Zwei Bundesminister, zwei Ministerpräsidenten und zwei Vorstände der Deutschen Bahn waren dabei, als Mitte September 2020 in der #Lausitz das erste große Vorhaben des Strukturstärkungsgesetzes offiziell gestartet wurde. Die Tagebau-Region soll als Ausgleich für den #Kohleausstieg unter anderem bis 2023 das modernste und größte #Bahn-Werk Europas bekommen.
Die Deutsche Bahn will künftig in Cottbus nicht nur ihre #ICE 4-Flotte in einer 400 Meter langen Halle warten, sondern nebenan auch klimaschädliche Diesel- zu #Hybridloks umrüsten, die auch mit Strom fahren können. Außerdem soll ein Verwaltungs- und #Technologiezentrum entstehen, um neue Antriebe zu erforschen.
Zudem hat die Politik einen umfassenden Ausbau besonders der #Schieneninfrastruktur versprochen. Die Bahnverbindungen in der Grenzregion zu Polen sind beklagenswert dürftig, es gibt seit Jahrzehnten gewaltigen Nachholbedarf.
Auf der Strecke Berlin- #Lübbenau – #Cottbus/ #Senftenberg wird südlich von #Bestensee an den Gleisen gearbeitet. Dazu muss die Strecke zwischen Bestensee und #Halbe komplett gesperrt werden. Zwischen #Königs Wusterhausen bzw. Bestensee und Halbe fahren deshalb vom 10. Juli bis 10. September nur Busse. Es werden zusätzliche Fahrten als Umfahrungsmöglichkeit ab Cottbus, #Calau und #Finsterwalde nach Berlin eingerichtet.
Südlich von Bestensee werden ab dem 10. Juli 2021 umfangreiche und aufwändige #Bauarbeiten nötig. Der gesamte Gleisuntergrund muss mit Hilfe eines Spezialverfahrens umgehend auf Vordermann gebracht werden.
Eine #Moorstelle in diesem Abschnitt ist der Grund für die dringend nötigen Baumaßnahmen, die schon bei der umfangreichen Sanierung in den Jahren 2010/2011 eine besondere Herausforderung darstellte und bis heute einer intensiven #Instandhaltung bedarf.
Um den #Bahndamm dauerhaft zu stabilisieren, werden #Schottersäulen sehr tief in das Erdreich eingearbeitet und ein sogenanntes Geogitter (ein aus mehreren Schichten bestehendes Bodenpolster) aufgebracht. Das Polster verteilt die Lasten der fahrenden Züge gleichmäßiger. Damit werden die #Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und die #Sicherheit im #Bahnbetrieb dauerhaft gewährleistet.
Die Züge der Linie RE2 fallen auf dem Abschnitt Bestensee – Halbe aus und werden durch Busse ersetzt.
Zwischen Halbe und Cottbus Hbf fahren die Züge zu veränderten Fahrzeiten und bedienen auch Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf
Die Züge halten zusätzlich in Zeesen.
Einige Züge werden ohne Zwischenhalte von Cottbus Hbf über Calau (Niederlausitz), Finsterwalde und Berlin Südkreuz nach Berlin Hauptbahnhof (tief) umgeleitet.
Die Züge benötigen für die Strecke Cottbus Hbf – Berlin Südkreuz ca. 1:45 h und erreichen in Cottbus Hbf alle Anschlüsse.
Die zusätzlichen Züge fahren wie folgt
Ab Cottbus Hbf:
Mo-Fr 06:16 Uhr und 16:16 Uhr
Sa/So 10:15 Uhr und 17:22 Uhr
Ab Berlin Hbf:
Mo-Fr 08:47 Uhr; Mo-Do 16:54 Uhr und Fr 14:54 Uhr
Sa/So 08:47 Uhr und 19:48 Uhr
#RB24 Eberswalde – Berlin – Königs Wusterhausen – Senftenberg
Die Züge der Linie RB24 fallen auf dem Abschnitt Bestensee – Halbe aus.
Außerdem entfällt der Halt in Zeesen, dafür hält die Linie RE2 zusätzlich in Zeesen.
Die Züge werden ohne Zwischenhalt und zu veränderten Fahrtzeiten ab Cottbus Hbf über Finsterwalde nach Berlin Ostkreuz bzw. Berlin Südkreuz umgeleitet.
Die Züge fahren Mo-Sa ab ca. 05:15 Uhr ab Cottbus Hbf und So-Fr ab 18:35 Uhr ab Berlin Hbf (tief).
In den Zügen werden alle VBB-Tickets und Fahrscheine des Nahverkehrs anerkannt.
#Kulturzug/ Pociąg do kultury
Die Züge werden von Berlin-Lichtenberg bis Cottbus Hbf umgeleitet, fahren entsprechend früher in Berlin ab und kommen später dort an.
#Ersatzverkehr mit Bussen
BUS RE2 Bestensee – Halbe
Stündliche Linie von Montag bis Sonntag ohne Zwischenhalte
Die Busse haben in Bestensee auch Anschluss mit der RB24 Richtung Berlin Ostkreuz – Eberswalde.
BUS RB24 Königs Wusterhausen – Bestensee – Halbe
stündliche Linie von Montag bis Sonntag
Bedienung aller Zwischenhalte
Anschluss an S46 in Königs Wusterhausen
Um in Halbe den Anschluss an die Züge der RB24 zu erreichen, fahren die Busse in Königs Wusterhausen bis zu 40 Minuten früher ab und kommen in der Gegenrichtung später an.
BUS RB24X Flughafen BER Terminal 1-2 – Halbe
Um trotz Bauarbeiten eine möglichst kurze Fahrzeit auf der Verbindung z.B. von Lübben direkt nach Berlin anbieten zu können, wird im Ersatzverkehr Halbe – Bestensee (– Königs Wusterhausen) die zusätzliche Expresslinie RB24X eingesetzt. Die Linie fährt von Halbe ohne Zwischenhalt direkt zum Flughafen BER und erreicht dort weiter nach Berlin fahrende Züge, wie beispielsweise den FEX. In Halbe selbst besteht Anschluss zu den Zügen der RB24.
Fährt nur Montag bis Freitag und nur morgens und nachmittags/abends in den Hauptverkehrszeiten
Direktverkehr ohne Halte
Korrespondierende Baumaßnahmen
Vom 10 bis 18. Juli entfallen die RB24 und der RE2 auf einem verlängerten Sperrabschnitt zwischen Berlin Ostkreuz und Halbe. Der SEV wir auf den Anschluss zur S46 in Königs Wusterhausen ausgerichtet und teilweise bis Berlin Ostkreuz geführt. Am 10. Juli fährt die S46 zudem nur bis Wildau und der SEV wird auch darauf entsprechend ausgerichtet.
Die Haltestellen der Ersatzverkehrsbusse befinden sich in:
Halbe: Bahnhof (ODEG), Bahnhofsvorplatz (DB Regio)
BER T1-2: Fernbusparkplatz (Pos. B15 – B17)
In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich. Das Buspersonal entscheidet im Einzelfall über die Fahrradmitnahme. Größere Gruppen bitten wir, sich rechtzeitig über den Kundendialog von DB Regio (Mo- Fr 6.00 – 20.00 Uhr, siehe Kontaktdaten) bzw. der ODEG (siehe Kontaktdaten) anzumelden.
Fahrgäste erwerben bitte ihren Fahrausweis vor Fahrtantritt an Fahrausweisautomaten, in personalbedienten Verkaufsstellen oder als Handyticket in den Apps.
Tarifliche Sonderregelungen
Freigabe von Zeitkarten Berlin + LDS für die Dresdner Bahn auf dem Abschnitt Golßen (Niederlausitz) <> Berlin (Linien RE5, RE7) und für die RB36
Freigabe von Zeitkarten Berlin + LDS + OSL für
die Fahrt über die Strecke Calau <> Doberlug-Kirchhain <> Zossen <> Berlin (Linien RE10/RB43 + RE5)
die Fahrt über die Strecke Senftenberg <> Ruhland <> Elsterwerda-Biehla <> Elsterwerda <> Doberlug-Kirchhain <> Zossen <> Berlin (Linien RE18/RB49/S4 + RB31 + RE5)
die Linie RB36 und die Linien RE1 und RB11
Für Fahrgäste auf der Strecke Cottbus <> Berlin ist die Fahrt über Frankfurt (Oder) eine (teilweise sogar umsteigefreie) Alternative.
Die Linien RB24 und RE2 werden mit #Niederflurbussen bedient. Die Mitfahrt für #rollstuhlnutzende Reisende ist möglich. Die Linie RB24X wird aufgrund der Nutzung der Autobahn und um die Reisezeiten zu verkürzen mit Reisebussen durchgeführt. Rollstuhlnutzende Reisende werden gebeten
die Fahrtmöglichkeiten mit Zügen der Linien RE1 und RB11 von Cottbus über Frankfurt (Oder) nach Berlin zu nutzen. Für Rückfragen steht die Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn zur Verfügung:
Broschüren und Fahrplantabellen für den Ersatzverkehr werden zum Download unter deutschebahn.com/bauinfos, bahn.de/brandenburg sowie auf den Internetseiten der ODEG (odeg.de) bereitgestellt.
#Fahrplanauskunft
Die geänderten Fahrpläne für Züge und Busse für den Zeitraum der Sperrung sind bereits in der Reiseauskunft des VBB (VBB.de sowie VBB-App „Bus&Bahn“) und der Deutschen Bahn (bahn.de sowie DB Navigator), enthalten. Diese Fahrplanauskünfte werden wegen zusätzlicher Bauarbeiten ständig aktualisiert. Die Fahrgäste werden gebeten, sich vor Antritt der Fahrt über Änderungen auf ihrer Verbindung zu informieren.
Die #Tickets zum sogenannten #Flexpreis können jetzt um 20 Prozent teurer sein als normale Tickets. Die Erhöhung sei ohne Ankündigung der Bahn passiert.
Die Deutsche Bahn soll nach Angaben von Verbraucherschützern im Juni 2021 #Ticketpreise ohne Ankündigung erhöht haben. Die Tickets zum sogenannten Flexpreis können jetzt bis zu 20 Prozent mehr kosten als Tickets zum #Normalpreis. „Das gab es in dieser Dimension bisher nicht“, schreiben der Bundesverband der #Verbraucherzentrale und #Fahrgastverband Pro Bahn in einer gemeinsamen Mitteilung.
Kunden, die Tickets mit dem sogenannten Flexpreis kaufen, haben laut Bahn keine Zugbindung. Die Fahrkarten können mal günstiger sein oder eben teurer. Wann der Ticketpreis steigt, sei dem Kunden kaum zu vermitteln, lautet der Vorwurf an die Bahn.
Vorwurf an die Bahn: Gerade #Pendler sind von der Erhöhung betroffen Verbraucherzentrale und Fahrgastverband Pro Bahn fordern von der öffentlichen Hand und der Deutschen Bahn eine verbraucherfreundliche transparente Preis-Information. „Auf der einen Seite wirbt die Deutsche Bahn um Kunden nach der Pandemieflaute, auf der anderen Seite schreckt sie mit diesen Preiserhöhungen Fahrgäste ab“, so Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale. Über Zuschläge versuche die Bahn, besonders ausgelastete Strecke …
Auf ins Grüne! Viele Berliner haben während der Corona-Pandemie die Zeit dazu genutzt, Wälder und Seen im Land Brandenburg kennenzulernen. Sven #Heinemann nicht: Er ist durch die Stadt gewandert, und zwar auf einer ganz besonderen Strecke. „Ich bin zweimal die #Ringbahn#abgelaufen“, sagt der Friedrichshainer. „Jeweils 37,044 Kilometer in mehreren Etappen.“ Mit Block und Kamera sammelte Heinemann Eindrücke für sein Buch über den Ring. Nicht mehr lange, dann wird das reich bebilderte Werk erscheinen. Denn es gilt ein Jubiläum zu feiern: Am 17. Juli 1871, vor 150 Jahren, wurde der erste Abschnitt eröffnet. Rasch wuchs die Ringbahn zu einer der wichtigsten #Schienenstrecken in der Stadt heran. „Der Ring fasziniert mich“, so der Autor.
Hätte sich Heinemann während der Anfangszeit der Ringbahn auf Wanderschaft begeben, wäre er größtenteils fernab vom damaligen Berlin durchs Grüne gelaufen. „Zunächst führte die Strecke durch ländliche Gegenden komplett in Brandenburg“, berichtet der 42-jährige Sozialwissenschaftler. Heute wäre ein solches #Verkehrsprojekt Anlass für Diskussionen, wahrscheinlich sogar für den Rechnungshof. Was soll das, auf dem platten Land eine zweigleisige #Bahnstrecke zu bauen?
In den Sommermonaten fährt der neue Zug täglich. Es ist die erste #Nachtzugverbindung seit den 1990-Jahren zwischen Deutschland, #Dänemark und #Schweden.
Eine neue Nachtzuglinie verbindet Berlin in den Sommermonaten mit den skandinavischen Hauptstädten #Stockholm und #Kopenhagen.
Am Montagmorgen gegen 9 Uhr traf der erste Zug aus Stockholm im Berliner Hauptbahnhof ein. Er war am Sonntag gegen 17 Uhr in der schwedischen Hauptstadt gestartet und hält auch im südschwedischen #Malmö sowie in #Hamburg.
Im Rahmen der #Wiederbelebung des Nachtzugs in Europa und anlässlich des Europäischen Jahres der Schiene starten #Transdev und seine schwedische Tochtergesellschaft #Snälltåget den ersten transeuropäischen #Nachtzug, der drei Hauptstädte miteinander verbindet: #Stockholm, #Kopenhagen und Berlin am Sonntag, 27. Juni.
Snälltåget hat die Strecke #Malmö – Berlin bereits zwischen 2012 und 2019 mit der Fähre zwischen #Trelleborg (Schweden) und #Sassnitz (Deutschland) bedient. Die Linie Stockholm – Kopenhagen – Berlin ist ein neuer Service, der die alte Linie Malmö – Berlin ersetzt und entspricht eindeutig dem Bestreben von Snälltåget/Transdev, Nachtzüge in Europa wiederzubeleben, ohne öffentliche Subventionen, mit eigenen Mitteln und mit den einzigen Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf an die Fahrgäste.
Bei dieser neuen Verbindung gibt es drei wesentliche Neuerungen: • Stockholm und Kopenhagen, die beiden größten skandinavischen Hauptstädte, sind nun direkt per Nachtzug mit Berlin verbunden, was bisher nicht der Fall war; • Es wird die erste reguläre #Nachtzugverbindung zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland seit den 1990er Jahren sein, also seit fast 30 Jahren; • Eine Vervierfachung der Anzahl der Abfahrten im Vergleich zu 2019 mit täglich einer Abfahrt in jede Richtung während der Sommerzeit, anstatt zwei Abfahrten in jede Richtung pro Woche, wie es bisher auf der Strecke Malmö-Berlin der Fall war.
Marcel #Ballin muss sich im Waggon nicht mehr umsehen, um zu wissen: „In der ersten Klasse ist mehr #Müll als in der zweiten.“ Der 49-Jährige hat wenig Zeit, sich über #Abfall aufzuregen. Mit #Müllsack und #Lappen eilt er durch die Sitzreihen, wischt Kaffeeflecken von Tischen, bürstet Krümel von Sitzen. 25 Minuten Zeit. Der #ICE 553 soll zügig wieder fahren.
Ballin arbeitet an einem Ort, den kein Fahrgast je erreicht – außer er verschläft die Endstation. Im Osten Berlins, zwischen einem Kraftwerk und Kleingärten, liegt eines der größten #ICE-Werke der Bahn.
Im Stadtteil #Rummelsburg überprüfen Fachleute Fahrwerke, Bremsen und Elektronik, dort werden Bordküchen repariert und manches Malheur von Fahrgästen beseitigt. 75 Züge stellen sie am Tag bereit. Soll der große Plan aufgehen, dass bald doppelt so viele Menschen Zug fahren, muss auch hier jeder Handgriff sitzen. Denn der Komfort muss stimmen.
#Berlin-Kladow hat jetzt #Bahnanschluss – sorry, kleiner Kiez-Kalauer (da draußen zwischen Potsdam und Berlin ist oft Stau). Gemeint ist der #Eisenbahnwaggon, der seit Weihnachten im Berliner #Luftwaffenmuseum um Ralf-Gunter Leonhardt und Doris Müller-Toovey auf dem #Flugplatz Berlin-Gatow steht. Darüber hat der Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel jetzt berichtet und erste Fotos gemacht.
Seit Dienstag ist das Museum wieder offen Der Wagen der #US-Army steht zwar seit Weihnachten auf dem einstigen Flugplatz der britischen Alliierten im Berliner Südwesten, doch zu sehen war er nie.
Wegen der Coronakrise machte das Museum damals komplett dicht – und blieb geschlossen: bis zu dieser Woche.
Seit Dienstag, 15. Juni, hat das Museum wieder geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei, am Eingang wartet ein netter Museumsmann und bittet um Adressen für den Corona-Notfall, das war’s und – zack! – steht man in Berlins größtem Museum. Der Rasen ist frisch gemäht.
Im Rahmen des Europäischen Jahres der #Schiene tauschten sich bei der #EU-Konferenz „#Cross-Border Rail Connections: fostering cohesion between regions and their citizens“ zahlreiche Experten über die Herausforderungen und Fortschritte bei den #grenzüberschreitenden#Bahnverbindungen innerhalb der EU aus. Verkehrsminister Guido #Beermann betonte die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Schienenverkehrs zwischen Polen und Brandenburg und gab einen Überblick über wichtige gemeinsame #Schieneninfrastrukturprojekte.
Minister Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Brandenburg besitzt die längste Grenze Deutschlands zu Polen. Brandenburg ist in zahlreiche deutsch-polnische Gremien sowie Netzwerke aktiv eingebunden. In den letzten Jahren konnten wir im grenzüberschreitenden #Schienenpersonennahverkehr zusammen bereits viel erreichen. So haben wir beispielsweise die Ausweitung des Angebots auf der Strecke zwischen Berlin und #Szczecin anstoßen. Wir wollen die wirtschaftliche Entwicklung in der Grenzregion weiter vorantreiben. Dafür brauchen wir noch mehr gut verknüpfte und klimaschonende Verkehrsangebote zwischen den Hauptorten. Für eine zukunftsfähige #Infrastrukturplanung sind vor allem intensive Abstimmungen mit unserem Nachbarland notwendig. Das bilden wir im gemeinsamen Projekt #RailBLu ab, das wir vor kurzem gestartet haben. Dabei analysieren wir im Detail die vor-Corona-Nachfrage im grenzüberschreitenden #Personenverkehr und entwickelte eine valide Prognose bis 2030. Ziel ist, die Mobilitätsangebote im SPNV auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen und mit einer grenzüberschreitend abgestimmten Verkehrspolitik nachhaltig zu verbessern.“
Die wirtschaftlichen Potenziale der gemeinsamen Grenzregion zwischen Polen und Brandenburg sind mit Blick auf den Binnen- und Arbeitsmarkt groß. Um sie zu heben, sind auch im Schienenpersonenverkehr wie auch im Gütertransport leistungsfähige Verkehrsverbindungen notwendig.
Aus diesem Grund beteiligt sich das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung an verschiedenen grenzübergreifenden Schieneninfrastrukturprojekten. Unter anderem sind dies:
Das grenzüberschreitende Projekt RailBLu soll die Mobilitätsangebote zwischen den Ländern Polen und Deutschland im Schienenpersonennahverkehr nachhaltig verbessern. Projektpartner sind das Marschallamt der polnischen Woiwodschaft #Lubuskie, das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg und der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB). Fachlicher Kern von RailBLu ist eine hochpräzise #Nachfrageanalyse des grenzüberschreitenden Personenverkehrs mittels anonymisierter #Mobilitätsdaten. Daraus soll ein Verkehrsmodell für die Programmregion mit einer Erreichbarkeits- und Potentialanalyse für 2050 und einer modelbasierten Nachfrageprognose für 2030 als Blaupause für die fünf grenzüberschreitenden Korridore entstehen. Ziel ist eine gemeinsame Umsetzungskonzeption für die Zielhorizonte 2030 und 2050 sowie die Abstimmung der Verkehrspolitik in der Region. Darüber hinaus werden pilothaft neue Angebote im Projektgebiet erprobt und validiert.
Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Fünf Tische sind besetzt im Biergarten des griechischen Restaurants »Dionysos« am Bahnhof #Fangschleuse. Ein Kellner hat am Samstagnachmittag gerade zwei Gästen ihre Speisen serviert. Zwei Kollegen warten auf weitere Bestellungen. Nebenan auf dem Bahnhof warten acht Fahrgäste auf den #Regionalzug nach Berlin. Aber bis der eintrifft, rollen erst einmal zwei #Güterzüge durch, und es kommt zunächst auch erst noch der Personenzug in der Gegenrichtung nach Frankfurt (Oder). Nur ganz kurz öffnen zwischendurch die #Schranken am #Bahnübergang, einmal bleiben sie bis zum nächsten Zug gleich geschlossen. Ein Pärchen wartet und wartet, bis es die Gleise endlich überqueren darf.
Künftig wird es einfacher, hier von einem #Bahnsteig zum anderen zu wechseln. Es soll eine #Fußgängerbrücke errichtet werden. Das hat Brandenburgs Verkehrsminister Guido #Beermann (CDU) am vergangenen Donnerstag im #Infrastrukturausschuss des Landtags angekündigt. Die Errichtung gehört zu einem Bündel von #Verkehrsprojekten im Umfeld der Autofabrik, die der US-Konzern Tesla in #Grünheide (Oder-Spree) baut.
Fritz Viertel, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs #VCD, hält die Brücke für sinnvoll, gerade weil Fahrgäste der Bahn bei geschlossener Schranke warten müssen und der eine oder andere versucht ist, die Gefahr nicht zu achten und noch schnell durchzuschlüpfen, wenn sein Zug schon kommt.