Dagegen mutet selbst das #Flughafenprojekt#BER wie ein #Schnellläufer an: Seit 2004 wird an der Station gewerkelt. Die DB nennt keinen Endtermin mehr.
Leere Schnapsflaschen liegen auf den Dächern. Hinter Bauzäunen klaffen Löcher im Bodenbelag. Auf den Aufzügen, die zu den beiden S-Bahnsteigen führen, leuchtet rot: „Außer Betrieb“. Der #S-Bahnhof #Warschauer Straße in Friedrichshain ist eine rekordverdächtige #Dauerbaustelle, gegen die selbst das Flughafenprojekt BER wie ein Schnellläufer anmutet. „Ein Ärgernis für unsere Kunden“, gesteht die Deutsche Bahn (DB) ein. Doch bei dem Bundesunternehmen will niemand mehr sagen, wann die Station endlich fertig wird. „Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch keine verbindliche Aussage zu dem endgültigen #Inbetriebnahmetermin möglich“, bedauert ein Sprecher. Zuletzt hieß es, dass der Bahnhof Ende September fertiggestellt sein sollte. Aber auch daraus ist nichts geworden.
Mit durchschnittlich 85.000 Nutzern pro Tag gehört der S-Bahnhof Warschauer Straße zu den am stärksten frequentierten Stationen im Berliner #Schienennetz. Normalerweise laufen die Menschen ohne Stopp durch die Halle, um zu ihren Zügen zu gelangen. An diesem Donnerstag könnte es allerdings sein, dass einige stehen bleiben werden. Bei ihrer #Bahnhofstour durch Berlin kommen DB-Manager in die Station, um von 16 bis …
Auch wenn das „echte“ Dornröschen geschlagene 100 Jahre bis zu seiner erlösenden Wachküssung schlafen musste, 40 Jahre sind im Fall der 1980 #stillgelegten#Siemensbahn auch schon lange Zeit genug. Zumal bis zur endgültigen #Reanimierung (in Form von fahrenden Zügen) wohl noch einmal neun Jahre ins Berliner Land ziehen werden. Zum #100-jährigen Jubiläum der Erstinbetriebnahme im Jahr 2029 sollen dann jedoch wieder #S-Bahnen über die #historische#Strecke rollen.
Wie viele #Baugenehmigungen (Anzahl #Wohnungen) gab es in Berlin seit 2017 bis Ende des 1. Halbjahres 2020 (bitte nach Bezirken und Jahren auflisten)?
Antwort zu 1:
In Berlin wurden seit 2017 bis Ende des 1. Halbjahres 2020 84.273 Wohnungen zum Bau genehmigt. Diese teilen sich wie folgt nach Jahren und Bezirken auf:
Bezirke
Genehmigte Wohnungen
2017
2018
2019
1. Halbjahr 2020
Mitte
4.035
3.148
2.348
1.426
Friedrichshain-Kreuzberg
2.197
1.481
1.806
434
Pankow
2.712
3.693
1.877
438
Charlottenburg-Wilmersdorf
2.118
1.429
1.111
1.182
Spandau
684
1.951
1.845
1.033
Steglitz-Zehlendorf
1.139
792
983
495
Tempelhof-Schöneberg
696
2.420
1.835
477
Neukölln
1.604
383
690
768
Treptow-Köpenick
3.389
3.288
4.718
2.606
Marzahn-Hellersdorf
2.906
2.507
2.247
2.228
Lichtenberg
2.193
2.432
1.744
1.512
Reinickendorf
1.070
694
1.320
189
Berlin
24.743
24.218
22.524
12.788
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Wie viele Wohnungen wurden in Berlin seitdem fertiggestellt (bitte nach Bezirken und Jahren auflisten)?
Antwort zu 2:
Seit 2017 wurden in Berlin 51.374 fertiggestellt. Für 2020 liegen noch keine Daten vor.
Bezirke
Fertiggestellte Wohnungen
2017
2018
2019
Mitte
2.510
2.406
3.918
Friedrichshain-Kreuzberg
1.813
1.608
1.083
Pankow
1.533
2.152
2.248
Charlottenburg-Wilmersdorf
846
1.050
1.107
Spandau
405
1.265
767
Steglitz-Zehlendorf
768
634
540
Tempelhof-Schöneberg
311
630
1.028
Neukölln
639
794
832
Treptow-Köpenick
2.097
2.545
2.915
Marzahn-Hellersdorf
1.596
1.173
1.973
Lichtenberg
2.544
2.013
2.236
Reinickendorf
607
436
352
Berlin
15.669
16.706
18.999
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Frage 3:
Wie hat sich der #Bauüberhang in Berlin seitdem entwickelt (bitte nach Bezirken und Jahren auflisten)?
Antwort zu 3:
Der Bauüberhang an Wohnungen in Wohngebäuden ist in Berlin von 2017 bis 2019 um
6.587 Wohnungen angestiegen. Für 2020 liegen noch keine Daten vor.
Bezirke
Bauüberhang (Wohnungen in Wohngebäuden)
2017
2018
2019
Mitte
10.639
10.987
9.134
Friedrichshain-Kreuzberg
5.141
4.911
5.400
Pankow
6.731
8.284
7.457
Charlottenburg-Wilmersdorf
6.269
5.676
5.518
Spandau
2.556
3.132
4.038
Steglitz-Zehlendorf
2.380
2.490
2.876
Tempelhof-Schöneberg
2.401
4.185
4.972
Neukölln
2.897
2.457
2.250
Treptow-Köpenick
7.189
7.673
9.131
Marzahn-Hellersdorf
4.401
5.234
5.389
Lichtenberg
5.913
6.240
5.826
Reinickendorf
1.943
2.134
3.056
Berlin
58.460
63.403
65.047
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Wie viele #landeseigene Wohnungen wurden in Berlin seitdem genehmigt und wie viele wurden seitdem fertiggestellt (bitte nach Bezirken und Jahren auflisten)?
Antwort zu 4:
Die fertiggestellten Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Die Baugenehmigungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften werden derzeit nicht gesondert statistisch erfasst.
Bezirke
Fertiggestellte Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften
2017
2018
2019
1. Halbjahr 2020
Mitte
454
182
299
52
Friedrichshain-Kreuzberg
49
235
55
305
Pankow
351
515
183
18
Charlottenburg-Wilmersdorf
0
0
0
0
Spandau
0
873
212
172
Steglitz-Zehlendorf
0
0
0
0
Tempelhof-Schöneberg
116
76
94
0
Neukölln
117
102
69
202
Treptow-Köpenick
1.062
285
876
253
Marzahn-Hellersdorf
287
379
990
736
Lichtenberg
575
632
1.167
380
Reinickendorf
0
0
81
40
Berlin
3.011
3.279
4.026
2.158
Frage 5:
Wie hoch ist die #Bevölkerungsdichte im Berliner Durchschnitt und in den 12 Berliner Bezirken und wie groß ist das kurz- und mittelfristige Neubau-Potenzial (in Wohneinheiten) in den jeweiligen Bezirken (bitte inkl. prozentualem Anteil am gesamtberliner Neubau-Potenzial angeben)?
Antwort zu 5:
In der folgenden Tabellen ist das #Neubaupotenzial für die Bezirke und Berlin dargestellt. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um ein theoretisches Potenzial auf Grundlage des Wohnbauflächen-Informationssystems (WoFIS) mit Datenstand 31.12.2019. Berücksichtigt sind alle erfassten Potenziale ab 50 Wohneinheiten. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass ein Teil dieses Potenzials aus den unterschiedlichsten Gründen letztlich nicht vollstndig realisiert wird.
Bezirk
Zeitliche Realisierbarkeit
Mögliche WE Gesamt
Anteil am Berliner Potenzial
Mitte
kurzfristiges Potenzial
2.531
6,7%
mittelfristiges Potenzial
6.087
7,3%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
8.618
7,1%
Friedrichshain-Kreuzberg
kurzfristiges Potenzial
1.149
3,1%
mittelfristiges Potenzial
4.330
5,2%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
5.479
4,5%
Pankow
kurzfristiges Potenzial
4.621
12,3%
mittelfristiges Potenzial
15.731
18,9%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
20.352
16,9%
Charlottenburg-Wilmersdorf
kurzfristiges Potenzial
1.284
3,4%
mittelfristiges Potenzial
3.385
4,1%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
4.669
3,9%
Spandau
kurzfristiges Potenzial
4.102
10,9%
mittelfristiges Potenzial
10.582
12,7%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
14.684
12,2%
Steglitz-Zehlendorf
kurzfristiges Potenzial
591
1,6%
mittelfristiges Potenzial
3.558
4,3%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
4.149
3,4%
Tempelhof-Schöneberg
kurzfristiges Potenzial
2.592
6,9%
mittelfristiges Potenzial
3.024
3,6%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
5.616
4,7%
Neukölln
kurzfristiges Potenzial
2.236
6,0%
mittelfristiges Potenzial
6.347
7,6%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
8.583
7,1%
Treptow-Köpenick
kurzfristiges Potenzial
8.235
22,0%
mittelfristiges Potenzial
7.286
8,8%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
15.521
12,9%
Marzahn-Hellersdorf
kurzfristiges Potenzial
2.703
7,2%
mittelfristiges Potenzial
6.308
7,6%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
9.011
7,5%
Lichtenberg
kurzfristiges Potenzial
5.815
15,5%
mittelfristiges Potenzial
9.061
10,9%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
14.876
12,3%
Reinickendorf
kurzfristiges Potenzial
1.643
4,4%
mittelfristiges Potenzial
7.361
8,9%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
9.004
7,5%
Berlin
kurzfristiges Potenzial
37.502
100,0%
mittelfristiges Potenzial
83.060
100,0%
kurz- und mittelfristiges Potenzial
120.562
100,0%
In der folgenden Tabelle ist die Bevölkerungsdichte Berlins zum 31.12.2019 dargestellt.
Bezirke
Bevölkerungsdichte Einwohner/km²
Mitte
9.580
Friedrichshain-Kreuzberg
13.739
Pankow
3.909
Charlottenburg-Wilmersdorf
4.926
Spandau
2.606
Steglitz-Zehlendorf
2.866
Tempelhof-Schöneberg
6.476
Neukölln
7.146
Treptow-Köpenick
1.616
Marzahn-Hellersdorf
4.371
Lichtenberg
5.566
Reinickendorf
2.914
Berlin
4.118
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Berlin, den 2.10.2020 In Vertretung
W. Christoph
…………………………..
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen
Wie bewertet der Senat den Stand der Sanierungen von #Radwegen, #Gehwegen und #Straßen allgemein in Berlin und in den einzelnen Bezirken (mit der Bitte um Auflistung)?
Antwort zu 1:
Die Straßen (Fahrbahnen, Geh- und Radwege und sonstige Nebenanlagen) in einem dem regelmäßigen Verkehrsbedürfnis entsprechenden Zustand zu erhalten, ist Aufgabe der Straßenbauverwaltung. Dies ist ein stetiger Prozess, welcher im Rahmen der Leistungsfä higkeit des Straßenbaulastträgers kontinuierlich gewährleistet wird. Die Pflichten des Stra ßenbaulastträgers werden in Berlin durch die Bezirke wahrgenommen.
Die Systematik der Straßenerhaltung teilt sich in
Bauliche #Unterhaltung (Sofortmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssi- cherheit, B. Schlaglochverfüllung)
#Instandsetzung (an der Deckschicht, Deckschicht 3 – 4 cm ersetzen)
#Erneuerung (Ersatz des gesamten gebundenen Aufbaus oder Ersatzneubau – mit Umgestaltung)
Auf Grund der zeitweise beschränkten Haushaltslage vor einigen Jahren mussten notwen dige Erhaltungsmaßnahmen unter ungünstigen monetären Bedingungen durchgeführt werden, das Niveau der Substanzerhaltung konnte jedoch auch unter diesen Umständen aufrechterhalten werden. Ein „Stand der Sanierungen“ kann aufgrund der Kontinuität der Aufgabenbearbeitung nicht festgestellt werden.
Frage 2:
Welche Maßnahmen zur Erfassung des Sanierungsstandes der Gehwege, Radwege und Straßen in Berlin wurden bereits getätigt?
Antwort zu 2:
Der Sanierungsstand der baulichen Anlagen der Berliner Straßen wird nicht erhoben. Der zeit erfolgt die Erhebung des Zustandes der Fahrbahnen des Hauptverkehrsnetzes als standardisierte Zustandserfassung und -bewertung (ZEB). Mit Vorlage und Auswertung dieser Zustandsdaten können entsprechende bezirksweise Auswertungen durchgeführt und zur Verfügung gestellt werden.
Frage 3:
Welche Maßnahmen der Sanierung wurden in den letzten fünf Jahren zur Gehweg-, Radweg- und Straßensanierung getätigt (aufgeschlüsselt nach Bezirken)?
Antwort zu 3:
In den letzten fünf Jahren haben die Bezirke nachstehende Anzahl von Sanierungen im Sonderprogramm Straßensanierung getätigt:
Zu diesen Maßnahmen kommen zahlreiche Sanierungsmaßnahmen , die die Bezirke ei genverantwortlich getätigt haben.
Frage 4:
Wie bewertet der Senat die getätigten Maßnahmen? Wo sieht der Senat Potential in der Erweiterung der Sa nierungen?
Antwort zu 4:
Die von den Straßen- und Grünflächenämtern der Bezirke durchgeführten Maßnahmen der Straßenunter- und -erhaltung entsprechen den geltenden rechtlichen und technischen Regelungen und sind im Rahmen der Leistungsfähigkeit wirtschaftlich und zielführend.
Durch die bisher ausgereichten Sonderprogramme (z.B. Schlaglochprogramm) wird die Straßenerhaltung verstetigt. Als Werkzeug für die Optimierung der Erhaltungsressourcen wird entsprechend dem Beschluss des Abgeordnetenhauses vom 22.06.2017 ein Erhal tungsmanagementsystem für die Straßen Berlins (EMS) aufgebaut. Zu diesem gehört un ter anderem die regelmäßige Erfassung und Bewertung des baulichen Zustands der Stra ßen (ZEB). Im Weiteren wird auf die Antwort zur Schriftlichen Anfrage 18/24484 verwie sen.
Eine Ausweitung von Erhaltungsmaßnahmen kann nur im Rahmen der Ressourcen der Baulastträger, der Bauwirtschaft und der Infrastruktur selbst erfolgen, da diese in ihrer Ver kehrsfunktion auch während der Bauzeit in erforderlichem Umfang zur Verfügung stehen muss.
Frage 5:
Welche Maßnahmen sollen in Zukunft für die Sanierung der Gehwege, Radwege und Straßen getätigt werden?
Antwort zu 5:
Auch in Zukunft soll die Straßeninfrastruktur kontinuierlich und wirtschaftlich effektiv und gemäß der geltenden Rechtslage erhalten werden.
Frage 6:
Über welche Mittel und Möglichkeiten verfügen die Bezirke, um individuell Gehwege, Radwege und Straßen sanieren zu lassen?
Antwort zu 6:
Den Bezirken stehen im Doppelhaushalt 2020 / 2021 für die Unterhaltung des Straßenlan des und somit für die individuelle Sanierung von Gehwegen, Radwegen und Straßen die in nachstehender Tabelle aufgeführten Haushaltmittel zur Verfügung.
Bezirk
2020
Kapitel 38 00
Titel 521 01 Unterhaltung des Straßen- lands
2021
Kapitel 38 00
Titel 521 01 Unterhaltung des Straßen- lands
Mitte
3.128.000 €
2.828.000 €
Friedrichshain – Kreuzberg
1.645.000 €
1.595.000 €
Pankow
3.952.000 €
3.952.000 €
Charlottenburg – Wilmersdorf
3.447.000 €
3.447.000 €
Spandau
2.739.000 €
2.639.000 €
Steglitz – Zehlendorf
3.737.000 €
3.737.000 €
Tempelhof – Schöneberg
3.029.000 €
2.979.000 €
Neukölln
2.404.000 €
2.404.000 €
Treptow – Köpenick
3.983.000 €
3.983.000 €
Marzahn – Hellersdorf
3.499.000 €
3.523.000 €
Lichtenberg
3.397.000 €
3.397.000 €
Reinickendorf
2.876.000 €
2.876.000 €
Über den Einsatz dieser Mittel entscheiden die bezirklichen Straßen- und Grünflächenäm ter eigenverantwortlich.
Frage 7:
Wie werden diese Mittel ausgeschöpft und wo wurden sie verwendet?
Antwort zu 7:
Die Ausschöpfung der Mittel des Sonderprogramms Straßensanierung lag in den letzten fünf Jahren zwischen 81,2 % und 101,3 % (einer geringfügigen Übersteuerung hatte die Senatsverwaltung für Finanzen zugestimmt). Die Ausschöpfung der bezirklichen Mittel zur Straßenunterhaltung ist dem Senat nicht bekannt.
60 Millionen Euro für 18 Kilometer lange Strecke von #Pankow bis nach #Mitte: So soll der #Panke-Trail durch Berlins Nordosten verlaufen.
Hier die Querung durch das künftige neue Stadtquartier #Pankower Tor, dort das #Kopfsteinpflaster und eine #Spielstraße in Prenzlauer Berg: der #Radschnellweg Panke-Trail soll dem umweltfreundlichen Verkehr im Nordosten Berlins einen entscheidenden Schub geben. Doch die 18 Kilometer lange Strecke zwischen dem S-Bahnhof #Karow und den Zielpunkten im Bezirk Mitte ist mit einigen Schwierigkeiten gespickt.
Wie man sich die Vorzugsvariante für die zumeist vier Meter breite, beleuchtete Trasse im Detail vorzustellen hat, zeigte die landeseigene Entwicklungsgesellschaft #Infravelo nun bei der ersten offiziellen Präsentation. Im nördlichen Streckenteil führt der Trail vom S-Bahnhof Karow aus neben dem Damm der Zugstrecke her, ab dem Bahnhof Pankow- #Heinersdorf zieht sich ein Ast zur Straße #Esplanade über #Gesundbrunnen bis zum S-Bahnhof #Nordbahnhof, der andere Ast durch das Quartier Pankower Tor und durch den #Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg bis zur Torstraße.
Auch einen ersten Kostenrahmen gab Janosch Krol, der Projektverantwortliche für den Panke-Trail, an: Rund 60 Millionen Euro müsste das Land Berlin ausgeben. Aus Sicht der Infravelo eine lohnende Investition. „Selbst bei sehr hohen Baukosten würde der Nutzen die Kosten …
Die #U5 extended geht in Betrieb. So mancher wünscht sich schon weitere U-Bahnlinien
Ob es eine #Eröffnungsfeier geben wird, weiß Jörg #Seegers noch nicht. „Das wird davon abhängen, welche Coronaregeln dann gelten“, sagt der Technik-Geschäftsführer der BVG Projekt GmbH am Dienstag. Doch klar ist: Am 4. Dezember 2020 bekommt Berlin eine neue #U-Bahn-Strecke. Die #Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 geht wie angekündigt am Namenstag der Heiligen Barbara in Betrieb, bekräftigte Seegers. Parallel dazu wird der Kassensturz vorbereitet. So viel lasse sich jetzt schon sagen: „Wie es derzeit aussieht, werden wir bei den Finanzen fast eine Punktlandung hinlegen. Es gibt nicht viele #Großprojekte, von denen man das sagen kann.“
Natürlich ist auch bei dem #U-Bahn-Projekt, das zwischen den Stationen Alexanderplatz und Brandenburger Tor eine 2,2 Kilometer lange Lücke geschlossen hat, nicht alles glatt gelaufen. Mal behinderten #Findlinge den Tunnelbau, mal drang zu viel #Grundwasser in die unterirdische #Baustelle ein. Anfangs hieß es lange Zeit, dass die ersten Züge 2017 fahren und die gesamte Anlage 433 Millionen Euro kostet. Diese Prognosen mussten allerdings angepasst werden.
Seit 2013 wurden die Kosten auf 525 Millionen Euro veranschlagt. Etwas später wurde …
Nach einem #Kabelbrand sollen ab Mittwochabend zwischen #Frankfurter Allee und #Ostkreuz wieder Züge rollen. Gen Süden dauern die Reparaturen voraussichtlich bis Freitag.
Nach dem Kabelbrand im Bereich #S-Bahnhof Frankfurter Allee müssen sich Fahrgäste der Berliner S-Bahn auch am Dienstag auf Einschränkungen einstellen – denn die Reparaturarbeiten dauern noch bis mindestens Freitag an. Das teilte die S-Bahn am Dienstag mit. Der gesamte #Ring ist laut einer Meldung des Unternehmens „voraussichtlich erst Freitag wieder befahrbar“.
Derzeit ist der #S-Bahn-Ring zwischen den Bahnhöfen #Neukölln, #Treptower Park, Ostkreuz und Frankfurter Allee unterbrochen. Eine S-Bahnsprecherin erklärte auf Anfrage: „Wir werden voraussichtlich am Mittwochabend den Abschnitt Frankfurter Allee bis Ostkreuz wieder in Betrieb nehmen“, das Stück von Ostkreuz gen Süden bis zum Bahnhof Neukölln werde voraussichtlich nicht vor Freitag fertig. „Das Ausmaß der Schäden scheint doch größer zu sein als wir vorerst gedacht haben“, sagte die Sprecherin. Zuerst hatte der RBB-Sender Inforadio berichtet.
Die #BVG treibt die #Digitalisierung ihrer #Fahrgastinformation weiter voran. Seit heute, Dienstag, den 6. Oktober 2020, sind die ersten Monitore in Betrieb, die an Straßenbahn- und Bushaltestellen in #Echtzeit über Abfahrten, Störungen und Baustellen informieren. Während die bewährten rund 1.500 #DAISY Anzeiger auch in Zukunft an den Knotenpunkten für Auskünfte sorgen, werden die neuen Monitore auf weitere Haltestellen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Insgesamt sollen im kommenden Frühjahr 1060 Standorte mit dieser Technik ausgestattet sein. Die ersten 940 Anzeiger, die von der Firma #ST-Vitrinen Trautmann GmbH & Co. KG aus Bielefeld geliefert werden, werden mit der Zeit neue Funktionen dazulernen.
Die neuen #Monitore kommen zunächst in zwei unterschiedlichen Ausführungen daher:
19-Zoll große TFT-Monitore, die in vorhandene Haltestellen- #Leuchtsäulen installiert werden. Insgesamt werden 403 Standorte ausgestattet, 100 davon noch in diesem Jahr. Die Anzeige umfasst die nächsten Abfahrten, Störungs- und Bauhinweise.
21,5-Zoll große TFT-Monitore, die in neue Vitrinen in den #Wartehäuschen eingebaut werden. Insgesamt werden 537 Standorte ausgestattet, 110 davon noch in diesem Jahr. Die Bildschirme zeigen auch hier Abfahrten, Störungs- und Bauhinweise an.
Die neuen Monitore sollen vor allem im #Störungsfall umfassend und transparent informieren und damit alle Fahrgäste zuverlässig an ihr Ziel führen. Sie können dank ihrer großen Anzeigefläche Informationen #grafisch und damit intuitiv darstellen. Statt einer Laufzeile erklären #Skizzen und #Karten zum Beispiel einen bestehenden Pendelverkehr. Auch seheingeschränkte Fahrgäste profitieren vom neuen Bildschirmdesign, das durch einen hohen Kontrast sowie große Schrift und Symbole auf beste Lesbarkeit optimiert wurde.
Das Projekt, zu dem auch die passende Hintergrundsoftware sowie vorbereitende Maßnahmen an der Infrastruktur gehören, wird vom #Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie „#Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit 3.174.826 Euro (50% der zuwendungsfähigen Ausgaben) gefördert.