Am #Lehrter Bahnhof sollen die Züge auf neuen Gleisen fahren. Nachdem das riesige #Glasdach fertig ist, werden die Schienen an die bereits fertigen Gleise auf der neuen #Brücke angeschlossen. Dann kann der alte Lehrter Bahnhof abgerissen und der neue weitergebaut werden.
Hier nun alle #Verkehrsveränderungen in der ersten #Bauphase vom 16.-21. Juni im Detail. Über die 2. Phase, in der der #S-Bahn-Verkehr unterbrochen wird, informieren wir Sie ausführlich in der punkt 3-Ausgabe, die Sie ab 20. Juni – also schon in der kommenden Woche – auf den Bahnhöfen erhalten werden.
Gespräch mit Christian Morgenroth, Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin GmbH
In der Zeit vom 16.6. bis zum 12.10.2002 wird der #Nord-Süd- S-Bahntunnel durchgehend gesperrt. Ein langer, massiver Eingriff in den #Nahverkehr. Warum gerade jetzt?
1. Ringbahn mit den neuen Linien S 41, S 42 sowie mit der Linie S 8 Am 16. Juni 2002 wird gegen 04:00 Uhr der fahrplanmäßige Betrieb auf der #Ringbahn aufgenommen. Im Rahmen der #Eröffnungsfeier wird der Zugverkehr zwischen #Beusselstraße und #Westhafen am 15. Juni zwischen ca. 12:00 und 15:00 Uhr unterbrochen. Zwischen beiden Bahnhöfen werden Busse eingesetzt.
Weitere Einschränkungen bzw. Umstellungen auf #Intercity-Verbindungen gibt es in Berlin/Brandenburg beim #Interregio. Detailverbesserungen kennzeichnen dagegen das #ICE-Angebot. Das #ICE-System wird durch die Inbetriebnahme der #Neubaustrecke#Köln – #Rhein/Main deutlich attraktiver gestaltet.
Interregio-Linie 16 (Berlin – #Stendal – Hannover – #Amsterdam – Schiphol) Diese IR-Linie wird zum #Intercity mit #klimatisiertem Wagenmaterial aufgewertet und zwischen Berlin und Hannover durch Kürzung der Standzeit in Stendal um zehn Minuten beschleunigt. Die Stadt Rathenow bleibt weiterhin ohne Fernverkehrshalt, dafür werden die Anschlüsse zwischen Regional- und Fernverkehrszügen dieser Relation in Stendal verbessert.
Gibt es innerhalb des Berliner Stadtgebietes oft genug Grund, über überfüllte #Busse und #20-minütigen #Taktabstand zu klagen, gehen die wirklichen Probleme an der #Stadtgrenze erst richtig los.
Der Normalfall jenseits der Berliner Wohnbebauung: frühabendlicher Betriebsschluss, kein Fahrtenangebot am Wochenende, nicht vertaktete Einzelfahrten oder 2-Stunden-Taktfolgen. An den immer stärker verstopften Ausfallstraßen aus dem Stadtgebiet kann man die Folgen derartiger Handlungsweise gut ablesen. Ein Aufhalten dieser Spirale ist leider nicht zu erwarten, denn die grenzüberschreitenden Linien müssen von den betroffenen Landkreisen mitfinanziert werden. Die aber interessiert der Autostau in Berlin wenig (schließlich hat man eigene Probleme) und Geld ist nicht da.
Der #TXL wird unter gleicher Bezeichnung in eine normale #Expressbus-Linie umgewandelt und erhält deutlich mehr Haltestellen. Vom #Flughafen#Tegel kommend hält der Bus das erste Mal am Saatwinkler Damm/Friedrich-Olbricht-Damm. Von hier bis zum #S-Bahnhof #Beusselstraße hält die Linie dann an allen Haltestellen mit Ausnahme Berliner Großmarkt. Sie übernimmt damit die Aufgaben der bisher diesen Abschnitt bedienenden Linie #123, welche ihrerseits eine deutlich verkürzte Wegführung vom Heckerdamm über Friedrich-Olbricht-Damm direkt zur Beusselstraße nimmt und Fahrzeit einspart. Während im Moabiter Kernbereich nur einige wichtige Haltestellen angefahren werden, wird ab #Bundeskanzleramt bis #Alexanderplatz jede Haltestelle bedient und damit der Aufgabenbereich der bisherigen Buslinie #257 wahrgenommen.
Auch nach Berlin gibt es viele #Nachtfahrangebote z. B. • von #Eberswalde 0.17 Uhr nach Zoologischer Garten (WE) • von #Neuruppin 23.42 Uhr nach Charlottenburg (WE) • von #Jüterbog 1.00 Uhr bzw. #Luckenwalde 1.09 Uhr nach Zoo (täglich) • von #Nauen 1.29 Uhr nach Friedrichstraße (WE) • von #Wünsdorf Waldstadt 0.52 Uhr nach Zoo (WE) • von #Brandenburg (H.) 0.05 nach Zoo (WE) • von #Frankfurt (O) 0.09 Uhr nach Zoo (täglich)
Am Wochenende, wenn in Berlin die Nacht zum Tag wird, in Diskos die Luft brennt, Szenekneipenwirte auf eine sehr lange Arbeitsnacht eingestellt sind, dann muss auch der Partymensch mit dem größten Stehvermögen nicht befürchten, die letzte #S-Bahn zu verpassen. Es gibt in den Nächten zum Sonnabend und Sonntag keine #letzte S-Bahn. Die S-Bahn macht #durch!
Die Verzögerungen beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn für den Regional- und #Fernverkehr haben #Auswirkungen auf den derzeitigen #S-Bahn-Verkehr. Ursprünglich sollten die Gleisanlagen der südlichen Linie #S2 im Rahmen des Gesamtprojektes erneuert werden. Der derzeitige schlechte #Zustand der Schwellen und Schienen lässt jedoch keinen weiteren #Aufschub der Arbeiten mehr zu.
Im Zeitraum vom 5. April bis 29. April werden die Gleise zwischen #Attilastraße und #Marienfelde (einschließlich Bahnsteigbereich) komplett neu gebaut. Hinzu kommen die Weichenbereiche südlich des Bahnhofs Marienfelde.
Die S-Bahn Berlin GmbH gewährleistet während der gesamten Bauzeit einen #eingleisigen Betrieb im #20-Minuten-Takt. In Marienfelde muss #umgestiegen werden. Je nach Bauzustand ist auch in #Priesterweg und #Lichtenrade ein Wechsel des Zuges erforderlich.
Von Sonntag, 7. April, 4.30 Uhr, bis Montag, 8. April, 1.30 Uhr, ist zwischen Priesterweg und Marienfelde die Einrichtung eines #Schienenersatzverkehrs unumgänglich.
Nähere Informationen stehen in einem Sonderfaltblatt der ”Bauinfos für Bahnfahrer” sowie in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt 3, die auf allen Bahnhöfen und in den Kundenzentren kostenlos erhältlich sind. Außerdem steht die Website: www.s-bahn-berlin.de und die Info-Telefonnummer 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.