Flughäfen: Easyjet landete zuerst Die Baustelle BER ist endlich ein Flughafen, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/easyjet-landete-zuerst-die-baustelle-ber-ist-endlich-ein-flughafen/26578998.html

Kurz nach 14 Uhr am Sonnabend klang es am „Berlin Brandenburg #Airport Willy #Brandt“ bereits wie an einem normalen #Flughafen. Ganz so, als hätte es das ganze Drama nie gegeben, das die Eröffnung des #BER um fast ein Jahrzehnt verspätete. „Flug EJU 3110 aus Tegel ist soeben gelandet“, schallte eine Frauenstimme klar und verständlich aus den Lautsprechern in der #Haupthalle des neuen Fluggastterminals, wo an Bildschirmen einige Schaulustige das Geschehen verfolgten.

Wenige Minuten später dann die nächste Durchsage, auch LH 2020 aus München hatte erfolgreich aufgesetzt. Ein bisschen Beifall, das war’s. Und dann war der BER in Betrieb. Ganz unspektakulär, getreu der vom #Flughafenchef ausgegebenen Parole „Wir machen einfach auf.“

So ganz nach Drehbuch lief die Premiere allerdings doch nicht – wofür aber ausnahmsweise keiner der Beteiligten etwas konnte, sofern man den märkischen Wettergott nicht dazuzählt: Tiefhängende Wolken hatte die geplante #Parallellandung der #Lufthansa- und #Easyjet-Maschine kurzfristig verhindert. Auf der #Südbahn, die erst am Mittwoch in Betrieb geht, war ein #Instrumentenanflug noch nicht möglich, eine Parallellandung wäre nur bei #Sichtflugbedingungen möglich gewesen. Und natürlich ging Sicherheit vor.

So lag das Privileg der ersten Landung bei Easyjet-Pilot Thomas Wilpert, der …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Sperrung der Stadtbahn An den Bahnhöfen gibt’s Gedränge, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/sperrung-der-stadtbahn-an-den-bahnhoefen-gibts-gedraenge/24998412.html

Am Bahnhof #Zoo drängen sich am Dienstagmorgen vor allem die #Pendler. Einige Rollkoffer klackern, genervte Flüche. Es dauert Minuten, bis alle Fahrgäste den vollen #RE2 aus Nauen verlassen haben. Alle müssen #umsteigen: Denn seit heute fährt nur noch die S-Bahn zwischen Zoo und #Hauptbahnhof – und das für die nächsten sechs Wochen.

Obwohl die #Sperrung wegen Bauarbeiten seit langer Zeit angekündigt ist, gibt es zumindest am Zoo weder Durchsagen noch Info-Tafeln. Besonders Touristen laufen verwirrt auf den Bahnsteigen umher, fragen sich durch. Vor allem hier am Zoo ist das mit sehr langen Wegen verbunden ist, da der Bahnhof selbst eine #Großbaustelle ist. Die #Haupthalle ist gesperrt, es bleibt nur der mehrere hundert Meter lange Weg über den Hardenbergplatz.

Mit einer kleinen Änderung könnte die Bahn das Aussteigen am Zoo erleichtern – indem die Züge am Bahnsteig 100 Meter weiter vorfahren. So ließen sich die beiden #Treppen zum einzigen #Ausgang schneller erreichen. Trotz der seit Monaten andauernden Bauarbeiten am Zoo halten die Züge weiterhin mittig in der …

Flughäfen: Tag der offenen Tür Riesen-Andrang am Flughafen Tempelhof Beim Tag der offenen Tür am ehemaligen Flughafen Tempelhof mussten die Veranstalter sogar kurzzeitig den Zugang schließen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212583047/Riesen-Andrang-am-Tempelhofer-Flughafen.html

Berlin. Die Geschäftigkeit erinnerte beinahe an alte Zeiten. Für einen Nachmittag war die #Haupthalle des ehemaligen #Flughafens #Tempelhof voller Menschen. Ein Flugzeug bestieg allerdings niemand. Vielmehr waren mehr als 20.000 Besucher am Sonnabend zum Tag der offenen Tür gekommen. Es war der erste seit der #Stilllegung im Jahr 2008. Und es soll nicht der letzte sein.
Neben der Haupthalle mit #Transitgang und dem überdachten #Vorfeld konnten etwa die #Dachterrasse, #Hangar fünf oder eine #Luftschutzanlage besichtigt werden. Gleichzeitig haben auch einige der Mieter des Gebäudes ihre Türen geöffnet, darunter die #Verkehrslenkung Berlin oder der Rock 'n' Roll-Club #Silverwings. Insgesamt 16 geführte Touren wurden zum Teil mehrfach hintereinander angeboten.

Auch wenn am Tag der offenen Tür nur ein Bruchteil des Flughafens geöffnet war, konnte man innerhalb der fünf Stunden kaum alles schaffen. Denn betrachtet man das Gebäude in Zahlen, ist es einfach gigantisch. Über 1,2 Kilometer erstreckt es sich als Viertelkreis vom #Kopfbau Ost am #Columbiadamm bis zum Kopfbau West südlich des U-Bahnhofs #Paradestraße. Hinzu kommen die Flügel rund um den #Ehrenhof am Platz der Luftbrücke.

Auf einer Fläche von 30 Hektar erstreckt sich ein Labyrinth aus 8000 Räumen. In Teilen wurde das zwischen 1936 und 1941 errichtete Gebäude nie fertiggestellt. Aufgrund der Größe sei es weniger ein Gebäude, als ein ganzes Stadtquartier, sagte Jutta Heim-Wenzler. Dieses will die neue Geschäftsführerin der landeseigenen Tempelhof Projekt GmbH nun in sein Umfeld integrieren. Dazu gibt es viel zu tun. "Die hohe Dringlichkeit und die Größe des Sanierungsbedarfs haben mich schier umgehauen", sagte Heim-Wenzler weiter.

Rund 5000 Störfälle wurden seit Anfang des Jahres gezählt. Beinahe täglich fällt die #Dampfheizung aus. Trafos sind immer wieder defekt, und das Dach ist in Teilen undicht. "Allein 300 bis 400 Millionen Euro würde es kosten, um den Havarien …

Flughäfen: Flughafen-Baustelle BER Im Inneren des Monsters von Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-baustelle-ber-im-inneren-des-monsters-von-schoenefeld,11546166,30160094.html Wie sieht es aus auf der #Flughafen-Baustelle? Und: Werden die #BER-Bauleute diesmal pünktlich fertig? Fragen über Fragen. Ein Vor-Ort-Termin. Plötzlich ist sie da, die Erinnerung. Die Erinnerung an frühere #Besichtigungen der BER-Baustelle in #Schönefeld, die stets demselben Muster folgten. Ein Flughafen-Manager sagt: „Wir sind im Zeitplan. Sicher, wir haben ein paar kleinere Probleme, aber wir werden den Termin schaffen.“ Einige Zeit später wird die Eröffnung abgesagt, weil man es doch nicht geschafft hat. An diesem Mittwoch ist es Jörg Marks, der neue #Technik-Chef des Flughafens, der über die Baustelle führt. Marks sagt: „Man soll nie nie sagen, aber wir sind auf einem guten Weg. Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen.“ Wie realistisch ist die Ankündigung diesmal? Déjà-vu in der #Haupthalle: Auch hier tauchen ungute Erinnerungen auf, an die Eindrücke während der ersten Besuche. Wie #beengt der Raum, in dem die Passagiere ihre Bordkarten abholen und ihr Gepäck abgeben werden, immer noch wirkt! Ein Raum ohne Platz, zugestellt mit neun Check-In-Inseln, bei denen absehbar ist, dass sich die Warteschlangen vor den Schaltern mit denen der Sicherheitskontrollen kreuzen werden. Fast ohne Bänke, dafür mit Anzeigentafeln, deren #Mini-Schrift …