Archiv der Kategorie: Fähren

Straßenverkehr: Neue Spreebrücke öffnet in Treptow 420 Meter ist sie lang, doch fast keiner kennt sie: Die Minna-Todenhagen-Brücke öffnet am 21. Dezember., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-neue-spreebruecke-oeffnet-in-treptow/20693898.html

Die parallele #Fährlinie in Treptow bleibt erhalten.
Sie ist die zweitlängste #Spreequerung, und doch kennt sie kaum jemand, zumindest außerhalb von #Treptow. Gestatten, #Minna-Todenhagen-Brücke, die 420 Meter lange Stahlbetonquerung der Spree in Höhe Britzer Verbindungskanal. Immerhin fast halb so lang wie die Rudolf-Wissell-Brücke, die eine Distanz von 926 Metern über der Stadtautobahn überwindet.
 Am 21. Dezember soll das neue Bauwerk für den Verkehr freigegeben werden. Das teilte der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft mit. Von der Senatsverkehrsverwaltung gab es noch keine offizielle Bestätigung für den Termin. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick gab zumindest indirekt den Hinweis, dass Düsterhöft richtigliegt. Offenbar wird es auch einen kleinen Festakt geben, darauf hatte die Senatsverwaltung bei Baubeginn 2014 verzichtet, was bei den Südost-Berlinern gar nicht gut ankam.

Die vierspurige Brücke verbindet die Rummelsburger Straße, die nach Köpenick führt, mit der B 96 auf der südwestlichen Spreeseite. Die Brücke soll vor allem Oberschöneweide vom Durchgangsverkehr entlasten und langfristig eine Querverbindung von Köpenick und Karlshorst zur Autobahn 113 am Teltowkanal schaffen. Die Baukosten wurden bislang mit rund 50 Millionen Euro angegeben. Weil 2015 ein Brückenteil in die Spree stürzte, verzögerte sich die Fertigstellung. Auch andere Probleme wie der mit Munitionsresten kontaminierte …

Schiffsverkehr: „Paule III“ ohne Kapitän Ronald Kebelmann, der berühmteste BVG-Fährmann, geht in den Ruhestand., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/elf-ruderschlaege-pro-fahrt-paule-iii-ohne-kapitaen/20571276.html

Eigentlich wechselt er nur die Seite, vom #Fährmann zum Fahrgast. Im Mai will Ronald #Kebelmann zu einer Kreuzfahrt aufbrechen, in den Norden: Schottland, Island, Norwegen. Da kommen schon ein paar tausend Seemeilen zusammen. Die #Müggelspree-Überfahrt von #Rahnsdorf nach #Müggelheim wird dagegen in Ruderschlägen gemessen. Elf braucht es, bei Rückenwind und gutem Gesamtbefinden. In diesem Herbst hat sich der 63-Jährige letztmals in die #Riemen gelegt, nach 14 Jahren Dienst auf der #Ruderfähre „#Paule III“ ist er nun im Ruhestand.
Bis 2016 sah es so aus, als müsste auch Paule III aufs Altenteil. Der Senat wollte die Verbindung F 24 einstellen, doch dagegen erhob sich deutlicher Protest. Und Kebelmann, von imposanter Statur, zusammen mit seiner Fähre auf zehntausenden Ausflügler-Smartphones verewigt, sagte einen wichtigen Satz: „Die Ruderfähre gehört nach Rahnsdorf wie der Hauptmann nach Köpenick.“

Das brachte auch den damaligen Verkehrssenator Andreas Geisel zum Nachdenken. Er brach nach Rahnsdorf auf, stieg ins Ruderboot und verkündete die Rettung des marinen Kulturguts, das wie vier weitere Fähren im Stadtgebiet von der Weißen Flotte Stralsund betrieben wird, im Auftrag der BVG.

Immer etwas Seemannsgarn

Ab Mai wird ein jüngerer Nachfolger die Fähre übernehmen und immer freitags, sonnabends, sonntags und feiertags maximal acht Personen übersetzen. Voraussetzung für einen BVG-Ruderer sind nicht kräftige Oberarmmuskeln, sagt Kebelmann. „Man muss nicht unbedingt ein Athlet sein, aber mit dem Herzen dabei, die Leute unterhalten, was erzählen – muss nicht immer stimmen.“

Seemannsgarn halt, was genau sich dazu eignet, verrät Kebelmann lieber nicht. Besonders lustig wird es immer am Herrentag, dann kommen Studenten, Lehrlinge und …

Schiffsverkehr + Fähren: Fährmann Karl-Heinz (77) Ein Leben als Übersetzer – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/faehrmann-karl-heinz–77—ein-leben-als-uebersetzer–28575912

Berlin – Jede Birke steht für einen #Fährmann. Vier sind es, die neben dem Fähranleger #Wilhelmstrand in den Himmel ragen. Und ganz in der Nähe steht er: Karl-Heinz Troitzsch, 77 Jahre alt. Blaue Jeans, blauer Schal, blaue Jacke, wie es sich gehört für jemanden, dessen Leben das Wasser ist. Ein Leben als #Übersetzer – von einem ans andere #Ufer. Er schaut hinauf in die Baumkronen, die Blätter rascheln leise im Wind. „Als ich vor vielen Jahren auf der #Fähre arbeitete, pflanzte jeder Fährmann einen der Bäume. Der Stamm meiner Birke war damals so dick wie ein Finger.“

Vierzehn Jahre lang fuhr Troitzsch als Fährmann das Schiff, das viele als „#F11“ kennen – und das seit Monaten für Diskussionen sorgt. Die Fährlinie ist Berlins älteste, viele sehen sie als Denkmal der Verkehrsgeschichte der Stadt. Und doch will der Senat sie kappen, weil die Minna-Todenhagen-Brücke, die 600 Meter Luftlinie entfernt entsteht, sie überflüssig macht – meint man an den Schreibtischen der Verwaltung. „Wissen Sie was“, sagt Karl-Heinz Troitzsch, „das ist das Traurigste, was ich in meinem ganzen Leben gehört habe.“
Im Leben von Karl-Heinz Troitzsch spielte eben jene Fähre eine große Rolle. Von 1990 bis 2004 verdiente er auf dem Schiff sein Geld, fuhr täglich von Wilhelmstrand nach Baumschulenweg und zurück. Seine Karriere am Wasser begann 1958 bei der Marine, er fuhr bis 1977 ein Minenleg- und Räumschiff.
"Ich werde ein Boot haben"

Danach suchte er in Berlin einen Job. „Ich wollte weiterhin am Wasser arbeiten, mit Booten, mit Schiffen und mit Menschen.“ Also stieg er beim VEB Sportstättenbetrieb Berlin ein und kümmerte sich als Streckenmeister um die Grünauer Regattastrecke. Etwas später versetzte man ihn in die Werner-Seelenbinder-Halle. „Der, der dort die Verantwortung hatte, war krank.“ Auch heute, Jahre danach, klingt Troitzsch nicht begeistert. Das Gute war: Er lernte viele Menschen kennen. „Eines Tages traf ich einen Matrosen, der bei der Weißen Flotte arbeitete. Er machte mir klar, dass er meine Zukunft nicht in einer Turnhalle sieht, sondern …

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Fahrgastsprechtag BVG 2017, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11140/fahrgastsprechtag-bvg-2017/

Am 04.10.2017 fand auf dem #Betriebshof Lichtenberg der vom Berliner #Fahrgastverband #IGEB veranstaltete #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Bereits zum dritten Mal gab die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn #Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG, bevor sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums stellte, allerdings erneut aus Termingründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung. Unterstützt wurde Nikutta von Kollegen aus den Bereichen #Infrastruktur, #U-Bahn, #Straßenbahn, #Bus und Presse sowie den von vielen vergangenen Sprechtagen bekannten Angebotsplaner Helmut Grätz.

Rückblick

Seit Jahren steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich an und werden es auch 2017 tun. 2015 wurde erstmals knapp die Milliardengrenze bei den Fahrgastzahlen übersprungen, 2016 gelang dies mit 1.045 Millionen Fahrgästen deutlicher, ein Plus von 35 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Auch die Abonnentenzahlen steigen weiter, Ende 2016 gab es 457.000 Abonnenten bei der BVG.
Die BVG betreibt 186 Linien, die 7.500 Haltestellen bedienen und auf denen 3.000 Fahrzeuge eingesetzt werden können. Die Mitarbeiterzahl im Konzern beträgt 14.400, dies sind zwar 2.000 mehr seit Amtsantritt Nikuttas im Jahr 2010, aber immer noch zu wenig. Mit dem Personal können gerade einmal die Planleistungen bewältigt werden, eine Reserve ist jedoch nicht vorhanden, so dass Krankheiten des Personals schnell zu Fahrtausfällen führen. Hinderlich für den Personalwachstum ist auch die Ausbildungskapazität, die erst nach und nach wieder erhöht werden kann, nachdem sie – wie auch die Personalzahl ingesamt – in den letzten beiden Jahrzehnten aufgrund des Sparzwangs stark zurückgefahren wurde.
Seit März 2017 sind wieder Doppelstreifen von Polizei und BVG im Berliner U-Bahnnetz unterwegs. Im April waren fast alle Bahnsteige im U-Bahnnetz mit freiem …

Fähre: Fähre zur Schulfarm Insel Scharfenberg, aus Senat

www.berlin.de

1. Welche Gründe hatte der erneute #Ausfall der #Fähre zur Schulfarm Insel #Scharfenberg zu Beginn der diesjährigen
Sommerferien?
Zu 1.:
Aufgrund eines Personalengpasses kam es zu Einschränkungen der Betriebszeiten der
Fähren nach Scharfenberg.
2. Welche Einschränkungen hatte dies für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dort zu dieser Zeit stattfindenden
Sommercamps zur Folge?
Zu 2.:
In Zeiten ohne Fährverkehr musste die Strecke zwischen Insel und Festland eigenständig
gerudert werden.
3. Wie viele Teilnehmer hatte das Sommercamp, welche Altersstufen nahmen daran teil, und welche pädagogischen
Ziele hatte es?
Zu 3.:
An dem „Humboldt-Sommercamp“ nahmen 64 Berliner Schülerinnen und Schüler der
Jahrgangsstufen 4 bis 6 teil, an der „JuniorAkademie Berlin“ 60 Berliner Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10.
– –
2
Das pädagogische Ziel beider Ferienangebote ist die Förderung hochbegabter und besonders
begabter Schülerinnen und Schüler. Besonders motivierte und leistungsbereite
Kinder und
Jugendliche können im Rahmen dieser Angebote ihre Interessen und Fähigkeiten in den
Ferien erweitern. Dabei lernen sie neue Denkansätze kennen und blicken über den Horizont
ihrer bisherigen Erfahrungswelt hinaus.
4. War die regelmäßige Versorgung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu jedem Zeitpunkt gewährleistet?
Zu 4.:
Ja.
5. Treffen Presseberichte zu, dass es wegen dem Abbau von Überstunden bei den Fährleuten zu Engpässen
beim Aufbau des Camps und bei der Abreise kam?
Zu 5.:
Durch die Initiative der JuniorAkademie Berlin konnte mit Hilfe von privaten Booten ein
Transfer zwischen Insel und Festland bei der Abreise organisiert werden.
6. Wie will der Senat die dauerhafte personelle und technische Betriebssicherheit künftig sicherstellen?
Zu 6.:
Durch die Aufstockung des Personals und regelgerechte Wartung der Fähre wird die Betriebssicherheit
hergestellt.
7. Ist mittlerweile eine Lösung für die Beleuchtung des Parkplatzes und der Bushaltestelle der Schulfarm
gefunden worden?
Zu 7.:
Seitens der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird eine Wiederinbetriebnahme
der Beleuchtung sowie die Einrichtung geprüft. Hierzu wird auf die Aussagen auf
die schriftliche Anfrage Nr. 18/11 161 verwiesen.
Berlin, den 18. September 2017
In Vertretung
Mark Rackles
Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Familie

Fähren: BVG-Fähre F11 Der Fahrplan für die Rettung – Quelle: http://www.berliner-kurier.de

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/bvg-faehre-f11-der-fahrplan-fuer-die-rettung-28367514

Berlin – Sie darf weiter über die Spree #schippern. Dank Anwohner-Protesten ist die BVG-Fähre #F11 vorerst #gerettet! Der Senat, der sie Ende 2017 abschaffen wollte (KURIER berichtete), gewährt der Berliner Traditionslinie zwischen Wilhelmstrand in Oberschöneweide und Baumschulenweg nun eine Schonfrist.

Spaziergänger, Radler und Bewohner der Siedlung Wilhelmstrand nutzen Berlins älteste Fährlinie, die es seit 1896 gibt. Im Zehn- beziehungsweise 20-Minuten-Takt bringt das Schiff mit E-Antrieb sie das ganze Jahr lang innerhalb von zwei Minuten vom einen zum anderen Ufer. Damit sollte laut Senat Ende 2017 Schluss sein. Denn in der Nähe wäre dann die Minna-Todenhagen-Brücke fertig, über die künftig Busse beide Seiten der Spree verbinden. Die Fährlinie F11 hätte ausgedient.

Nachdem die Verkehrsverwaltung dies als Antwort auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft verkündet hatte, kam es zum Protest. Anwohner sammelten über 6000 Unterschriften, die dem Senat überreicht wurden. Die Aktion hatte Erfolg. Die Verkehrsverwaltung lenkte jetzt ein. „Der Betrieb der Fähre wird für ein Jahr verlängert“, sagte Sprecherin Dorothee Winden dem KURIER.

Der Jubel bei den Anwohnern ist groß. „Viele haben für den Erhalt gekämpft“, sagt …

Fähren: Fähre F 11 vor dem Aus Wie ein ganzer Kiez um Berlins älteste Fährlinie kämpft, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/treptow-koepenick/article211822511/Wie-ein-ganzer-Kiez-um-Berlins-aelteste-Faehrlinie-kaempft.html

Seit 1896 verbindet eine #Fähre #Baumschulenweg und #Oberschöneweide. Jetzt will sie der Senat abschaffen. Dagegen regt sich Widerstand.
Lautlos gleitet die Fähre über das im Sonnenlicht glitzernde Wasser. Sanft schlagen die Spreewellen gegen den Bug, bevor das Boot am Steg fest macht. Kein Fährmann wirft ein Seil, vertäut es an einem Pfahl. Die BVG-Fähre #F11 findet durch eingebaute Elektromagnete zu ihrem Ankerpunkt. Dort lässt der Schiffsführer per Knopfdruck eine Rampe herunter, über die Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer wieder auf festen Boden gelangen.

Seit 1896 gondelt die Fähre zwischen den Anlegestellen Baumschulenweg und Wilhelmstrand in Oberschöneweide hin und her, seit 2014 sogar als umweltfreundliche Solarfähre. Gerade einmal zwei Minuten dauert die Fahrt von Ufer zu Ufer. Doch wenn es nach dem Senat geht, sind die Tage von Berlins ältester Fährlinie Ende des Jahres gezählt. Ihr Schicksal wird wohl ein 420 Meter langer Koloss aus Stahl und Beton besiegeln, der derzeit einige Hundert Meter flussaufwärts entsteht. Die Minna-Todenhagen-Brücke soll ab 2018 die neue Verbindung über die Spree werden und die historische Fähre überflüssig machen.

Am wirtschaftlichen Sinn der Brücke scheint kein Zweifel zu bestehen. Autos und BVG-Busse sollen über sie fahren, auch ein Fuß- sowie ein Radweg werden gebaut. "Mit der Etablierung einer Buslinie über die Brücke entfällt aus der Aufgabenstellung für den Öffentlichen Personennahverkehr heraus die Notwendigkeit für den aufwändigen Übersetzverkehr", schreibt die Berliner Senatsverwaltung für Verkehr bürokratisch verschnörkelt in einer Antwort auf eine Anfrage des Schöneweider SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft.

Der Fährbetrieb bewege sich "am Rande der Wirtschaftlichkeit", sagt …

Fähre: Rudern für die Reisenden: Der Fährmann von Rahnsdorf, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article211638525/Rudern-fuer-die-Reisenden-Der-Faehrmann-von-Rahnsdorf.html

Nur 36 Meter trennen die Ufer von #Rahnsdorf und #Müggelhort. Ronald Kebelmann bringt die Passagiere auf Zuruf rüber – mit dem #Ruderboot.

Es gibt Menschen, die ihn um seinen Arbeitsplatz beneiden. "Mensch Ronni", sagen sie, "du hast es gut. Sommer, Sonne und Wasser. Ab und zu ruderst du mal nen Wanderer rüber. Vier, fünf Schläge, mehr brauchst du ja nicht, um sie ans andere Ufer zu bringen."

"Hmmmmm." Ein sonores Brummen, das ist alles, was man in solchen Momenten von Ronald Kebelmann hört. Und wer ihn kennt, der weiß, dass das durchaus als Zustimmung zu verstehen ist. Kebelmann, 63, ist #Ruderfährmann, der letzte seiner Zunft, zumindest in Berlin, vielleicht sogar auch im Rest der Republik. So genau weiß Ronald Kebelmann das nicht. Sein Revier ist überschaubar. Es sind genau 36 Meter zwischen den Ufern von Müggelhort und Rahnsdorf. Ein Klacks nur, doch es sei genau diese Nähe, die ihn an diesem Job reize, sagt der Fährmann. "Hier kennt jeder jeden. Es ist ein bisschen familiärer als auf der Straße."

"Kann das Fahrrad mit?" Ein Passagier steht auf seinem Steg, so ein sportlicher Mittsechziger mit Fahrradhelm. "Ja, kostet aber 1,20 Euro extra." Der Mann kramt Kleingeld aus seiner Tasche. Er könnte auch mit der Fähre F 23 fahren. Aber es geht ihm wie vielen Ausflüglern. Sie haben im Reiseführer gelesen, dass es am südöstlichen Rand von Berlin noch ein Boot gibt, das ohne …

Fähren + Straßenverkehr: BVG-Fähre F11 wird eingestellt Bis Herbst ist noch Zeit zum Abschieds-Schippern, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-faehre-f11-wird-eingestellt-bis-herbst-ist-noch-zeit-zum-abschieds-schippern/20162640.html

Die Tage von Berlins ältester #Fährverbindung über die Spree sind gezählt. Bis Ende 2017 soll eine Brücke Baumschulenweg und #Oberschöneweide verbinden.
Mit einer #Fähre übers Wasser schippern, das tut gut. Und wenn es nur fünf Minuten dauert vom einen zum anderen Ufer. Leinen los, ein bisschen Geschaukel, Festmachen. Dazwischen fliegen Stress und Alltag weg, Zeit zum Durchatmen, kleine (Fähr-)Fluchten.
 Wir Berliner haben’s in dieser Hinsicht gut. Zwölf Fährverbindungen gibt’s noch in der Stadt, vom größten Fährschiff, der BVG-Linie #F10 zwischen Wannsee und Kladow, bis zur Kleinsten, der Ruderfähre „#Paule III“, die an Sommerwochenenden über die Müggelspree bei Rahnsdorf pendelt.
1896 überquerte der #Fährkahn erstmals die Spree

Nun aber heißt es Abschied nehmen von Berlins ältester Fährverbindung, die vor 121 Jahren zur Gewerbeausstellung 1896 erstmals die Spree zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide durchkreuzte. Damals besaß sie der Wirt vom Gasthof „Spreeschloß“, heute verkehrt die Linie #F11 unter der BVG-Flagge als topmoderner Kahn mit E-Antrieb.

Doch Ende 2017 soll Schluss sein, wie der Senat mitteilt. Der Grund: In Sichtweite der Fährstrecke wird zurzeit eine 420 Meter lange Überführung fertiggestellt: die Minna-Todenhagen-Brücke, benannt nach einer SPD-Frau der 20er Jahre, die zu den Mitbegründern der Arbeiterwohlfahrt gehörte.

Zum Jahresende sollen erste Autos darüberrollen und Buslinien über die Brücke beide …

Fähre: Mit der Fähre über die Havel aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article211408859/Mit-der-Faehre-ueber-die-Havel.html

#Autofähre
Nur zwei Minuten dauert die Fahrt über die #Havel von #Tegelort zum #Aalemannufer in #Hakenfelde mit Berlins einziger Autofähre. Gut alle zehn Minuten setzt das 65 Tonnen schwere Lastschiff täglich über. Am Anleger Jörsstraße in Tegelort winkt Fährmann Robert Greiner (Foto) die wartenden Autos, Fahrradfahrer und Passanten aufs Schiff.
Aalemannufer 14, Hakenfelde, Tel. 335 68 35, April bis Okt. Mo.-Sbd. 6-20 Uhr, So/Feiertag ab 8-20 Uhr, Nov. bis März bis 19 Uhr, Infos: www.faehre-berlin.de.

Café & Konditorei Konradshöhe
Die bekannte Konditorei Kandulski betreibt das kleine Café mit Sommerterrasse in idyllischer Lage. Süße Sünden wie riesige Rumkugeln, Tartes, Torten und Kuchen gibt es in großer Auswahl. Neben den Kreationen des polnischen Dreifach-Weltmeisters der Konditorenkunst …