Flughäfen: Historische Aufarbeitung zum Luftfahrtstandort Schönefeld Flughafengesellschaft stellt Buch über die NS-Geschichte der Henschel Flugzeug-Werke in Schönefeld vor, aus Berliner Flughäfen

Die #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihren Sitz auf dem einstigen Gelände der #Henschel Flugzeug-Werke. 1934 gegründet, entwickelte sich das Tochterunternehmen der Firma Henschel & Sohn aus Kassel während der Zeit des Nationalsozialismus zu einer der bedeutendsten deutschen #Rüstungsfabriken für #Kampfflugzeuge und #Gleitbomben. In #Schönefeld wurden Flugzeuge, Waffen und Waffensysteme entwickelt, getestet und gebaut, die Tod und Vernichtung in ganz Europa brachten.

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Flughäfen: Gewerblicher Flugverkehr in Berlin und Brandenburg (BER) Vom Vorkrisenniveau noch meilenweit entfernt, aus Amt für Statistik

https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/189-2021

Nach den Ergebnissen der amtlichen #Luftfahrtstatistik wurden im 2. Quartal 2021 auf dem #Großflughafen #BER knapp 1,3 Mill. Fluggäste befördert. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar ein Anstieg um mehr als das Fünffache, aber immer noch ein Bruchteil des Normalbetriebs.

Im Frühjahr 2020 kam in Folge der weltweiten Verbreitung des Corona-Virus der #Passagierflugbetrieb fast vollständig zum Erliegen. Im April 2020 wurden lediglich 27 200 Fluggäste gezählt, ein Jahr zuvor waren es noch 3,1 Millionen (Mill.). Das entspricht einem Rückgang um 99,1 Prozent. Im 2. Quartal 2021 wurden 1,3 Mill. Fluggäste gezählt, das sind 417,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings waren es im 2. Quartal 2019 noch 9,6 Mill. Damit entspricht das Fluggastaufkommen im 2. Quartal 2021 nur 13,3 Prozent der Passagierzahlen des 2. Quartals 2019.

Weniger Auswirkungen auf den Fracht- und Postflugverkehr

Die Auswirkungen auf den Fracht- und #Postflugverkehr waren weniger ausgeprägt. Zwar halbierte sich im April 2020 die transportierte #Frachtmenge auf knapp 1 500 Tonnen, allerdings zog der Fracht- und Postflugverkehr wieder zügig an. Dennoch blieb er unterhalb des Vor-Corona-Niveaus, sodass im 2. Quartal 2021 gut 2 000 Tonnen weniger (–21,0 Prozent) per Flugzeug transportiert wurden als 2019.

Mit dem #Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) weist die #Verkehrsleistungsstatistik im Luftverkehr nur noch einen Großflughafen für die Region Berlin und Brandenburg aus. Die Vergleiche mit dem Vorjahreszeitraum beziehen sich auf die zusammengefassten Angaben für #Berlin-Tegel und #Schönefeld.

Luftfahrt: 7. Jänner 1997: Die (fast vergessene) Entführung der AUA 104 nach Berlin Tegel, aus austrianwings.info

https://www.austrianwings.info/2021/05/7-jaenner-1997-die-entfuehrung-von-aua-104-nach-berlin-tegel/

Ende 2020 wurde der #Flughafen #Berlin-Tegel geschlossen. Anfang 1997 konnte die #Entführung einer in Tegel gestarteten Maschine der #Austrian Airlines nach kurzer Zeit unblutig beendet werden.

Am 8. November 2020 endete ein Stück deutsche Geschichte: Als um 15.39 Uhr ein Flugzeug der Air France vom Flughafen Berlin-Tegel nach Paris abhob, war dies der letzte Linienflug vor der Schließung des legendären Hauptstadt-Flughafens mit dem Kürzel TXL. 2019 waren am viertgrößten deutschen Airport hinter Frankfurt, München und Düsseldorf noch über 24 Millionen Fluggäste abgefertigt worden. Eine Formation von Helikoptern der deutschen Bundespolizei überflog die Air France-Maschine, während sie auf dem Rollfeld stand; Fahrzeuge von Einsatzorganisationen bildeten ein Spalier.

Knapp 24 Jahre zuvor erhielt ein anderer Flug, der von Berlin-Tegel startete, hohe mediale Aufmerksamkeit: Am 7. Jänner 1997 gelang es dem 39-jährigen Bosnier Salko Loncaric, bewaffnet mit einem Messer und zwei Holzknüppeln, an Bord des #Austrian Airlines-Linienfluges #OS 104 nach #Wien zu kommen und die Maschine zu #entführen. Schon während des Boardings der Maschine des Typs #McDonnell Douglas (MD) 87 mit dem Namen „#Bregenz“ war der angetrunkene und lärmende Mann anderen Fluggästen aufgefallen. Bei der #Sicherheitskontrolle entdeckten die Kontrolleure mehrere Schlüsselbunde, verschiedene Autoschlüssel und kleine Steine, fanden aber weder Knüppel noch Messer. Das Messer hatte eine neun Zentimeter lange Klinge und hätte nach den damaligen Sicherheitsvorschriften grundsätzlich an Bord mitgenommen werden dürfen.

Die MD-87 war nur mit 28 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern besetzt und startete um 11.20 Uhr Richtung Wien. Salko Loncaric hatte einen Sitz in der 1. Klasse gebucht, bestellte Sekt und Weinbrand und fiel durch sein gesamtes Verhalten …

Flughäfen: Ende der Betriebsgenehmigung in Tegel TXL-Schlummerbetrieb kostete 3 Mio. Euro / Rückbauten und Beräumung kosten weitere 6 Mio. Euro, aus FBB

Der #Flughafen #Tegel ist kein #Verkehrsflughafen mehr. Am 4. Mai 2021, 24 Uhr, endet die #Betriebsgenehmigung für den Flughafen #TXL. Seit dem 8. November 2020 ist der #Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in #Schönefeld konzentriert.

Laut Bescheid über den Widerruf der Betriebsgenehmigung durch den Senat muss der Flughafen nach Ablauf von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der südlichen Start- und Landebahn des BER geschlossen werden. Mit dem letzten Start einer Air-France-Maschine nach Paris endete der Luftverkehr in Tegel am 8. November 2020 nach mehr als 70 Jahren. Danach befand sich der Flughafen in einem „#Schlummerzustand“. Alle #Flugbetriebsfunktionen blieben erhalten, Flugzeuge sind dort aber nicht mehr gestartet oder gelandet.

Ohne die #Betriebsbereitschaft zu gefährden, wurden in den letzten sechs Monaten bereits alle infrage kommenden Gebäude zurückgebaut: Das #Behelfsterminal C3 und die #Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C sind bereits abgerissen, ebenfalls die #Transfergepäckhalle, die #VIP-Lounge am Terminal A und das #Zollgepäcklager. Läden und Gastronomieeinrichtungen sind leer. Der Rückbau und die Außerbetriebnahmen von Gebäuden und technischen Anlagen sowie die Beräumung kosteten bisher etwa drei Millionen Euro und erfordern bis zur Übergabe im August weitere drei Millionen Euro.

Das #Flughafengelände mit seinen 130 Gebäuden und Anlagen wird komplett bis Anfang August 2021 an die Eigentümer, das Land Berlin und den Bund, zurückgegeben. In den kommenden drei Monaten werden auch noch technische Anlagen zurückgebaut, die während der Betriebsbereitschaft noch gebraucht wurden, darunter Anlagen für die Deutsche #Flugsicherung, den Deutschen #Wetterdienst und die #Bundespolizei.

Die technische Unterhaltung und Sicherung des Flughafens Tegel während des sechsmonatigen Schlummerbetriebs bis zum 4. Mai 2021 kostete insgesamt etwa drei Millionen Euro.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Tegel hat seine Funktion bis zum letzten Tag sehr gut erfüllt. Alle Befürchtungen zu möglichen Betriebsproblemen des neuen BER haben sich aber nicht bewahrheitet. Der Flughafen BER läuft stabil, er ist modern, zweckmäßig und wird von den Passagieren gut angenommen. Wir machen jetzt den Weg frei für ein neue Ära Tegel. Die Flughafengesellschaft wird mit einer schnellen und professionellen Übergabe aller Gebäude und Anlagen der Tegel Projekt GmbH einen guten Start für die Stadt der Zukunft ermöglichen.“

Aktuelles Fotomaterial in Print-Auflösung finden Sie unter folgenden Links:

„Wir sagen Danke mit großem Respekt.“ Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup und der Aufsichtsratsvorsitzende der BFG, Gerry Woop, am 4. Mai 2021 vor der Presse.

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Flughäfen: Passagieraufkommen im April weiterhin niedrig Erwartungen der Branche zum Osterreiseverkehr haben sich nicht erfüllt, aus FBB

Das #Passagieraufkommen am #Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (#BER) verharrte im April weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 265.000 #Fluggäste am BER. Das sind zwar rund 44.000 mehr als im Vormonat März. Im April des Vorkrisenjahres 2019 nutzten aber rund 3.100.000 Passagiere die damaligen Flughäfen #Schönefeld und #Tegel.

Hintergrund für den drastischen Rückgang der Zahlen an allen deutschen Flughäfen sind die weiterhin bestehenden weltweiten #Reisebeschränkungen wegen der Coronapandemie. Insgesamt starteten und landeten in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 840.000 Passagiere am BER. Damit wurde noch nicht einmal zehn Prozent des Passagieraufkommens des Vorjahres erreicht. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (#TXL, #SXF und BER).

Im vergangenen Monat gab es am BER 4.184 #Flugbewegungen, im April des Vorjahres waren es nur 1.115 in Schönefeld und Tegel. Im April 2019 starteten und landeten noch rund 23.700 Maschinen an den beiden damaligen Flughäfen.

Hingegen ist der Rückgang bei der #Luftfracht im Vergleich zum Vorkrisenmonat 2019 deutlich geringer: Am BER wurden im April 2021 insgesamt rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen, das sind nur etwa 300 Tonnen weniger als im April 2019.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft rechnet ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen nur mit einer langsamen Erholung des Flugverkehrs. Während der Osterferien kam es zwar zu einer kleinen Belebung im Reiseverkehr insbesondere an den Ferienwochenenden mit bis zu 15.000 Fluggästen pro Tag. Die Hoffnung der Branche auf eine deutliche Belebung des Geschäfts wurde aber nicht erfüllt. In unserer Prognose für das Jahr 2021 gehen wir von 10,7 Mio. Passagieren aus. Diese Zahl ist nur zu erreichen, wenn die Impfstrategie greift, Reisebeschränkungen aufgehoben oder gelockert werden und dadurch der Reiseverkehr im Sommer wieder anzieht.“

Den Verkehrsbericht April 2021 mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online.

https://www.berlin-airport.de/de/presse/presseinformationen/verkehrsstatistik/index.php

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Flughäfen: Flughafen BER: Lufthansa fliegt Konkurrenten davon, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article232140173/ber-flughafen-berlin-lufthansa.html

Weil #Billigflieger ihr Angebot reduziert haben, liegt die #Lufthansa am #BER vorne. #Easyjet will nach der Pandemie aber wieder aufholen.

Berlin. Die Corona-Krise hat die #Luftverkehrswirtschaft weltweit hart getroffen. In vielen Ländern sind #Airlines auf Staatshilfen angewiesen. Wegen Reisebeschränkungen stehen zudem zahlreiche Maschinen noch immer am Boden. Auch am #Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg hat die Pandemie zu einer deutlichen Reduktion des Angebots geführt und zu Verschiebungen bei den Marktanteilen: Während der frühere Marktführer Easyjet viele touristische Verbindungen strich, konnte vor allem der #Lufthansa-Konzern profitieren, der nun sogar mit der #Kernmarke Lufthansa die Nummer eins in der Region ist. Das geht aus den Zahlen zu An- und Abflügen am BER aus dem ersten Quartal dieses Jahres hervor.

Demnach starteten und landeten zwischen Anfang Januar und Ende März 7313 Flüge am neuen #Hauptstadt-Airport. 2706 (rund 37 Prozent) davon wurden von Airlines der Lufthansa-Gruppe durchgeführt. Erstmals vorne in der Statistik ist die Kernmarke …

Luftfahrt: Vor 30 Jahren landete der Interflug für immer, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article232117041/Vor-30-Jahren-landete-der-Interflug-fuer-immer.html

Im April 1991 ging die Reise der #DDR-Airline zu Ende, eine Geschichte mit Licht und Schatten. Was das mit der Kanzlerin zu tun hat – und wie man Stewardessen bei der #Interflug nicht zu nennen wagte.

„Lady Agnes“ hält Kurs Nordwest, seit mehr als drei Jahrzehnten. So lange schon steht die #Passagiermaschine auf einer Wiese 60 Kilometer von Berlin – ausrangiert. Man kann in ihrer Kabine Hochzeit feiern. Die #Iljuschin Il-62 ist eine der letzten Zeuginnen der Interflug.

Die staatliche Fluggesellschaft der DDR war der Stolz ihrer Crews und der Regierung, doch vor 30 Jahren landete die Interflug für immer. Es bleiben die Erinnerungen an Höhen und Tiefen. Und eine Zeit, in der Fliegen noch etwas Besonderes war.

#Saftschubse hätte damals niemand gesagt“, sagt Andrea Beu, früher #Flugbegleiterin bei der Interflug. „Stattdessen wurde man in Uniform in der #S-Bahn geradezu bewundert und auch freundlich angesprochen.“ Noch stärker als im Westen war Stewardess in der DDR ein absoluter #Traumberuf, wie die Berlinerin bestätigt.

Denn Fliegen war ein #Privileg, besonders wenn es in den Westen ging. Die noch als „Deutsche Lufthansa“ (Ost) gestartete Interflug flog zu Zielen wie Bukarest, Havanna und Moskau, aber auch nach …

Luftfahrt: Fliegen in Zeiten von Corona Flughafengesellschaft rechnet erst 2025 mit Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisenniveau, aus Berliner Flughäfen

Die drastischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Entwicklung des weltweiten Flugverkehrs und damit auch auf die wirtschaftliche Situation der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sowie die Grundlagen für den #Businessplan 2021 waren an diesem Montag Themen des Aufsichtsrates. Die ursprünglich angesetzte zweitägige Strategiekonferenz wurde auf Grund der aktuellen Corona-Situation auf einen Tag verkürzt und fand als Videokonferenz statt.

Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass das #Passagieraufkommen aufgrund der weltweiten Pandemie weiter auf niedrigstem Niveau verharrt. Im Schnitt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in den ersten Januarwochen täglich rund 7.500 Fluggäste abgefertigt und damit nur rund zehn Prozent des Vorjahresniveaus erreicht.

Generell erwartet die #Flughafengesellschaft ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen eine nur langsame Erholung des Flugverkehrs. Ihrer Einschätzung nach kann in diesem Jahr mit 10,7 Mio. Passagieren nur knapp ein Drittel des Aufkommens von 2019 erreicht werden. Viele Airlines haben ihre Flotten deutlich reduziert, Arbeitsplätze abgebaut und positionieren sich neu am Markt.

Generell führen Reisebeschränkungen zu erheblicher Planungsunsicherheit in der gesamten Luftfahrtbranche. Dies führt dazu, dass die mittel- und längerfristige Entwicklung derzeit nur grob abgeschätzt werden kann.

Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft stellte dem Aufsichtsrat deshalb drei mögliche Szenarien vor, wann das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit 35,6 Millionen wieder erreicht werden kann.

Im besten Falle wäre das 2023 möglich, im schlechtesten Fall im Jahr 2027. Die Entwicklung hängt entscheidend davon ab, wann die Impfstoffe global und flächendeckend verfügbar sind, wann die Quarantänebestimmungen gelockert bzw. aufgehoben werden und wie schnell sich die Wirtschaft erholt.

Wie die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat mitteilte, geht sie, als Grundlage für den Businessplan, von einem mittleren Szenario aus. Danach ist ein Erreichen des Vor-Corona-Niveaus im Jahr 2025 realistisch. Ab dann könnte es wieder zu einem Passagierwachstum von jährlich ein- bis zwei Prozent kommen.

Sollte diese Prognose zutreffen, würden in den Jahren 2021 bis 2025 insgesamt rund 83 Millionen Passagiere weniger als ursprünglich angenommen ab dem BER fliegen. Damit einher gehen erhebliche wirtschaftliche Verluste.

Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat außerdem ausführlich über geplante Einsparungen in den kommenden Jahren. Dazu gehört unter anderem das Zurückstellen von Investitionen zur baulichen Erweiterung des #BER, eine strikte Ausgabenkontrolle und der Umbau der Personalstruktur. Sonderprojekte wie die temporäre #Stilllegung des Terminal 5 oder die Aussetzung der Nutzung der südlichen Start- und #Landebahn tragen ebenfalls erheblich zur Kostenreduktion bei.

Die geplanten Einsparungen werden in der Summe aber nicht ausreichen, um die coronabedingten Umsatzverluste aufzufangen. Deshalb ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH auf die erneute Unterstützung ihrer Gesellschafter und eine Teilentschuldung zur Erhaltung der Kapitalmarktfähigkeit angewiesen.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir sind bisher mit dem Betrieb am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt zufrieden. Die Prozesse laufen stabil und spielen sich ein, wenn man von den üblichen Kinderkrankheiten eines baulichen Großprojektes absieht. Leider ist die wirtschaftliche Lage der Flughäfen in Deutschland wegen der Pandemie weiterhin sehr kritisch und eine Erholung derzeit noch nicht in Sicht. Deshalb stehen jetzt nach der Inbetriebnahme die Finanzen im Mittelpunkt und damit das wirtschaftliche Handeln der Gesellschaft.“

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Erst wenn ein Impfstoff gegen das Corona-Virus global und flächendeckend zur Verfügung steht, werden Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben. Die Flughafengesellschaft rechnet deshalb erst im Jahr 2025 mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisenniveau. Wir als Unternehmen werden alle Anstrengungen unternehmen, bis dahin so kostengünstig wie möglich zu arbeiten. Dabei werden wir schmerzhafte Einschnitte verkraften müssen. Bis wir das Vor-Corona-Niveau erreicht haben, werden wir weiter auf die Unterstützung unserer Gesellschafter angewiesen sein.“
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Flughäfen: Passagierzahlen verharren im Dezember auf niedrigem Niveau Weltweite Kontaktbeschränkungen begrenzen den Flugverkehr auf zehn Prozent des Vorjahresmonats, aus Berliner Flughäfen

Im Dezember wurden am #Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt 264.987 Fluggäste gezählt. Damit ist das #Passagieraufkommen zwar um rund ein Viertel höher als im Vormonat November, es erreicht aber lediglich etwa zehn Prozent des Niveaus vom Dezember 2019. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten #Tegel und #Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200.

Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (#TXL, #SXF und #BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die #Passagierzahlen dramatisch ein.

Das #Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt sich damit auf dem Niveau des Novembers. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Volumen um etwa ein Drittel zurückgegangen. Im Gesamtjahr lag das Aufkommen im Bereich Cargo bei gut 22.000 Tonnen nach fast 35.000 Tonnen im Jahr 2019, was einem Rückgang von nur etwas mehr als einem Drittel entspricht.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr.“

Den Verkehrsbericht Dezember 2020 mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online.

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Flughäfen: Flughäfen vor schwerem Jahr Keine Erholung des Flugverkehrs für 2021 in Sicht, aus Berliner Flughäfen

Die erste #Aufsichtsratssitzung nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des #BER stand ganz im Zeichen der massiven Auswirkungen der andauernden #Pandemie auf den #Flugbetrieb der Hauptstadtregion. Die Geschäftsführung berichtete, dass die Passagierzahle…

Die erste #Aufsichtsratssitzung nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des #BER stand ganz im Zeichen der massiven Auswirkungen der andauernden #Pandemie auf den #Flugbetrieb der Hauptstadtregion. Die Geschäftsführung berichtete, dass die Passagierzahlen zuletzt dramatisch eingebrochen sind und gegenüber dem Vorjahresmonat bei etwa 10 Prozent liegen. Vor dem Hintergrund des starken Rückgangs der Passagierzahlen, der aus der europaweit …