Schiffsverkehr: Gewässer in Berlin und Brandenburg sollen zugänglich bleiben Die Ufer denen, die dran wohnen? „Das Wasser und die Ufer gehören Berlin.“, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewaesser-in-berlin-und-brandenburg-sollen-zugaenglich-bleiben-die-ufer-denen-die-dran-wohnen-/27542298.html

Das Abgeordnetenhaus (AGH) von Berlin hat den Antrag „Das Wasser und die #Ufer gehören Berlin“ (per Konsensliste) verabschiedet. Der Senat wird darin aufgefordert, Leitlinien zu entwickeln, wie die Ufer der Berliner Gewässer für die Allgemeinheit und die Stadtnatur geöffnet und freigehalten werden können. Der Antrag wurde von Katalin Gennburg, Sprecherin für Stadtentwicklung der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, initiiert.

„Die #Uferkonzeption in Berlin benötigt dringend ein Update, das die ganze Stadt umfasst und einheitliche Regeln für alle Bezirke vorschreibt, um die Ufer für das Allgemeinwohl zu sichern”, sagt Gennburg. „Wir werden künftig #Uferwege und breite #Uferstreifen baurechtlich sichern, durch Bebauungspläne, Wegerechte, eine Bauverbotszone von zehn Metern an den Ufern und alle weiteren Möglichkeiten des Baugesetzbuches.“

Doch so leicht, wie sich das anhört, ist es nicht überall. Am Beispiel der #Rummelsburger Bucht in Lichtenberg zeigt sich, dass das Ufer hart umkämpft ist von verschiedensten Interessen. Sowohl #Bootsbewohner:innen auf dem See sowie Anwohnende beanspruchen das Ufer und die #Anlegeplätze für sich – und dann kommen auch noch Investor:innen, die direkt am Wasser bauen wollen.

Der Bezirk Lichtenberg hat nun, parallel zum Beschluss im AGH, beschlossen, die Eigentümer:innen entlang der Spree in die Entwicklung des #Seeufers mit einzubeziehen. Der Antrag „Spreeufer in Lichtenberg und Treptow-Köpenick gezielt entwickeln“ der CDU-Fraktion wurde einstimmig angenommen.

Gemeinsam mit dem Nachbarbezirk soll ein Rahmenplan zur Entwicklung …

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