Ab 16. 12. 2004 soll der neue Fahrplan kommen und in der #RB14 wird erzählt, die Zügen sollen dann nicht mehr bis #Berlin-Schöneweide fahren, sondern nach #Berlin-Schönefeld. Stimmt das? Hat die #RegionalBahn von #Frankfurt (Oder) dann in #Königs Wusterhausen Anschluss Richtung #Stadtmitte? fragt Lore Brämer aus Teupitz.
Im #Fahrplan ab 14. Dezember 2003 ändert sich im #Regionalverkehr Berlin-Brandenburg insgesamt nur wenig. Dabei überwiegen leider die Verschlechterungen im Angebot.
Der CDU-Abgeordnete Kai Wegner fragte nach der Entwicklung des Bahnhofs Berlin-Albrechtshof. Der Senat verwies auf deutlich gestiegene Fahrgastzahlen seit Ende der 1990er Jahre und erklärte, dass langfristig eine Anbindung durch die S-Bahn nach Falkensee angestrebt werde. Eine Inbetriebnahme sei jedoch frühestens ab 2008, realistischerweise erst ab 2013 zu erwarten. 【3-8ae6c0】
Details
Quelle: Drucksache 15/10918, Kleine Anfrage des Abgeordneten Kai Wegner (CDU). 【3-8ae6c0】
Zukunft des Bahnhofs Berlin-Albrechtshof 【3-8ae6c0】
Ich frage den Senat:
Wie viele Verkehrsverbindungen liefen 1998 über den Bahnhof Berlin-Albrechtshof und wie hat sich die Anzahl der täglich verkehrenden Züge bis heute entwickelt?
Wie viele dieser Züge hielten planmäßig am Bahnhof Berlin-Albrechtshof?
Aus welchen Gründen wurde die Anzahl der Verkehrshalte verändert?
Wie hat sich die Kundennachfrage seit 1998 entwickelt?
Welche Änderungen der Verkehrshalte werden geplant?
Welche Funktion soll der Bahnhof übernehmen, wenn keine planmäßigen Verkehrshalte stattfinden?
Wird der Bahnhof künftig durch die S-Bahn erreichbar sein? 【3-8ae6c0】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1.:
Die Zahl der täglich über Albrechtshof verkehrenden Züge stieg deutlich an. Während in der Fahrplanperiode 1997/1998 an Werktagen 76 Züge verkehrten, waren es in der Fahrplanperiode 2002/2003 bereits 190 Züge pro Tag. 【3-8ae6c0】
Zu 2.:
Die Zahl der planmäßigen Halte entwickelte sich anders. Nach einem Höchststand von 96 Halten an Werktagen in den Jahren 2001 und 2002 sank die Zahl in der Fahrplanperiode 2002/2003 auf 78 tägliche Halte. 【3-8ae6c0】
Zu 3.:
Der Senat begründete dies mit einer Neuordnung des Verkehrsangebots im Korridor Nauen–Berlin-Spandau. Die RegionalBahn-Linie RB10 übernahm zunehmend die Bedienung der Zwischenhalte, während die schnelleren RegionalExpress-Züge vorwiegend dem überregionalen Verkehr dienen. Ziel war eine bessere Trennung von Berufs- und Fernpendlerverkehr. 【3-8ae6c0】
Zu 4.:
Die Fahrgastzahlen stiegen von durchschnittlich 429 Ein- und Aussteigern an Werktagen Anfang 1998 auf bis zu über 1.600 Fahrgäste im Jahr 2001. Auch 2002 lagen die Werte deutlich über dem Niveau der 1990er Jahre. 【3-8ae6c0】
Zu 5. und 6.:
Die Zahl der Verkehrshalte wird durch die Bestellungen der Länder Berlin und Brandenburg bestimmt. Sollte die standardisierte Bewertung der geplanten S-Bahn-Verlängerung nach Falkensee positiv ausfallen, soll Albrechtshof künftig im 20‑Minuten‑Takt von der S-Bahn bedient werden. In diesem Fall würden Regionalzughalte entfallen. Andernfalls würde die Bedienung durch Regionalzüge fortgeführt und angepasst. 【3-8ae6c0】
Zu 7.:
Die Planungen sehen grundsätzlich eine spätere Einbindung des Bahnhofs in die S-Bahn-Strecke nach Falkensee vor. Nach damaliger Einschätzung wäre eine Inbetriebnahme frühestens 2008 möglich gewesen; angesichts der Finanzlage halte der Senat jedoch eher das Jahr 2013 für realistisch. 【3-8ae6c0】
Berlin, den 22. September 2003
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Pritzwalk. Angefangen hatten sie zu viert und mit einem #Triebwagen. Der juckelte hin und her zwischen #Putlitz und #Pritzwalk, einer Strecke, die die Bahn AG aufgeben wollte. Ein halbes Jahr lang durften sich die vier samt Triebwagen aber noch auf den Schienensträngen austoben. Das war 1996.
Am 15. Juni wurde die letzte innerstädtische #Lücke im #S-Bahn-Netz geschlossen (#Gesundbrunnen – #Westhafen). Der Wermutstropfen: In den Berliner Außenbezirken und den angrenzenden Gebieten Brandenburgs liegen weiterhin #S-Bahn-Strecken brach, die bis zum 13. August 1961 dichten Verkehr sahen. Heute fährt dort die #Regionalbahn oder gar nichts mehr.
Die #BVG ist jetzt auch ein #Eisenbahnunternehmen und kann damit – theoretisch – den Betrieb der #S-Bahn übernehmen. Auch die #Übernahme von #Regionalbahn-Strecken in Brandenburg ist damit möglich. Vorläufig werde sich die BVG aber darum nicht bewerben, sagte Vorstandssprecher Hilmar Schmidt-Kohlhas dem Tagesspiegel. Die #Bahn nimmt den potenziellen Konkurrenten ernst. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat erst vor kurzem um ein Gespräch mit Schmidt-Kohlhas gebeten. Nach wie vor verfolgt Mehdorn das Ziel, die S-Bahn mit der BVG zu fusionieren.
In punkt 3 vom 7. März haben wir über die Planungen des Berliner Senats zum #Ausbau der #S-Bahn berichtet. Heute antwortet Ulrich #Mehlmann, Abteilungsleiter Verkehrspolitik des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr im Land #Brandenburg, auf Fragen zu den Perspektiven des #Regionalverkehrs im Umland.
Dadurch könne der #Vorortverkehr zuverlässiger gestaltet werden. Nach Auffassung des #DBV wird damit ab Dezember 2002 eine Verbesserung des Zugangebotes erfolgen, das quasi einen #S-Bahn-Vorlauf darstellt. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der ICE-Linie Berlin – #Hamburg für höhere Geschwindigkeiten fordern die Länder Berlin und Brandenburg die #S-Bahn-Verlängerung über #Spandau hinaus nach #Falkensee.
Die #S-Bahn soll für das vergangene Jahr fast 20 Millionen Mark an den Senat zurückzahlen, weil sie nicht in allen Punkten den #Verkehrsvertrag mit dem Land erfüllt habe. Dies kündigte der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Christian Gaebler, jetzt auf einer Veranstaltung innerhalb der Berliner #Schienenverkehrswochen an, die sich mit der möglichen Verkehrspolitik nach den Wahlen am 21. Oktober beschäftigte.