Bahnindustrie: Forschung zu Verkehrsmodellen Deutsche Bahn gibt Mobilitätszentrum in Berlin auf, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/forschung-zu-verkehrsmodellen-deutsche-bahn-gibt-mobilitaetszentrum-in-berlin-auf-31656340

Das Berliner #Innovationszentrum für Mobilität (#InnoZ) steht vor dem Ende. Die Deutsche Bahn als Hauptgesellschafterin habe gemeinsam mit den beiden anderen Eigentümern beschlossen, den Betrieb der #Forschungseinrichtung „geordnet bis spätestens zum 30. April 2019 stillzulegen”, teilte eine Bahnsprecherin am Dienstag auf Anfrage mit. Dadurch verlieren rund 40 Mitarbeiter ihre Stelle. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost” (Dienstag) darüber berichtet.

Das 2006 gegründete InnoZ auf dem #Euref-Campus in Schöneberg galt lange als führendes Zentrum für neue #Mobilitätskonzepte in Deutschland. Es forscht an umweltschonenden #Verkehrsmodellen, digital, elektrisch und mit regenerativen Energien betrieben. Bekannt wurde der fahrerlose #Minibus #Olli.

Im vergangenen Jahr stiegen aber bereits die Eigentümer #Siemens und# T-Systems aus. Als Minderheitsgesellschafter sind noch das Wissenschaftszentrum Berlin (#WZB) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (#DLR) dabei.

Als Begründung für das Aus nannte die Bahn eine zu geringe Innovationskraft und ein fehlendes Alleinstellungsmerkmal des Forschungszentrums. Das vom InnoZ angestrebte und notwendige Umsatzwachstum erscheine „kurz- bis mittelfristig unrealistisch”. Unterm Strich gebe es keine wirtschaftliche Basis mehr. Für die Beschäftigen sollen „sozialverträgliche Lösungen” gefunden werden.

Die Forschungsprojekte würden in den jeweiligen Geschäftsfeldern der Bahn weitergeführt oder von inzwischen eigens …

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VBB: „VBB imPuls“ mit Senatorin Regine Günther, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-presseinfo-vbb-impuls-mit-senatorin-guenther-resch-knie-papst/1833190.html

Neue #Zahlen, #Daten, #Fakten vom #VBBLand: Verkehrsunternehmen befördern über vier Millionen Fahrgäste pro Tag, Zuwachs von 1,9 Prozent – Zahl der Pendler steigt auf 300.000 (Jahr 2000: 188.000),  3.400 Kilometer legt ein Fahrgast statistisch mit Bus und Bahn zurück – Standards bei Abgasnormen steigen (VBB.de/zahlen) Fishbowl-Diskussion zur Zukunft der Mobilität in der Hauptstadtregion mit Senatorin Regine #Günther, VBB-Chefin Susanne #Henckel, #Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch, #InnoZ-Chef Prof. Knie und Stefan Papst vom Think Tank W.I.R.E auf dem #EUREF-Campus in Schönberg. Gestern hat der VBB zur ersten „VBB imPuls“-Veranstaltung eingeladen. Das neue Fishbowl-Format interessierte rund 100 Gäste.

Die neuen Wachstums-Kennzahlen wurden in einer Broschüre zusammengestellt (VBB.de/zahlen) und anschließend in einem neuen Format mit Fachleuten diskutiert. Weiterhin ging es um den Umgang mit den Fahrgast- und Pendlerzahlen, Chancen und Grenzen von Sharingmodellen, das Credo „Nutzen statt besitzen“ sowie um Dieselfahrverbote und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz. Vorangegangen war ein Impulsvortrag von Stefan Papst, es moderierte Nikolaus Doll von der Zeitung „Die Welt“ (siehe auch: Videoaufzeichnung). In einem Graphic Recording wurden die wesentlichen Schwerpunkte der Diskussion zusammengefasst (siehe Grafik anbei).

Senatorin Regine Günther, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Das Mobilitätsgesetz schafft das Fundament für eine neue Mobilitätspolitik, um Berlin sicherer, sauberer, leiser und klimafreundlicher zu machen. Vorrang hat der Umweltverbund mit öffentlichem Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr, um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu steigern.“ 

Susanne Henckel, Geschäftsführerin VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH: „Die Vier-Millionen-Zahl bei den täglichen Fahrgästen ist durchbrochen. Die Menschen werden immer mobiler. Das ist gut. Wir müssen dafür sorgen, dass sie dafür auch künftig Bus und Bahn wählen. Gleichzeitig wollen wir die hundertprozentige Elektrifizierung auf der Schiene. Die Umweltwende gibt es nicht ohne die Verkehrswende.“

Stefan Pabst, Think Tank W.I.R.E., Zürich: „Welchen Wert hat der ÖPNV? Ich denke, es ist der grösste Hebel, den wir haben, um eine Verkehrswende nachhaltig in Gang zu bringen. Denn es ist ein Verkehrssystem, in dem, wenn es zuverlässig funktioniert, weniger Stress fürs Individuum entsteht. Es ist verbunden mit freier Zeit, die wir individuell nutzen können. Und es ist aufgebaut aus den effizientesten Fortbewegungsmitteln, die wir kennen. Zudem sind Züge und Busse die selten gewordenen Orte, an denen sich Menschen aus unterschiedlichen Milieus noch physisch begegnen.“

Weitere Fishbowl-Teilnehmer:

Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH, Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., Dr. Jan Schilling, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Dr. Lutz Kaden, IHK Berlin, Björn Siebert, door2door GmbH, Ulrike Kessler gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Stephan A. Jansen, „Gesellschaft für urbane Mobilität“ BICICLI, Martin Randelhoff, Blog „Zukunft Mobilität“.

Die erste VBB-Konferenz in diesem Format stellt sich den aktuellen Fragen rund um die Zukunft der Mobilität bzw. den sich verändernden Rahmenbedingungen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg und sucht gemeinsam mit Fachleuten nach Antworten. „Fishbowl“, auch Innen-Außenkreis-Methode genannt, ist ein Format der Diskussionsführung in großen Gruppen. Die Methode hat ihren Namen nach der Sitzordnung: Sie gleicht einem Goldfischglas, um das die Teilnehmer im Kreis herumsitzen.

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Bus + Elektromobilität: Autonomer Bus Olli Eine „Frischhaltebox auf vier Rädern“ schreibt Verkehrsgeschichte – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/autonomer-bus-olli-eine–frischhaltebox-auf-vier-raedern–schreibt-verkehrsgeschichte-26265898

Berlin – In #Schöneberg gibt es ein neues Spiel, das ziemlich waghalsig anmutet. Am alten Gasometer, wo sich Unternehmen der Verkehrs- und Energiebranche angesiedelt haben, stellen sich Menschen einem Kleinbus in den Weg. Sie wollen herausfinden, ob er rechtzeitig bremst – was stets der Fall ist, wie Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (#InnoZ) berichtet. Denn der weiße Mini-Bus namens #Olli ist ein #autonomes Fahrzeug, das sich mit Hilfe von Sensoren orientiert. „Olli hat noch keinen Unfall gehabt“, sagt Knie stolz. Jetzt zog er eine erste Bilanz des Tests – und kündigte Neues an.

Olli sieht aus wie eine Frischhaltebox auf Rädern. Er ist nicht mal vier Meter lang, mehr als acht Fahrgäste haben keinen Platz. Das Produkt des US-amerikanischen Herstellers Local Motors, dessen Karosserie aus Aluminium und Kunststoff besteht, soll sehr niedlich aussehen. Wenn Fahrzeuge ein Kindchenschema wie in der Tierwelt hätten: Olli würde sehr gut hineinpassen.

Mehr als 650 Fahrgäste

Dabei ist Olli, der von Laser-, Radar- und Computertechnik gesteuert wird, in ernster Mission unterwegs. Als erster autonomer Linienbus Berlins schreibt er Verkehrsgeschichte. Ollis Strecke führt über den Euref-Campus – so heißt das Privatgelände am Schöneberger Gasometer, auf dem mittlerweile mehr als hundert Firmen mit mehr als 2 500 Beschäftigten zu finden sind. Mehr als Tempo 9 ist Olli nicht erlaubt. Die Fahrt ist kostenlos. Der Fahrplan sieht montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr alle 30 Minuten eine Tour vor – wenn Olli in Berlin weilt und tatsächlich verkehrt.

Denn der selbstfahrende weiße Bus aus dem 3-D-Drucker ist ein begehrtes Demonstrationsobjekt und häufig unterwegs. Zuletzt war er auf der CeBIT in Hannover, sagte Knie. „Olli war mehr als anderthalb Monate auf Reisen oder für …

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Bus: Deutsche Bahn stellt ersten autonom fahrenden Busverkehr in Deutschland vor Testbetrieb für Verkehre in Berlin und Leipzig erfolgreich gestartet, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/12909746/p20161216.html

Erstes Pilotprojekt im öffentlichen Verkehr in 2017 • DB Schenker plant Platooning-Test mit MAN

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB), Dr. Rüdiger Grube, und der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, haben heute in Berlin ein neues Testfeld der Deutschen Bahn für #autonome #Busverkehre vorgestellt. Auf dem Gelände des #Euref-Campus in #Berlin-Schöneberg erprobt die DB gemeinsam mit dem Forschungszentrum #InnoZ, das mehrheitlich von der DB geführt wird, in den kommenden Monaten einen autonomen Buslinienbetrieb mit dem Prototyp-Fahrzeug des Startups Local Motors. Bereits seit Oktober läuft ein ähnlicher Test in Leipzig auf dem Gelände von DB Schenker mit einem Fahrzeug der Firma EasyMile. In beiden Fällen können Mitarbeiter die Buslinie im Alltag nutzen. So sollen Fahrzeugtechnik und Betrieb unter möglichst realen Bedingungen getestet sowie Kundenfeedback eingeholt werden.

„Autonome Fahrzeuge werden den Mobilitätsmarkt revolutionieren, weil Kunden damit öffentliche Verkehre genau dann nutzen können, wenn sie das Angebot brauchen. Ein neuer großer Markt für individuelle öffentliche Mobilität entsteht. Mit unserem Testbetrieb wollen wir demonstrieren, dass wir unser großes Knowhow als Mobilitätsanbieter bereits heute mit neuen Technologien so bündeln können, dass der Kunde davon profitiert. Jetzt gilt es, wichtige Erfahrungen im Einsatz von autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr zu sammeln, um die Vorreiterrolle in Deutschland weiter voranzutreiben“, so Dr. Rüdiger Grube.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Deutschland muss Leitanbieter für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sein. Das gilt auch für den öffentlichen Verkehr und den Güterverkehr. Mit der Erprobung des autonomen Bus-Shuttles und des Lkw-Platoonings sammelt die DB wichtige Erkenntnisse für neue, intelligente Geschäftsmodelle und baut ihr Knowhow als moderner, Mobilitäts- und Logistikanbieter weiter aus. Sie legt damit den Grundstein, das Verkehrsmittel der Gigabit-Gesellschaft zu werden.“

Die Testbetriebe sind der Auftakt verschiedener Projekte zum autonomen Fahren bei der Deutschen Bahn. Schon im Jahr 2017 sind die ersten Pilotprojekte im öffentlichen Raum geplant.

Bei der Entwicklung vernetzter Lkw-Kolonnen, dem sogenannten Platooning, arbeiten DB Schenker und MAN bereits gemeinsam an einer Erprobung im Echtbetrieb. 2018 soll ein Lkw-Platoon auf dem digitalen Testfeld Autobahn auf der A 9 zwischen den DB Schenker-Niederlassungen München und Nürnberg unterwegs sein. Im zweiten Schritt ist der Einsatz autonom fahrender Lkw auf dem Nürnberger DB Schenker-Werksgelände vorgesehen.

Autonomes Fahren ist Teil der Digitalisierung bei der DB, die in drei Feldern angegangen wird: An der Kundenschnittstelle, bei allen unterstützenden internen Prozessen sowie mit der Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle. Dafür investiert das Unternehmen bis 2018 rund eine Milliarde Euro und hält zusätzlich 50 Millionen Euro zur Startup-Förderung bereit.  

Hinweis für die Redaktionen: Fotos und Schnittbildmaterial stehen zur Verfügung unter: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/3278832

Fotos von der Veranstaltung folgen um 16 Uhr, Schnittbildmaterial und O-Töne von der Veranstaltung gibt es ab 19 Uhr. 

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