Flughäfen: Umsetzung des passiven Schallschutzes am BER?, aus Senat

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Vorbemerkung der Abgeordneten zu Fragen 1. und 2.: Mit Bescheid der der Aufsicht des Landes Berlins
unterstehenden Gemeinsamen Oberen #Luftverkehrsbehörde Berlin-Brandenburg über die “Gestattung
der #Betriebsaufnahme der Start- und #Landebahn Süd“ vom 1.10.2020, S.7 erklärte diese:
„Die Behörde sieht die #Schutzauflagen zur Gewährleistung passiven #Schallschutzes dann als erfüllt an,
wenn die Anspruchsteller durch die #FBB – eine rechtzeitige Antragstellung vorausgesetzt – sechs Monate vor dem Inbetriebnahme Termin befähigt wurden, sich in eigener Verantwortung bis zur Wirksamkeit des Lärmereignisses ab dem 04.11.2020 mit dem entsprechend der Planfeststellung erforderlichen
baulichen Schallschutz zu versorgen. Dabei resultiert die Pflichterfüllung anhand des oben dargestellten
Rechtsverhältnisses, wenn die ASE-B ausgereicht ist. Die Anforderung der rechtzeitigen Antragstellung
ergibt sich aus der Notwendigkeit, der FBB ausreichend Zeit – wiederum sechs Monate – für die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen und Übermittlung der von ihr erkannten Ansprüche (Leistungsverzeichnis) einzuräumen.“

  1. Was bildete die rechtliche Grundlage für die genannte 12- bzw. 6 –Monatsfrist, wann und wodurch
    wurde diese Regelung getroffen?
  2. Teilt der Senat die eingangs geschilderte rechtliche Bewertung?
    Zu 1. und 2.: Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) ist verpflichtet, Betroffenen die Aufwendungen für #Schallschutzvorrichtungen auf Nachweis zu erstatten. Nach
    ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes ist es erforderlich, dass
    die Schutzeinrichtungen zum Zeitpunkt der #Inbetriebnahme der Südbahn am Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (#BER) am 04.11.2021 vorhanden sein müssen.
    Daraus ergab sich die Verpflichtung der FBB, die Betroffenen in die Lage versetzt zu
    haben, bis zu diesem Zeitpunkt die Schallschutzmaßnahmen einbauen zu können.
    Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) als zuständige
    Planfeststellungsbehörde für den Ausbau des BER hielt deshalb unter Zugrundelegung eines Maßstabes der vernünftigen und allgemein üblichen Verkehrsanschauung
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    bezogen auf den konkreten Einzelfall einen Zeitraum von 6 Monaten zur Umsetzung
    der Schallschutzmaßnahmen für angemessen und ausreichend. Eine für alle Fälle geltende angemessene Frist für die Umsetzung der ausgereichten Anspruchsermittlungen zur baulichen Umsetzung (ASE-B) durch Erteilung des Auftrages lässt sich nach
    Auskunft der LuBB aber nicht bestimmen; maßgebend sind die Umstände des jeweiligen Einzelfalls. Der FBB wurde wiederum nach behördlichem Ermessen ein Zeitraum
    von 6 Monaten nach Antrag für die Erstellung der Unterlagen und Ausreichung der
    Anspruchsermittlung zugestanden.
    Der sich hieraus ergebende 12-Monatszeitraum ermöglicht sowohl der FBB als auch
    den Berechtigten eine angemessene Ermittlungs- und Umsetzungszeit, so dass beide
    ihren Verpflichtungen und Obliegenheiten nachkommen konnten. Dabei war auch zu
    beachten, dass ein beträchtlicher Anteil der Anspruchsermittlungen schon weit vor
    dem Zeitpunkt 6 Monate vor Inbetriebnahme ausgereicht war. Die Bestimmung der
    Zeiträume diente allein der Bewertung des Sachstandes zur Inbetriebnahme im Rahmen des Verfahrens zur Gestattung der Betriebsaufnahme nach § 44 LuftverkehrsZulassungs-Ordnung (LuftVZO).
    Der Senat teilt die rechtliche Bewertung der LuBB.
  3. Wie viele der bis 4.5.2020 ausgereichten ASE-B (gesamt) wurden nach dem 4.5.2020 korrigiert?
    Zu 3.: Insgesamt wurden bis zum 4. Mai 2020 ASE-B an 13.258 Wohneinheiten versendet, davon wurden nach dem 4. Mai 2020 und bis zum 28. Februar 2021 469 nochmals bearbeitet. Dabei wurden 279 ASE-B im Zuge der Überarbeitung in ASE-E und
    somit eine reine Entschädigungszahlung umgewandelt.
  4. Wie viele der bis 4.5.2020 ausgereichten ASE-B (gesamt) waren zum 4.11.2020 nicht umgesetzt und
    aus welchen Gründen?
    Zu 4.: Dies betrifft 9.451 Wohneinheiten. Die Gründe sind der FBB und dem Senat
    nicht bekannt.
  5. Was war seit 2014 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer von Schallschutzanträgen aus dem Bezirk Treptow-Köpenick
    a) von Antragstellung bis Anspruchsermittlung?
    b) von Anspruchsermittlung/Ausreichung der ASE-B an die Betroffenen bis zu ihrer Umsetzung?
    c) von Antragstellung bis Umsetzung von ASE-B durch die Betroffenen?
    Zu 5.: Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer aller Anträge betrug 35 Wochen. Diese
    schließt auch solche Anträge ein, deren Bearbeitung sich wegen aus nicht durch die
    FBB zu vertretenden Gründen, z.B. wegen Nichterreichbarkeit der Antragstellerinnen
    und Antragsteller oder deren Bitte um einen späteren Bearbeitungsbeginn, verzögerte.
    Im Regelablauf betrug die Bearbeitungszeit weniger als 26 Wochen.
    Der Zeitraum bis zur eigentlichen baulichen Umsetzung ist nicht bekannt. Die durchschnittliche Dauer zwischen Versand der ASE-B und Erstattung der erstattungsfähigen
    Aufwendungen beträgt 97 Wochen.
    Die durchschnittliche Dauer zwischen Antragstellung und Umsetzung durch die Eigentümerinnen bzw. Eigentümer beträgt 129 Wochen, sofern eine Umsetzung erfolgte.
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  6. Wie viele der von der Flughafengesellschaft bis 4.5.2020 an Anwohner des Bezirks Treptow-Köpenick
    (12526,12527,12559,12589) ausgereichten, zu diesem Stichtag (noch) nicht umgesetzten ASE-B wurden bis 4.11.2020 durch die Anwohner umgesetzt und die Kosten hierfür durch die FBB ausgeglichen?
    Zu 6.: Dies betrifft 10 Wohneinheiten.
    Berlin, den 11.03.2021
    In Vertretung
    Vera Junker
    Senatsverwaltung für Finanzen

Flughafenchef Lütke Daldrup will die FBB im September 2021 verlassen, aus Berliner Flughäfen

Engelbert Lütke #Daldrup, seit März 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hat den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Anstellungsvertrags zum September dieses Jahres gebeten. In einem Brief an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates vom gestrigen Tage verweist er darauf, seine Aufgabe mit der #Fertigstellung und #Inbetriebnahme des #BER sowie der Vorlage des neuen Businessplans 2021 erfüllt zu haben. Mit der Vollendung des 65. Lebensjahres sei es Zeit, den Weg für ein neues und qualifiziertes Führungsteam frei zu machen. Nun gehe es darum, dass sich die #FBB der Restrukturierung weiter intensiv widme.

Rainer #Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrates: „Engelbert Lütke Daldrup hat in einer für die FBB sehr schwierigen Zeit große Verantwortung übernommen und die in ihn gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt. Dass der BER in Betrieb gegangen ist, war maßgeblich der Verdienst seiner Arbeit. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet.

Der Aufsichtsrat der FBB wird sich bereits in seiner Sitzung am kommenden Freitag mit dem Thema befassen und die notwendigen Konsequenzen beraten. Die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft muss dabei genauso im Fokus stehen wie ihre mittelfristige personelle und strategische Ausrichtung.“

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de

Bahnverkehr + S-Bahn: Fortschritte bei der Dresdner Bahn in Tempelhof, aus Senat

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Frage 1:
In welchen Bauabschnitten wird das Projekt des Ausbaus der #Dresdner Bahn projektiert, geplant und
gebaut?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Dresdner Bahn gliedert sich in vier Abschnitte:
Abschnitt 1: #Marienfelde
Abschnitt 2: #Lichtenrade
Abschnitt 3: #Blankenfelde-Mahlow
Abschnitt 4: #Schöneberg.“
Frage 2:
Wie lauten die aktuellen Planungs- und Baustadien in den einzelnen Abschnitten?
2
Antwort zu 2:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Entwurfs- u. #Genehmigungsphasen sind abgeschlossen. Für alle Abschnitte liegen
bestandskräftige Planfeststellungsbeschlüsse vor. Planänderungen nach
#Planfeststellungsbeschluss, die sich aus der Baudurchführung heraus ergeben, werden
noch nach Erfordernis beantragt.
Das Vorhaben befindet sich aktuell größtenteils in der #Bauausführung: Die
bauvorbereitenden Maßnahmen im Land Berlin verlaufen planmäßig. Der Baubeginn der
Abschnitte 1-3 ist bereits erfolgt. Der Baubeginn für den Abschnitt 4 erfolgt vsl. Anfang
2022. Seit 10/2020 sind die Hauptbauleistungen sowohl für das Land Berlin, als auch im
Land Brandenburg beauftragt.“
Frage 3:
In welchen Zeiträumen sind für die Baumaßnahmen Sperrungen des S-Bahnverkehrs auf welchen
Streckenabschnitten erforderlich?
Antwort zu 3:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Zu folgenden Zeiträumen sind derzeit längere #Sperrpausen des #S-Bahn-Verkehrs
geplant:
 24.06.2021 – 09.08.2021 auf dem Streckenabschnitt #Südkreuz#Blankenfelde
 04.04.2022 – 02.05.2022 auf dem Streckenabschnitt #Priesterweg – Blankenfelde
 02.05.2022 – 11.12.2022 auf dem Streckenabschnitt #Lichtenrade – Blankenfelde
 11.12.2022 – 17.04.2023 auf dem Streckenabschnitt #Mahlow – Blankenfelde.“
Frage 4:
Wann ist mit der #Fertigstellung des gesamten Projektes/der Teilprojekte zu rechnen?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die #Inbetriebnahme der Dresdner Bahn ist in 12/2025 geplant.“
Frage 5:
Ist nachträglich die Errichtung eines neuen Haltepunktes #Buckower Chaussee für die #Regionalbahn noch
möglich?
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Grundsätzlich ist eine nachträgliche Errichtung eines neuen Haltepunktes Buckower
Chaussee für die Regionalbahn möglich.“
3
Frage 6:
Ist nachträglich die Errichtung eines neuen S-Bahnhofes #Kamenzer Damm noch möglich?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Grundsätzlich ist eine nachträgliche Errichtung eines neuen S-Bahnhofes Kamenzer
Damm möglich.“
Alle Beteiligten arbeiten in enger Abstimmung an einer gemeinsamen Lösung für die
nachträgliche Errichtung des S-Bahnhaltepunktes Kamenzer Damm, gegebenenfalls sind
jedoch Anpassungen an der neuen Infrastruktur notwendig.
Frage 7:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Wie betrachtet der Senat die Notwendigkeit des Haltepunktes Buckower
Chaussee und/oder des S-Bahnhofes Kamenzer Damm?
Frage 8:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Mit welchen Zeit- und Kostenrahmen ist dabei zu rechnen?
Antwort zu 7 und 8:
Sowohl der S-Bahnhaltepunkt Kamenzer Damm als auch der Regionalverkehrshalt
Buckower Chaussee sind im #ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr)-Bedarfsplan des
#Nahverkehrsplans sowie im #Stadtentwicklungsplan Verkehr enthalten. Das Land Berlin
verfolgt weiterhin die Umsetzung der beiden Maßnahmen. Bedingung für eine Umsetzung
ist die nachgewiesene betriebliche Machbarkeit sowie ein positiver
Wirtschaftlichkeitsnachweis.
Im ÖPNV-Bedarfsplan ist für den #S-Bahnhaltepunkt ein #Realisierungszeitraum für 2026-
2030 vorgegeben und für den #Regionalverkehrshalt Buckower Chaussee ein
Realisierungszeitraum für 2020-2025. Derzeit wird die betriebliche Machbarkeit für beide
Maßnahmen geprüft, sodass aufgrund des frühen Planungsstadiums noch kein
konkretisierender Zeit- und Kostenplan genannt werden kann.
Frage 9:
Bejahendenfalls zu 5. und/oder 6.: Welche Auswirkungen haben der nachträgliche Bau des
Regionalbahnhalts Buckower Chaussee und des S-Bahnhofs Kamenzer Damm auf den Betriebsablauf von
S-Bahn- und Regionalverkehr?
Antwort zu 9:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Nach ersten Erkennissen hätte ein zusätzlicher Regionalbahnhalt an der Buckower
Chaussee negative Auswirkungen auf die #Betriebsqualität auf der Strecke.
Die Errichtung eines neuen S-Bahnhofes Kamenzer Damm würde grundsätzlich zu einer
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Reisezeitverlängerung in Richtung Blankenfelde führen. Da südlich von Lichtenrade
eingleisige Abschnitte vorliegen, würde eine Verlagerung der Zugkreuzung entstehen,
sodass vsl. ca. 5 Minuten Fahrzeitverlängerung nach Blankenfelde entstehen würden.“
Berlin, den 18.02.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr + Straßenbahn: Kompromiss für die Mühlendammbrücke aus Der Tagesspiegel

Mitte – 13. Januar 2021

Die Verkehrsverwaltung des Senats und der Bezirk Mitte haben sich auf einen #Kompromiss für den #Neubau der #Mühlendammbrücke geeinigt. Langfristig soll sie für den Autoverkehr einspurig werden. Das teilte Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (SPD) mit. Was die Breite der Brücke angeht, rückt die Verkehrsverwaltung nicht weiter von ihrer Planung ab. 39,60 Meter soll die neue Brücke messen, heute sind es 45,20 Meter. Gothe hatte einen schmaleren Neubau gefordert.

Nach Fertigstellung sollen zunächst zwei Autospuren pro Fahrtrichtung entstehen. Das heißt, die neue Brücke wird für den aktuellen, starken Verkehrsfluss gebaut. So will die Verkehrsverwaltung ein Nadelöhr und Stau vermeiden. Erst später, wenn durch die #Verkehrswende weniger Autos fahren, sollen die Flächen auf der Brücke neu verteilt werden. Diese Möglichkeit hatte die Verkehrsverwaltung schon länger betont. Allerdings wird es nun konkreter.

Mit #Inbetriebnahme der Tramlinien vom Alexanderplatz in Richtung Potsdamer Platz und Hallesches Tor (voraussichtlich 2029) könne der #Autoverkehr so stark reduziert werden, dass eine Autospur ausreiche, hofft Gothe. Die Senatsverwaltung nennt allerdings ausdrücklich keine Jahreszahl. Die Wandelbarkeit der Brücke solle aber im Realisierungswettbewerb mitgedacht werden. „Wer gewinnt, muss darstellen, wie in einer zweiten Bauphase ein Ort mit Aufenthaltsqualität …

S-Bahn: Berlins neue S-Bahn pünktlich gestartet Staffelstabsübergabe um kurz vor Mitternacht , aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Berlins-neue-S-Bahn-puenktlich-gestartet-5825672

#Staffelstabsübergabe um kurz vor Mitternacht ⋅ #Neubaufahrzeuge auf der Linie #S47 unterwegs ⋅ #Altbaureihe #485 geht nach und nach in #Rente

Der erste Zug der neuen S-Bahn-Baureihe #483/484 ist in der Silvesternacht pünktlich um 0.01 Uhr in den #Fahrgastbetrieb gestartet.

Am Bahnhof #Berlin-Schöneweide warteten Fahrgäste und Neugierige und wurden zunächst Zeugen einer symbolträchtigen Staffelstabsübergabe. Denn mit #Inbetriebnahme der neuen Züge gehen die Fahrzeuge der ältesten Baureihe 485 (Spitzname: „#Cola-Dose“) nach und nach in Rente. Um 23.55 Uhr kam ein Zug der Altbaureihe an, im Führerstand der dienstälteste Lokführer der S-Bahn Berlin. In der Hand hielt er einen #Staffelstab – gestaltet mit zwei aneinander gekoppelten Fahrzeugen der BR 483 und 485. Diesen übergab er dem Lokführer-Team der neuen S-Bahn, ging zurück zu seinem Zug und schaltete das Licht aus.

Nur sechs Minuten später rollte der #Premierenzug (Seriennummern #484-001 und #483-001) am Bahnhof #Schöneweide los. Im Führerstand steuerte eine Doppelbesetzung, ein Lokführer und eine Lokführerin, die neue S-Bahn als Linie S47 in Richtung #Spindlersfeld und kam dort pünktlich um 0.07 Uhr an.

S-Bahnchef Peter #Buchner: „Auf diesen Moment haben wir zusammen mit den Herstellern Siemens und Stadler fünf Jahre lang hingearbeitet. Deshalb war es für mich ein besonders schöner Moment, als sich der Zug erstmals mit Fahrgästen in Bewegung setzte.“

Alle zehn Vorserienfahrzeuge, die jetzt in Betrieb gehen, werden auf dieser Strecke unterwegs sein. Grundlage ist der neue Verkehrsvertrag mit den Ländern Berlin und Brandenburg für die Ringbahn, der am heutigen Tag in Kraft getreten ist. Insgesamt hat die S-Bahn Berlin 382 Wagen (21 Zwei-Wagen- und 85 Vier-Wagen-Einheiten) beim Herstellerkonsortium Stadler und Siemens bestellt, die bis Ende 2023 ausgeliefert werden sollen. Sie werden neben der S47 dann auf der S46, S8 und S41/S42 eingesetzt. Die Fahrzeuge bieten mehr Platz, große Panoramafenster, Klimaanlage, Kameras in allen Wagen, Sprechverbindung zur Sicherheitszentrale, Servicesäule für Rollstuhlfahrer*innen und eine moderne Fahrgastinformation.

Wir freuen uns, dass die neue S-Bahn nun nach den intensiven Vorbereitungen pünktlich in Betrieb gegangen ist und bedanken uns bei allen beteiligten Mitarbeitern der S-Bahn und DB für ihren engagierten Einsatz.

S-Bahn: Nahverkehr : Stempel drauf und los: Neue S-Bahn darf in der Neujahrsnacht starten Nach der Zulassung haben die Fahrzeuge jetzt auch die Abnahmeprüfungen bestanden., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/stempel-drauf-und-los-neue-s-bahn-darf-in-der-neujahrsnacht-starten-li.126926

Die ersten neuen S-Bahn-Züge für Berlin und Brandenburg sind startklar. Zwei Wochen vor der geplanten #Inbetriebnahme wurde bekannt: Der Termin wird gehalten.

Damit kann wie angekündigt der Einsatz am 1. Januar 2021 beginnen. Von der Neujahrsnacht an werden die zehn #Vorserienzüge der neuen Baureihe #483/484 auf der #S47 im Südosten Berlins eingesetzt. Dabei handelt es sich um jeweils fünf Zwei- und Vier-Wagen-Einheiten. Die #S-Bahn-Linie, auf der die neue #Fahrzeuggeneration ihre Premierenfahrten absolvieren wird, verbindet #Spindlersfeld mit #Schöneweide, #Baumschulenweg, #Neukölln und #Hermannstraße. Die erste Fahrt soll kurz nach dem Jahreswechsel kurz nach Mitternacht starten. S-Bahn-Chef Peter #Buchner und Chef-Fahrzeugmanager Jürgen #Strippel wollen dann am Bahnhof Schöneweide sein.

„Nach einer rund zweijährigen #Testphase haben wir rechtzeitig alle Voraussetzungen für den Betriebsstart erfüllt. Die Fahrzeuge sind startklar, die Personale ausgebildet und die Werkstätten vorbereitet. Für die gute Vorbereitung bedanke ich mich bei allen Mitarbeitern der S-Bahn, DB, Stadler und Siemens Mobility, die sich unermüdlich für dieses zukunftsweisende Projekt eingesetzt haben“, sagte S-Bahn-Chef Buchner.

#Zugelassen sind die #klimatisierten Fahrzeuge übrigens schon länger. Das #Eisenbahn-Bundesamt habe den Baureihen 483/484 am …

S-Bahn: Neue S-Bahnzüge für Berlin und Brandenburg sind startklar Baureihe 483/484 wartet auf ihren Einsatz aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Neue-S-Bahnzuege-fuer-Berlin-und-Brandenburg-sind-startklar-5809106

Baureihe #483/484 wartet auf ihren Einsatz ⋅ Premierenfahrt in der Silvesternacht auf der #S47

Heute beginnt der Countdown in ein neues #S-Bahn-Zeitalter! Zwei Wochen vor #Inbetriebnahme am 1. Januar sind die Züge der neuen Baureihe 483/484 rundum startklar und warten auf ihren Einsatz.

In der Silvesternacht rollt der erste Zug vom Hof und beginnt seinen Dienst auf der S47 zwischen #Spindlersfeld und #Hermannstraße.

Zehn Vorserienzüge (fünf Zwei-Wagen- und fünf Vier-Wagen-Einheiten) gehen in Betrieb. Grundlage ist der neue #Verkehrsvertrag mit den Ländern Berlin und Brandenburg für die Ringbahn, der ab dem 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Insgesamt hat die S-Bahn Berlin 106 Züge beim #Herstellerkonsortium #Stadler und #Siemens bestellt, die bis Ende 2023 ausgeliefert werden sollen. Sie werden neben der S47 dann auf der S41/S42, S46 und S8 eingesetzt.

Seit September 2019 wurden die ersten zehn Fahrzeuge im Berliner Netz geprüft und haben insgesamt rund 150.000 Testkilometer absolviert – mit Erfolg. Im Oktober 2020 erfolgte die vollumfängliche Zulassung für den Einsatz im Personenverkehr durch das Eisenbahnbundesamt, so dass dem Betriebsstart nichts entgegensteht.

Auf die Fahrgäste wartet nun erlebbar mehr Komfort, Zuverlässigkeit und Sicherheit: mehr Platz, große Panoramafenster, Klimaanlage, Kameras in allen Wagen, moderne Fahrgastinformation.

S-Bahnchef Peter Buchner: „Nach einer rund zweijährigen Testphase haben wir rechtzeitig alle Voraussetzungen für den Betriebsstart erfüllt. Die Fahrzeuge sind startklar, die Personale ausgebildet und die Werkstätten vorbereitet. Für die gute Vorbereitung bedanke ich mich bei allen Mitarbeitern der S-Bahn, DB, Stadler und Siemens Mobility, die sich unermüdlich für dieses zukunftsweisende Projekt eingesetzt haben.“

Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland: „Seit wir vor fast exakt fünf Jahren im Dezember 2015 die Beauftragung zur Entwicklung, Konstruktion und Bau der neuen S-Bahnen für Berlin bekannt gegeben haben, hat das Konsortium alle Projektschritte erfolgreich absolviert, so dass die ersten hochmodernen S-Bahn-Fahrzeuge der neuen Generation hier aus Berlin pünktlich in Berlin in den Betrieb gehen und den Fahrgästen eine spürbare Verbesserung des Fahrkomforts bringen.“

Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock, Siemens Mobility: „Wie vor fünf Jahren versprochen, liefern wir gemeinsam mit Stadler, die neue S-Bahn für Berlin pünktlich, in höchster Qualität und mit modernster Technik. Die neuen Züge für die Berliner S-Bahn sind ein Vorzeigeprojekt für urbane Mobilität. Sie bieten ein verbessertes Fahrerlebnis, mehr Komfort für die Berliner und sind besonders robuste Züge.“

Was Berlins „Neue“ alles zu bieten hat, erfahren Sie in diesem Video auf YouTube. Weitere Details gibt’s auf der Homepage der S-Bahn Berlin.

Fotos der neuen Baureihe finden Sie hier.

S-Bahn: Wegen Corona: Neue S-Bahn-Strecke für Berlin wird später fertig Von vielen Berlinern unbemerkt, entsteht im Zentrum ein zweiter Nord-Süd-Tunnel. , aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/wegen-corona-neue-s-bahn-strecke-fuer-berlin-wird-spaeter-fertig-li.123737

Von vielen Berlinern unbemerkt, entsteht im Zentrum ein zweiter #Nord-Süd-Tunnel. Nächsten Sommer sollte der Betrieb beginnen. Doch daraus wird nichts.

Ursprünglich sollte es im Sommer losgehen. Doch nun zeichnet sich ab, dass es länger dauern wird, bis die ersten Züge mit Fahrgästen fahren. Berlin bekommt eine neue #S-Bahn-Strecke – doch die #Inbetriebnahme verzögert sich, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) der Berliner Zeitung. Die neue Verbindung zwischen #Gesundbrunnen und #Hauptbahnhof geht erst im letzten Quartal #2021 in Betrieb, teilte er auf Anfrage mit.

Es geht um ein #Verkehrsprojekt, von dem die Berliner bislang wenig Notiz genommen haben – das aber wichtig für die Stadt sein wird, wenn nach Corona die #Fahrgastzahlen wieder in die Höhe gegangen sind. Um Kapazitäten zu schaffen und neue Verbindungen zu ermöglichen, soll in der Mitte der Stadt eine zweite #Nord-Süd-S-Bahn entstehen. Die Trasse vom Nord- zum #Südring soll auch dazu dienen, den Umsteigeknoten #Friedrichstraße zu entlasten und die Erreichbarkeit des #Hauptbahnhofs zu verbessern.

S-Bahn setzt ihre modernsten Züge ein
Der erste, 3,9 Kilometer lange Abschnitt ist seit einem Jahrzehnt im Bau. Er führt vom Ringbahnhof #Wedding nach Süden und taucht kurz vor dem …

U-Bahn + Bus: Angebotsänderungen ab 4. Dezember 2020, aus BVG

#Inbetriebnahme der #Neubaustrecke der U-Bahn-Linie #U5 am

Freitag, dem 4. Dezember 2020

 

Am Freitag, dem 4. Dezember 2020 wird der Betrieb auf dem

Neubauabschnitt S+U Alexanderplatz ◂▸ S+U Hauptbahnhof

aufgenommen.

 

u U5 U Hönow ◂▸ S+U Hauptbahnhof

 

Linienverlängerung. Eröffnung der U5-Neubaustrecke S+U

Alexanderplatz ◂▸ S+U Brandenburger Tor mit den Zwischenbahnhöfen

U #Rotes Rathaus und U #Unter den Linden. Gleichzeitig

wird die bisherige Strecke der #U55 S+U Brandenburger Tor

◂▸ S+U Hauptbahnhof in die U5 aufgehen, so dass die U5 dann

zwischen S+U Hauptbahnhof und U Hönow verkehrt. Betriebszeiten

und Takte der U5 werden auf dem neuen Abschnitt vom

bestehenden Betrieb übernommen.

Der Bahnhof U #Museumsinsel wird vorerst ohne Halt durchfahren.

Diese Station wird voraussichtlich im Sommer 2021 regulär

bedient.

 

u #U6 U Alt-Tegel ◂▸ U Alt-Mariendorf

 

Bahnhofseröffnung und -schließung. Mit der Eröffnung des

U5-Neubauabschnitts wird auf der U6 der Bahnhof U #Französische

Straße geschlossen und der Bahnhof U Unter den Linden

eröffnet.

 

b 147 Mitte, Fischerinsel ◂▸ S+U Hauptbahnhof

 

#Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

Haltestellenumbenennung. Mit der Schließung des U-Bahnhofs

Französische Str. (der durch den neuen U-Bahnhof Unter

den Linden ersetzt wird) ändert sich der Haltestellenname von

U Französische Str. in Französische Str.

 

b 200 S+U Zoologischer Garten

◂▸ Prenzlauer Berg, Michelangelostr.

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

 

b 300 Tiergarten, Philharmonie ◂▸ S+U Warschauer Str.

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b 245 S+U Zoologischer Garten ◂▸ S+U Hauptbahnhof

Linienverkürzung ab 13. Dezember 2020.

 

Im Zusammenhang

mit der Eröffnung des neuen Abschnitts der U-Bahn-Linie U5

wird die Linie 245 von der Endhaltestelle S+U Alexanderplatz

zur Haltestelle Robert-Koch-Platz zurückgezogen.

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

 

b 300 Tiergarten, Philharmonie ◂▸ S+U Warschauer Str.

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b N2 U Ruhleben ◂▸ S+U Pankow

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b N5 S+U Hauptbahnhof ◂▸ Hellersdorf, Riesaer Str.

Linienverlängerung ab 13. Dezember 2020.

 

Die Linie wird von

der Endhaltestelle S+U Alexanderplatz über Karl-Liebknecht-

Straße, Unter den Linden, Wilhelmstraße, Luisenstraße und Invalidenstraße

bis S+U Hauptbahnhof verlängert. Betriebszeiten

und Takte entsprechenden denen der Bestandsstrecke.

 

b N6 U Alt-Tegel ◂▸ U Alt-Mariendorf

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstr.

in U Unter den Linden umbenannt.

 

b N8 Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm

◂▸ S+U Hermannstr.

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

 

b N40 U Turmstr. ◂▸ Friedrichshain, Wühlischplatz

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b N42 U Theodor-Heuss-Platz ◂▸ S+U Alexanderplatz

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b N60 S+U Alexanderpl. ◂▸ Flughafen BER – Terminal 1-2

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

 

b N65 S+U Alexanderplatz ◂▸ Rahnsdorf, Waldschänke

 

Haltestellenumbenennung. Mit der Verlängerung der U5 zum

S+U Hauptbahnhof wird die Haltestelle Berliner Rathaus in U

Rotes Rathaus umbenannt.

Flughäfen: Berlin sagt #DankeTXL Flughafenbetrieb in Tegel endet mit letztem Abflug von Air France, aus Berliner Flughäfen

Am heutigen Sonntag, den 8. November 2020, ist mit dem #Flug #Air France #AF1235 zum letzten Mal ein #Flugzeug vom #Flughafen #Berlin-Tegel „Otto #Lilienthal“, kurz #TXL, gestartet. Um 15.00 Uhr hob ein Airbus #A320-200 der Air France in Richtung #Paris Charles de Gaulle ab. Damit endete der Flugbetrieb in Tegel und das Areal wurde symbolisch an die Stadt übergeben. Nach dem gültigen #Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen Berlin Brandenburg (#BER) muss der Flughafen Berlin-Tegel ab der vollständigen #Inbetriebnahme des BER noch sechs Monate #betriebsbereit gehalten werden. In dieser Zeit werden allerdings keine Flüge mehr in Tegel stattfinden.

Nach Ablauf der sechs Monate wird auf dem ehemaligen #Flughafengelände ein neues Stadtquartier entstehen. Der gesamte Flugverkehr der Hauptstadtregion findet ab heute nur noch am BER statt.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Heute, am 8. November 2020, endete ein besonderes Kapitel in der #Verkehrsgeschichte der Hauptstadtregion. Von den Anfängen der Fliegerei bis zum Massentourismus per Flugzeug: alles hat in Tegel stattgefunden. Möglich gemacht haben das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und Ihrer Partner am Flughafen. Sie haben Außergewöhnliches geleistet und den Flughafen unvergesslich gemacht. Die Architekturikone war für die Berliner jahrzehntelang das Tor zur Welt. Deshalb gab es keinen passenderen Abschied für Tegel als einem Flug der Air France.“

Stefan Gumuseli, Deutschland-Direktor AIR FRANCE KLM: „Wir freuen uns sehr, dass wir heute mit Flug AF1235 nach Paris-Charles de Gaulle die Ehre haben, den Flughafen Berlin-Tegel als letzte Airline zu verabschieden. 60 Jahre lang waren wir eng mit ihm verbunden und sagen #DankeTXL! Mit den Flügen zum neuen Airport BER endet nun unsere Zeit in Tegel, aber die Geschichte der Air France in Berlin geht weiter…“

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Dies ist kein einfacher Abschied. Das Herz vieler Menschen in Berlin hängt an Tegel. Kein Wunder: Denn dieser Flughafen war enorm wichtig für unsere Stadt und er hatte eben auch eine symbolische Bedeutung über den reinen #Flugverkehr hinaus. Doch für den Flughafen Tegel bedeutet dies gleichzeitig einen wichtigen Neubeginn. Dieser Standort hat eine bewegte und erfolgreiche Vergangenheit. Aber er hat auch eine große Zukunft. Tegel wird in den kommenden Jahren einer der spannendsten Orte unserer Stadt. Dafür sorgt das Projekt „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“.“ Auf dem Areal des Flughafens Tegel entsteht ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien. Ein Hotspot für Innovationen, der Potenzial für Arbeitsplätze für bis zu 20.000 Beschäftigte bietet und sich als einer der Zukunftsorte Berlins positionieren wird. Mit Flächen für Industrie, Gewerbe, Messen und Kongresse sowie für Wissenschaft und Forschung.“

I. E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland: „Der Flughafen Tegel ist Teil der gemeinsamen Geschichte, welche die Stadt Berlin und Frankreich verbindet. Dass der letzte Flug, der heute um 15 Uhr in Tegel starten wird, nach Paris geht, verdeutlicht diese innige Verbundenheit.“

Ein Flughafen mit einer langen Geschichte

Die Geschichte der Luftfahrt in Tegel geht weit zurück: Bereits 1896 fanden dort erst Versuche in der #Luftschifffahrt statt. Im Zuge der #Berlin-Blockade wurde der in der ehemaligen französischen Besatzungszone gelegene Flughafen 1948 im Rekordtempo zur Unterstützung der US-amerikanischen Luftbrücke ausgebaut. Die neu gebaute Start- und Landebahn war mit 2.428 Metern zum damaligen Zeitpunkt die längste in Europa.

Bis 1990 durften in Tegel aufgrund der Bestimmungen des #Viermächte-Abkommens über Berlin nur Fluggesellschaften der Besatzungsmächte USA, Großbritannien und Frankreich landen. Insgesamt fanden zwischen 1948 und 2020 ungefähr 6,5 Millionen Starts und Landungen statt.

Das sechseckige Flughafengebäude, zuletzt als Terminal A in Betrieb und eines der Wahrzeichen Berlins, wurde 1974 eröffnet und war für rund 6 Millionen Fluggäste ausgelegt. 2007 kam das Terminal C hinzu. Vor allem ab den 2000er Jahren verzeichnete der Flughafen Tegel stetig wachsende Passagierzahlen, zuletzt wurden 2019 etwa 24,24 Millionen Fluggäste abgefertigt. Im Juni 2019 lagen die Spitzenwerte der Fluggäste bei über 90.000 Personen an einem Tag. Wenige Monate später, im April des Krisenjahrs 2020, sank dieser Wert zeitweise auf 250 Personen.

Die Zukunft des Hexagons

Das sechseckige Terminalgebäude von TXL steht seit 2019 unter Denkmalschutz. Auf dem Areal ist ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien geplant, zusätzlich werden Wohnungen und Grünflächen entstehen. Zunächst bleibt der der Flughafen Tegel noch für sechs Monate betriebsbereit. Am 5. Mai 2021 erlischt die Betriebspflicht, TXL ist dann auch technisch kein Flughafen mehr.

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