Berlin ist die Stadt der #Brücken. Für 835 von ihnen fühlt sich das Land Berlin zuständig, für #Autobahnbrücken ist es der Bund, viele gehören der Bahn. Eines eint sie: Der #Sanierungsbedarf ist immens, viele mussten bereits wegen #Einsturzgefahr gesperrt werden. Sieben Projekte im Überblick:
Am 27. September 2023 wird die am #Nordufer der #Spreemündung gelegene alte #Wartestelle „#Spreeschanze“ von SOW km 0,221 bis km 0,403 rechtes Ufer aufgehoben und dafür eine Teilstrecke der stromauf neu errichteten Wartestelle „Spreeschanze“ von SOW km 0,619 bis km 0,847 rechtes Ufer in Betrieb genommen. Das #Stillliegen von Fahrzeugen ist auch an der neuen Wartestelle untersagt.
Der Bereich der alten Wartestelle „Spreeschanze“ wird jetzt im Zuge einer #Ausgleichsmaßnahme zu einer ökologisch wertvollen #Flachwasserzone umgebaut.
„Nächster Halt #Kottbusser Tor“ – wer kennt es nicht in Berlin? Die historische #Hochbahn zwischen Ost und West trifft auf den #Nord-Süd-Tunnel der U8. Schon immer #Verkehrsdrehscheibe; häufig genug auch Brennglas für Berlins Licht- und Schattenseiten. Was heute kaum einer weiß: Der „Kotti“ war einer der ersten Webknoten im einst modernsten U-Bahn-System der Welt.
Am #Haupteingang des Berliner Hauptbahnhofs macht ein Musiker auf sich aufmerksam, ein Verkäufer bietet Obdachlosenzeitungen feil, Reisende drängeln sich durch die Türen. Und auf dem #Europaplatz warten einige Taxen auf Kundschaft. Das sollte auch so bleiben, findet Richard Leipold von der Berliner #Taxivereinigung, der etwa 50 Unternehmen vertritt.
Wie ist das eigentlich mit den #Grünanlagen, müssten die nicht #beleuchtet werden? Das hat sich eine Tagesspiegel-Leserin gefragt, nachdem sie von Prenzlauer Berg nach Alt-Hohenschönhausen gezogen ist. Sie ist irritiert, dass viele Wege zwischen den Wohnhäusern im #Dunkeln kaum oder gar nicht beleuchtet werden.
Wenn es draußen regnet oder zu heiß ist, wenn die Sonne knallt oder Schneegestöber einem die Sicht raubt, ist es drinnen am schönsten. Natürlich nicht nur dann, aber die Rettung ins #Trockene und #Wohltemperierte hat einen ganz eigenen Reiz.
Mit rund 330.000 Reisenden und Besuchern täglich gehört der Berliner #Hauptbahnhof zu den vier #meistfrequentierten Bahnhöfen in Deutschland. Die Deutsche Bahn hält es deshalb offenbar für nötig, das 2006 eröffnete Gebäude teils #umzubauen.
In diesem Jahr nehmen berlinweit insgesamt 40 Projekte teil
Berlin und der Internationale #Autofreie Tag stehen am 22. September bereits zum vierten Mal ganz im Zeichen der #temporären#Spiel- und #Nachbarschaftsstraßen. In der Zeit von 15 bis 19 Uhr werden in allen zwölf Bezirken insgesamt 40 #Straßenabschnitte im #Nebenstraßennetz für Groß und Klein zum Spiel und Spaß, oder andere gemeinsame nachbarschaftliche Aktivitäten freigegeben und für den Auto- und #Radverkehr gesperrt. Auch in den kommenden beiden Jahren stehen die erforderlichen Mittel für das #Spielstraßenprojekt zur Verfügung, sodass regelmäßig stattfindende temporäre #Spielstraßen über den Sommer weiterhin ausgerichtet werden können.
Zwischen den Gleisen wächst das Gras, die Schienen sind mit braunem Rost überzogen. Seit 2018 ist der regelmäßige #Zugverkehr auf der #Goerzbahn am Dahlemer Weg eingestellt. Eigentlich sollte längst wieder Betrieb sein auf der Strecke zwischen dem alten Bahnhof #Schönow an der Goerzallee und Lichterfelder West. Vor mehr als einem Jahr hatten alle Beteiligten erklärt, dass wieder #Züge rollen werden. Sogar von einer kulturellen Nutzung des Bahnhofsgebäudes war die Rede.