Eschede – der Name der Gemeinde in Niedersachsen steht für das bisher schwerste #Bahnunglück in der Geschichte der Bundesrepublik: 101 Menschen sterben. Mehr als 100 weitere Reisende werden verletzt.
Wegen der #Fortsetzung von #Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten zur #Sanierung der #Einzelstützpunkte an der Berliner #Stadtbahn sowie #Weichen- und #Gleisarbeiten zwischen Berlin #Ostbahnhof und Berlin Hbf) müssen die Fern- und #Regionalbahn-Gleise auf der Berliner Stadtbahn im Zeitraum vom Freitag, 9. Juni, ca. 22 Uhr bis Samstag, 1. Juli 2023, ca. 22 Uhr erneut #gesperrt werden. Die Fern- und Regionalzüge fahren in diesem Zeitraum anders. Die #S-Bahn ist dort nicht betroffen und kann zur Umfahrung genutzt werden.
Über 400 zusätzliche #Baustellen im #Schienennetz wirken sich negativ auf die #Pünktlichkeit aus • Aufarbeitung des Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen geht weiter
Die Deutsche Bahn (DB) tauscht als Konsequenz ihres präventiven Prüfprogramms in diesem Jahr insgesamt rund 480.000 #Schwellen aus. Üblicherweise werden rund 80.000 Schwellen im Jahr erneuert. Damit verbunden sind über 400 zusätzliche Baustellen im Schienennetz, die sich auf Reisende und #Güterverkehrskunden erheblich auswirken. Wo immer die DB während der #Inspektionen besondere #Auffälligkeiten an den Schwellen entdeckt, werden sie schnellstmöglich #ausgewechselt. Um die #Sicherheit im Bahnbetrieb zu gewährleisten, können die Züge bis zum Austausch in den betroffenen Streckenabschnitten nur mit #geringerer#Geschwindigkeit fahren. Teilweise muss die DB Strecken auch schon vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten #sperren. Inspektion und Austausch von Schwellen wirken sich somit deutlich negativ auf die Pünktlichkeit im Fern- und Regionalverkehr aus.
Auf der Berliner #Stadtbahn endet am Donnerstagabend die erste #Sanierungs- und Sperrphase. Wie die Bahn mitteilte, fahren #Regional- und #Fernzüge auf dem Abschnitt zwischen Haupt- und #Ostbahnhof ab 22 Uhr vorerst wieder wie gewohnt.
Ab dem 16. Juni startet wieder der beliebte #Kulturzug und verbindet Berlin mit der polnischen Metropole #Breslau (#Wrocław) in etwa 4,5 h Fahrzeit – begleitet von einem hochwertigen zweisprachigen #Kulturprogramm an Bord. In dieser Saison wird es dabei eine neue #Streckenführung mit attraktiven Zwischenhalten geben. Auch die grenzüberschreitende Verbindung von #Cottbus nach #Zielona Góra wird verbessert. Ab 11. Juni werden an Wochenenden zwei Zugpaare der #RB92 über Guben hinaus direkt von/nach Cottbus Hbf fahren.
Mehr Geld für das #marode#Schienennetz, mehr #Fachkräfte, modernere #Bahnhöfe: Die Deutsche Bahn will bis Ende des Jahres rund 2000 Kilometer Gleise, 1800 Weichen und 200 Brücken erneuern, 650 Bahnhöfe „verbessern“ und 3000 Fachkräfte einstellen. Das sagte #Infrastrukturvorstand Berthold #Huber der „Süddeutschen Zeitung“ vom Freitag. Seine Zusammenfassung zum aktuellen Zustand der Bahn lautet: „Zu voll, zu alt, zu kaputt.“
Flottendurchschnittsalter sinkt bis 2030 auf 12 Jahre • Fahrgäste profitieren vom Komfort moderner Züge
In einem der größten #Beschaffungsvorhaben der Unternehmensgeschichte kauft die Deutsche Bahn (#DB) 73 neue #ICE. Das Investitionsvolumen von insgesamt rund zwei Milliarden Euro entfällt auf 56 ICE L des spanischen Herstellers #Talgo und auf 17 ICE #3neo von #Siemens Mobility. Die bestellten Züge sollen ab 2026 auf die Schiene kommen und bis 2030 ausgeliefert werden. Insgesamt investiert die DB damit jetzt rund 12 Milliarden Euro in neue Fernverkehrszüge. Das #durchschnittliche Alter der ICE- und Intercity-Züge sinkt bis 2030 von heute 18 auf dann 12 Jahre. Das Highlight des ICE L ist der niveaugleiche Ein- und Ausstieg an 76 Zentimeter hohen Standardbahnsteigen. Dieser bedeutet ein deutliches Plus an Komfort für alle Reisenden. Auch beim ICE 3neo kommen den Fahrgästen zahlreiche Neuerungen zugute, wie etwa Tablethalter und #Steckdosen an allen Plätzen. Neue #Reservierungsanzeigen mit farbigen #LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze. #Mobilfunkdurchlässige Scheiben sorgen für stabilen Empfang im Zug.
Nicht mehr lange, dann startet der European #Sleeper nach #Amsterdam und #Brüssel. Die teuerste Kategorie ist am besten gebucht, berichtet der Firmenchef.
Unter den Sternen von Berlin nach Amsterdam, #Rotterdam, #Antwerpen und Brüssel – mit Anschluss nach #London. Nicht mehr lange, dann geht ein neuer #Nachtzug an den Start. Am Abend des 25. Mai soll der European Sleeper erstmals in die #Niederlande und nach #Belgien fahren. Jetzt hat Chris #Engelsman, einer der Gründer und Geschäftsführer, eine erste Bilanz gezogen – die positiv ausfällt. „Wir sind zufrieden“, sagte er der Berliner Zeitung. „In den ersten Tagen ist der Zug praktisch ausverkauft.“ Erneut zeigt sich: Vor allem #Schlafwagen sind gefragt.
Angekündigt hatte die Bahn die #Bauarbeiten bereits im Februar. Ab heute ist die Berliner #Stadtbahn zwischen #Hauptbahnhof und #Ostbahnhof tatsächlich #gesperrt. Alle #Regionalzüge aus Brandenburg, die über die Stadtbahn fahren, bekommen neue Start- und #Zielbahnhöfe und neue #Fahrtzeiten. Der #RE1 zum Beispiel endet bereits in Charlottenburg bzw. in Ostbahnhof. Fahrgäste müssen dann in die #S-Bahn #umsteigen. Denn die S-Bahn mit zwei eigenen Gleisen ist nicht betroffen.