Frage 1: Wie bewertet der Senat den Umstieg vom Auto auf die Bahn, um von Berlin aus touristische Ziele in Deutschland zu erreichen und welche Vorteile würden sich aus Sicht des Senats mit der #Wiederherstellung der #Bahnstrecke Berlin- #Usedom für die Metropolregion Berlin ergeben? Antwort zu 1: Der Senat tritt für eine umwelt- und #klimaschonende#Mobilität ein, wofür eine Verlagerung vom motorisierten #Individualverkehr auf die Schiene unerlässlich ist. Dies gilt gleichermaßen für die #Alltagsmobilität als auch die Erreichbarkeit von #touristischen Zielen. Mit der Reaktivierung der Bahnstrecke über die Karniner Brücke (#Südanbindung Usedom) würde sich die Bahnfahrzeit auf die Insel Usedom merklich verkürzen, somit attraktiver gegenüber der bestehenden Straßenanbindung werden und zu einer Verlagerung auf den Schienenverkehr beitragen.
Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat den Zuschlag im #Wettbewerbsverfahren#Netz#Nord-Süd an die DB #Regio Nordost erteilt. Der VBB fungiert als #Vergabebüro und hat das Wettbewerbsverfahren Netz Nord-Süd im Auftrag der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Im zukünftigen Netz Nord-Süd wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch mehr Fahrten im Pendler- und Ausflugsverkehr, durch neue und modernisierte Fahrzeuge und mehr #Sitzplätze deutlich erhöht. Die #Betriebsaufnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.
Seit über 20 Jahren arbeitet die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) auf die #Wiederinbetriebnahme ihrer #Stammstrecke von #Berlin-Wilhelmsruh ins brandenburgische #Basdorf für den #Personenverkehr hin. Noch bis Anfang September liegen die Unterlagen im #Planfeststellungsverfahren für die #Ertüchtigung der rund 14 Kilometer langen Verbindung aus. Wenn alles wie geplant läuft, sollen zum Fahrplanwechsel Ende Dezember 2024 wieder im #Stundentakt Personenzüge auf der Strecke rollen – 63 Jahre nach dem Bau der Mauer am 13. August 1961 und 35 Jahre nach deren Fall.
DB-Fernverkehrschef Michael Peterson: „Intercity hat die Grundlagen für den schnellen, vertakteten Schienenverkehr in Deutschland gelegt“ • Heute erschließen neue Intercity-Linien mit modernen Doppelstockzügen die Fläche
Länder Berlin und Brandenburg bauen #Zugangebot aus
Langfristige Sicherung des SPNV
Deutliche Verbesserungen im grenzüberschreitenden Verkehr
Erhebliche Verbesserungen durch attraktivere #Reisezeiten zwischen Berlin und #Stettin
#Elektrifizierung und Ausbau der Stettiner Bahn bis 2026
Deutlich mehr Verbindungen und #Taktverdichtungen durch zweigleisigen Ausbau möglich
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat das europaweite #Wettbewerbsverfahren „#Netz Berlin-Stettin“ gestartet. Es handelt sich um ein #Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Das europaweite #Vergabeverfahren wird im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg durchgeführt. Im zukünftigen Netz Berlin-Stettin wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch den zweigleisigen Ausbau und den Einsatz von mehr Zügen und Taktverdichtungen deutlich erhöht. Darüber hinaus wird die Strecke von Angermünde nach Stettin vollständig elektrifiziert und ermöglicht so den Einsatz von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen. Die Betriebsaufnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.
Das fordern zumindest Aktivisten. Die Halte in der Region müsse ausgebaut werden, um mehr Menschen zum #Umstieg auf den #Nahverkehr zu bewegen.
Zum 25. Jahrestag der #Wiedereröffnung des brandenburgischen Kleinbahnhofs #Dannenwalde bei #Gransee haben Aktivisten deutliche Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr gefordert. In Brandenburg müsse ein #Stundentakt für alle Bahnhöfe eingeführt werden, erklärten die Vereine „#FUSS“ und „#UMKEHR“ am Montag in Gransee. Alle Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition seien angeschrieben worden, um sie an die #Koalitionsvereinbarung zu erinnern, einen mindestens einstündigen Takt im #Regionalverkehr an allen Bahnhöfen einzurichten.
Das Anliegen werde derzeit von mehr als 80 Bürgermeistern, Gemeindevertretern, Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden, Sozialeinrichtungen und Vereinen im Einzugsgebiet des Bahnhofes unterstützt, hieß es. Wer Einwohner, Pendler und Touristen zum Umstieg vom Auto …
Bezirk Spandau setzt sich seit Jahren für zweites #Fährschiff auf der Linie #F10 zwischen #Wannsee und #Kladow ein. In den Ferien kommt es.
Berlin. Sie dürfte im öffentlichen #Personennahverkehr in Berlin wohl eine der Strecken mit der schönsten Aussicht sein: Die Fährverbindung zwischen Wannsee und Kladow. 20 Minuten dauert die Überfahrt, mit Blick übers Wasser, auf das #Strandbad Wannsee oder die Inseln #Imchen und #Schwanenwerder.
Kein Wunder, dass die Fähre bei Ausflüglern beliebt ist, genutzt wird sie aber – das betonen Spandauer Bezirkspolitiker immer wieder – auch von Berufstätigen aus Kladow. Der bislang große Nachteil: Die Linie F10 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fährt nur im #Stundentakt. Zumindest für einige Wochen soll sich das nun aber ändern.
Denn in den #Sommerferien bekommt die MS „#Wannsee“ Verstärkung: Das Schiff MS „#Condor“ des Unternehmens #Stern und Kreis soll in der Zeit zusätzlich eingesetzt werden. Wie die BVG bestätigt, wird das zweite Schiff während der Ferien täglich zwischen 10.30 Uhr (erste Abfahrt in Wannsee) und 19 Uhr (letzte Abfahrt in Kladow) unterwegs sein. Die F10 fahre damit in dieser Zeit im 30-Minuten-Takt, heißt es.
Großer Bahnhof für die Eröffnung der neuen #PlusBus-Linie Elbe-Fläming. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, und der Verkehrsminister von Brandenburg, Guido Beermann, haben heute gemeinsam einen neuen grenzübergreifenden Busverkehr gestartet. Der #PlusBus#Elbe-Fläming verbindet zukünftig als erste Landesgrenzen überschreitende PlusBus-Linie die zwei Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Für die Fahrgäste bedeutet das: Stundentakt, Wochenendverkehr und zeitnaher Anschluss zur Bahn.
Es ist der 32. PlusBus in Brandenburg und die 30. Landeslinie in Sachsen-Anhalt. Die Erfolgsgeschichte des PlusBus lebt und wird mit der Landesgrenzen überschreitenden Linie Elbe-Fläming weitergeschrieben.
Die Linie #X2 verbindet nun wochentags im #Stundentakt und am Wochenende im Zweistundentakt #Bad Belzig in Brandenburg mit #Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt auf direktem Weg. Nach dem bewährten PlusBus-Konzept besteht in Lutherstadt Wittenberg eine direkte Anbindung zur #S-Bahn nach #Leipzig sowie zum #ICE. Die Busverbindung zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird damit deutlich verbessert und durch regelmäßige Verbindungen unter der Woche wie auch an Wochenenden zum attraktiven #ÖPNV-Angebot.
Reiner #Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt:
„Das Land Sachsen-Anhalt begrüßt die neue Buslinie X2 zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Bad Belzig. Das attraktive Angebot schafft Verkehrsverbindungen über die Landesgrenzen hinweg nach Brandenburg. Wir unterstützen den #Testbetrieb der Linie mit Landesmitteln.“
Guido #Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg:
„Mit dem PlusBus X2 haben wir in Brandenburg schon die zweite länderübergreifende Linie geschaffen. Davon profitieren die vielen Pendlerinnen und Pendler sowie der Tourismus, beim X2 insbesondere im südlichen Landkreis #Potsdam-Mittelmark über eine direktere ICE-Anbindung in Lutherstadt Wittenberg Richtung Süden und Südwesten. Damit tragen wir zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei, steigern die Attraktivität des klimafreundlichen ÖPNV und gehen einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur #Mobilitätswende.“
Susanne #Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB):
„Mit dem X2, dem PlusBus Elbe-Fläming, von Bad Belzig nach Wittenberg, und das mit Qualität! Jede Stunde, mit #Direktanbindung zur Schiene und das auch am Wochenende. Der PlusBus ist und bleibt ein Qualitätsversprechen! Ich gratuliere #regiobus Potsdam Mittelmark, #NASA und #Vetter Verkehrsbetriebe, die hier die zweite länderübergreifende PlusBus-Linie unter der #Qualitätsdachmarke an den Start bringen. Ein wegweisendes Beispiel für das Erreichen der dringend notwendigen Verkehrswende. Der X2 ist nunmehr schon der 32. PlusBus im VBB-Land. Hier wurde in eindrucksvoller Manier gezeigt, wie ein gutes Konzept auch über die Ländergrenzen hinaus durch hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden kann. Unsere Erfahrungen zeigen: Mit höherer Qualität im Busverkehr ist auch ein Plus an Fahrgästen zu gewinnen.“
Wolfgang #Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark:
„Schon seit gut zwei Jahren beschäftigt uns als Landkreis die Idee einer ÖPNV-Anbindung an den ICE in Wittenberg. Mit der Anbindung des Bahnhofes Wittenberg und der Nutzung des ICE schaffen wir eine sehr attraktive Verbindung in den Süden von Deutschland, ohne vorher nach Berlin fahren zu müssen. Die Idee zur Einführung einer neuen PlusBus-Linie von Bad Belzig nach Wittenberg fand 2020 daher auch Eingang in den Nahverkehrsplan des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Besondere an der Linie ist die landesübergreifende Verknüpfung der Netze und die Anerkennung der BahnCard 100. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Wittenberg und hoffen, dass viele Pendler und Urlauber diese Linie rege nutzen und wir somit zur einer Förderung des ÖPNV beitragen können.“
Jürgen #Dannenberg, Landrat des Landkreises Wittenberg:
„Mit der neuen Buslinie wird das Verkehrsangebot zwischen dem Fläming und der Lutherstadt Wittenberg ganz erheblich verbessert. So lässt sich der Fläming von Wittenberg aus bequem entdecken. Auch ist die Lutherstadt mit ihren Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten für die Einwohner der Ortschaften entlang der neuen Linie schnell und komfortabel erreichbar. Für Berufspendler, Erholungssuchende, Schüler und Auszubildende ergeben sich neue attraktive Verbindungen. Es freut mich, dass es gelungen ist, dieses umweltfreundliche Verkehrsangebot länderübergreifend zu verwirklichen. Ich wünsche mir, dass die Linie X2 von den Bürgern rege genutzt wird.“
Peter #Panitz, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA):
„Die neue Buslinie X2 erweitert das Bahn-Bus-Landesnetz Sachsen-Anhalt und fährt auch unter dem Qualitätssiegel „Mein Takt‘. Wir freuen uns über die örtliche Initiative aus Bad Belzig und Lutherstadt Wittenberg, hier eine neue Verbindung zu testen. Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und vor allem zahlreiche zufriedene Fahrgäste.“
Dr. Wolfdietrich #Vetter, Geschäftsführer der Vetter Verkehrsbetriebe:
„Die neu eingeführte PlusBus-Linie Elbe-Fläming ist für uns ein weiteres Puzzleteil, um der Bevölkerung in unseren doch oft ländlichen Bediengebieten attraktive ÖPNV-Beförderungsmöglichkeiten als Alternative zum Individualverkehr bieten zu können. Die bereits vor drei Jahren von dem kommunalen Unternehmen regiobus Potsdam Mittelmark und dem privaten Familienunternehmen Vetter Verkehrsbetriebe geborene Idee konnte nun mit Unterstützung der Verkehrsverbünde NASA und VBB umgesetzt werden. Zur Schaffung eines engmaschigen und nachfragegerechten Liniennetzes kann es, wie in diesem Fall, sinnvoll und zielführend sein, Linienwege über Bundeslandgrenzen hinwegzuführen. Die direkte Anbindung an den ICE-Bahnhof in Lutherstadt Wittenberg ist für Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg genauso reizvoll, wie für die Bevölkerung im Landkreis Wittenberg. Eine zusätzliche Attraktivität entfaltet das Angebot auf Grund seiner Bedienung im Stundentakt sowie die moderne Ausstattung der Fahrzeuge.“
Hans-Jürgen #Hennig, Geschäftsführer von regiobus Potsdam Mittelmark:
„Mit dem PlusBus X2 haben wir nun die 10. PlusBus-Linie des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf den Weg gebracht. Ich freue mich, dass wir mit unserer Idee bei den benachbarten Vetter Verkehrsbetrieben auf so offene Ohren gestoßen sind. Damit ist auch der Nachweis erbracht, dass nicht nur über Kreis- und Ländergrenzen hinweg, sondern auch für ein großes privates, eigenwirtschaftlich finanziertes Verkehrsunternehmen wie die Vetter-Gruppe und der kommunalen gemeinwirtschaftlichen regiobus Potsdam Mittelmark so eine Zusammenarbeit möglich ist. Mir liegt sehr am Herzen, allen Beteiligten in der Vorbereitung, vor allem unseren Planern, besonderen Dank auszusprechen.“
Hintergrund
Das PlusBus-Konzept hat sich – teils unter anderem Namen – deutschlandweit bewährt. Neben Brandenburg und Sachsen-Anhalt gibt es den PlusBus auch in Sachsen und Thüringen. Sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen-Anhalt wurden jeweils schon 30 und mehr Linien umgesetzt.
Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards:
Einen regelmäßigen #Stundentakt werktags von 6 Uhr bis nach 20 Uhr.
Eine kurze #Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von max. 15 Minuten
Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40 Euro. Damit wird die Landesregierung für das Abrechnungsjahr 2020 mehr als drei Millionen Euro für den Busverkehr im ländlichen Raum zur Verfügung stellen.
In Sachsen-Anhalt sind die meisten PlusBus-Linien in das Bahn-Bus-Landesnetz „Mein Takt“ integriert und werden ebenfalls deutlich vom Land gefördert.
Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.
In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das #Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.
Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Elbe-Fläming finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren sowie unter www.vbb.de/PlusBus
Ab Dezember 2022 sollen zwischen Magdeburg und Cottbus auf der Regionalexpress-Linie 1 (#RE 1) neue Züge fahren, die endlich mehr Platz für die Fahrgäste bieten. Die Züge sind seit vielen Jahren im #Berufsverkehr regelmäßig komplett überfüllt. Häufig kommt es vor, dass Fahrgäste gar nicht einsteigen können, weil sie nicht mehr in der Zug kommen. Nur für die Fahrgäste in #Götz und #Groß Kreutz, den Stationen zwischen Brandenburg an der Havel und Werder (Havel), soll es bis mindestens Dezember 2028 (!) beim inakzeptablen #Stundentakt bleiben. Bahnsteigverlängerungen um insgesamt an beiden Stationen von 19 m brauchen 7 Jahre Bauzeit? Das muss schneller gehen – fordert der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark.
Wir fordern die Beteiligten im Land Brandenburg, beim #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und bei der Deutschen Bahn auf, hier schneller Lösungen zu realisieren. Denn es gibt heute schon mehrere Lösungen.
Möglichkeit 1: Die Bahnsteige werden zum Dezember 2022 provisorisch in #Holzbauweise mit einfachsten Mitteln auf die gesamte Zuglänge verlängert
Dies war schon 1993 möglich, als in #Michendorf mehrere Jahre der #ICE hielt. In Götz fehlen pro Bahnsteigseite 8 m, in Groß Kreutz am Bahnsteig Richtung Berlin 3 m.
Möglichkeit 2: Anfang und Ende des Zuges ragen um wenige Meter über die verfügbare Bahnsteiglänge hinaus
Wenn behauptet wird, dass der Bahnsteig genauso lang wie der dort haltende Zug sein muss, ist das falsch! Das #Eisenbahn-Bundesamt (#EBA) als Aufsichtsbehörde für den #Bahnverkehr verlangt „an bestehenden Bahnsteigen ausnahmsweise eine erforderliche Bahnsteiglänge von erster bis letzter Tür des Reisezuges zzgl. 5 m Sicherheitszuschlag für das ungenaue Halten“ (3). Zum Einsatz kommen neue Triebzüge „Desiro HC“ der Firma Siemens. Die erste und letzte Tür liegt nicht unmittelbar am Zuganfang und -ende, sondern mindestens 2 m davon entfernt. Deshalb könnten sie bereits ab ihrem ersten Einsatztag in Groß Kreutz in beiden Richtungen halten, weil die erste und letzte Tür im Bahnsteigbereich liegt und nur der vordere und hintere Zugteil ohne Bahnsteig wäre. In Götz müsste der Bahnsteig nur um etwa 4 m verlängert werden.
Möglichkeit 3: Umrüstung der eingesetzten Züge, damit sie ab Einsatz im Dezember 2022 an beiden Stationen halten können
Ausdrücklich erlaubt das Eisenbahn-Bundesamt in der Fachmitteilung (3) Kompensationsmaßnahmen, sollten die Bahnsteige kürzer sein. Eine Maßnahme wäre, dass der Lokführer per Knopfdruck vor dem Halt in Götz und Groß Kreutz die erste und letzte Tür verriegelt. Oder das Verriegeln passiert softwaregesteuert. Kein Fahrgast könnte die Tür öffnen und den Sicherheitsanforderungen wäre entsprochen. Die Züge werden erst produziert – deshalb ist diese technische Änderung zum jetzigen Zeitpunkt umsetzbar und kann bis Dezember 2022 genehmigt werden.
Möglichkeit 4: Zumindest in Groß Kreutz halten ab Dezember 2022 auch die Züge am Bahnsteig Richtung Brandenburg an der Havel
Dieser Bahnsteig ist mit 175 m Länge bereits heute ausreichend lang genug. Notwendig wäre ein Gleiswechsel aus Richtung Brandenburg an der Havel auf das „falsche“ Gleis und nach dem Halt in Groß Kreutz zurück auf das rechte Gleis. Weichenverbindungen sind vorhanden, bauliche Veränderungen gar nicht notwendig. Einzig die Zugbelegung könnte zu Problemen führen. Für diese Möglichkeit sollte zumindest eine Prüfung erfolgen.
Die schnelle Realisierung ist vor dem Hintergrund der Anbindung an den Busverkehr und wegen der vorhandenen Behörden- und Schulstandorte (in Götz z. B. IHK-Bildungszentrum) wichtig. Die Fahrgäste des RE 1 haben ein Recht auf einen attraktiven SPNV. Hier kann man zeigen wie ernst man es mit seinen Versprechungen zu den Wahlen nimmt.
Pressekontakte: Dr. Wilfried Ruppert, stv. Regionalvorsitzender, Telefon 01 77 / 2 83 46 07 und Karsten Müller, Regionalvorsitzender, Telefon 01 63 / 5 54 33 94
Auf dem Bahnhofsvorplatzin #Dallgow-Döberitz wurde heute offiziell der #PlusBus#Havelland feierlich eingeweiht. Es ist die 28. PlusBus-Linie im VBB-Land. Für den Landkreis Havelland ist es die erste Linie mit den #Qualitäts-Kriterien des PlusBus-Konzeptes: regelmäßiger Stundentakt, Wochenendverkehr und zeitnaher Anschluss zur Bahn. Die PlusBusse der Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH werden ab dem 25. Juni auf der Linie #663 zwischen #Nauen – #Wustermark – Dallgow-Döberitz starten.
Mit dem PlusBus Havelland wird zum 25. Juni 2020 im Landkreis Havelland die erste PlusBus-Linie an den Start gehen. Im regelmäßigem Stundentakt verbindet die Linie 663 wochentags nun direkt die regionalen Zentren Nauen und Dallgow-Döberitz.
Es ist bereits die 28. PlusBus – Linie in Brandenburg. Die Busverbindungen werden damit im Landkreis Havelland deutlich verbessert und durch den ganztägigen #Stundentakt von 5 bis 21 Uhr zum attraktiven ÖPNV-Angebot im ländlichen Gebiet. Hervorzuheben sind die neuen Verbindungen in den Abendstunden und den Zwischenzeiten. Auch das Wochenende wird erheblich besser erschlossen: es gibt nun insgesamt 13 Fahrten, fast eine Verdoppelung.
Nach bewährtem PlusBus – Konzept besteht die Anbindung zur Bahn mit unmittelbarem Anschluss in Nauen, Wustermark und Dallgow-Döberitz. Es werden vor allem die Pendler*innen im Havelland profitieren, aber auch der touristische Verkehr mit ihren Gästen gewinnt durch den PlusBus deutlich an Qualität.
Guido Beermann, Verkehrsminister des Landes Brandenburg:
„Das PlusBus-Konzept erleichtert den Umstieg auf den ÖPNV und bietet den Menschen eine gute Alternative zum Auto. Das Land unterstützt die regionalen Partner finanziell. Wir wollen zu weiteren PlusBus-Linien motivieren, denn der PlusBus ist eine Erfolgsgeschichte. Wir leisten damit gemeinsam einen Beitrag zur Verkehrswende und zur Aufwertung des ÖPNV. Um die Träger des öffentlichen Nahverkehrs in der Corona-Krise zu stabilisieren und sie in die Lage zu versetzen, ihr ÖPNVAngebot aufrechtzuerhalten, haben wir die ÖPNV-Jahresmittel bei Bedarf vorzeitig zur Verfügung gestellt. Es bedarf jedoch einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen, um den mit der Pandemie verbundenen finanziellen Schaden im ÖPNV aufzufangen. Wir begrüßen es daher, dass der Bund einen ÖPNV-Rettungsschirm in Höhe von 2,5 Mrd. Euro für ganz Deutschland zur Verfügung gestellt hat.“
Roger Lewandowski, Landrat des Landkreises Havelland:
„Ich freue mich, dass nun auch im Landkreis Havelland die erste PlusBus-Linie in Betrieb genommen wird. Der PlusBus Havelland auf der Linie 663 ist ein wichtiger Baustein zur weiteren Entwicklung des ÖPNV in unserem Landkreis. Wir stehen dazu in enger Zusammenarbeit mit unserem kommunalen Verkehrsunternehmen Havelbus und möchten unseren Bürger*innen ein noch attraktiveres ÖPNV-Angebot bereitstellen.“
Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB):
„Als Verkehrsverbund haben wir die Aufgabe, Stadt und Land im VBB-Gebiet gut mit Bus und Bahn zu verbinden. Das verfolgen wir kontinuierlich und zügig. Mit der Linie 663, der erste PlusBus im Landkreis Havelland, setzen wir nun in 11 von 14 Landkreisen mit diesem speziellen Bus-Konzept und dessen Qualitätsmerkmalen, Maßstäbe. Die PlusBusse verbessern die Mobilität der Menschen im ländlichen Raum und verbinden den Bus- und Bahnverkehr ohne lange Umsteigezeiten. Besonders freue ich mich für die Pendler*innen. Aber auch Gäste des schönen Havellandes werden klar profitieren. Wieder ein kleiner, wichtiger Schritt in Richtung Verkehrswende.“
Mathias Köhler, Geschäftsführer Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH:
„Für unsere Mitarbeitenden ist Verlässlichkeit, Vertaktung und Servicequalität Alltag und von jeher Anspruch ihres Handelns gewesen. Insofern passen die Kriterien des Plus Busses wie Bedienzeiten, Verknüpfungen mit anderen Verkehrsträgern wie SPNV, leichte Merkbarkeit der Taktung für den Fahrgast und natürlich das PlusBus-Design hervorragend zu unserem bereits vorhandenen Angebot. Wir halten auch den Zeitpunkt der Einführung dieser „PlusBus“-Linie hier im Havelland für richtig und wichtig, da gerade in Auswirkung der Corona-Pandemie Fahrgastrückgänge und Fahrgeldeinbußen zu beklagen sind. Umso erfreulicher ist es, unseren Fahrgästen mit dem „PlusBus“ zu Ferienbeginn eine attraktive, wichtige Hauptlinie anbieten zu können, die hoffentlich großen Zuspruch erfährt und die Leistungsfähigkeit des ÖPNV abermals unter Beweis stellt.
Dem Land Brandenburg, dem Landkreis und der VBB GmbH gilt unser Dank für die aktive Förderung, Unterstützung und das Vertrauen.“
Hintergrund
Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Seit der Einführung im Jahr 2014 wurden nun also bereits 28 Linien im gesamten Verbundgebiet eingerichtet.
Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in Brandenburg:
Einen regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 20 Uhr.
Eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten
Eine Wochenendbedienung
Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40 EUR. Damit wird die Landesregierung für das Abrechnungsjahr 2019 mehr als zwei Millionen Euro für den Busverkehr im ländlichen Raum zur Verfügung stellen.
Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.
In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.
Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Havelland finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter www.vbb.de/plusbus
Verkehrsunternehmen Havelbus
Die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH ist das kommunale Busunternehmen im Landkreis Havelland. Insgesamt nutzen pro Tag rund 18.000 Fahrgäste die umfangreichen Nahverkehrsleistungen. Diese werden auf mehr als 40 Linien und durch etwa 100 Busse im gesamten Kreisgebiet sowie zum Teil bis in die Landeshauptstadt Potsdam angeboten.