Bahnindustrie: Berlin Pankow: Ein Blick hinter die Kulissen bei Stadler Rail, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article233517245/Zug-um-Zug-Ein-Blick-hinter-die-Kulissen-bei-Stadler-Rail.html

Vor 20 Jahren begann #Stadler Rail mit dem #Schienenfahrzeugbau in #Wilhelmsruh. Mittlerweile arbeiten 1500 Menschen am Standort. Dort montiert man neue #S-Bahnen – und zukünftig auch die neuen Züge für die Berliner #U-Bahn. Ein Besuch.

Das ehemalige Gelände von #Bergmann-Borsig zählt zu den historischen Standorten Berliner #Industriegeschichte. Anfang des 20. Jahrhunderts zog der #Lokomotiv- und Dampfmaschinenbauer Bergmann-Borsig von Mitte nach Pankow-Wilhelmsruh. Nach der Teilung der Stadt entstand, direkt an der #Sektorengrenze gelegen, der volkseigene Betrieb Bergmann-Borsig, in dem unter anderem Elektrogeräte für die Bevölkerung der DDR und westliche Versandfirmen produziert wurden. Im Zuge der politischen Wende verkaufte die Treuhand das 28 Hektar große Gelände.

1995 begann die Firma #Adtranz mit dem Bau von Schienenfahrzeugen. 2000 beteiligte sich der Schweizer Zugbauer Stadler daran und übernahm ein Jahr später die gesamte Produktion von Schienenfahrzeugen von Straßenbahnen über U- und S-Bahnen bis zu Regionalzügen. Zuletzt machte Stadler Schlagzeilen, weil die Firma mit mittlerweile 1500 Beschäftigten den Auftrag für 1500 neue U- und rund 100 neue S-Bahnwagen erhielt.

Stadler Rail: „Da habe ich dran gearbeitet“
Dafür wurde Mitte September die neue #Produktionshalle A mit einer Fläche von 24.000 Quadratmetern fertiggestellt. Hier montiert Industriemechaniker Nico Kluge die #Kabelstränge für die pneumatisch-elektrische Kupplung der neuen #S-Bahnwagen. „Ein wirklich tolles Gefühl in einem der schon fahrenden zehn …

Bahnindustrie: U-Bahn-Hersteller Stadler Pankow erweitert sein Werk, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228783771/U-Bahn-Hersteller-Stadler-Pankow-erweitert-sein-Werk.html

Das Bezirksamt gibt 70 Millionen-Euro-Projekt im #Pankow Park #Wilhelmsruh frei. In den neuen Hallen laufen die Züge der Zukunft vom Band.

Der Triumph im Rechtsstreit um die #Ausschreibung des Auftrags über 1500 neue #U-Bahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der vergangenen Woche war für den Fahrzeugbauer #Stadler Pankow nur ein Teil der Weichenstellung für die Zukunft. Der andere Teil betrifft eine technische Voraussetzung für diese Bestellung im Wert von mehr als einer Milliarde Euro: die Erweiterung des Werkgeländes im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh. Nach längeren Verhandlungen mit dem Bezirksamt ist nun klar: Zum April liegt die Baugenehmigung vor, am Hauptstandort von Stadler eine komplett neue Halle zu errichten und eine zweite, schon vorhandene, zu verlängern. Erst mit dieser Genehmigung ist die Produktion der neuen Großprofil-Züge gesichert. Ein wirtschaftlicher Impuls in Zeiten der drohenden Rezession.

„Die Entscheidung, bis zu 70 Millionen Euro in den Standort zu investieren, wurde bereits letztes Jahr getroffen. Das neue Betriebskonzept umfasst den Bau einer neuen Produktions- und Inbetriebsetzungshalle sowie zusätzlicher Büroflächen und einer modernen Kantine für die Mitarbeitenden“, bestätigt Unternehmenssprecherin Silja #Kollner die Einigung mit dem Bezirk, die bei der Aufregung über den monatelangen Rechtsstreit mit dem Mitbewerber #Alstom fast unterging. „Damit bekennt sich Stadler ganz klar zum Standort in Berlin“, heißt es von Stadler Pankow. Der Ausbau des Standorts auf dem Areal des früheren DDR-Großbetriebs #Bergmann-Borsig an der Lessingstraße in Wilhelmsruh sei nötig, um die aktuellen Großaufträge abzuwickeln – dazu zählt aber nicht nur die Produktion von 1500 U-Bahnen für die Linien U5 bis U9 der BVG.

Stadler Pankow baut auch die neue Generation der Berliner #S-Bahn
Dadurch, dass Stadler Pankow in Wilhelmsruh auch die neue Generation der Berliner S-Bahn produziert, liegt die Herstellung von Schienenfahrzeugen für die Hauptstadt …

Regionalverkehr: Der vergessene Lückenschluss Heidekrautbahn nach Berlin-Wilhelmsruh!, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002869

#S-Bahn nach #Falkensee, #Regionalverkehr auf der #Stammbahn – das sind nur die bekanntesten von mehreren #Wiederaufbauprojekten, bis zu deren #Realisierung zwar noch ein weiter Weg ist, aber über die wenigstens lebhaft diskutiert wird. Von solcher Debatte können die Fahrgäste der #Heidekrautbahn nur träumen. Sie sollen auf unabsehbare Zeit mit den Folgen des Mauerbaus gestraft bleiben und nur nach #Berlin-Karow fahren können.

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