(Berlin, 17.04.2026) In der Ranke- und #Tauentzienstraße beginnen am Montag, 27. April 2026,#Bauarbeiten an den Leitungsträgern. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis November 2026 abgeschlossen sein. Die Maßnahmen dienen der Vorbereitung für den geplanten dauerhaften #Terrorschutz am #Breitscheidplatz. Während der Bauarbeiten verengt sich die Fahrbahn Richtung #Wittenbergplatz auf ein Fahrstreifen. Auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sind zeitweise Einschränkungen möglich.
Das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich anlässlich seines Treffens mit den ostdeutschen #Ministerpräsidenten für einen schnellen Ausbau der #Schienenverbindungen nach #Osteuropa ausgesprochen. Hierzu würden ihn auch die #polnische und die #tschechische Seite regelmäßig auffordern. Der Fahrgastverband PRO BAHN apelliert an den Bundeskanzler, dies nicht nur erneut am Kabinettstisch zu besprechen. Vielmehr soll er sich mit Nachdruck dafür einsetzen, endlich die Mittel bereitzustellen und den Investitonsstau abzubauen. „Wir begrüßen, dass der Ausbau der Strecken nach Osteuropa nun Chefsache eines deutschen Kanzlers ist. Politische Lippenbekenntnisse haben wir indessen in den letzten Jahren aber viele erlebt“, so Professor Lukas #Iffländer, Bundesvorsitzender vom #Fahrgastverband#PRO BAHN.
Die fehlenden Teilbereiche beim #Ausbau der Strecke Berlin- #Dresden sollen voraussichtlich Ende 2033 ans Netz gehen. Die Bauarbeiten an der zweiten Baustufe werden verschoben. Grund dafür sind Anforderungen im Planfeststellungsverfahren. Dabei geht es unter anderem um Umweltfragen, beispielsweise Eingriffe ins #Moorgebiet bei Zossen. Betroffen ist dabei der Abschnitt #Blankenfelde – #Wünsdorf-Waldstadt. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe von Blankenfelde bis #Großenhain 2029 in Betrieb gehen.
Die zu erfassenden #Gewässerabschnitte, insgesamt 6020 ha, befinden sich in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald im Land Brandenburg. Ebenfalls umfasst das Befliegungsgebiet geringe Teile im Süden von Berlin.
Die #Dunckerbrücke befindet sich im Ortsteil #Prenzlauer Berg im Bezirk Berlin-Pankow. Das Brückenbauwerk überspannt im Zuge der #Dunckerstraße die #Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG mit zwei S-Bahngleisen und zwei Fernbahngleisen.
Die bestehende, in den 1970er Jahren hergestellte Brücke weist erhebliche Schäden aus #spannungsriss-korrosionsgefährdeten #Spannbetonfertigteilen an der Tragkonstruktion auf, die die Planung und Umsetzung eines Ersatzneubaus erforderlich machen. Der Zustand des Bauwerkes begründet auch die derzeit bestehenden verkehrlichen Einschränkungen.
Im Zuge der Umsetzung des Verkehrskonzepts #Schillerkiez finden ab dem 30. März 2026 Bauarbeiten am #Herrfurthplatz und angrenzend in der #Schillerpromenade statt. Die Maßnahmen erfolgen in zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten und sind mit temporären Sperrungen verbunden. Am Ende der Maßnahme wird die nördliche Hälfte des Herrfurthplatzes verkehrsberuhigt und nicht mehr für Autos befahrbar sein. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, den #Durchgangsverkehr zu reduzieren, die Sicherheit für Fuß- und #Radverkehr zu verbessern sowie die #Aufenthaltsqualität im Kiez zu erhöhen. In den nächsten Jahren werden zudem auch die Mittelpromenade der Schillerpromenade und der Herrfurthplatz selbst umgestaltet, ökologisch aufgewertet und #barrierefrei umgebaut. Zudem sollen neue Bäume gepflanzt werden.
Im Entwurf für den neuen #Nahverkehrsplan (NVP) war es schon angedeutet: Das Projekt „#Verlängerung der U7 nach Heerstraße Nord“ ist gescheitert – und zwar an den immensen Kosten des Baus. Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung habe nicht den Wert von 1,0 erreicht. Das bedeutet: Die Kosten sind höher als der künftige Nutzen. Erst ab einem Wert von 1,0 ist der Nutzen größer als die Kosten. Und erst dann kann es eine finanzielle Förderung durch den Bund geben.