Die #Yorckbrücke Nr. 5 ist eins der skurrilsten Dauerbrennerthemen im Bezirk. Seit Jahren steht nur noch der backsteinerne #Unterbau in Höhe der #Bautzener Straße auf beiden Seiten der Yorckstraße. Aber in diesem Jahr soll sie endlich fertiggestellt werden und erstmals zu nutzen sein. Im Juni ist die Inbetriebnahme des „#Fußgängerstegs Yorckbrücke Nr. 5“, wie die Brücke offiziell heißt, geplant. Das teilte der Sprecher der Senatsverwaltung für Umwelt, #Mobilität und #Verkehr, Jan Thomsen, auf Anfrage des Tagesspiegels mit. Dann soll sie endlich von Fußgängern und #Radfahrern als Verbindung im Rahmen des #Nord-Süd-Grünzuges bis zum Park am #Gleisdreieck genutzt werden können.
Schlamperei und Behördenversagen. Vor einem Jahr berichteten wir über die gefährlichste #Kreuzung von Mitte. Hat sich an der #Ebertsbrücke seitdem etwas getan? Ein Ortsbesuch.
An einem nasskalten Januartag um zwölf Uhr hat sich die Berliner Zeitung mit Almut Neumann verabredet, der Verkehrsstadträtin von Berlin-Mitte. Treffpunkt: das südliche Ende der Ebertsbrücke. Der Grund: An der Straßenkreuzung zwischen Am #Weidendamm, #Kupfergraben und #Geschwister-Scholl-Straße werden Verkehrsteilnehmer durch 152 Meter massives einbetoniertes Stahlgeländer an einem sicheren Überqueren der Straße gehindert. Stattdessen wird hier seit 30 Jahren (das Geländer ist ein Relikt aus DDR-Zeiten) gesprungen und gekrochen. Wohl keine Kreuzung in Berlin ist so irre, dumm und gefährlich.
Umwidmung des Teilabschnitts von Französischer bis Leipziger Straße wird ab 30. Januar wirksam – Ziel: ein moderner Stadtraum im Kontext aller Verkehrswende-Projekte in Mitte
Der rund 500 Meter lange #Teilabschnitt der #Friedrichstraße zwischen #Französischer und #Leipziger Straße wird, wie angekündigt, dauerhaft zur #Fußgängerzone. Die dafür nötige offizielle #Umwidmung (die sogenannte #Teileinziehung) der Straße wird am 27. Januar 2023 im Amtsblatt verkündet und via #Sofortvollzug am Montag, den 30. Januar 2023, auf dieser Rechtsgrundlage wirksam. Von diesem Tag an ist der Abschnitt damit endgültig autofrei.
Frage 1: Woran lag es, dass die #Brücke sich innerhalb von 2,5 Jahren in der #Beschaffenheit so verändert hat, dass nun eine #Sperrung vorliegt, obwohl das damalige Ergebnis der außerplanmäßigen #Prüfung ergab, dass eine akute Sperrung nicht drohe? Antwort zu 1: Bei der außerplanmäßigen #Bauwerksprüfung im Jahr 2020 wurde im Ergebnis festgestellt, dass die Stand- und #Verkehrssicherheit beeinträchtigt sind und die #Dauerhaftigkeit des Bauwerkes nicht mehr gegeben ist. Gemäß Definition der ermittelten Zustandsnote von 3,0 (nicht ausreichender Zustand) kann die weitere #Schadensausbreitung dazu führen, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist. Im Zusammenhang mit einer unterjährigen #Bauwerksüberwachung wurde im Oktober 2022 eine Zunahme des Umfangs der relevanten Schäden, insbesondere am brückenoberseitigen #Gehbahndeckblech, festgestellt. Die Verkehrssicherheit ist daraufhin als nicht mehr gegeben bewertet und infolgedessen eine #Nutzungseinschränkung mittels Sperrung des Bauwerkes veranlasst worden.
In der Antwort auf die schriftliche Anfrage Drucksache 19/10146 aus November 2021 wird ausgeführt, was gegen die #Sanierung und #Wiederinbetriebnahme des Fußgängertunnels am Bahnhof #Schöneweide spricht, weshalb auch die Sanierungsarbeiten eingestellt werden. Für welchen Zeitraum wird der #Rückbau des Tunnels anvisiert?
Frage 1: In welchem Umfang sind dem Senat Unfälle zwischen #Fußgängern und #Radfahrern oder Nutzern von motorisierten Rädern auf der “#Schneckenbrücke” bekannt? a. Werden diese Unfälle statistisch erfasst? Wenn ja, bitte die Anzahl und Art der Unfälle mit Jahreszahlen tabellarisch auflisten. b. Wurden darunter auch Unfälle erfasst, an denen Kinder beteiligt waren? Bitte Anzahl und Jahr nennen.
Wie viele #Mittel stehen den Bezirken (bitte einzeln auflisten) für die Herstellung von #unbefestigten#Gehwegen und zur #Sanierung von Gehwegen jeweils in den Jahren 2023 und 2024 zur Verfügung?
Frage 1: Wie ist der Stand der #Bauarbeiten des sogenannten Spreeuferwegs von #Jannowitzbrücke bis #Schillingbrücke und wann sind diese abgeschlossen? Antwort zu 1: Zwischen der Schillingbrücke und dem #Wilhelmine-Gemberg-Weg haben im November die bauvorbereitenden Maßnahmen für das sogenannte #Provisorium#Spreeuferweg begonnen. In den Wintermonaten folgen Baumpflege- und Fällarbeiten. Die Garten- und #Landschaftsbaumaßnahmen werden nach der Vorlage der #Ausschreibungsergebnisse voraussichtlich im März/April starten und bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Der 2. Bauabschnitt vom Wilhelmine-Gemberg-Weg bis zur #Michaelbrücke ist noch bis Ende 2024 durch die #Baustelleneinrichtung für das Vorhaben „#Elements“ blockiert. Dann kann auch dieser Teil realisiert werden. Der Abschnitt zwischen Michaelbrücke und Jannowitzbrücke soll folgen. Die konkrete Planung für diesen Bereich ist noch nicht erarbeitet.