Die DB hat in diesem Jahr bereits 70 Bahnhöfe in Deutschland zu sogenannten #zukunftsfähigen Bahnhöfen ausgebaut. Das heißt: mehr Komfort, bessere Informationen, schöneres #Ambiente. Über die Hälfte des Ziels für 2026 ist damit geschafft, so die positive Halbjahresbilanz. Bis Ende des Jahres werden es rund 130 zukunftsfähige Bahnhöfe sein.
Im Dezember 2026 geht DB Regio Nordost mit dem Netz Nord-Süd 2 an den Start
Mit dem Start des Netzes Nord-Süd 2 im Dezember 2026 wird das #Regionalverkehrsangebot auf den Linien #RE3, #RE4 und #RE5 spürbar #ausgebaut. Fahrgäste in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können sich auf häufigere Verbindungen, moderne Züge und ein insgesamt attraktiveres Angebot freuen. Die RE3 (#Stralsund ◂▸ Berlin ◂▸ Lutherstadt #Wittenberg), die RE4 (#Stendal ◂▸ #Rathenow ◂▸ Berlin ◂▸ #Falkenberg (Elster)) und die RE5 (#Rostock bzw. Stralsund ◂▸ Berlin ◂▸ #Ludwigsfelde) fahren ab Dezember 2026 stündlich. (Mehr Hinweise im roten Downloadkasten). Ein besonderes Highlight ist die Regional-Express-Linie RE3, die künftig #stündlich ohne Umstieg zwischen Stralsund, #Angermünde, Berlin, Luckenwalde und Lutherstadt Wittenberg verkehrt.
In allen drei Verkehrsdiensten (Nah-, Fern-, #Güterverkehr) konnten die #Wettbewerber, also nicht-bundeseigene Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), ihre #Marktanteile halten oder ausbauen. Erweiterte Fernverkehrsverbindungen der Wettbewerber führten zu einem Anstieg ihres Marktanteils um einen Prozentpunkt auf 8 Prozent. Im Schienengüterverkehr wuchs der Marktanteil der Wettbewerberbahnen zum Ende des Jahres auf 67 Prozent (2024: 60 Prozent), die bundeseigenen EVU erbrachten nur noch ein Drittel der Verkehrsleistungen.
Mit der #Sanierung des Korridors #Lehrte – Berlin startet die DB #InfraGO am 2. Oktober 2026 die achte #Korridorsanierung im deutschen Streckennetz. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 221 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Der Abschnitt gehört zur wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und #Nordrhein-Westfalen. Täglich fahren hier mehr als 400 Züge des Nah- und Fernverkehrs und etwa 90 #Güterzüge. Mit Blick auf die Bedeutung der Strecke Lehrte – Berlin hat die DB InfraGO gemeinsam mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen und den für den Nahverkehr zuständigen #Aufgabenträgern das Konzept der Korridorsanierung weiterentwickelt, um die notwendigen Einschränkungen auf ein für alle Verkehrsarten verträgliches Maß zu begrenzen.
Im #Infrastrukturausschuss des Landtags bestätigten am Donnerstag Vertreter des Bahnunternehmens, dass die Planungen überdacht werden. Danach werden die dringend erforderlichen Arbeiten in Abschnitte #unterteilt, anstatt die ganze Strecke komplett zu sperren. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ [Bezahlinhalt] über die neuen Pläne berichtet.
Vollsperrung könnte auf mehrere Jahre verteilt werden
Längere Züge und ausgebaute Bahnsteige erhöhen die Leistungsfähigkeit des Regionalverkehrs in der Hauptstadtregion.
Potsdam, 20. Mai 2026 – Die #ODEG – #Ostdeutsche Eisenbahn GmbH hat heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Aufgabenträgern und Partnern die nächste Entwicklungsstufe im #Netz#Elbe-Spree vorgestellt: den neuen #Desiro HC 8-Teiler für die Linie #RE1. Im Rahmen einer Sonderfahrt ab #Potsdam Hauptbahnhof nach #Brandenburg an der Havel und zurück konnten geladene Gäste sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter das neue #Kapazitätskonzept erstmals erleben.
Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Vom 14. Juni bis 12. Dezember 2026 gibt es umfangreiche #Bauarbeiten von DB InfraGO AG an den Fernbahngleisen zwischen Berlin #Charlottenburg und #Ostbahnhof. Dadurch kommt es zu umfangreichen Ausfällen und Umleitungen im #Regional- und #Fernverkehr in Berlin mit Auswirkungen auf Brandenburg. Der #S-Bahn-Verkehr ist bis auf drei Wochenenden und einige Abende nicht betroffen, die S-Bahnen verkehren wie gewohnt.
Im Berliner #Hauptbahnhof sowie am Ostbahnhof werden neue Weichen eingebaut, wodurch der Betrieb nach Abschluss der Maßnahmen dann flexibilisiert werden kann. Weiterhin tauschen die Bautrupps entlang der #Stadtbahn beispielsweise #Schienenbefestigungen aus, setzen Weichen instand, reinigen die Gleise und arbeiten an der Oberleitung.
Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.
Die fehlenden Teilbereiche beim #Ausbau der Strecke Berlin- #Dresden sollen voraussichtlich Ende 2033 ans Netz gehen. Die Bauarbeiten an der zweiten Baustufe werden verschoben. Grund dafür sind Anforderungen im Planfeststellungsverfahren. Dabei geht es unter anderem um Umweltfragen, beispielsweise Eingriffe ins #Moorgebiet bei Zossen. Betroffen ist dabei der Abschnitt #Blankenfelde – #Wünsdorf-Waldstadt. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe von Blankenfelde bis #Großenhain 2029 in Betrieb gehen.