Bahnhöfe: Denkmalschutz in Berlin Die klobigen DDR-U-Bahnhöfe sollen geschützt werden aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/denkmalschutz-in-berlin-die-klobigen-ddr-u-bahnhoefe-sollen-geschuetzt-werden/19587944.html


#Denkmalschützer wollen die #Stationen der #U5 aus den 80ern auf die Liste nehmen. Dabei war damals der Architekt nicht glücklich.
Schön sind sie nicht. Aber nach Ansicht der Denkmalschützer schutzwürdig. Sie prüfen derzeit, ob auch die zu DDR-Zeiten gebauten #U-Bahnhöfe der heutigen Linie U5 nach Hönow in die #Denkmalliste aufgenommen werden sollen. Oder müssen. Von den 173 Stationen im Netz sind bereits 88 als Denkmale eingestuft. Zuletzt wurden, wie berichtet, die sieben Stationen von Siemensdamm bis Rathaus Spandau der U 7 in die Liste aufgenommen. Weitere sollen folgen, kündigte Landeskonservator Jörg Haspel an. Voraussetzung sei, dass ein Bauwerk von historischer, künstlerischer, städtebaulicher oder wissenschaftlicher Bedeutung sei. Und seine Erhaltung müsse im öffentlichen Interesse sein.

Anwärter sind nach seinen Angaben auch die zwischen 1985 und 1989 gebauten Bahnhöfe der heutigen U5 zwischen Tierpark und Hönow. Die Stationen seien typische Zeugnisse des Bauens in der DDR. Rein funktional und ohne schmückendes Beiwerk. Und damit auch ein reizvoller Gegensatz zu den zuletzt unter Schutz gestellten Stationen der U7, die der Hausarchitekt der damaligen Senatsbauverwaltung, Rainer Gerhard Rümmler entworfen hat. Seine der Postmoderne zugeordneten Stationen sind bis auf wenige Ausnahmen üppig ausgestattet, wobei Rümmler meist versuchte, einen Bezug zur Oberfläche herzustellen.
DDR: klobig und funktional

Zunächst waren seine Bauten noch schlicht. Wie im U 7-Bahnhof Eisenacher Straße. In dieser 1971 eröffneten Station reichten noch grüne Platten an den Wänden, um den …

Schiffsverkehr + Güterverkehr: Weniger Fracht 2016 über Kanäle und Wasserstraßen, aus arcor.de

http://www.arcor.de/content/aktuell/regional_news/berlin_brandenburg/5740275,1,Schifffahrt–Weniger-Fracht-2016-%C3%BCber-Kan%C3%A4le-und-Wasserstra%C3%9Fen,content.html

Potsdam (dpa/bb) – Über Brandenburgs #Wasserstraßen wird immer weniger #Fracht verschifft. 2016 sank das Aufkommen um zehn Prozent auf insgesamt 3,64 Millionen Tonnen, wie das Statistikamt am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Mehr als die Hälfte des #Güteraufkommens wurde von und nach Berlin transportiert, knapp ein Fünftel kam oder ging nach Nordrhein-Westfalen. Auf Platz drei rangierte der Güterverkehr mit Niedersachsen. In Brandenburg selbst wurden im vergangenen Jahr 264 000 Tonnen verschifft.

Überwiegend gingen Kohle, Rohöl oder Erdgas auf dem Wasserweg auf Reisen. Containerumschlag spielte so gut wie keine Rolle. Zwei Drittel der Schubverbände fuhren unter …

Bahnhöfe: Trennung von S-Bahn- und Regionalbahngleisen im Bahnhof Strausberg liegt im Zeitplan, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13669356/Erneuerung_Bahnhof_Strausberg.html?start=0&itemsPerPage=20

Neuer Bauabschnitt erfordert mehrwöchige #S5-Sperrung zwischen Strausberg Nord und #Fredersdorf#Zusätzliche #RB26-Fahrten ergänzen Ersatzverkehr mit Bussen

Mit Frühjahrsbeginn setzt die Deutsche Bahn ihre umfangreichen Bauarbeiten zur #Entflechtung der S-Bahn- und Regionalbahngleise im Bereich des Bahnhofs #Strausberg fort. Das Projekt liegt im Zeitplan. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 vorgesehen.

In den kommenden Wochen werden Schienen und Weichen im S-Bahn-Bereich abgerissen und durch neue Anlagen ersetzt. In diesem Zusammenhang finden Anpassungen der Signal- und Sicherungstechnik statt.

Von Freitag, 31. März, 22 Uhr, bis Freitag, 12. Mai, 22 Uhr, wird der S-Bahn-Verkehr der Linie S5 zwischen Strausberg Nord und Fredersdorf durch Busse ersetzt.

An Werktagen montags bis freitags werden von DB Regio in den Hauptverkehrszeiten stündlich zusätzliche Regionalzüge zwischen Strausberg und Berlin-Lichtenbergangeboten. Damit ergibt sich auf diesem Abschnitt ein angenäherter 30-Minuten-Takt. Die Abfahrten in Strausberg erfolgen um 5.43 Uhr, 6.43 Uhr, 7.46 Uhr, 8.43 Uhr, 14.43 Uhr, 15.44 Uhr, 16.44 Uhr und 17.44 Uhr. Von Lichtenberg starten die Fahrten um 6.12 Uhr, 7.15 Uhr, 8.14 Uhr, 14.01 Uhr, 15.15 Uhr, 16.12 Uhr, 17.13 Uhr und 18.15 Uhr. Die zusätzlichen Züge sind leider nicht barrierefrei.

Darüber hinaus bleibt von Freitag, 12. Mai, 22 Uhr, bis Montag, 22. Mai, 1.30 Uhr, der Teilabschnitt zwischen Strausberg Nord und Strausberg für weiter gehende Sanierungsarbeiten gesperrt. Es werden ersatzweise Busse eingesetzt.

Die S-Bahn Berlin hat ein umfangreiches Informationspaket geschnürt, mit dessen Hilfe sich Fahrgäste im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, auf den Bahnhöfen und in der Kundenzeitung „punkt3“ auf das Ersatzangebot einstellen können.

Fernbus: Vor der Busreise in die Lounge Berlin (MOZ) Lange Zeit standen Fernbusreisende am Alexanderplatz im Regen., aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1562738/

Berlin (MOZ) Lange Zeit standen #Fernbusreisende am #Alexanderplatz im Regen. Am Dienstag eröffnete nun #Flixbus einen #Shop mit #Café-Lounge. Langfristig hoffen die Reiseunternehmen aber auf einen neuen #Fernbusbahnhof am #Ostkreuz.

Sie konnten einem manchmal schon leidtun, die Reisenden, wie sie da so ungeschützt und irgendwie verloren auf den Bus warteten. Auf der zugigen Betonfläche gegenüber dem Park-Inn-Hotel schützt keine Scheibe vor Wind, kein Baum vor Hitze und kein Dach vor Regen. Seit Dienstag gibt es für Fahrgäste nun einen komfortablen Unterschlupf. Zwischen "Knutschfleck"-Cocktailbar und Sport-Tiedje hat das sogenannte "Flixbus-Café" eröffnet. Wer eintritt, kann an drei neuen Countern nicht nur Tickets ordern. Auch Sandwiches, Snacks und Cappuccino sind im hinteren, etwas cool angehauchten Lounge-Bereich zu haben. Dort können es sich Fahrgäste zwischen schwarz gekachelten Wänden und unter unbekleideten Rohren auf grünen Sesseln gemütlich machen. Die Toilette und touristischen Auskünfte sind inklusive.

"Das Konzept ist bisher einzigartig", sagt Gerold Clasen. Vor Kurzem hat der Mitarbeiter in dem grünen Firmen-T-Shirt noch im Flixbus-Shop am Zentralen Omnibus in Charlottenburg gearbeitet. "Dort haben die Leute häufig nach einem Schalter im Osten der Stadt gefragt", berichtet der Marzahner. Auch für ihn persönlich haben sich die Wege mit der Neueröffnung verkürzt.

Die grünen Busse halten dagegen schon seit fast drei Jahren am Alexanderplatz. Monatlich verzeichnet das florierende Unternehmen inzwischen bis zu 60 000 Fernbusreisende an dem Knotenpunkt …

U-Bahn: Diese Berliner U-Bahnhöfe stehen jetzt unter Denkmalschutz Sieben Stationen am westlichen Ende der U7 stehen nun auch unter besonderem Schutz., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article210085893/Diese-Berliner-U-Bahnhoefe-stehen-jetzt-unter-Denkmalschutz.html

Die wenigsten kennen seinen Namen, aber trotzdem ist er aus dem Berliner Stadtbild kaum wegzudenken: der Architekt Rainer Gerhard #Rümmler. Denn sein Werk findet sich überwiegend unter der Erde. In verschiedenen Positionen, zuletzt als #Senatsbaudirektor, war er ab 1966 für den #Bau der meisten #U-Bahnhöfe verantwortlich. Dass die Station Pankstraße in Gesundbrunnen vor sechs Jahren und der Bahnsteig der U7 am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf Anfang dieses Jahres in die Landesdenkmalliste aufgenommen wurden, erlebte der 2004 verstorbene Rümmler nicht mehr. Von jetzt an stehen sieben weitere Bahnhöfe am westlichen Ende der U7 in Spandau unter Schutz: Siemensdamm, Rohrdamm, Paulstern­straße, Haselhorst, Zitadelle, Altstadt Spandau und Rathaus Spandau gelten als "besonderes Zeugnis der Nachkriegsmoderne".

Neben Teilen der U6, U8 und U9 war Rümmler in den 70er- und 80er-Jahren vor allem für die Erweiterung der Linie 7 und den Anschluss Spandaus an die Westberliner Innenstadt verantwortlich. Dabei habe er ein altes Konzept wieder aufgegriffen, das sich schon beim Bau älterer Bahnhöfe fand, und zwar die "Verknüpfung von Modernität und Geschichte", sagt Jörg Haspel, Landeskonservator und Leiter des Landesdenkmalamtes Berlin. So nahm Rümmlers Gestaltung früherer Bahnhöfe bereits Bezug auf ihre Namen. Beispielsweise ist die Wandvertäfelung der Station Bayerischer Platz in Schöneberg ganz in Blau und Weiß gehalten. Der Richard-Wagner-Platz zeigt hingegen Szenen aus dem Ringepos des Komponisten. Vor allem in Spandau, wo die Bahnhöfe Bezug auf die Orte über ihnen nehmen, habe sich Rümmler jedoch die Aufgabe gestellt, die Geschichte der Umgebung auf fantasievolle Weise nachzuerzählen, sagt Haspel. Dabei war es sein Ziel, den Hunderttausenden Menschen, die täglich an seinen Werken vorbeifahren, ein Bild davon zu geben, wie es an der Oberfläche …

Bus + Elektromobilität: Autonomer Bus Olli Eine „Frischhaltebox auf vier Rädern“ schreibt Verkehrsgeschichte – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/autonomer-bus-olli-eine–frischhaltebox-auf-vier-raedern–schreibt-verkehrsgeschichte-26265898

Berlin – In #Schöneberg gibt es ein neues Spiel, das ziemlich waghalsig anmutet. Am alten Gasometer, wo sich Unternehmen der Verkehrs- und Energiebranche angesiedelt haben, stellen sich Menschen einem Kleinbus in den Weg. Sie wollen herausfinden, ob er rechtzeitig bremst – was stets der Fall ist, wie Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (#InnoZ) berichtet. Denn der weiße Mini-Bus namens #Olli ist ein #autonomes Fahrzeug, das sich mit Hilfe von Sensoren orientiert. „Olli hat noch keinen Unfall gehabt“, sagt Knie stolz. Jetzt zog er eine erste Bilanz des Tests – und kündigte Neues an.

Olli sieht aus wie eine Frischhaltebox auf Rädern. Er ist nicht mal vier Meter lang, mehr als acht Fahrgäste haben keinen Platz. Das Produkt des US-amerikanischen Herstellers Local Motors, dessen Karosserie aus Aluminium und Kunststoff besteht, soll sehr niedlich aussehen. Wenn Fahrzeuge ein Kindchenschema wie in der Tierwelt hätten: Olli würde sehr gut hineinpassen.

Mehr als 650 Fahrgäste

Dabei ist Olli, der von Laser-, Radar- und Computertechnik gesteuert wird, in ernster Mission unterwegs. Als erster autonomer Linienbus Berlins schreibt er Verkehrsgeschichte. Ollis Strecke führt über den Euref-Campus – so heißt das Privatgelände am Schöneberger Gasometer, auf dem mittlerweile mehr als hundert Firmen mit mehr als 2 500 Beschäftigten zu finden sind. Mehr als Tempo 9 ist Olli nicht erlaubt. Die Fahrt ist kostenlos. Der Fahrplan sieht montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr alle 30 Minuten eine Tour vor – wenn Olli in Berlin weilt und tatsächlich verkehrt.

Denn der selbstfahrende weiße Bus aus dem 3-D-Drucker ist ein begehrtes Demonstrationsobjekt und häufig unterwegs. Zuletzt war er auf der CeBIT in Hannover, sagte Knie. „Olli war mehr als anderthalb Monate auf Reisen oder für …

Fahrpersonal bei der BVG, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat nur zum Teil in eigener Zuständigkeit und Kenntnis
beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat
daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt öffentlichen
Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die
von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat
übermittelt wurden. Sie wird nachfolgend wiedergegeben.

1. Stimmen die Medienberichte, wonach der Senat
sich dafür einsetzt, dass die BVG #Rentner als #Fahrpersonale
einstellt?
Zu 1.: Zu den Aufgaben der BVG AöR zählt die
Durchführung von straßen- und schienengebundenem
öffentlichem Personennahverkehr mit Omnibussen, Stra-
ßenbahnen und U-Bahnen, um den Daseinsvorsorgeauftrag
des Landes Berlin zur Aufrechterhaltung der Mobilität
der Bevölkerung zu sichern. Im Rahmen seiner operativen
Entscheidungshoheit legt das Unternehmen selbst
fest, wie es den Auftrag erfüllt.

2. Falls ja, wie garantiert der Senat für die Sicherheit
der Fahrgäste (Personenbeförderung) bei Rentnern als
Fahrpersonale?
Zu 2.: Derzeit werden neun ehemalige BVGBeschäftigte,
die jetzt Rentner sind, im Fahrdienst der
Straßenbahn eingesetzt. Diese besitzen neben einer langjährigen
Berufserfahrung selbstverständlich gültige Fahrberechtigungen
und eine nachgewiesene Fahrdiensttauglichkeit.

3. Warum werden keine Menschen bzw. nicht genü-
gend Menschen #ausgebildet zu Fahrpersonalen für die
BVG? Warum werden keine bzw. nicht ausreichend #Umschulungen
für Arbeitslose angeboten?
Zu 3.: Die BVG arbeitet intensiv mit der Agentur für
Arbeit zusammen (z. B. Schaltung von Ausschreibungen
über die Kanäle der Agentur für Arbeit, Finanzierung des
D-Führerscheins im Rahmen des Projektes Frauen ans
Steuer, Kontakt mit Agenturen außerhalb Berlin/ Brandenburg).
Es werden fortlaufend Fahrerausbildungen über
die Agentur für Arbeit durchgeführt. Die möglichen Teilnehmerzahlen
werden jedoch – mangels der Anzahl geeigneter
Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung
– nicht ausgeschöpft.
Im Zeitraum vom 01.01.2016 – 31.01.01.2017 sind für
den Bereich Omnibus insgesamt 1.123 Bewerbungen
eingegangen. Aus diesen konnten 363 Einstellungen vorgenommen
werden. Zudem stellt die BVG fertig ausgebildete
Fahrerinnen und Fahrer sowie Fahrerinnen und
Fahrer mit der Zugangsvoraussetzung LKW-Führerschein
mit einer verkürzten Ausbildung als Busfahrerin bzw.
Busfahrer ein.
Interessierten Frauen bietet die BVG AöR 2 x pro Jahr
30 Plätze für eine Fahrerinnenausbildung an. Diese können
jedoch nicht immer alle besetzt werden.

Berlin, den 28. März 2017
In Vertretung
Henner B u n d e
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Mrz. 2017)

Regionalverkehr + VBB: VBB-Ausschreibung Briten wollen der Deutschen Bahn Konkurrenz machen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/vbb-ausschreibung-briten-wollen-der-deutschen-bahn-konkurrenz-machen-26266628

Schon der erste Wettbewerb vor acht Jahren war ein Verfahren der Superlative – die größte #Ausschreibung, die es je im deutschen #Regionalverkehr gegeben hatte. Für 16 Bahnlinien in Berlin und Brandenburg wurden damals Zugbetreiber gesucht, es ging um 22 Millionen zu fahrende Kilometer pro Jahr und 1,3 Milliarden Euro. Jetzt bereitet der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ein noch größeres Verfahren vor, bei dem es um 23 Millionen Kilometer pro Jahr geht. Es stößt auf Interesse – auch bei einem britischen Unternehmen, das in Berlin noch keine Züge hat.

„Wir finden dieses Vergabeverfahren sehr interessant und denken ernsthaft über eine Beteiligung nach“, sagt Stefan Krispin von Go #Ahead. Go Ahead ist eine Gesellschaft, die in ihrem Heimatland Großbritannien seit ihrer Gründung 1987 zu einem der größten Bus- und Bahnbetreiber herangewachsen ist. Inzwischen hat sich das private Unternehmen, das 2015 einen Umsatz von umgerechnet 3,7 Milliarden Euro erzielte, von der Insel auf das europäische Festland ausgedehnt. 2014 wurde die #Go-Ahead-Verkehrsgesellschaft Deutschland gegründet – auch der Brexit kann ihre Expansion nicht stören. Sie hat ihren Sitz in Berlin-Mitte am Neuen Tor. Stefan Krispin, früher unter anderem beim Zughersteller Bombardier tätig, ist der Geschäftsführer.

Mit Wasserstoff unterwegs

Eine Ausschreibung haben er und sein Team bereits gewonnen, 2019 übernimmt Go Ahead Strecken rund um Stuttgart. Nun hat das britische Unternehmen auch ein Auge auf die Hauptstadt geworfen. Denn der VBB hat angekündigt, dass er im November 2017 das Netz Elbe-Spree ausschreibt. Es geht um 20 Strecken. Dazu zählt die am stärksten genutzte Regionalexpresslinie in der Region – die des RE 1, der Magdeburg und Potsdam mit Berlin und Frankfurt (Oder) verbindet. Heute ist dort die Deutsche Bahn (DB) unterwegs. Auch die Linien RE 2 (Cottbus – Berlin- Wismar) und RE 4, die von Stendal nach Berlin und Jüterbog führt, sind wieder dabei – wie schon in der ersten großen Ausschreibung, die 2009 endete. Beide Strecken werden derzeit von der …

barrierefrei + Straßenbahn: Straßenbahn-Betreiber fordern Geld für Fuhrpark-Erneuerung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article210068455/Strassenbahn-Betreiber-fordern-Geld-fuer-Fuhrpark-Erneuerung.html

Cottbus. Die #Straßenbahnbetreiber in #Brandenburg fordern vom Land mehr Geld, um die EU-Vorgaben für #barrierefreie #Fahrzeuge umsetzen zu können. "Für die Erneuerung der Fuhrparks mit zum Teil mehr als 30 Jahre alten Fahrzeugen brauchen die Unternehmen und die Kommunen eine langfristig verlässliche und ausreichende finanzielle Förderung durch das Land Brandenburg", teilte die Stadt Cottbus am Montag nach einem Treffen der Verkehrsunternehmen mit Straßenbahnen im Land mit.

Allein das Verkehrsunternehmen in Cottbus müsse 20 Straßenbahnen erneuern, um barrierefreie Zugänge zu schaffen, sagte Geschäftsführer Ralf Thalmann auf Anfrage. Die Kosten dafür lägen bei rund 45 Millionen Euro. Aus eigener Kraft könne das Unternehmen dies nicht stemmen. Laut EU-Vorgaben müssen die Betriebe Thalmann zufolge bis 2022 zumindest begonnen haben, alle Straßenbahnen auch für Behinderte zugänglich zu machen.

In anderen Bundesländern gebe es bereits …

Bahnverkehr: Bahnverbindung Berlin – Stettin – Nervenkrieg auf der Ersatzstrecke aus rbb

https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/bahn-berlin-stettin-schienenersatzverkehr-baustelle.html

Die Luftlinie Berlin – #Stettin beträgt 127 Kilometer. Aber am #Karower Kreuz wird gerade #gebaut: Das wirft immer mal wieder einiges durcheinander und offenbart ungeahnte Fahrplanlöcher. Ein sehr persönlicher Reisebericht von Jo Goll
Seit Tagen habe ich mich darauf gefreut: Zwei freie Tage. Mal wieder raus aus der Großstadt, das Umland erkunden. Oder besser gesagt: Unser Nachbarland Polen. Ziel des Kurztrips ist Szczecin (Stettin). Um morgens keinen Stress zu haben, kaufen wir uns am Vorabend schon Fahrkarten. Ganz konventionell am Automaten – und erstaunlich günstig: mit der BahnCard 25 kosten sie 8,30 Euro.

Am nächsten Morgen Abfahrt in Lichterfelde-Ost. Meine Frau eröffnet mir, dass wir eine etwas seltsame Verbindung haben: drei Mal umsteigen. Ab Gesundbrunnen Schienenersatzverkehr (#SEV) nach Bernau. #Bauarbeiten. Ich rümpfe die Nase, will an unserem freien Tag aber keine schlechte Laune verbreiten. In Gesundbrunnen haben wir zehn Minuten Zeit zum Umsteigen. Cappuccino und Zeitung kaufen, dann den berüchtigten SEV suchen. Keine Ausschilderung, also im Reisezentrum fragen. Kurzer Anflug von Hektik, doch der ins Alter gekommene Reisebus hat Verspätung, also alles gut.
Grüne Welle ist woanders

Die Fahrt durch den Wedding gestaltet sich abenteuerlich, mehrmals muss der gestresste Fahrer scharf bremsen. Die grüne Welle bleibt ein Traum, an jeder Ampel stehen wir minutenlang, gefühlt zumindest. Auf der Fahrt durch Pankow, Karow und Buch wird langsam klar, dass wir die Umsteigezeit von zwölf Minuten in Bernau längst aufgebraucht haben. Im gut besetzten Bus verbreitet sich ein Gefühl von angespannter Hektik, besonders die polnischen Mitfahrer zücken ihre Smartphones und suchen …