#SEV: Das sind drei Buchstaben, die Fahrgäste nicht gern hören oder lesen. SEV: Das steht für #Schienenersatzverkehr – Busse ersetzen Bahnen. Wegen Bauarbeiten müssen die Reisenden auf dem #Nordabschnitt der Linie #U6 in Berlin schon seit fast 16 Monaten Bus fahren oder auf andere #Verkehrsmittel ausweichen.
Man glaubt, das Brüllen der Bestien förmlich zu hören. Man spürt die Blicke der lauernden Löwen und finsteren Affen, bevor man die riesigen Tiere tatsächlich erkennt. Wer in diesen Tagen am unteren #Bahnsteig des U-Bahnhofs #Kottbusser Tor aussteigt, landet im Dschungel. Und das liegt nicht allein an der Atmosphäre an Berlins mutmaßlich schlimmstem Bahnhof. Wie immer werden hier Drogen gedealt, wird gedrückt, geraucht und gesoffen, hängen verlorene Gestalten auf Bänken und in den Ecken herum. Aber da ist jetzt noch mehr.
Sie sollen dort ein Angebot schaffen, wo die Anbindung an den öffentlichen #Nahverkehr bislang unzureichend ist: die #Rufbusse der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), die unter dem Titel „#Muva“ unterwegs sind. Doch die Nutzung der Fahrzeuge fällt bislang deutlich geringer aus als vorher erwartet. 2023, im ersten vollen #Betriebsjahr, wurden insgesamt knapp 49.300 #Fahrgäste registriert, die Zahl der #Fahrten lag bei rund 35.500. Prognostiziert wurden vorher 213.000 Fahrgäste im Jahr, wie es von der BVG heißt. Tatsächlich erreicht wurde also nicht mal ein Viertel der Prognose.
Berlin wächst und wächst und wächst. Im Jahr 2035 sollen in der Hauptstadt bereits mehr als vier Millionen Menschen leben. Und wie kommen die künftig von A nach B? Am besten – aufgrund der Parkplatzsituation in vielen Bezirken und auch der Umwelt zuliebe – mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Darum entsteht in Köpenick jetzt ein neuer #BVG-Betriebshof. KURIER kennt die Details.
Nach über zehn Jahren sind die #Bauarbeiten für den #U-Bahnhof #Bismarckstraße nun auf der #Zielgeraden. Die #Baumaßnahmen sollen – bis auf die Decke der #U7 – im gesamten U-Bahnhof voraussichtlich noch im Frühjahr abgeschlossen sein, teilen die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) auf Nachfrage der Berliner Morgenpost mit. Eine modulare #Decke der Linie U7 soll dann zu einem späteren Zeitpunkt montiert werden. Die lange Bauzeit sei unter anderem darauf zurückführen, dass der U-Bahn-Betrieb während der Arbeiten aufrechterhalten wurde und so nur sehr #kleinteilig in den kurzen nächtlichen #Betriebspausen gearbeitet werden konnte.
Kein Bus, keine Bahn: Ein #Warnstreik legt erneut die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) lahm – diesmal bis Freitag, 14 Uhr. Bei ihren Verhandlungen über bessere #Arbeitsbedingungen für die fast 16.000 Beschäftigten liegen die #Gewerkschaft#Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin bei einigen Themen über Kreuz. Doch in einem Punkt sind sie sich einig: Beide Kontrahenten sprechen sich dafür aus, im Bus- und Bahnverkehr ein neues #Betriebsmodell zu erproben: Fahren ohne #Fahrplan. Ein Experte sagte der Berliner Zeitung, dass das schon seit 2020 testweise möglich wäre.
Am #Invalidenpark ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs „fährt“ um 10.30 Uhr eine #Tram in natürlicher Größe, gezeichnet auf ein großes Stück Stoff, an Demonstrierenden vorbei. Die echte Tram fährt an diesem Freitagvormittag hingegen nicht: Der Streik von #Verdi und #BVG dauert noch bis 14 Uhr an. Fahnen wehen, Seifenblasen fliegen, und die ersten Redner betreten in neonfarbenen Westen die Bühne.
Es dauert länger, und es wird teurer: Der Senat informiert über das #Großprojekt im Nordosten von Berlin. Pankows Grüne fordern, dass die #Tram#M1 in Betrieb bleibt.
Im Nordosten Berlins bahnt sich ein #Verkehrsprojekt an, das Anwohner, #Autofahrer und die Nutzer des öffentlichen Verkehrs sechs Jahre lang in Atem halten wird. Der Abriss und #Neubau der #Schönhauser-Allee-Brücke rückt näher. Nun haben die Pankower Grünen ihre Forderung erneuert, die #Straßenbahnlinie M1 in diesem Teil von Prenzlauer Berg während der gesamten Bauzeit weiter durchgehend zu betreiben. Doch die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) und der #Senat lehnen dies ab – unter anderem, weil der #Autoverkehr auf der #Schönhauser Allee aufrechterhalten werden soll…
Vom Montag, dem 26. Februar bis voraussichtlich Freitag, dem 22. März 2024, wird die #Landsberger Chaussee (stadtauswärts in östlicher Richtung) von der Einmündung der #Zossener Straße bis zur Einmündung der Alten #Hellersdorfer Straße voll gesperrt.