Bus + Radverkehr: Neue Busverbindungen zum S-Bahnhof Zehlendorf geplant Das neue Stadtquartier in Lichterfelde Süd soll laut Nahverkehrsplan eine Direktverbindung zum S-Bahnhof Zehlendorf erhalten., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article216397835/Neue-Busverbindungen-zum-S-Bahnhof-Zehlendorf-geplant.html

Steglitz-Zehlendorf. Neue #Busverbindungen, kürzere #Taktzeiten auf mehreren Linien und der Bau einer Mittelinsel vor der Gießensdorfer Grundschule – das sind nur einige Verkehrsprojekte, die laut Nahverkehrsplan (NVP) des Senats von diesem Jahr an in Steglitz-Zehlendorf umgesetzt werden sollen. Oliver Friederici, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Lankwitz, hatte im Abgeordnetenhaus nach den konkreten Plänen des Senats für den Bezirk gefragt und eine Übersicht über die Vorhaben erhalten.

Neben dem Ausbau verschiedener #Radwege, wie der #Teltowkanal-Route und dem #Radfernweg Berlin-#Leipzig, stehen die meisten Veränderungen bei den Buslinien an. So sind im Nahverkehrsplan für die Jahre 2019 bis 2023 beim Busverkehr einige Verbesserungen geplant. Der Anteil der Strecken, die tagsüber im #10-Minuten-Takt fahren, wird vergrößert. Geplant sind außerdem neue #Direktverbindungen, um neue Stadtquartiere anzubinden.

Regionalverkehr: Pendler Plädoyer für die Wriezener Bahn, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/bad-freienwalde/artikel1/dg/0/1/1708439/

Pendler machen beim Antenne-Stammtisch ihrem Unmut Luft / Direkte Anbindung nach Berlin gefordert

Wriezen (MOZ) „Abgehängt im Pendlerland?“ So lautete am Mittwochabend das Thema des Antenne-Stammtischs im gut gefüllten Wriezener Humpensaal. Anderthalb Stunden wurde über #Verkehrsanbindungen disktutiert. Dabei ging es auch um die Reaktivierung der #Wriezener Bahn.

„Wir sind abgehängt“, brachte am Mittwochabend ein Mann aus Bad #Freienwalde beim Antenne-Stammtisch im Wriezener Humpensaal das Gefühl der Pendler nach Berlin auf den Punkt. „Ich bin 20 Jahre lang gependelt“, hatte zuvor bereits eine Frau erzählt und ergänzt: „Anderthalb Stunden Fahrzeit waren für die 50 bis 60 Kilometer das Wenigste, egal, auf welcher Strecke ich unterwegs war.“ Pendler hätten keine Zeit, abends noch auf Veranstaltungen zu gehen, sagte die heutige Ruheständlerin und erklärte zur Wriezener Bahn, dass es doch nicht so schwer sein könne, 34 Kilometer Gleis und eine Brücke über die Ortsumgehung (B 167) oder einen …

Bus: Feinschliff für Umleitungen in Köpenick, aus BVG

Nur wenige Stunden hatten die Planer der BVG am 24. Januar Zeit, um auf die kurzfristige #Sperrung der #Salvador-Allende-Brücke zu reagieren. Für die dort verkehrenden Linien #X69, #169, #269 und #N67 mussten bis zum Abend neue Routen festgelegt werden.

Seitdem wurde am Feinschliff gearbeitet, wozu auch die zahlreichen Hinweise der Fahrgäste und Anwohner sowie des Fahrpersonals der BVG herangezogen wurden. Ab dem 11. Februar und voraussichtlich für die gesamte Bauzeit gilt nun folgendes Routenkonzept:

Die Linie X69 verkehrt weiterhin im 20-Minuten-Takt durch die Friedrichshagener Straße, zur Endstelle Neuer Weg. Von dort geht es dann über Bellevuestraße und Seelenbinder Straße zurück.

Bei der Linie 169 wurde besonders darauf geachtet, alle Fahrgäste aus Müggelheim und dem Allende-Viertel im 10-Minuten-Takt und ohne umzusteigen zum S-Bahnhof Köpenick zu bringen. Sie fährt nun vom #S-Bahnhof #Köpenick kommend über Bahnhofstraße, Lindenstraße, Schloßplatz Köpenick, Wendenschloßstraße, Salvador-Allende-Straße und dann nach einer Schleifenfahrt über Müggelschlößchenweg weiter planmäßig nach Müggelheim Dorf oder Odernheimer Straße.

In der Gegenrichtung verkehrt die Linie ebenfalls mit der Stichfahrt über Müggelschlößchenweg, Salvador-Allende-Straße, Wendenschloßstraße, Müggelheimer Straße, Freiheit, Lindenstraße, S-Bahnhof Köpenick und ab dort weiter planmäßig.

Die Linie 269 verkehrt im 20-Minuten-Takt vom S-Bahnhof Köpenick kommend über Seelenbinderstraße, Friedrichshagener Straße, Bahnhofstraße, Lindenstraße bis zum Stadion an der Alten Försterei.

Die Nachtbusse der Linie N67 fahren vom Fürstenwalder Damm über Friedrichshagener Straße, Bahnhofstraße, Lindenstraße zum Schloßplatz Köpenick. Von dort geht es planmäßig weiter nach Schöneweide. Der wichtige Umsteigepunkt im Nachtnetz an der Haltestelle Schloßplatz wird damit angefahren.

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Eine Skizze der neuen Routen finden Sie unter folgendem Link: https://securehub.bvg.de/download.xhtml?id=b8b94f88f3244c77a295ea3a8d3f1619

Passwort: Allende-Brücke

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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S-Bahn + Bauarbeiten: S-Bahn Hier müssen sich Berliner auf Ausfälle durch Baustellen einstellen, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/s-bahn-hier-muessen-sich-berliner-auf-ausfaelle-durch-baustellen-einstellen-31999388

Berlin – Sie ist ziemlich lang, die Liste. Und für viele #S-Bahn-Fahrgäste bedeutet sie zusätzliche Umsteigezwänge sowie längere Reisezeiten. Es geht um die neue Liste der #Baustellen im Berliner #S-Bahn-Netz, die jetzt bekannt geworden ist. Besonders betroffen sind in diesem Jahr Fahrgäste, die regelmäßig auf den Linien #S5, #S7 und #S75 unterwegs sind. Die Strecken in die Neubaugebiete im Osten werden wochenlang gesperrt. Auch Nutzer der Ringbahn, die noch stärker frequentiert wird, müssen auf Busse umsteigen. Sie wird viermal unterbrochen. Erneuerungen sind nötig, sagen Experten. Aber warum dauern die Bauarbeiten zum Teil so lange?
Der Osten wird abgehängt: Dieser Schluss drängt sich auf, wenn man die Baustellenliste von DB Netz liest. Mehr als zwei Monate lang, vom 30. August bis zum 4. November, gibt es keine S75 nach #Wartenberg. Zunächst beginnt die Sperrung in Springpfuhl, vom 4. Oktober an ist schon am …

U-Bahn: Voller Durchblick in Berlins Untergrund … Damit ist jetzt Schluss, denn seit heute zeigen die ersten Monitore in den U-Bahnzügen die Umsteigemöglichkeiten am kommenden Bahnhof in Echtzeit an., aus BVG

Wer täglich ein paar Minuten U-Bahn fährt, weiß dank des Berliner Fensters immer Bescheid, was gerade in der Welt passiert. Eine wichtige Frage wurde aber bisher nie beantwortet: Reicht die Zeit beim #Umsteigen noch für einen Kaffee oder muss ich die Beine in die Hand nehmen? Damit ist jetzt Schluss, denn seit heute zeigen die ersten Monitore in den #U-Bahnzügen die #Umsteigemöglichkeiten am kommenden Bahnhof in #Echtzeit an.

Nach dem erfolgreichen Test in fünf U-Bahnzügen, werden derzeit die letzten technischen Vorbereitungen getroffen, um das Angebot auf alle Monitore in den Berliner U-Bahnen auszuweiten. „Die vielen positiven Reaktionen unserer Fahrgäste haben gezeigt, wie sehr sie auf diesen neuen Service gewartet haben. Wir freuen uns deshalb, dass wir nun in vielen unserer Fahrzeuge die #Fahrgastinformation deutlich verbessern können“, sagt Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG.

Seit dem heutigen Mittwoch, 13. Februar 2019, geht die dynamische Fahrgastinformation nun stückweise in Betrieb. In wenigen Wochen soll das Angebot in allen mit Monitoren ausgerüsteten Berliner U-Bahnen laufen. Das sind rund 93 Prozent der Wagen im Großprofil und 52 Prozent im Kleinprofil. Die Züge der Baureihe IK sind vom Werk aus mit großzügigen Monitoren ausgestattet. Diese bekommen nun ein neues Screen-Design und zeigen dann ebenfalls alle Anschlüsse in Echtzeit an. Insgesamt genießen Fahrgäste dann den Mehrwert auf fast 1.600 Monitoren.

Zwei-Sinne-Prinzip

Mit dem neuen Angebot kommt die BVG auch den modernen Anforderungen an die Barrierefreiheit näher. Erstmals kommt in den älteren Wagen zu einer akustischen nun auch eine visuelle Fahrgastinformation hinzu. Bei der Gestaltung hat die BVG Wert auf beste Lesbarkeit gelegt, so dass möglichst viele Menschen auch mit eingeschränktem Sehvermögen vom neuen Angebot profitieren. Den nächsten und die Folgehalte zeigt das neue System in möglichst großer Schrift und kommt durch das schnörkellose Design mit maximalen Kontrasten daher.

Auf das beliebte U-Bahnfernsehen des Berliner Fensters müssen die Fahrgäste dabei nicht verzichten. Mit der Umstellung auf das neue System werden die Monitore geteilt. Gleichzeitig laufen auf der rechten Seite Nachrichten und Unterhaltung und auf der linken Seite die Fahrgastinformation. „Das Berliner Fenster ist vor 19 Jahren mit dem Ziel gestartet, die Fahrgäste in der U-Bahn zu informieren. Seit dem arbeiten wir täglich an einem Programm, dass die Berlinerinnen und Berliner wirklich interessiert. Deshalb freuen wir uns, dass unser Angebot nun durch Umsteigezeiten in Echtzeit ergänzt wird“, sagt Andreas Orth, Geschäftsführer der Berliner Fenster GmbH. Um dieses Format umzusetzen, haben die Betreiber des U-Bahnfernsehens in allen Züge neue Rechner installiert.

Und hier mal ein Beispiel, wie das neue System funktioniert:

Der Zug der Linie U6 startet am Halleschen Tor Richtung Alt-Mariendorf. Während des Ein- und Ausstiegs zeigt der neue Fahrgastinformationsmonitor die aktuelle Station Hallesches Tor an. Sobald die Fahrt in den Tunnel beginnt, erscheinen auf dem Monitor zusätzlich die kommenden drei Stationen Mehringdamm, Platz der Luftbrücke und Paradestraße. Kurz vor der Ankunft am Bahnhof Mehringdamm werden dann die nächsten Echtzeit-Umsteigemöglichkeiten mit Minutenangaben zu allen anderen Nahverkehrsmitteln angezeigt.

Die Daten werden durch eine Mobilfunkverbindung auf die Monitore gebracht. Jeder Doppeltriebwagen ist mit einem Rechner ausgestattet, der unter anderem auch die Inhalte für das Berliner Fenster überträgt. Die vorhandenen Positionsdaten nutzt er, um die Anschlussinformationen und Störmeldungen vom Fahrplanauskunftssystem der BVG abzurufen.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Fahrplan + U-Bahn: U-Bahn-Krise: Die BVG dünnt den Takt aus Einige Linien der U-Bahn fahren ab kommenden Montag seltener., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216330635/U-Bahn-Krise-Diese-Zuege-fahren-seltener.html

Jetzt bekommen die #Fahrgäste die #U-Bahn-Krise ganz direkt zu spüren. Weil sie nicht genügend Wagen haben, lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Züge auf mehreren Linien künftig seltener fahren. Entsprechende Pläne hatte BVG-Chefin Sigrid Nikutta bereits in der Vorwoche angekündigt. Nun aber werden sie konkret.

So werden ab kommendem Montag die #Takte auf den Linien #U6 (Alt Tegel–Alt Mariendorf) und #U9 (Osloer Straße–Rathaus Steglitz) verlängert. Die U6 fährt im Berufsverkehr künftig im #Fünf-Minuten-Takt. Bislang soll laut Fahrplan alle gut vier Minuten ein Zug kommen. Auf der U9 verlängert sich der Takt um 40 Sekunden auf einen abstand von knapp fünf Minuten. Ab 4. März ist auch eine Taktverlängerung auf Berlins längster Linie, der #U7, vorgesehen. Statt im Abstand von viereinhalb Minuten sollen die Züge zwischen Rudow und Rathaus Spandau im Berufsverkehr nur noch alle fünf Minuten fahren. 30 oder 40 Sekunden – das klingt im ersten Moment nach wenig, bedeutet aber eine Reduzierung der Leistung um rund zehn Prozent.

Mit den als „#Taktanpassungen“ bezeichneten Leistungskürzungen reagiert die BVG auf den seit Monaten bestehenden #Fahrzeugmangel bei der U-Bahn, speziell auf den sogenannten #Großprofillinien (U5 bis U9). Allein von der auf diesen Strecken eingesetzten Baureihe #F79 (Baujahr 1979) musste die BVG bereits 44 der 70 Wagen aus dem Verkehr ziehen, weil sie irreparable #Schäden

Regionalverkehr: Die Sängerstadt Finsterwalde wird ab Dezember 2022 wochentags zu den Hauptverkehrszeiten wieder einen Direktanschluss nach Berlin haben. , aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/ab-2022-wieder-von-finsterwalde-direkt-nach-berlin_aid-36001651

Die Finsterwalder bekommen ab Dezember 2022 die neuerliche Chance zu beweisen, dass ein #Bahn-Direktanschluss nach Berlin dringend erforderlich ist. Nach Abbestellung des damaligen #RE3 (Senftenberg-#Finsterwalde-Berlin) im Dezember des Jahres 2006 hatten sie vehement gegen das Aus protestiert. Das Land Brandenburg hatte nur noch 80 Pendler täglich ausgemacht – zu wenig, um die Verbindung aufrecht zu erhalten, hieß es damals.

Auch eine extra eingerichtete #Buslinie zum #BER nach Berlin wurde mangels geringer Nachfrage wieder eingestellt. Weil der BER immer noch nicht am Netz ist, habe es kein Interesse gegeben, hieß es. Sicher nur die halbe Wahrheit, da allein das schnelle (77 Minuten), kostengünstige Erreichen Berlins nicht reichte, um mehr Fahrgäste …

Regionalverkehr in Brandenburg Neues Zugkonzept bringt kaum Verbesserungen für Pendler Zu kleine Züge und nur bis Wannsee, in Caputh werden die Plätze knapp, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/regionalverkehr-in-brandenburg-neues-zugkonzept-bringt-kaum-verbesserungen-fuer-pendler/23920780.html

Zu kleine Züge und nur bis #Wannsee, in #Caputh werden die Plätze knapp – das gerade beschlossene #Zugkonzept bietet für viele bestehende Probleme in der Region keine zufriedenstellende Lösung an.
Potsdam – Das am Freitag vorgestellte Zugkonzept für die Region ab dem Jahr 2022 stößt in der Mittelmark und in Potsdam auf viel Kritik. Die Züge, die bis 2034 fahren sollen sind zu klein, zudem wurde weniger geliefert, als sich die meisten Kommunen erhofft haben. Ein Überblick:

#RE7: Bad Belzig – Potsdam – Berlin
Die größte Kritik gibt es an den Plänen für den RE 7. Für diese Linie hatte das Infrastrukturministerium einen #Halbstundentakt ab 2022 angekündigt. Der ist auch vorgesehen: Allerdings nur bis Berlin Wannsee. In die Berliner Innenstadt wird es weiterhin nur einen Zug pro Stunde geben, der hinter dem Flughafen Schönefeld dann nach #Senftenberg statt wie bisher nach Wünsdorf-Waldstadt fahren wird. Die Deutsche Bahn wird die Linie wie bisher mit #Talent2-Triebwagen betreiben, die modernisiert werden sollen. Künftig werden jedoch immer zwei Züge gekoppelt, statt derzeit maximal 330 #Sitzplätzen wird es dann 420 Plätze geben.

Allerdings wird auch das Passagieraufkommen entlang der Strecke deutlich zunehmen: Wie berichtet wird in Potsdam nahe des Bahnhofs Rehbrücke ein neues Wohngebiet entwickelt, auch in Michendorf und Beelitz-Heilstätten entstehen direkt am Bahnhof …

Bus + Radverkehr + Straßenverkehr: Verkehr in Steglitz-Zehlendorf, aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht vollständig aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher das Bezirksamt Steglitz-
Zehlendorf um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und
dem Senat übermittelt wurde. Sie ist in die Antwort eingeflossen.
Frage 1:

  1. Welche konkreten Planungen verfolgt der Senat für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Bezug auf
    a) #Radverkehr, #Radrouten, #Radwege, Fahrradangebotsstreifen?
    b) #Bus-Anbindungen, #Bus-Spuren, Umbau von Bushaltestellen?
    c) #Tempo-30 Zonen, verkehrsbeeinflussende Maßnahmen wie #Ampelschaltungen?
    d) #Schulwegsicherung?
    Antwort zu 1a:
    Der Senat verfolgt für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf zusammen mit dem Bezirksamt (BA
    St-Z) im Rahmen des Radverkehrsinfrastrukturprogramms zurzeit folgende Planungen:
     Umsetzung des Radfernwegs Berlin-Leipzig (Umbau Knotenpunkt Kaiser-Wilhelm-
    Straße / Alt-Lankwitz einschließlich Lückenschluss Radverkehrsanlagen Kaiser-
    Wilhelm-Straße zwischen Alt-Lankwitz und Zufahrt Tanklager, Ausbau
    Zweirichtungsradweg Gallwitzallee einschließlich Radweganbindung Mühlenstraße,
    Asphaltierung Weg in der Grünanlage zur Sondershauser Straße sowie eines Teils
    der Sondershauser Straße selbst)
     Planung von Radschnellwegen (Teltowkanal-Korridor, Avus-Korridor)
     Ausbau von Ergänzungsrouten des übergeordneten Fahrradroutennetzes
    (Asphaltierung Jungfernstieg, Asphaltierung Brauerstraße, Umbau Knotenpunkt
    Königsberger Straße / Morgensternstraße / Jungfernstieg, Umbau Knotenpunkt
    2
    Brauerstraße / Oberhofer Weg / Lankwitzer Straße, Asphaltierung Königsweg
    zwischen Hohentwielsteig und S-Bahnbrücke, Umgestaltung Radverkehrsanlagen
    Malteserstraße Westseite, Asphaltierung Fischerhüttenweg, Asphaltierung
    Markelstraße mit Radweganbindung und Querungshilfe Lepsiusstraße)
     Sanierung, Ausbau oder Umgestaltung vorhandener Radverkehrsanlagen
    (Teilbereiche Königstraße in Wannsee, Potsdamer Chaussee, Clayallee, Radweg
    Nordumfahrung Hahn-Meitner-Institut in Wannsee, Zweirichtungsradweg
    Gallwitzallee nördlich Mühlenstraße)
     Pedelec-Korridor (Errichtung vom Kfz-Verkehr getrennter Radfahrstreifen und
    Radwege im Straßenzug Lindenthaler Allee – Argentinische Allee sowie eines
    Zweirichtungsradweges in der Grünanlage Krummes Fenn als schnelle Pedelec-
    Verbindung für Pendelnde zwischen Kleinmachnow und Zehlendorf)
     Fahrradparkhaus Zehlendorf (Errichtung eines vollautomatischen
    Fahrradparkhauses in der Hampsteadstraße am S-Bahnhof-Zehlendorf und
    Neuordnung sowie Aufstockung der bereits vorhandenen Radverkehrsanlagen mit
    weiteren Bügeln, Doppelstockparkern und Boxen einschließlich Neugestaltung des
    Bahnhofsvorplatzes)
    Zusätzlich ist mit dem BA St-Z vereinbart, dass demnächst Planungen für die Umsetzung
    der Hauptroute Südring (vormals Tangentenroute 8 des übergeordneten
    Fahrradroutennetzes) durch Asphaltierung von zwei Pflasterstraßen in Lichterfelde West
    (Teilbereiche von Tietzenweg und Stockweg, möglicherweise ergänzt um Lukas-Cranach-
    Straße) zur Herstellung einer fahrradfreundlichen Radverkehrsverbindung über
    Nebenstraßen begonnen werden sollen. Der Ausbau des Teltower Damms zwischen
    Beeskowdamm und Landesgrenze zur Herstellung von Radverkehrsanlagen wird
    angestrebt, wird aber voraussichtlich über eine reine Radverkehrsinfrastrukturmaßnahme
    hinausgehen.
    Antwort zu 1b:
    Bus-Anbindungen
    Für die kommenden Jahre sind im Rahmen der Maßnahmen des voraussichtlich im ersten
    Quartal verabschiedeten #Nahverkehrsplans (NVP) für die Jahre 2019 bis 2023 beim
    #Busverkehr auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf einige Verbesserungen geplant. Dazu
    zählen sowohl Verdichtungen im bestehenden Angebot gemäß dem im NVP entwickelten
    Ansatz des #10-Minuten-Netzes (Steigerung des Anteils der im Tagesverkehr an
    Werktagen mindestens alle 10 Minuten bedienten ÖPNV-Strecken) als auch neue
    Direktverbindungen, um für neue Stadtquartiere attraktive Anschlüsse zu gewährleisten.
    Ein weiterer Schwerpunkt des NVP ist die Bedienung von Neubaugebieten und
    nachverdichteten Wohnstandorten. In Steglitz-Zehlendorf betrifft dies u.a. die vorgesehene
    Bebauung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Parks Range in Lichterfelde Süd mit
    über 2.500 Wohneinheiten. Hier ist (neben der Schaffung günstiger Zugänge zur S-Bahn)
    eine Verdichtung des vorhandenen Busangebotes vorgesehen. Dies bedeutet unter
    anderem eine Ausdehnung der dichten Takte im Verlauf der Buslinie 186 (S Lichterfelde
    Süd <> S+U Rathaus Steglitz) sowie eine Verdichtung der Buslinie 284 (S Lichterfelde
    Süd <> S Lankwitz) in den Hauptverkehrszeiten. Darüber hinaus ist im Tagesverkehr eine
    neue Direktverbindung zwischen dem neuen Wohnquartier und dem S-Bahnhof
    3
    Zehlendorf angedacht, die auf den gemeinsamen Abschnitten die derzeitige Linie 112
    verdichten wird.
    Die in den letzten Jahren umgesetzte Wohnbebauung im Bereich Goerzallee/Billy-Wilder-
    Promenade hat zu einer steigenden Nachfrage in diesem Bereich geführt. Gemäß dem
    Ansatz einer Ausweitung der Buslinien, die tagsüber im attraktiven 10-Minuten-Takt
    verkehren, soll auch die Linie 285 in der Laufzeit des NVP im Abschnitt Andréezeile <>
    Rathaus Steglitz an Samstagen im Tagesverkehr auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet
    werden. Dies bedeutet für diesen Zeitraum auch eine Verdichtung des Angebots entlang
    des Hindenburgdamms auf einen glatten 5-Minuten-Takt gemeinsam mit der Linie M85.
    Mit der Inbetriebnahme des Flughafens BER erhält der Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit der
    Express-Buslinie X71 vom U-Bahnhof Dahlem Dorf über Lichterfelde, Gropiusstadt und
    Rudow eine umsteigefreie, direkte Anbindung zum neuen Flughafen im 20-Minuten-Takt.
    Weitere Linien(abschnitte), die im Sinne des 10-Minuten-Netzes zukünftig verdichtet
    werden sollen, sind unter anderem:
    X10: im Verlauf der Clayallee im Abschnitt S Zehlendorf <> Roseneck (samstags
    bereits ab 10 Uhr),
    114: auf der gesamten Linie Ausweitung des 10-Minutentaktes auch an Samstagen im
    Winterhalbjahr,
    184: Im Abschnitt Tempelhof <> Lichterfelde Ost Ausdehnung des 10-Minuten-Taktes
    am Abend.
    Zudem ist in enger Zusammenarbeit mit dem VBB und den benachbarten Brandenburger
    Aufgabenträgern und Umlandgemeinden zukünftig eine Verbesserung der Stadt-Umland-
    Verkehre mit dem Raum Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf angestrebt. Dies betrifft neben
    der S-Bahn und den laufenden Arbeiten zur Stammbahn auch die Buslinien über die
    Berliner Stadtgrenze. Hier ist vorbehaltlich der noch laufenden Abstimmungen mit den
    Umlandgemeinden eine Einführung bzw. deutliche Ausweitung des Anteils der mindestens
    alle 10 Minuten bedienten Verkehre vorgesehen.
    Busspuren
    Bei der Verkehrslenkung Berlin (VLB) liegen keine konkreten Planungen für
    Bussonderfahrstreifen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf vor.
    Umbau von Bushaltestellen
    Bushaltestellen gehören zum öffentlichen Straßenland, dessen Baulastträger die
    bezirklichen Tiefbauämter sind.
    Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat für den barrierefreien Umbau von Haltestellen
    zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, die zum einen auf dem
    Kommunalinvestitionsförderungsprogramm des Bundes, zum anderen aus
    Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds des
    Landes Berlin (SIWANA) stammen. Der Senat reicht diese Mittel jedoch nur aus bzw. stellt
    sie den Bezirken nach Vorlage einer geprüften Bauplanungsunterlage zur Bewirtschaftung
    zur Verfügung. Auch bei Projekten der Taskforce Beschleunigung gilt die alleinige
    Zuständigkeit der bezirklichen Baulastträger, auch wenn die Initiative in diesem Fall häufig
    von Senat und BVG ausgehen.
    4
    Antwort zu 1c:
    Für Tempo-30-Zonen ist das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zuständig, welches mitteilte,
    dass zurzeit keine Planungen diesbezüglich verfolgt werden.
    Bei der VLB als Anordnungsbehörde für Lichtsignalanlagen gibt es derzeit außerhalb von
    anderen Projekten (z.B. aus der Radverkehrsplanung) keine verkehrsbeeinflussenden
    Maßnahmen wie Anpassungen von Ampelschaltungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.
    Antwort zu 1d:
    In der Morgensternstraße in Höhe der Hausnummer 13 ist der Bau einer Mittelinsel als
    Schulwegsicherung zur Gießensdorfer Grundschule vorgesehen. Die Maßnahme soll in
    diesem Jahr umgesetzt werden.
    Darüber hinaus gibt es noch eine Anordnung für einen Fußgängerüberweg (FGÜ) in der
    Grunewaldstraße 44 in Höhe der derzeit sich dort befindenden Mittelinsel als
    Schulwegsicherung für die Kant-Grundschule. Wann diese Maßnahme finanziert werden
    kann, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
    Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat mitgeteilt, dass „…ein Arbeitskreis Sichere
    Schulwege eingerichtet wurde, in dem u.a. Vertretende der Schulverwaltung, der
    Straßenbaubehörde, der Straßenverkehrsbehörde, des Ordnungsamtes und der Polizei
    Probleme auch bei der Sicherheit von Schulwegen besprechen und Lösungsvorschläge
    erarbeiten, deren Umsetzung geprüft wird. Ein Thema ist z. B. die Einrichtung von
    Laufbus- oder Elterntaxi-Haltestellen im Umkreis von Grundschulen.“
    Berlin, den 23.01.2019
    In Vertretung
    Ingmar Streese
    Senatsverwaltung für
    Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr: Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben aus VBB

Netz #Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben

Mehr Angebot – mehr Züge – mehr Qualität

30 Prozent mehr Angebot auf der Schiene
28 Millionen Zugkilometer vergeben
DB #Regio und #ODEG entscheiden Vergabe für sich
Jeweils mehr Angebot ab 2019, 2022 sowie 2025 mit Fertigstellung der Dresdner Bahn
Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation und intelligente Bordsysteme für die Wartung
Mit dem Netz Elbe-Spree bringen die vier beteiligten Bundesländer mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität auf die Schiene. Fünf Millionen mehr Zugkilometer werden ab 2022 gefahren, die Kapazitäten werden durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht.

17 RegionalExpress- und Regionalbahnlinien, der FlughafenExpress FEX – insgesamt 28 Millionen Zugkilometer gehören dazu. Jetzt steht das Vergabeergebnis fest, welche Bahnverkehrsunternehmen die Strecken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab 2022 bedienen werden. Der VBB hatte das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durchgeführt.

Verkehrsministerin Kathrin #Schneider: „Mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität ist das Motto für die Offensive, die wir gemeinsam in den zurückliegenden Jahren im Schienenpersonennahverkehr gestartet haben. Die Vorgaben für das Netz Elbe-Spree zählen genauso dazu, wie das Projekt i2030, die Ausbaumaßnahmen an der Ostbahn oder die Erhöhung der Kapazitäten auf einigen Strecken in diesem Jahr. Nun kommt es auf die Bahnunternehmen an, unsere Vorgaben umzusetzen.”

Verkehrssenatorin Regine #Günther: „Ich freue mich, dass die Metropolregion Berlin-Brandenburg mit dieser Vergabe noch schneller zusammenwächst. Für Berlin wird es mit dem neuen Netz Elbe-Spree entscheidende Verbesserungen im Pendlerverkehr geben: mehr Fahrten und mehr Sitzplätze auf den wichtigsten Verbindungen von und nach Berlin, etwa aus Potsdam und aus Falkensee. Die vereinbarten Zusatzkapazitäten schon ab April 2019 bringen schnell die dringend benötigten besseren Verbindungen Richtung Nauen und Bad Belzig. Auch der neue FlughafenExpress FEX zum BER wird eine wichtige Rolle spielen.”

VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel: „Ich möchte mich ganz herzlich beim VBB-Vergabeteam bedanken. Eine solche Ausschreibung, mit insgesamt 28 Millionen Zugkilometern, einem Mehrangebot von 30 Prozent und einem bunten Strauß an Innovationen hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Stolz bin ich auf die hohen Qualitätsstandards, die wir, im Sinne der Fahrgäste, setzen konnten sowie die konkreten Angebotsverbesserungen, die in Form von zusätzlichen Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen spürbar werden. Dass dieses Paket für die beteiligten Länder auch finanzierbar bleibt, ist dem gelungenen Wettbewerb zu verdanken.“

ODEG-Geschäftsführer Arnulf #Schuchmann: „Die ODEG bedankt sich beim VBB und den Ländern für das große Vertrauen, welches in uns durch den Zuschlag der Lose 1 und 4 gesetzt wird. Die ODEG-Signale sind damit erneut auf Wachstum gesetzt. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und wissen, das wird nicht einfach, aber gelingen. Mit dem heutigen Tag starten wir mit der Umsetzung des Betriebskonzeptes, von A wie Ausbildung, über F wie Fahrzeugumbau, W wie Werkstatterweiterung bis Z wie Züge beim Hersteller beauftragen. Es gibt also viel zu tun.“

DB Regio Vorsitzender Dr. Joachim #Trettin: „Dies ist die bestmögliche Variante für DB Regio Nordost, wir freuen uns sehr! Die Ausschreibung sah vor, dass nicht mehr als zwei Lose gewonnen werden konnten und schloss unter anderem auch aus, dass Los 1 und 2 gleichzeitig an einen Anbieter gehen. Deshalb ist der Gewinn der Lose 2 und 3 für uns eine sehr positive Nachricht. Langfristig werden wir mit dieser Loskombination unser Leistungsvolumen sogar leicht ausbauen. Dies hilft, Arbeitsplätze in den Zügen und Werken abzusichern. Wir freuen uns nun darauf, künftig unsere Fahrgäste auf den genannten Linien begrüßen zu dürfen und dabei modernisierte Fahrzeuge mit mehr Komfortmerkmalen anzubieten.“

#Kapazitäten werden erhöht

Im Netz Elbe-Spree werden die Kapazitäten ab 2022 durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht:

#RE1: Zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit auf drei statt zwei Fahrten pro Stunde verdichtet. Im Kernabschnitt zwischen Erkner und Potsdam entsteht damit ein 20‑Minuten-Takt. Es werden sechsteilige Neufahrzeuge vom TypDesiro HC eingesetzt, die eine Kapazität von 637 Sitzplätzen aufweisen. Gegenüber dem aktuellen Angebot mit zwei Zügen pro Stunde und rund 600 Sitzplätzen wird die Kapazität in der Hauptverkehrszeit somit um bis zu 55 Prozent erhöht.

Zwischen Berlin und #Nauen fährt künftig ein zusätzlicher Zug pro Stunde. Die neue Linie #RE8 fährt von Wismar und Wittenberge kommend über Nauen und Falkensee nach Berlin. Sie übernimmt damit die Linienführung des bisherigen RE2, der sich auf die Strecke Nauen – Cottbus konzentriert. Gemeinsam mit den Linien RB10 und RB14 gibt es dann vier Züge pro Stunde zwischen Nauen und Berlin, von denen drei auch in Brieselang, Finkenkrug, Seegefeld und Albrechtshof halten. Die Sitzplatzkapazität wird deutlich auf über 2.000 Plätze pro Stunde ausgeweitet.

Berlin – Lübbenau – #Cottbus/Senftenberg: Auf der Linie #RE2 wird – zunächst in den Spitzenzeiten – das Angebot zwischen Berlin und Lübbenau verdichtet. In der Hauptverkehrszeit fahren auf der Linie zwei Züge pro Stunde. Nach dem Infrastrukturausbau wird das Angebot auf einen ganztägigen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Cottbus ausgebaut. Die Städte Lübben, Lübbenau und Cottbus erhalten mit der so neu gebildeten Linie #RE20 auch einen stündlichen Direktanschluss an den #Flughafen #BER. Neu fährt die Linie #RE7 zwischen Berlin und Senftenberg. Sie übernimmt den Verkehr von der heutigen Linie #RB24 und bedient auch dieselben Halte. In den Hauptverkehrszeiten wird das Sitzplatzangebot auf 420 statt heute 300 erhöht. Gemeinsam mit den auf fünf Doppelstockwagen verlängerten Zügen der RE2 und den Verdichterleistungen wird das Platzangebot zwischen Lübbenau und Berlin verdoppelt. Zudem fahren alle Züge nun neu auf die Berliner Stadtbahn und bedienen u.a. den Alexanderplatz und den Hauptbahnhof.

Berlin – Beelitz – Bad Belzig: Die Linie RE7 wird zwischen Bad Belzig und Berlin Wannsee ganztags auf zwei Züge pro Stunde verdichtet. Zum Einsatz kommen runderneuerte Talent 2-Triebwagen, die in Spitzenzeiten pro Fahrt 420 Sitzplätze aufweisen. Die in Wannsee endenden und beginnenden Züge haben einen kurzen Anschluss in Richtung Berlin.Gemeinsam mit der neuen Linie RB37, die zwischen Beelitz und Berlin die heutige RB33 ersetzt, besteht zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee ganztägig ein Angebot von drei Zügen in der Stunde.

Berlin – Zossen – Elsterwerda: Auf der Strecke fährt künftig die Linie RE8 nach Elsterwerda und neu auch nach Finsterwalde. Sie folgt damit auf die heutige Linie #RE5, die ab 2022 neu zwischen der Ostsee und Berlin fahren wird. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses der Dresdner Bahn in Berlin wird das Angebot zwischen Berlin und Wünsdorf-Waldstadt in den Spitzenzeiten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Gemeinsam mit der Linie RB24 aus und in Richtung Flughafen BER verkehren dann drei Züge pro Stunde zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Blankenfelde. Auf der Linie RE8 kommen runderneuerte KISS-Triebzüge zum Einsatz, die zurzeit auf den Linien RE2 und RE4 fahren.

Das Angebot zum Flughafen BER wird deutlich aufgewertet. Der zunächst halbstündlich zwischen Berlin Hbf, Berlin Ostkreuz und Flughafen BER pendelnde #FlughafenExpress #FEX wird mit der für 2025 vorgesehenen Inbetriebnahme der Dresdner Bahn auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt. Durch den kürzeren Linienweg direkt über Südkreuz kann dann auch die Fahrzeit auf ca. 20 Minuten reduziert werden. Es kommen die vom RE1 bekannten Züge mit fünf, runderneuerten Doppelstockwagen zum Einsatz, die speziell für den Flughafenverkehr ausgestattet sind.Der Flughafen BER wird zudem durch die Linien RB24 und RB32 im 30‑Minuten-Takt an die östlichen Bezirke Berlins angebunden – die Linien fahren mit Halten in Schöneweide, Ostkreuz, Lichtenberg und Hohenschönhausen weiter ins Umland nach Oranienburg und Eberswalde. Im Süden Berlins werden mit den beiden Linien Ludwigsfelde und Wünsdorf-Waldstadt direkt an den Flughafen angebunden. An den Endstationen sind weiterführende Anschlüsse, z.B. Richtung Jüterbog oder Angermünde, vorgesehen. Auch hier kommen Züge mit fünf umfangreich modernisierten Doppelstockwagen zum Einsatz.

#Potsdam: Im Raum Potsdam wird das Angebot auf den Regionalbahnlinien neu geordnet und die Platzkapazität erweitert. Mit der Linie RB21 wird eine neue Direktverbindung zwischen Potsdam, Berlin-Spandau und Berlin Gesundbrunnen eingerichtet, die auch am Wochenende den Universitätsstandort Golm direkt an Berlin anbindet. Auf der Linie #RB22 in Richtung Flughafen BER wird das Sitzplatzangebot um zwei Drittel auf 270 erhöht. Die Verbindung von Golm über Griebnitzsee auf die Berliner Stadtbahn übernimmt die neue Linie RB23 mit einer Kapazität von 420 Sitzplätzen pro Zug. Alle Linien werden mit runderneuerten Talent 2-Triebwagen bedient.
Die Linie #RB33 erhält zudem eine neue Linienführung und fährt, von Jüterbog kommend, von Beelitz Stadt aus neu über Schwielowsee nach Potsdam Hbf. In Potsdam-Pirschheide besteht Anschluss zu den Zügen der Linie RB22 aus und in Richtung Flughafen BER. Dazu werden bis 2022 neue Bahnsteige an den Gleisen des Berliner Außenrings errichtet. Hier kommen größere Fahrzeuge mit rund 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

Auf der Linie #RB51 fahren die Züge weiterhin im Stundentakt zwischen Rathenow und Brandenburg, das Angebot wird jedoch durch neue Fahrzeuge aufgewertet. Hier kommen künftig Fahrzeuge mit einer Kapazität von 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

Netz Elbe-Spree – Leistungen, Anteile und Betreiber

Die zu vergebenden Linien wurden in vier Lose aufgeteilt, um für die Region einen wettbewerblichen Markt zu gewährleisten. Auf diese Weise konnten wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und Wettbewerbspreise erzielt werden. Ein Bieter konnte maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1 und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden konnten.

Linienverläufe im Einzelnen

RE1 Magdeburg – Brandenburg (H.) – Berlin – Frankfurt (O.) –Eisenhüttenstadt – Cottbus;
RE2 Nauen – Berlin – Cottbus;
RE7 Dessau – Berlin – Lübbenau – Senftenberg;
RE8a Wismar – Wittenberge – Berlin – Flughafen BER;
RE8b Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda/Finsterwalde;
RB10 Nauen – Berlin;
RB14 Nauen – Berlin;
RB17 Wismar – Schwerin – Ludwigslust (– Wittenberge) (ab Dez 2024)
RB20 Oranienburg – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB21 Potsdam – Golm – Berlin Gesundbrunnen;
RB22 K. Wusterhausen – Flughafen BER – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB23 Golm – Potsdam – Berlin – Flughafen BER;
RB24a Eberswalde – Berlin – Flughafen BER;
RB24b Flughafen BER – Wünsdorf-Waldstadt;
RB32a Oranienburg – Berlin – Flughafen BER;
RB32b Flughafen BER – Ludwigsfelde;
RB33 Potsdam – Beelitz – Jüterbog;
RB37 Beelitz – Potsdam-Rehbrücke (–Berlin);
RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel);
FEX Berlin Hbf – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER.

Mehrangebot bereits ab diesem Jahr

Bereits in diesem Jahr werden auf mehreren Linien Verbesserungen für die Fahrgäste eingeführt. Auf zahlreichen Linien – die teilweise nicht zum Netz Elbe-Spree gehören – wurden und werden die Kapazitäten erhöht: RE2 und RE7 sowie RB10, 12, 13, 25, 26.

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation

Ab 2022 werden den Fahrgästen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten in Neufahrzeugen angeboten. Auch die Gebrauchtfahrzeuge werden umgebaut und runderneuert. Jeder Zug wird von Servicepersonal begleitet. Alle Züge werden über einen kostenlosen WLAN-Netzzugang verfügen. Die Anzahl der Monitore erhöht sich, je nach Fahrzeugtyp um bis zu 100 Prozent. Sitze in Reihenbestuhlung erhalten auf den Linien RE1 und RE7 einen Klapptisch in den Rückseiten der entsprechenden Sitze. Der RE1 empfängt künftig mit breiteren Türen: 1,4 statt 1,2 Meter Breite und einem Catering. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden (siehe Pilotprojekt www.vbb.de/radimregio). Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ wird künftig der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt: So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Echtzeitdaten werden jetzt auch bei den Busersatzverkehren geliefert.

Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit wird ausgebaut. Die sogenannten Servicemittelwagen werden bei den Neufahrzeugen ab einer Dreiteiligkeit über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

Erhöhte subjektive Sicherheit

Zugteile können im neuen Angebot grundsätzlich abgeschlossen werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, die subjektive Sicherheit der Fahrgäste durch stärker belegte Abschnitte zu erhöhen.

Anteile in vier Bundesländern

Der größte Anteil der Verkehrsleistung im Netz Elbe-Spree liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Beginn, Betriebsstufen und Dresdner Bahn

Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022. Der Zuschnitt der Linien beinhaltet zwei Betriebsstufen: Die erste berücksichtigt den Infrastrukturzustand ohne die im Bau befindliche Dresdner Bahn in Berlin. Nach Inbetriebnahme können weitere Verbesserungen für die Fahrgäste erreicht werden. Insbesondere der FEX und der RE8 auf dem Südast können dann erheblich beschleunigt werden. Für die zweite Betriebsstufe ergeben sich veränderte Laufwege für die Linien RE8, RB10, RB14, RB23, RB24, RB32 und FEX; neu eingeführt wird die Linie RE20 Berlin Hbf – Flughafen BER – Cottbus.

Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal

Es wird – wie bisher – eine Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Jede|r Triebfahrzeugführer|in, Zugbereitsteller|in oder Kundenbetreuer|in kann davon ausgehen, beim neuen Betreiber, zu denselben Konditionen wie zuvor, weiter beschäftigt zu werden.

Betriebsvorbereitung

Das Vergabeverfahren konnte rechtzeitig abgeschlossen werden, um die ordnungsgemäße Betriebsaufnahme im Dezember 2022 abzusichern. Die Verkehrsunternehmen haben jetzt fast vier Jahre Zeit, die vorhandenen Fahrzeuge umzubauen bzw. die neuen Fahrzeuge zu beschaffen, Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber zu regeln. Der VBB wird den Prozess intensiv begleiten. Insbesondere sollen die Fahrzeugumbauten nicht zu Einschränkungen im Betrieb führen; DB Regio und ODEG werden adäquate Ersatzfahrzeuge bereitstellen.

Weiterführende Informationen

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odeg.de
DB Mediathek
i2030.de

Weitere Downloads

Liniennetz mit den Linien im Netz Elbe-Spree, Fahrzeug-Faktenblätter – in der vollständigen Presseinformation auf vbb.de

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