zu Fuß mobil: „Dit is Berlin!“ – 5 Jahre geschlossener Tunnel am Bahnhof Schöneweide und nichts tut sich, aus Senat

Frage 1:
Laut eines Planfeststellungsbeschlusses soll am südlichen Knotenpunktarm in der #Michael-Brückner-Straße
eine sichere und bequeme, direkte, #ebenerdige und #barrierefreie #Querungsmöglichkeit geschaffen werden.
Aus diesem Grund ist die #Sanierung des #Fußgängertunnels nicht mehr vorgesehen. Wurde vor diesem Hintergrund
bereits geprüft, ob die #Fußgängerunterführung ggf. einer anderen Nutzung zugeführt werden kann?
Welche alternativen Nutzungen werden bisher geprüft? Mit welchem Ergebnis?
Antwort zu 1:
Gemäß Planfeststellungsbeschluss für die „#Verkehrslösung #Schöneweide von #Schnellerstraße
bis #Sterndamm / #Südostallee“ vom 26.08.2021 mit der neuen #Straßenbahnführung
in Verlängerung der #Brückenstraße am Knotenpunkt mit der B 96 a wird beim Umbau der
#Lichtzeichenanlage die bisher fehlende 4. Fußgängerfurt errichtet und barrierefrei hergestellt.
Somit hat die Fußgängerunterquerung aus verkehrlicher Sicht keinerlei Funktion
mehr. Es wurde die Nutzung als #Fahrradabstelleinrichtung geprüft, s. Antwort auf Frage 2.
Frage 2:
Wurde bereits die baulich-technische Eignung der Tunnelanlage für eine zukünftige Nutzung als Fahrradabstelleinrichtung
untersucht? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, wann soll dies erfolgen?
Frage 3:
Sind dahingehend mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick bereits Abstimmungsgespräche erfolgt? Wenn ja,
mit welchem Ergebnis?
2
Antwort zu 2 und 3:
Ja, im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz prüfte die GB
infraVelo GmbH, ob eine Nachnutzung des Fußgängertunnels Schöneweide als gesicherte
Fahrradabstellanlage (Fahrradparkhaus) unter Berücksichtigung der gewinnbaren Fahrradabstellplätze
und wirtschaftlicher Gesichtspunkte sinnvoll realisierbar wäre. Im Ergebnis
wurde festgestellt, dass aufgrund der Tunnelbreite und -höhe 128 Stellplätze errichtet
werden könnten. Hingegen stünden beim ebenerdigen Verschließen der Tunnelzugänge
beidseitig der Michael-Brückner-Straße allein im Bereich der vorhandenen Tunnelüberdachungen
insgesamt rd. 350 Stellplätze zur Verfügung.
Das Sicherheitsgefühl in der Fußgängerunterführung ist durch die schlechte Einsehbarkeit
negativ beeinträchtigt. Eine notwendige Zugangssperre würde die Einsehbarkeit zusätzlich
verschlechtern. Die dauerhafte Besetzung mit Servicepersonal rund um die Uhr ist aufgrund
der geringen Kapazität wirtschaftlich nicht vertretbar.
Ferner ist die Tiefenlage für die Nutzung als Fahrradparkhaus negativ zu bewerten. Fahrräder
müssten über eine neu herzustellende Rampe geschoben werden, wobei aufgrund
der erheblichen Längsneigung der Rampe die Nutzung von Lasten- und Spezialrädern nahezu
ausgeschlossen wäre. Die vorhandenen Aufzüge stellen bedingt durch die geringen
Abmessungen keine sinnvolle alternative Zuwegung dar.
Das Bezirksamt hat zudem mitgeteilt, dass es weder über die fachlichen, die personellen
und finanziellen Ressourcen verfügt, dieses Tunnelbauwerk zu unterhalten oder einer anderen
Zweckbestimmung zuzuführen. Zudem ließe es sich nicht in die gemeinsam mit
dem Senat und der Deutschen Bahn vorgesehenen Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen
am Bahnhof Schöneweide integrieren und stellt schon in der heutigen Form ein
großes städtebauliches Konfliktpotenzial dar.
Frage 4:
Welche rechtlichen Grundlagen müssten herangezogen werden, um eine Sondernutzung des Fußgängertunnels
am Bahnhof Schöneweide zu ermöglichen?
Frage 5:
Wurde die unterirdische Verkehrsfläche der Anlage bereits entwidmet, um eine alternative Nutzung rechtssicher
zu ermöglichen? Wenn nein, wann soll dies erfolgen?
Frage 7:
Welche Bemühungen gab es, für eine geänderte Nutzung einen Verantwortlichen Betreiber zu finden?
Antwort zu 4, 5 und 7:
Einschlägige Erfahrungen u.a. der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) bei der Vermarktung
unterirdischer Flächen haben gezeigt, dass an Flächen ohne eine direkte Anbindung an
ein unterflächiges Verkehrsmittel und ausreichende Publikumsfrequentierung kein Interesse
besteht.
Seitens der Senatsverwaltung und des Bezirkes werden auf Grund der fehlenden verkehrlichen
Funktionen, der nachteiligen städtebaulichen und denkmalschutzgerechten Integration
in die Bahnhofs- und Vorplatzgestaltungen neben den bereits benannten Nachteilen
für ein objektives und subjektives Sicherheitsgefühl sowie der Fragen von Sanierungs-, Instandhaltungs-
und Betriebskosten sowie rechtlichen Unwägbarkeiten und Hürden für eine
3
private Nachnutzung durch Dritte diesbezüglich keine Anstrengungen bzw. Initiativen unternommen.
Senatsverwaltung und Bezirk gehen daher einvernehmlich von einem Rückbau
und einer Verfüllung des Fußgängertunnels als wirtschaftlich und stadtverträglich
günstigste Lösung aus.
Frage 6:
Wurde für den Umbau bereits ein Bauantrag nach der Berliner Bauverordnung bei der bezirklichen Bauaufsichtsbehörde
gestellt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 6:
Nein, siehe Antwort zu Frage 2.
Frage 8:
Gibt es seitens der Senatsverwaltung Überlegungen, den zuständigen Bezirk, im Rahmen der bezirklichen
Tourismusförderung, mit Mitteln zu unterstützen, den Tunnel als kulturelles und touristisches Aushängeschild
unter dem Motto „Dit is Berlin!“ auszuweisen?
Antwort zu 8:
Aus den vorgenannten Gründe gibt es seitens des Senats keine Überlegungen zur Förderung,
auch sieht der Senat keine Möglichkeiten einer Weisung gegenüber dem Bezirk.
Diese wäre fachlich und wirtschaftlich nicht zu begründen, zumal die fachlich zuständigen
Bereiche des Bezirkes eine solche Idee nicht in Betracht ziehen.
Berlin, den 22.11.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

www.berlin.de

Straßenbahn + Straßenverkehr: Ehrlichstraße in Karlshorst: Senat und BVG verstoßen gegen Mobilitäts- und Personenbeförderungsgesetz, aus IGEB

IGEB-Pressedienst vom 23.11.2021

Allnachmittäglich staut sich der Verkehr in der #Ehrlichstraße in #Karlshorst. Und nahezu jeden Tag in der Woche kapituliert die BVG vor den Auswirkungen (so auch gestern (22.11.21) Nachmittag), stellt „operativ“ die #Straßenbahnlinie #21 zwischen #Blockdammweg und #Schöneweide ein und verweist auf die großräumige #Umfahrung mit der #S3 zwischen Rummelsburg und Karlshorst. Doch wer am Blockdammweg strandet, hat rund 1,3 km Fußweg zur nächsten bedienten Haltestelle auf der Treskowallee zurückzulegen. Alternativ liegt die Haltestelle Ilsestraße der Buslinie 396 gut 0,6 km Fußweg entfernt auf der anderen Seite der #Blockdammbrücke.

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Straßenbahn: Stau, Stau, Stau : Warum die Tramlinie 21 immer wieder zur Stehbahn wird, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/verkehr/warum-die-tramlinie-21-immer-wieder-zur-stehbahn-wird-li.195088

Es ist nun einmal verboten, dass eine #Straßenbahn Stau-Autos vor sich einfach wegschiebt. Deshalb bleibt die Linie #21 immer wieder stecken, zum Ärger der Fahrgäste und der BVG. In den vergangenen Wochen musste die Linie, die eigentlich die Bahnhöfe #Lichtenberg und Schöneweide verbindet, mehrmals verkürzt werden. Zwischen #Blockdammweg und #Schöneweide fuhr dann nichts.

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S-Bahn + Bahnindustrie: S-Bahn Berlin schickt „Erlkönig“ auf Einladungstour für Zukunfts-Event „IdeenzugCity“ zu Gast bei der S-Bahn Berlin, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/S-Bahn-Berlin-schickt-Erlkoenig-auf-Einladungstour-fuer-Zukunfts-Event-6831986

„IdeenzugCity“ zu Gast bei der S-Bahn Berlin · Als Erlkönig beklebter Zug wirbt für Fahrzeugmodell des ÖPNV der Zukunft · Berliner:innen und Brandenburger:innen können sich ab sofort für Führung durch den IdeenzugCity registrieren

So einen S-Bahnzug hat Berlin noch nicht gesehen! Beklebt wie ein #Erlkönig, mit wild gemusterter schwarz-weißer Folie, ist ein #Fahrzeug der neuen Baureihe #483/484 ab kommenden Montag, 8. November, täglich im Netz unterwegs.

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Straßenbahn: BVG fährt jetzt auf der Wissenschaftsschiene Berlins Straßenbahnnetz ist um 2,7 Kilometer gewachsen. aus BVG

Berlins #Straßenbahnnetz ist um 2,7 Kilometer gewachsen. Am heutigen Samstag, 30. Oktober 2021 eröffneten das Land Berlin und die BVG gemeinsam die neue #Straßenbahnstrecke zwischen der #Karl-Ziegler-Straße und dem S-Bahnhof #Schöneweide. Bereits am frühen Nachmittag können dann alle Fahrgäste den neuen Streckenabschnitt mit den Linien #M17 und #63 befahren. Am 1. November dann auch zusätzlich mit der Linie #61. Die neue Trasse bindet unter anderem den #Wissenschaftspark #Adlershof per Schiene an den S-Bahnhof Schöneweide an.

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Straßenbahn + U-Bahn: Wie Berlins Nahverkehr wachsen soll, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/nachhaltigkeit/article233702063/Wie-Berlins-Nahverkehr-wachsen-soll.html

An diesem Sonnabend ist es soweit: Berlins #Straßenbahnnetz #wächst. Sechs Jahre ist es her, dass in der Hauptstadt zuletzt eine neue #Tramstrecke eröffnet wurde, damals ging die Verbindung vom #Nordbahnhof zum #Hauptbahnhof in Betrieb. Nun ist die Strecke in #Treptow-Köpenick fertiggestellt, mit der eine Lücke zwischen dem S-Bahnhof #Schöneweide und dem S-Bahnhof #Adlershof geschlossen wird.

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Straßenverkehr + Straßenbahn: Baustart für die Straßenbahn durch Moabit Turmstraße gesperrt – hier soll die neue Tram rollen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustart-fuer-die-strassenbahn-durch-moabit-turmstrasse-gesperrt-hier-soll-die-neue-tram-rollen/27655286.html

Der erste #Spatenstich wurde im August gefeiert – rechtzeitig vor der Wahl. Jetzt wird tatsächlich gebaut für die #Straßenbahn in #Moabit.

Seit Montag ist die #Turmstraße in Berlin-Mitte Richtung Westen für Autofahrer und Busse gesperrt. Auf 600 Metern Länge werden nun Leitungen neu verlegt, damit sie künftig nicht unter den Gleisen der Straßenbahn liegen. Zwischen #Lübecker Straße und #Rathenower Straße gibt es Richtung Osten noch eine gemeinsame #Fahrbahn für Autos und BVG-Busse. Radfahrer haben in der Bauphase in beide Richtungen eine abgetrennte Spur.

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Bahnindustrie: Meilenstein erreicht: 100. frisch sanierter S-Bahnzug zurück im Fahrgastbetrieb Einsatz auf den Linien S3, S5, S41/42, S45, S75 und S9, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Meilenstein-erreicht-100-frisch-sanierter-S-Bahnzug-zurueck-im-Fahrgastbetrieb-6355704

Einsatz auf den Linien S3, S5, S41/42, S45, S75 und S9 • Umbau in eigener Werkstatt in Schöneweide • Herzstück der Flotte wird für die nächsten zehn Jahre fit gemacht

Frischer #Lack, neue #Technik und #Innenausstattung – seit dieser Woche fährt der 100. #runderneuerte S-Bahnzug der Baureihe #481 wieder durch Berlin. Somit ist ein weiterer #Meilenstein des größten #Fahrzeugsanierungsprojekts in der Geschichte der S-Bahn Berlin erreicht, denn das Herzstück der Flotte wird zurzeit in der #Werkstatt #Schöneweide für weitere zehn Jahre fit gemacht. Inzwischen ist nun jeder fünfte Zug der Baureihe wieder aufgemöbelt.

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Straßenbahn: Neue Strecke fast fertig: Nach sechs Jahren Pause wächst Berlins Tramnetz wieder Zwischen der Wissenschaftsstadt Adlershof und Schöneweide fährt ab Herbst die Straßenbahn., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/neue-strecke-fast-fertig-nach-sechs-jahre-pause-waechst-berlins-tramnetz-wieder-li.169701

Die Gleise liegen bereits, ein Großteil der übrigen Anlagen ist ebenfalls schon fertig. Das jüngste #Neubauprojekt der Berliner #Straßenbahn, die Verbindung zwischen der #Wissenschaftsstadt #Adlershof und #Schöneweide, hat die #Zielgerade erreicht. Jetzt haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitgeteilt, wie der #Zeitplan aussieht. So soll in etwas mehr als zwei Monaten in der #Fahrleitung der Strom eingeschaltet werden, sagte ein Sprecher. Und wie angekündigt werden Ende Oktober erstmals Züge mit Fahrgästen über die neue #Trasse im Südosten Berlins rollen. Doch der #Fahrgastverband #IGEB hat noch einen Wunsch offen – sonst müssten Busnutzer Verschlechterungen hinnehmen, wie Artur Frenzel von der Abteilung Stadtverkehr warnte.

Der erste #Spatenstich liegt nicht besonders lange zurück, er fand im Mai 2020 statt. Doch seitdem hat sich eine Menge getan, und es gibt Lob für Bauleute und Planer. „Entlang des Groß-Berliner Damms ist die Strecke zu circa 85 Prozent fertig gebaut“, berichtete Nils Kremmin von der landeseigenen BVG. Was ist jetzt noch zu tun? Unter anderem müssen die neuen Gleise mit den bestehenden Strecken im Umkreis verbunden werden, hieß es. Außerdem müssen an der #Karl-Ziegler-Straße in der Wissenschaftsstadt Ampeln gebaut werden, die zusätzlich angeordnet wurden.

Der Nutzen des Bauvorhabens ist dreimal so hoch wie die Kosten
Über dem Abschnitt im Sterndamm, der von der Linie 60 befahren wird, fließt schon Fahrstrom. Auf der Neubaustrecke im Verlauf des Groß-Berliner Damms soll „voraussichtlich um den 15. September“ der Strom eingeschaltet werden, teilte die BVG nun mit. Mitte Oktober werde die neue #Streckenanlage geprüft, #Schulungsfahrten fürs Personal schließen sich an. Noch im selben Monat folgt dann der große Tag: die #Eröffnung der 2,7 Kilometer langen Neubaustrecke …

Bus: Elektrobusse in den Außenbezirken, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Elektrobusse sind aktuell in Berlin unterwegs (bitte um Aufschlüsselung nach Linien und Anzahl der
Busse auf den einzelnen Linien)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Zurzeit sind 138 Elektrobusse in Berlin unterwegs, darunter 121 Standardbusse mit 12
Metern Länge. Diese Busse sind sogenannte #Depotlader und werden auf dem #Betriebshof
#Indira-Gandhi-Straße nachgeladen. Sie sind im Laufe des Tages und zur Maximierung des
Einsatzes auf verschiedenen Linien unterwegs (s. Frage 2 für eine Linienübersicht). Eine
liniengenaue Zuordnung von Busanzahlen ist nur tagesaktuell möglich.
Darüber hinaus sind 17 #Gelenkbusse mit 18 Metern Länge mit Endstellenladung im Betrieb.
Diese Busse sind hauptsächlich auf der Linie 200 (Michelangelostraße <> Hertzallee)
unterwegs, die Nachladung erfolgt an Schnellladesystemen an den Endstellen dieser Linie.“
Frage 2:
Wie viele Elektrobusse auf welchen Linien sind derzeit in den Außenbezirken im Einsatz?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Eine Erfassung des Einsatzes von Elektrobussen nach Bezirken findet nicht statt. Für das

  1. Quartal 2021 stellt sich der Einsatz folgendermaßen dar:
    Die drei am häufigsten von Elektrobussen bedienten Linien außerhalb der Innenstadt waren
    im 1. Quartal 2021 die Linien 155, 250 und 893.“
    Frage 3:
    Gibt es Planungen für den Einsatz von Elektrobussen auf weiteren Linien in den Außenbezirken?
    Antwort zu 3:
    Die BVG teilt hierzu mit:
    „Bis 2030 ist nach Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetzes eine vollständige Umstellung
    der Busflotte geplant. Die Umstellung wird vor dem Hintergrund dieses ehrgeizigen Zieles
    in den nächsten Jahren sukzessive und berlinweit erfolgen.
    Noch ist der Dreh- und Angelpunkt des Elektrobusbetriebs der Betriebshof Indira-GandhiStraße in Alt-Hohenschönhausen. Derzeit laufen allerdings die Planungen für den Ausbau
    des Elektrobusbetriebs dieses Betriebshofs, den Teilumbau der Betriebshöfe #Britz und
    #Cicerostraße (voraussichtlich ab 2022) und den Neubau des Betriebshofverbundes Süd-Ost
    (Köpenicker Landstraße und Rummelsburger Landstraße) in #Schöneweide (voraussichtlich
    ab 2025) sowie den Betriebshof Süd-Säntisstraße in Marienfelde (voraussichtlich ab 2027).
    Eine konkrete Linienauswahl ist Gegenstand dieser, noch laufenden, Planungen. Der
    Einsatz erfolgt auf Linien im Einzugsbereich dieser Liegenschaften, somit ist auch der
    Einsatz in Außenbezirken vorgesehen.“
    Frage 4:
    Welche baulichen Voraussetzungen muss es geben, damit Linien an den Randbezirken wie die Linie 398 oder
    395 mit Elektrobussen befahren werden können?
    Tarifbereich A A und B B B und C
    300 142 155 107
    147 250 390
    194 294 893
    200 N50
    248 N56
    347
    N94
    Fahrleistung 10% 60% 20% 10%
    Linien
    3
    Antwort zu 4:
    Die BVG teilt hierzu mit:
    „Das Ausmaß der notwendigen baulichen Voraussetzungen ist insbesondere von der
    Technologievariantenauswahl (Depot- oder Endstellenlader) und von räumlichen sowie
    betrieblichen Faktoren (z.B. Takt und Gefäßgröße) abhängig. Eine pauschale Angabe ist
    somit nicht möglich. Die Technologieauswahl erfolgt nach ausführlichen Linien- und
    Netzanalysen.
    Grundsätzlich müssen für Elektrobusse beider Technologievarianten Betriebshöfe für die
    Nachladung und Werkstätten für die Wartung von Elektrobussen nachgerüstet werden. Für
    Elektrobusse mit Endstellenladung ist zudem der Bau von Schnellladesystemen im
    öffentlichen Raum erforderlich.“
    Die Anzahl der beschaffbaren E-Busse hängt zudem stark von der Verfügbarkeit von
    Plätzen auf Betriebshöfen ab. Der Ausbau der Betriebshofinfrastruktur der BVG wird daher,
    wie in der Antwort zu Frage 3 dargestellt, derzeit forciert geplant.
    Frage 5:
    Wie viele Mittel hat die BVG in den nächsten Jahren für die Anschaffung und den Unterhalt von Elektrobussen
    eingeplant?
    Antwort zu 5:
    Die BVG teilt hierzu mit:
    „Die durch die Beschaffung und den Betrieb von Elektrobussen entstehenden Mehrkosten
    gegenüber dem Betrieb einer reinen Dieselbusflotte (Investitionen und laufende Kosten für
    Fahrzeuge und Infrastruktur) werden vom Land Berlin übernommen. Mit dem Land Berlin
    wurde eine Maximierung möglicher Fördermittel des Bundes durch die BVG vereinbart.
    Derzeit entwickelt die BVG gemeinsam mit dem Aufgabenträger die Strategie für die
    Dekarbonisierung der Busflotte weiter. Hierbei werden verschiedene Szenarien betrachtet
    und auf den aktuellen Stand gebracht. Vor Abschluss der Abstimmungen können keine
    konkreten Kostenangaben gemacht werden.“
    Zu den vom Land Berlin eingeplanten Mitteln wird auf den Bericht an den Hauptausschuss
    mit der Roten Nummer 3441 verwiesen.
    Berlin, den 28.05.2021
    In Vertretung
    Ingmar Streese
    Senatsverwaltung für
    Umwelt, Verkehr und Klimaschutz