Der Streit um die #Neugestaltung der Adlershofer #Dörpfeldstraße dauert weiter an. Auf der eng bemessenen Haupt- und Geschäftsstraße teilen sich #Straßenbahn und Busse, Radfahrende und Autos eine #Fahrbahn. Seit langem wird eine Umgestaltung des Straßenraums diskutiert.
2025 will die BVG die #Straßenbahnlinie an der Straße zweigleisig ausbauen, im Zuge dessen soll auch die Straße umgebaut werden. Ende vergangenen Jahres hat das Bezirksamt Treptow-Köpenick einen Entwurf dazu ausgewählt, der bei den Menschen vor Ort auf Ablehnung stößt. Die Behörden beharren allerdings darauf, dass es sich bei der sogenannten Variante E um eine #Kompromisslösung handele.
Verkehrssenat befürwortet ebenfalls die „Variante E“ „Die vom Bezirksamt Treptow-Köpenick favorisierte „Variante E“ ist eine aus einem mehrjährigen Planungs- und Abstimmungsprozess hervorgegangene Kompromisslösung, die unter Abwägung der verschiedenen Belange auch von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitgetragen wird“, heißt es entsprechend in einer Antwort der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Stefan Evers.
Reiseplanung mit Bahn in Google Maps noch detaillierter und einfacher • Nutzer:innen profitieren von Echtzeit-Fahrplan und schnellerer Buchung per Ticketlink in die Reiseauskunft von www.bahn.de und DB Navigator • DB Fernverkehr-Chef Michael Peterson: „Riesenschritt Richtung Mobilitätswende, denn Ausbau digitaler Services stärkt die klimafreundliche Schiene“ • Google Deutschland Senior Industry Director Marianne Stroehmann: „Hilfreiche Funktion für alle Bahnfahrenden in Deutschland erweitert“
Die #Deutsche Bahn (#DB) und #Google vertiefen ihre Zusammenarbeit, um die Reiseplanung auf der klimafreundlichen Schiene in Google #Maps noch nutzerfreundlicher zu machen. #Live-Daten aus dem Bahnbetrieb und ein #Ticketlink direkt auf die Portale der DB erleichtern die Planung und Buchung der Reise. Google Maps erweitert damit die Verfügbarkeit dieser Features nach dem Start im Hamburger #Verkehrsverbund gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn AG Ende 2020 jetzt auch für Fernverkehrsreisen.
Im Rahmen der neuen Kooperation bindet die DB erstmals Echtzeitdaten aller Fernverkehrszüge in Google Maps ein. Das bedeutet: Reisende finden ab sofort im Google #Maps-Routenplaner die #Live-Auskunft zu rund 800 täglichen ICE/IC/EC-Zugfahrten und bekommen in Echtzeit Informationen zu Abfahrts- und Ankunftszeiten. Zusätzlich werden als weiterer Service auch betriebliche Live-Meldungen wie Gleiswechsel oder Informationen etwa bei unwetterbedingten Einschränkungen direkt in Google Maps angezeigt.
Ist die Reise geplant, finden Nutzer:innen in der Google Maps App (für Android und iOS) einen Ticketlink. Mit einem Klick darauf gelangen sie direkt zur Verbindungsauskunft auf www.bahn.de oder im DB Navigator. Hier können sie ein Zugticket auswählen und buchen, ohne ihre Reisedaten erneut in der Suchmaske eingeben zu müssen.
DB Fernverkehr-Chef Michael Peterson: „Wir erreichen über Google Maps sehr viele Menschen in Deutschland, die heute noch nicht Bahn fahren. Sie sehen dort, wie schnell und komfortabel der DB Fernverkehr im direkten Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln ist und erhalten jetzt den gleichen Live-Fahrplan wie auf unseren digitalen DB-Kanälen. Wir öffnen auf diese Weise einen weiteren vollwertigen, unkomplizierten Zugang zur Bahn. Ein Riesenschritt Richtung Mobilitätswende, denn mit dem Ausbau unserer digitalen Services gewinnen wir noch mehr Fahrgäste und stärken so die klimafreundliche Schiene.“
Marianne Stroehmann, Senior Industry Director Google Deutschland: „Echtzeitinformationen in Google Maps unterstützen Nutzerinnen und Nutzer dabei abzuschätzen, welche Route und Verkehrsart für sie die passende ist, und der Ticketlink vereinfacht die Buchung auf den Partnerportalen. Nach dem Start dieser Funktionen in Deutschland gemeinsam mit der Hochbahn für den Hamburger Verkehrsverbund, freuen wir uns, sie mit der DB für den Fernverkehr zu erweitern und in Zukunft mit weiteren Partnern auszubauen.”
Noch in diesem Jahr werden beide Unternehmen zusammen an zusätzlichen Features für die Routenplanung mit der Bahn im Rahmen der Partnerschaft arbeiten.
Frage 1: Teilt der Senat die Einschätzung, dass die #Stadtbahn (#Ferngleise Charlottenburg – Hauptbahnhof oben – Ostkreuz) und die #Nord-Süd-Verbindung ( #Jungfernheide / #Gesundbrunnen – Hauptbahnhof tief – #Südkreuz) als Herzstück des #Eisenbahnknotens Berlin in Zukunft ein beträchtlich größeres Zugangebot von den Zulaufstrecken aus Brandenburg aufnehmen müssen als die gegenwärtig laufenden und geplanten #Verkehrsverträge beinhalten, damit Berlin seinen Beitrag zum Erfüllen der klima-, umwelt- und verkehrspolitischen Ziele leisten kann? Frage 2: Teilt der Senat die Einschätzung, dass die mit der gegenwärtigen Infrastruktur erreichbare #Leistungsfähigkeit dafür nicht ausreicht und sich die für einige #Zulaufstrecken im Projekt #i2030 geplanten Ausbaumaßnahmen auch auf der Stadtbahn und der Nord-Süd-Verbindung fortsetzen müssen? Antwort zu 1 und 2: Der Senat teilt die Einschätzung, dass mittel- bis langfristig weitere Angebotsmaßnahmen erforderlich sind, um den Anforderungen des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung und seiner Verschärfung durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu genügen und damit die für eine Verlagerung von Fahrten vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Personennahverkehr erforderliche Leistungsfähigkeit und Angebotsqualität zu sichern. 2 Mit den im Rahmen der abgeschlossenen und geplanten Vergabeverfahren vorgesehenen #Mehrleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und den Erweiterungen des Fernverkehrs – z.B. des 30-Minuten-Taktes Berlin – Hamburg – wird die Infrastruktur des Eisenbahnknotens Berlin künftig voraussichtlich derart ausgelastet, dass nach heutigem Kenntnisstand ohne Ausbaumaßnahmen nur noch wenige, punktuelle Angebotsausweitungen umsetzbar sind. Gemeinsam mit dem Land Brandenburg, der Deutschen Bahn und dem VBB hat das Land Berlin daher das Projekt i2030 initiiert. Im Rahmen des Projektes i2030 wird der konkrete #Ausbaubedarf aktuell durch die DB Netz aufbereitet, sodass zeitnah mit den vorbereitenden Untersuchungen und entsprechenden Abstimmungen mit dem Bund zum weiteren Planungsprozess und Finanzierungsmöglichkeiten begonnen werden kann. Frage 3: Stimmt der Senat dem Ziel zu, dass auf der Stadtbahn eine fahrplanmäßige Zugfolgezeit von 4 min (einschließlich Haltezeiten und Pufferzeit) erforderlich ist, um auf der Grundlage des Deutschlandtakt-Fahrplanentwurfs und des Zielkonzepts des Bündnisses Schiene Berlin-Brandenburg (BSBB) je Richtung 15 Fahrplantrassen, die nicht immer, aber bei Bedarf belegt werden, zu konstruieren? Antwort zu 3: Der Senat stimmt dem Ziel zu, die #Leistungsfähigkeit der zentralen Eisenbahnstrecken im Knoten Berlin – darunter die Berliner Stadtbahn – zu erhöhen. Im Rahmen des mittlerweile dritten Gutachterentwurfes des Deutschland-Taktes ist auf der Berliner Stadtbahn ein etwa fünfminütiger Zugfolgeabstand mit elf Systemtrassen pro Stunde vorgesehen. Eine weitere Erhöhung über dieses Maß hinaus wird insbesondere mit Blick auf die langfristige #Angebotsqualität des Regionalverkehrs als erforderlich angesehen. Frage 4: Teilt der Senat die Einschätzung, dass wegen der unterschiedlichen Stationshalte und Haltezeiten Maßnahmen zur Verkürzung der Zugfolgezeiten wie zusätzliche Blockabschnitte, besonders in den Einfahr-, Bahnsteig- und Ausfahrbereichen, gleichzeitige Ein- und Ausfahrten an benachbarten Bahnsteiggleisen, Beseitigung von Durchrutschweg-Ausschlüssen zielführend sind und dass diese im ersten Schritt mit herkömmlicher #Signal- und #Sicherungstechnik (Nachrücksignale und Teilfahrstraßenauflösungen) umgesetzt werden müssen, weil die Umstellung auf #ETCS einen längeren Vorlauf einschließlich Nachrüstung aller planmäßig eingesetzten Triebfahrzeuge erfordert? Antwort zu 4: Der Senat teilt die Einschätzung, dass Maßnahmen zur Kapazitäts- bzw. Leistungsfähigkeitserhöhung zielführend sind. Das European Train Control System (ETCS) bietet den Vorteil, dass die Kapazität schnell erhöht werden kann, da keine Planfeststellungsverfahren und größere Baumaßnahmen notwendig sind. Dem Sachverhalt, dass die Umrüstung der Schienenfahrzeuge längere Zeiten beansprucht, stimmt der Senat nicht zu. Die Schienenfahrzeugindustrie liefert zwischenzeitlich nur noch Fahrzeuge aus, die für ETCS vorbereitet sind. Berlin hat sich zuletzt auf der Konferenz DB Netz/PKP PLK, aber auch in der AG Verkehr der Deutsch-Polnischen Regierungskommission dafür eingesetzt, dass auch die Stadtbahn mit ETCS ausgestattet wird. Neben der Erhöhung der Kapazität hätte es beispielsweise auch den Vorteil, dass polnische Hochgeschwindigkeitszüge (z.B. der ED 3 250, der auch für Wechselstrom ausgerüstet wird) problemlos bis #Grunewald verkehren könnten. Die DB AG teilt ergänzend mit: „Die in der Frage beschriebenen Maßnahmen stellen einen ersten kurz- bis mittelfristigen Schritt zur Erhöhung der Kapazitätswirkung dar. Die alleinige Fokussierung auf ETCS würde den Umsetzungszeitraum der #Kapazitätswirkung weiter nach hinten schieben. Die heute vorhandene #Stellwerkstechnik lässt sich jedoch nicht mehr ohne weiteres erweitern, da der Hersteller die Technik so nicht mehr anbietet. Die ETCS Ausrüstung beinhaltet neben den Elementen an der Eisenbahninfrastruktur ebenfalls die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge. Im Rahmen laufender SPNV-Ausschreibungen wurde die Nachrüstbarkeit mit ETCS auf den zum Einsatz kommenden Fahrzeugen durch die Aufgabenträger gefordert und ist Vergabegegenstand. Die ETCS Ausrüstung im Knoten Berlin ist ein angestrebtes Ziel, welches in Einzelschritten umgesetzt werden muss. Bei der Definition der Reihung der Umsetzungsschritte müssen Aufgabenträger, Verkehrsverbund, DB Netz AG und die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) im engen Austausch stehen. Für die Umrüstung mit ETCS ist es außerdem wichtig, dass angrenzende Streckenabschnitte durch z.B. Blockteilung in der herkömmlichen Signaltechnik die gewonnene Leistungsfähigkeit nicht konterkarieren.“ Frage 5: Wie beurteilt der Senat die Ansätze zur Kapazitätserhöhung, die der von DB Netz aufgestellte Plan zur Erhöhung der #Schienenkapazität (#PEK) für die Nord-Süd-Verbindung bietet? Antwort zu 5: Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (#SenUVK) hat gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und in Abstimmung mit dem Land Brandenburg zum PEK Stellung genommen. Dabei wurde der PEK übereinstimmend als unzureichend bewertet hat. Insbesondere die fahrplanbezogenen Lösungsansätze werden abgelehnt. Aus Sicht der Senatsverwaltung liegt es im Wesen eines PEK, dass die Kapazität in einer Art und Weise erhöht wird, die den verkehrlichen Nutzen erhöht. Hierzu sind Infrastrukturausbauten vorrangig durch den Eigentümer (Deutsche Bahn AG bzw. Bund) notwendig, um die Leistungsfähigkeit auch tatsächlich zu erhöhen. Der Ansatz, ggf. die Aufgabe von Halten zu erzwingen, um die Anzahl der Zugfahren auf einer Strecke zu maximieren, ohne dass dann noch ein verkehrlicher Mehrwert entsteht oder sogar verkehrliche Nachteile erzeugt werden, weil sich die Erschließung – vorrangig im Nahverkehr – verschlechtert, wird vom Senat abgelehnt. Frage 6: Welche eigenen inhaltlichen, zeitlichen und prozessorganisatorischen Vorstellungen hat der Senat, zur Kapazitätserhöhung auf der Stadtbahn und der Nord-Süd-Verbindung tätig zu werden? 4 Antwort zu 6: Dem Senat ist bewusst, dass eine wesentliche Steigerung der Kapazitäten im Schienenverkehr Grundlage für das Erreichen einer klimaschonenden und nachhaltigen Mobilität ist. Der Senat hat in den jeweiligen Gremien gegenüber dem Bund deutlich dargestellt, dass die Themen #Elektrifizierungsoffensive des Bundes und Deutschland-Takt große Auswirkungen auf den Knoten Berlin haben. Die im Rahmen des #Deutschland-Taktes geplante Erweiterung der Infrastruktur auf den auf Berlin zulaufenden Strecken bedingt notwendige Infrastrukturanpassungen auch im Innenstadtbereich Berlins. Betroffen davon sind insbesondere der #Schienengüterverkehr und der Schienenpersonennahverkehr. Der Senat hat daher die dringend erforderliche Fortschreibung des Teils Schiene der #Bundesverkehrswegeplanung und die Berücksichtigung der erweiterten Anforderungen an die Schieneninfrastruktur im Knoten Berlin eingefordert. Das Programm i2030 ist ein gemeinsames Projekt der Länder Berlin und Brandenburg, des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg und der DB Netze. Wie in der Antwort zu Frage 2 dargestellt, werden im Rahmen i2030 die konkreten Ausbaubedarfe auf den benannten Teilnetzen derzeit vertiefend aufbereitet. Erst im Ergebnis dieser Aufbereitung und der hierauf aufbauenden Abstimmungen mit dem Bund als Eigentümer der Bundesschienenwege lassen sich konkrete Aussagen zum Umfang und zum Planungs- und Realisierungsprozess der Maßnahmen zur Leistungsfähigkeitserhöhung des Knotens Berlin treffen. Frage 7: Wird sich der Senat an dem vom BSBB erarbeiteten Gesamtkonzept für die Entwicklung des Eisenbahnknotens Berlin gemeinsam mit dem Land Brandenburg, dem VBB und der DB orientieren, insbesondere am Strangkonzept mit seiner kapazitäts- und qualitätsfördernden Wirkung als wichtige Voraussetzung? Danach sollen die Nahverkehrslinien in drei Hauptsträngen gebündelt werden, die sich aus den vorhandenen Fahrmöglichkeiten in der Nord-Süd-Achse und im Knoten Spandau ergeben und zwischen denen sie möglichst wenig wechseln, um sich nicht gegenseitig zu stören: a) Hamburger Bahn – Nord-Süd-Achse – Potsdamer Stammbahn / Dresdner Bahn b) Gesundbrunnen – Nord-Süd-Achse – Anhalter Bahn c) Lehrter Bahn – Stadtbahn. Ist der Senat bereit, erforderlichenfalls bestehende oder geplante Verkehrsverträge daran anzupassen? Antwort zu 7: Das dargestellte Strangkonzept adressiert den Umstand, dass die Eisenbahninfrastruktur in Berlin nicht an allen Stellen restriktionsfrei befahrbar ist. An mehreren, zentralen Betriebsstellen und Streckenabschnitten im Knoten Berlin werden durch den Verlauf der durchgehenden Hauptgleise die Fahrwege für – ggf. auch konfliktfrei parallel führbare – Zugfahren vorgegeben, die jedoch in beiden Fahrtrichtungen nicht in allen Fällen identisch sind bzw. die derzeit und perspektivisch planerisch vorgesehenen Linienlaufwegen im Fern- und Regionalverkehr entsprechen. Dies betrifft primär: die Einbindung der Anhalter Bahn und der in Bau befindlichen Dresdner Bahn von Süden in den Nord-Süd-Tunnel, die Einbindung aus Richtung Spandau und Gesundbrunnen in den Nord-SüdTunnel sowie 5 die Verknüpfung der Hamburger Bahn und Lehrter Bahn westlich des Bahnhofs Spandau mit dem Nordring und der Stadtbahn östlich des Bahnhofs Spandau. Das Wechseln zwischen den jeweils durchgehenden Hauptgleisen auf eine andere Strecke hat jeweils einen Kapazitätsverlust zur Folge, da bei einem solchen Wechsel auf beiden Gleisen jeweils eine Trasse „verbraucht“ wird und so nicht zwei Züge parallel verkehren können. Ein möglichst geringer Kapazitätsverbrauch ist jedoch nicht der alleinige Aspekt, der bei der SPNV-Angebotsplanung berücksichtigt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfüllung der verkehrlichen Anforderungen, die sich beispielsweise auch aus den realen Pendelströmen ergeben. Auch sind infrastrukturelle Restriktionen, die im weiteren Streckennetz außerhalb Berlins bestehen, sowie die Fahrten der Fernverkehrszüge zu beachten. Die eigenwirtschaftlich durch DB Fernverkehr und Dritte durchgeführten Fernverkehre berücksichtigen solche Rahmenbedingungen nur in untergeordnetem Maße. Grundsätzlich verfolgt der Senat das Ziel, dass die Infrastruktur, auch hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, an ein Angebot, das sich aus den verkehrlichen Erfordernissen ergibt, angepasst bzw. ausgebaut wird und das Angebot gerade nicht langfristig allein durch die infrastrukturellen Möglichkeiten bzw. Beschränkungen bestimmt wird und dadurch verkehrliche Nachteile hingenommen werden müssen. Der Senat setzt sich daher progressiv für eine Erweiterung der Infrastruktur unter anderem an diesen neuralgischen Punkten ein. Die bereits beauftragte Vorplanung für den i2030- Korridor Berlin-Spandau – Nauen beinhaltet auch eine substanzielle Kapazitätserweiterung des Bahnhofs Spandau. Die Erweiterung der Kreuzungsbauwerke Spandau-West (Höhe Dyrotzer Straße) und Spandau-Ost (Höhe Ruhleben) sowie der Bau zweier zusätzlicher Bahnsteigkanten im Bahnhof Spandau soll es ermöglichen, in beiden Richtungen sowohl von der Hamburger Bahn als auch von der Lehrter Bahn Züge restriktionsfrei und gleichzeitig zu einem anderen Zug auf der jeweils anderen Strecke konfliktfrei in Richtung Jungfernheide bzw. Charlottenburg zu leiten. Zudem setzt sich der Senat dafür ein, dass bei einem Ausbau der Anhalter Bahn auch das Kreuzungsbauwerk Priesterweg dahingehend erweitert wird, dass es möglich wird, in beiden Richtungen sowohl von der Anhalter Bahn als auch von der Dresdner Bahn Züge restriktionsfrei und gleichzeitig zu einem anderen Zug auf der jeweils anderen Strecke in beide der möglichen Tunnelröhren des Nord-Süd-Tunnels zu leiten. Mit diesen Maßnahmen ließe sich eine fast komplette Entkopplung von den genannten Restriktionen erzielen. Das Erfordernis einer Anpassung bestehender Verkehrsverträge ist insofern absehbar nicht erkennbar. Berlin, den 11.07.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Warum wird die Berliner #Ringbahn auch „#Hundekopf“ genannt? Warum heißen die beiden Ringbahn-Linien #S41 und #S42? Wie hießen die Ringbahn-Bahnhöfe früher? Das sind die Geheimnisse der Berliner Ringbahn:
Wozu der kreisförmige Pfeil? Auf den ersten Blick sagt das Symbol: Achtung, Ringbahn, dieser Zug fährt im Kreis! Fortgeschrittene erkennen auch die #Fahrtrichtung – mit dem Uhrzeigersinn (S41) oder dem entgegen (S42). Trotzdem können auch geübte Berliner ins Grübeln kommen. In welche Richtung ist man schneller da? Andererseits: Man kommt ja in beiden Fahrtrichtungen an – in einer Stunde ist man einmal rundherum gefahren.
Warum heißen die Linien ausgerechnet 41 und 42? Aus Douglas Adams’ Klassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“ weiß man: 42 ist die Antwort auf alles. Scherz beiseite: Bei der Ringbahn handelt es sich um die S4. Zur Orientierung kam es zur Unterscheidung in S41 und S42.
Warum wird die Ringbahn auch „Hundekopf“ genannt? Auf dem Plan ähnelt der Streckenverlauf einem Hundekopf.
Das #Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt den Lausitzer #Dampflokclub beim #Erhalt einer historischen #Dampflok mit 40.000 Euro aus der Konzessionsabgabe Lotto des Landes Brandenburg. Die Staatskanzlei und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie beteiligen sich mit je 10.000 Euro Lottomitteln. Verkehrsminister Guido Beermann hat den Lottomittelscheck heute in Teichland-Neuendorf übergeben.
Guido Beermann: „Mit seinem Engagement für die Dampflok BR #03 204 bewahrt der Lausitzer Dampflokclub dieses Zeugnis unserer #Industriegeschichte. Die Lok wird nach ihrer erneuten Inbetriebnahme sowohl in der Lausitz als auch in anderen Landesteilen als Teil der #Eisenbahngeschichte Deutschlands auf viel Interesse stoßen. Ich freue mich, dass sich die Staatskanzlei und das Wirtschaftsministerium ebenfalls beteiligen und wir das Projekt gemeinsam mit Lottomitteln unterstützen. Mit diesen Mitteln können wir vor allem Projekte fördern, die nicht in den üblichen Förderprogrammen berücksichtigt werden können, jedoch von Bedeutung für die Menschen vor Ort sind.“
Der Lausitzer Dampflokclub will die Traditionslok BR 03 204 wieder in Betrieb nehmen. Bei dieser Lok handelte es sich um die einzige erhaltene Traditionslok 03 mit #Altbaukessel und #Mischvorwärmer. Um die #Lokomotive wieder in Betrieb nehmen zu können, müssen die noch anstehenden Arbeiten (Kesselhülle innen fertig Schweißen, Feuerbuchse anfertigen, Kesselmontagearbeiten und entsprechende Prüfungen und Zulassungen) am neu gebauten und durch Spenden finanzierten Kessel durchgeführt werden. Ziel ist es, die BR 03 204 im Sommer 2022 als Paradelok für Sonderzugfahrten insbesondere in Brandenburg wieder zur Verfügung zu stellen. Durch Spendengelder sowie Eigenmittel des Vereins konnte bereits der Tender der Lok fertig gestellt werden.
Die BR 03 204 war fast ihr gesamtes Betriebsleben in der damaligen #Reichsbahndirektion Cottbus beheimatet und während ihrer Zeit als Museumslokomotive seit den 1990er Jahren im Rahmen unzähliger Sonderfahrten und Eisenbahnfesten in Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich und Ungarn unterwegs. Der Lausitzer Dampflok Club e.V. leistet einen wichtigen Beitrag für den Tourismus Südbrandenburgs, insbesondere der Lausitz.
Die Gesamtkosten betragen rund 223.400 Euro. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt rund 40.000 Euro, die Staatskanzlei und das Wirtschaftsministerium beteiligen sich mit je 10.000 Euro, der Verein bringt rund 163.400 Euro Eigen- und Spendenmittel auf.
In der nächsten Woche ist die Brücke an der #Mühle voraussichtlich wieder nutzbar. Das hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nun bekannt gegeben.
Die #Fußgängerbrücke an der #Mühle in Tegel verbindet das #Schlossviertel entlang der Gabrielenstraße und den Park hinter der #Humboldt-Bibliothek. Im Zuge von Bauarbeiten der Wohnhäuser und Tiefgaragen auf der Humboldtinsel vor einigen Jahren wurde die so genannte Klappmühle an der Humboldtmühle beschädigt. Bei den Gründungsarbeiten für die Tiefgarage haben sich die Uferwand und das Auflager der Fußgängerbrücke – also die Konstruktionen, auf denen die Pfeiler und Widerlager ruhen – zum Wasser geneigt, so dass die Klappbrücke beim Schließen nicht mehr abgelegt werden konnte, beziehungsweise beim Heben klemmte.
Im Zuge dessen wurde die Brücke hochgeklappt, damit das neue #Widerlager hergestellt werden konnte. Bedingt durch die lange Standzeit der hochgeklappten Brücke musste zur Reduzierung der Windlasten der hölzerne Bohlenbelag abgebaut werden. Das weckte den Verdacht, die Brücke sei weg.
Das Bezirksamt meldet Bedenken beim Bau der neuen #Westendbrücke in #Charlottenburg an, der 2024 beginnen soll. Bei dem gemeinsamen Projekt wollen die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (#Deges) und die #Autobahn GmbH auf #Lärmschutzmaßnahmen verzichten, wie aus einer Pressemitteilung des Amts hervorgeht. Diese Entscheidung sei für das Bezirksamt aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Anwohner nicht akzeptabel, heißt es weiter.
Die Baugesellschaften halten Lärmschutzmaßnahmen für unnötig, da es sich nur um einen Ersatzneubau handelt. Diese Einschätzung teilt der Bezirk nicht. Er argumentiert, dass die Siedlung der Charlottenburger Baugenossenschaft an der Westendbrücke im #Umweltgerechtigkeitsatlas der Senatsverwaltung als einer der Berliner Planungsräume mit den höchsten Umweltbelastungen und überdies in einem gesundheitsgefährdenden Maß lärmbelastet sei. Lärmschutz sei beim Neubau der Brücke deshalb zwingend notwendig.
Stadtrat kritisiert mangelnde #Lärmschutzvorsorge in Berlin Die ersten Arbeiten an der #A100-Brücke, die sich zwischen den Auffahrten Spandauer Damm und Kaiserdamm erstreckt, sollen in drei Jahren starten, wie die Deges mitteilte. Der Verkehr soll trotz der umfassenden Bauarbeiten weitgehend ungehindert auf der Brücke fließen. Der Autobahnabschnitt auf der Westendbrücke soll während der verschiedenen Bauphasen erhalten bleiben. Dafür sei es zwischenzeitlich nötig, die Fahrtrasse in Richtung Süd/Autobahndreieck Funkturm etwas zu verrücken. In drei Jahren will die Deges zunächst die Leitungen für die Gründungskörper der neuen …
Lieber mit dem #Auto oder dem #Fahrrad als mit #Bus und Bahn! Die Corona-Krise hat die #Mobilitätsgewohnheiten vieler Menschen verändert – auch in Berlin. Das bekommen die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) immer stärker zu spüren. Neue Daten des Landesunternehmens zeigen, wie stark die Zahl der #Stammkunden seit dem Beginn der Pandemie abgenommen hat. Nach den jüngsten Prognosen könnte das gesamte #Fahrgastaufkommen auch 2021 um rund ein Drittel unter dem Niveau von 2019 liegen. Auch bei der #S-Bahn Berlin GmbH nahm die Zahl der Abonnements ab.
Den bisherigen Höchststand bei den #Umweltkarten-Abonnements verzeichnete die BVG im März 2020 mit etwa 333.000 Stück. „Bis zum Juni 2021 hat sich dieser Bestand auf etwa 282.000 Umweltkarten reduziert“, teilte BVG-Sprecher Markus Falkner der Berliner Zeitung mit. „Dies entspricht einer Bestandsreduzierung von circa 15 Prozent.“
Damit hat sich der Schwund in diesem wichtigen Segment, aus dem die BVG einen großen Teil ihrer #Fahrgeldeinnahmen erzielt, weiter fortgesetzt und offenbar beschleunigt. Im Frühjahr 2021 hatte die Zahl der Umweltkarten-Abos noch um rund zehn Prozent unter dem Stand vor der Corona-Krise gelegen.
Zwei Stunden zeigten #Fahrrad-Aktivisten, wie einfach es sein könnte. Mit Hilfe von „lebenden Pollern“ markierten der Verein #Changing Cities und das Netzwerk „Fahrradfreundliches Pankow“ jetzt eine symbolische Barriere, die einen breiten #Radstreifen auf der #Schönhauser Allee vor Autofahrern und Lastwagen schützt. Auf einer mehr als fünf Meter breiten gesperrten Sonderspur war ausnahmsweise viel Platz für Radfahrer – während Autos nur noch eine Spur blieb, die sie sich mit der #Tram teilen mussten. Für 120 Minuten war die #Verkehrswende vollzogen.
Dafür brauchte es die Anmeldung einer Demonstration und den Schutz der Polizei. Aber eigentlich warten die Rad-Aktivisten auf Schützenhilfe von der Politik – und das seit fünf Jahren. So lange ist der Umbau der Schönhauser Allee schon beschlossen, aber immer wieder verschoben. Eine sofortige Umgestaltung der #Magistrale in Prenzlauer Berg als Pop-up-Radweg, eine radikale Streichung von Parkplätzen, um den nötigen Platz am Straßenrand zu gewinnen – das sind die aktuellen Forderungen. Doch sie werden sich nicht erfüllen lassen, entgegnet nun das Bezirksamt Pankow. Trotz der Demonstration mit lebenden Pollern bleibt dieses Jahr wohl alles beim Alten.
Schönhauser Allee: Straßenzustand für Pop-up-Weg zu schlecht
Grund Nummer eins: Der schlechte Zustand der Straße. „Die #Fahrbahndecke des Parkstreifens weist sehr starke Unebenheiten auf und ist in diesem Zustand nicht für die Abwicklung des Radverkehrs geeignet. Vor Einrichtung einer Radverkehrsanlage wären umfangreiche Deckenerneuerungsarbeiten erforderlich, die einer schnellen Einrichtung als Pop-up entgegenstehen“, lässt Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) in Vertretung von Verkehrsstadtrat Vollrad #Kuhn (Grüne) mitteilen. Und dies ist nur einer von drei Einwänden des Bezirks gegen die geforderte …
Zwei Bundesminister, zwei Ministerpräsidenten und zwei Vorstände der Deutschen Bahn waren dabei, als Mitte September 2020 in der #Lausitz das erste große Vorhaben des Strukturstärkungsgesetzes offiziell gestartet wurde. Die Tagebau-Region soll als Ausgleich für den #Kohleausstieg unter anderem bis 2023 das modernste und größte #Bahn-Werk Europas bekommen.
Die Deutsche Bahn will künftig in Cottbus nicht nur ihre #ICE 4-Flotte in einer 400 Meter langen Halle warten, sondern nebenan auch klimaschädliche Diesel- zu #Hybridloks umrüsten, die auch mit Strom fahren können. Außerdem soll ein Verwaltungs- und #Technologiezentrum entstehen, um neue Antriebe zu erforschen.
Zudem hat die Politik einen umfassenden Ausbau besonders der #Schieneninfrastruktur versprochen. Die Bahnverbindungen in der Grenzregion zu Polen sind beklagenswert dürftig, es gibt seit Jahrzehnten gewaltigen Nachholbedarf.