Lübben mit #Anschlussfahrschein bis Cottbus und eines weiteren Tickets für den #Stadtverkehr. Damit ist nun Schluss.