Bahnindustrie: Bombardier fordert Aufträge der Länder für die Bahn Betriebsräte befürchten sonst Stellenabbau in Hennigsdorf, aus Der Tagesspiegel

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Betriebsräte des Verkehrstechnikkonzerns #Bombardier in Ostdeutschland und Gewerkschaftsvertreter haben sich am Freitag an mehrere ostdeutsche Landesregierungen gewandt. „Wenn die #Aufträge der #Deutschen Bahn AG nicht kommen, sind in den #Bombardier-Werken #Hennigsdorf und Bautzen insgesamt 500 Arbeitsplätze bedroht“, warnte Michael Wobst, Betriebsratsvorsitzender in Henningsdorf. Langfristig sei sogar der #Standort Henningsdorf in Gefahr, sagte Wobst. Bislang sind keine Pläne des Bombardier-Managements bekannt, den Standort komplett zu schließen. Jedoch gibt es Überlegungen, Arbeitsplätze zu streichen und zudem Jobs in andere Werke zu #verlegen, falls sich der drohende #Auftragsausfall nicht kompensieren ließe.

Die Arbeitsplätze sind in Gefahr, weil die Deutsche Bahn Milliarden-Aufträge für #Regionaltriebzüge verschiebt. Bahnchef Hartmut Mehdorn begründet dies mit fehlender #Planungssicherheit: Die Bahn fordert von den Bundesländern langfristige #Verträge zur Bedienung des öffentlichen #Nahverkehrs. „Wir verstehen die Reaktion der Deutschen Bahn, auf Planungssicherheit zu drängen“, sagte Jürgen Conrad, der Konzernbetriebsratsvorsitzende der Deutschen #Waggonbau GmbH, einer #Bombardier-Tochter in Berlin. „Nur die Länder können diese Quadratur des Kreises …

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