Die #Tarife für Fahrten mit Bahnen und Bussen werden in diesem Jahr nicht steigen. Sie sollen dafür zum 1. März 2003 und dann wieder zum 1. August 2004 erhöht werden. Darauf einigte sich gestern der #Beirat der im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) zusammengeschlossenen Betriebe. Die #BVG hatte eine Erhöhung zum 1. August 2002 gefordert, während die #S-Bahn für eine #Nullrunde in diesem Jahr eintrat. Der BVG-Vorstand sei mit der Entscheidung nicht zufrieden, sagte Sprecher Ulrich #Mohneke, doch habe man den Beschluss akzeptiert, um weiter einheitliche …
Am Samstag, 11. Mai: Familienfest mit umfangreichem S-Bahn-Sonderverkehr
Der Bahnhof Nikolassee im Südwesten der Stadt hat eines der schönsten Empfangsgebäude der Berliner S-Bahn überhaupt. Auf zwei Bahnsteigebenen bildet er den Schnittpunkt zwischen den Linien S1 und S7. Das 1902 von den Architekten Fritz Brüning und Paul Vogler geschaffene Empfangsgebäude in Backsteingotik ist auch heute noch stadtbildprägend für die idyllische Villenkolonie im Zehlendorfer Ortsteil. Es besticht durch zahlreiche Zinnen, Bögen, Ziergiebel und Vorbauten. Markanter Mittelpunkt ist der Turm mit der Uhr.
Der 100. Geburtstag des „rot-weißen Schlosses“ ist am Samstag, 11. Mai, 10 bis 22 Uhr, Anlass für ein großes Familienfest, zu dem S-Bahn Berlin GmbH, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf (Fachbereich Wirtschaft und Märkte) und die Arbeitsgemeinschaft Nikolassee herzlich einladen. Der Bahnhofsvorplatz wird zum Festplatz. Über 50 Marktstände bieten Handwerkskunst und Bahnsouvenirs. Im Rahmen des Unterhaltungsprogramms präsentieren sich die Rockgruppe Petticoat, die Bigband der Musikschule Steglitz-Zehlendorf, das Salonorchester Berlin und die JFK-Bigband. Ein umfangreiches Kinderprogramm erwartet die jüngsten Besucher. Für Essen und Trinken ist ausreichend gesorgt.
Zur Information über die laufenden und bevorstehenden Maßnahmen der Grunderneuerung des S-Bahn-Netzes im Südwesten Berlins gibt es eine besondere Ausstellung. Bei „S-Bahn im Dialog“ beantworten Verantwortliche der DB Projekt Verkehrsbau und der S-Bahn Berlin GmbH alle Fragen.
Zur Anreise nach Nikolassee werden die zahlreichen S?Bahn-Sonderzüge empfohlen. Auf der Linie S1 zwischen Frohnau und Wannsee fährt der S-Bahn-Traditionszug im Regelfahrplan (zum VBB-Tarif). Als besonderer Höhepunkt ist auch der Museumszug im Originalzustand der zwanziger Jahre unterwegs. Dieser startet um 12.20 und 14.40 Uhr ab Ostbahnhof über die Stadtbahn Richtung Nikolassee. Die Hin- und Rückfahrt kostet 3 EUR (Kinder von 4 bis 13 Jahren 2 EUR). Mit der Panorama-S-Bahn geht es um 15 Uhr ab Nikolassee über die Wannseebahn nach Gesundbrunnen und zurück. Um 17 Uhr startet der gläserne Zug ab Nikolassee über die Stadtbahn zum Ostbahnhof und zurück. Tickets kosten 8 EUR und sind nur am S-Bahn-Infomobil auf dem Festplatz erhältlich.
Die Bahn hat für den #Flughafen-Express nach #Schönefeld die Signale intern auf #Rot gestellt. Während der #Flughafen nach der derzeitigen Planung Ende 2007/Anfang 2008 eröffnet werden soll, will die Bahn den #Express-Zug vom #Lehrter Bahnhof zum künftigen Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) erst „voraussichtlich“ vom Dezember 2009 an rollen lassen. So hat es jetzt der Vorstand beschlossen. Vor einem Jahr hatte Bahnchef Hartmut Mehdorn noch versprochen: „Wenn der Flughafen da ist, wird auch die Bahn da sein“.
Die #S-Bahn ist der Zeit weit voraus – zumindest in ihren Prospekten. In Ihrem neusten Heft «Reisen in der Stadt» hat das Verkehrsunternehmen einen Plan abgedruckt, der auch noch gar nicht existierende Linien zeigt. In der ohne Jahresangabe und schlicht mit «Zielnetz» beschriebenen Grafik wurden von flinker Hand schon einmal die Linien S 6, S 45 und S 85 bis an den #Lehrter Zentralbahnhof gezeichnet.
Auch nach Berlin gibt es viele #Nachtfahrangebote z. B. • von #Eberswalde 0.17 Uhr nach Zoologischer Garten (WE) • von #Neuruppin 23.42 Uhr nach Charlottenburg (WE) • von #Jüterbog 1.00 Uhr bzw. #Luckenwalde 1.09 Uhr nach Zoo (täglich) • von #Nauen 1.29 Uhr nach Friedrichstraße (WE) • von #Wünsdorf Waldstadt 0.52 Uhr nach Zoo (WE) • von #Brandenburg (H.) 0.05 nach Zoo (WE) • von #Frankfurt (O) 0.09 Uhr nach Zoo (täglich)
Am Wochenende, wenn in Berlin die Nacht zum Tag wird, in Diskos die Luft brennt, Szenekneipenwirte auf eine sehr lange Arbeitsnacht eingestellt sind, dann muss auch der Partymensch mit dem größten Stehvermögen nicht befürchten, die letzte #S-Bahn zu verpassen. Es gibt in den Nächten zum Sonnabend und Sonntag keine #letzte S-Bahn. Die S-Bahn macht #durch!
Frankfurt (Oder) setzt Zeichen für umweltorientierten Wettbewerb im ÖPNV Am 25. April 2002 unterzeichnete die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) im Stammsitz der MAN Bus GmbH in Salzgitter den Kaufvertrag für 22 Erdgasbusse in der Niederflurtechnik, die im Rahmen eines Demonstrationsprojektes vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) setzt somit ein Zeichen für einen zukünftigen umweltorientierten Wettbewerb im Öffentlichen Nahverkehr. Die Anschaffung der neuen Busflotte kommt vor allem der Frankfurter Bevölkerung zu gute, da der Einsatz dieser Busse wesentlich zur Reduzierung der Schadstoff- und Lärmemission in der Stadt und damit zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen wird. Wesentliche Partner in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase sind die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH mit dem Bau einer Erdgastankstelle und die Stadtverwaltung mit eindeutig kommunalpolitischen Richtlinien. In die gegenwärtige Überarbeitung des Nahverkehrsplanes der Stadt Frankfurt (Oder) gehen durch dieses Projekt erstmals definierte Umweltstandards für den Öffentlichen Nahverkehr ein und haben somit Vorbildcharakter für andere Aufgabenträger im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und in ganz Deutschland. Die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) setzt mit ihrer konsequenten umweltorientierten Unternehmensstrategie einen Maßstab im künftigen Wettbewerb um Nahverkehrsleistungen. Im Gebiet des Verkehrsverbundes ist dieses jedoch keine Einzel-maßnahme. Die BVG bestellt im Rahmen des Demonstrationsprojektes dieselbetriebene Busse, die ebenfalls dem höchsten technischen Umweltstandard für besonders schadstoffarme Nutzfahrzeuge entsprechen. Die VBB GmbH selbst beteiligte sich unlängst an der Entwicklung von Umweltstandards für umweltfreundlichere Schienenfahrzeuge auf den Regionalbahnlinien, die erstmalig bei der derzeitigen Ausschreibung des Netzes „Ost“ zum Tragen kommen. Die VBB GmbH forciert die Verankerung von Qualitäts- und Umweltstandards in den Nahverkehrs- und Landesentwicklungsplänen durch die Aufgabenträger, um im zukünftigen Wettbewerb nicht nur auf den Preis zu setzen, sondern ein kunden- und umweltorientiertes Nahverkehrsangebot in allen Bereichen der Verkehrsdienstleistung einzufordern und zu bestellen.
Der Verzicht des Senats auf den #Weiterbau der #U-Bahn-Linie #U5 kann für das Land teuer werden. Der #Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages hat gestern gefordert, von Berlin die bereits verbauten #Bundesmittel zurückzuholen, wenn der Senat nicht unverzüglich einen #Zeitplan für den Weiterbau vorlegt. Knapp 75 Millionen Euro müsste Berlin dann aufbringen. Für den Weiterbau wären nach den letzten Berechnungen etwa 51 Millionen Euro fällig gewesen. Der Senat hofft weiter, beim Bund einen Verzicht auf die Rückzahlung erreichen zu können.
Die Flughäfen #Schönefeld, #Tegel und #Tempelhof haben im vergangenen Jahr erneut einen Gewinn eingeflogen, trotzdem ist die Berlin Brandenburg #Flughafen Holding (#BBF) weiter auf Zuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen. Den größten Batzen muss sie für den geplanten #Ausbau Schönefelds zum Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) aufbringen, der ursprünglich privat finanziert werden sollte. Die Verhandlungen mit dem Konsortium von IVG und Hochtief laufen seit Ostern. Am Jahresende wird der Kredit für das so genannte Baufeld Ost in Schönefeld fällig. Wenn die 288 Millionen Euro aus dem missglückten Grundstücksgeschäft zurückgezahlt werden müssen, wären auch hier Hilfen der Gesellschafter erforderlich. Noch sind dafür Berlin, Brandenburg und der Bund zuständig.