48-Stunden-Umbau der Ampelanlage am Frankfurter Tor, aus Senat

10.04.2026

https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1659927.php

Die #Lichtsignalanlage am #Frankfurter Tor im Berliner Ortsteil #Friedrichshain wird vom 14. bis 16. April 2026 umfassend #modernisiert. Damit ändern sich dauerhaft auch die #Verkehrsregelungen: Das #Linksabbiegen von der Warschauer Straße in die Karl-Marx-Allee für den Kfz-Verkehr ist künftig nicht mehr erlaubt. Ziel der Umbaumaßnahme ist, den Trams der Linien #M10 und #21 längere #Grünzeiten zu ermöglichen und die #Verkehrssicherheit an diesem stark frequentierten Knotenpunkt deutlich zu erhöhen.

Verkehrseinschränkungen während der Arbeiten

Für den Umbau wird die Ampelanlage vom 14. April, 6:00 Uhr, bis 16. April, 6:00 Uhr, abgeschaltet. In dieser Zeit regelt die #Polizei tagsüber (6:00–20:00 Uhr) den Verkehr vor Ort. Nachts wird Fußgängerinnen und Fußgängern empfohlen, die Kreuzung über die U-Bahn-Unterführung zu queren.

Während der Bauzeit gilt auf der #Karl-Marx-Allee und der #Frankfurter Allee eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Das Linksabbiegen ist an der gesamten Kreuzung untersagt. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten den Bereich möglichst großräumig umfahren. Für die unvermeidlichen Einschränkungen bittet die Verwaltung um Verständnis.

Das ändert sich am Frankfurter Tor

Der Verkehrsknoten, an dem Warschauer Straße, Petersburger Straße, Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee zusammentreffen, wird künftig leistungsfähiger und sicherer gesteuert. Häufig blockierten bisher im Kreuzungsbereich stehende Fahrzeuge die Tramgleise – und führten zu langen Wartezeiten.

Der Umbau bringt mehrere Verbesserungen:

  • Neue Ampel mit Kamera:
    In der Kreuzungsmitte entsteht eine zusätzliche Ampel für den Linksabbiegeverkehr aus der Petersburger Straße Richtung Osten. Sie sorgt dafür, dass Fahrzeuge die Kreuzung zügig räumen, bevor der Verkehr aus Westen startet. So bleiben die Gleise Richtung Norden frei und die Tram kann störungsfrei passieren. Die neuen Signalgeber werden an einen Auslegermast montiert, ergänzt um eine Videokamera, die erkennt, ob Fahrzeuge die Gleise blockieren. Bei Bedarf reagiert die Steuerung und schaltet schneller auf Grün – dadurch verbessert sich der Verkehrsfluss spürbar.
  • Verkehrsabhängige Steuerung:
    Induktionsschleifen in allen Zufahrten erfassen das aktuelle Verkehrsaufkommen. Die Ampelphasen passen sich dynamisch an – Grünphasen starten je nach Auslastung früher oder später.
  • Kein Linksabbiegen aus der Warschauer Straße:
    Nach dem Umbau ist hier nur noch Geradeausfahrt und Rechtsabbiegen erlaubt. Neue Signalgeber mit Geradeauspfeil, ergänzende Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen weisen auf die Änderung hin. Auch diese Maßnahme schafft zusätzliche Freigabezeit für die Trams.
  • Eigene Signale für Linksabbieger:
    Fahrzeuge aus der Frankfurter Allee und der Karl-Marx-Allee erhalten künftig separate Linksabbiegerphasen. Dadurch entfallen Konflikte mit Gegenverkehr und querenden Fußgängerinnen sowie Fußgängern – das erhöht die Sicherheit für alle.

Zuverlässiger Betrieb durch neue Kabel

Im Zuge des Umbaus werden auch beschädigte Signalkabel überprüft und, falls nötig, erneuert. Schäden aus dem Jahr 2020 hatten bislang vereinzelt zu Störungen der Anlage geführt. Die Modernisierung sorgt künftig für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb.

Der Umbau und die Programmierung der neuen Ampelschaltung erfolgen durch die GB infraSignal GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Grün Berlin GmbH. Das Unternehmen ist seit 2023 für das Management der rund 2.160 Berliner Ampelanlagen zuständig.

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