Archiv der Kategorie: Fernbus

barrierefrei + Fernbus: Barrierefreiheit auf Fernbuslinien, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele Busse wurden mit der seit der Novellierung des #Personenbeförderungsgesetzes von 2012 (#PBefG)
für mehr #Barrierefreiheit geforderten technischen Ausstattung (§42 b PBefG, Zwei Stellplätze für
Rollstuhlfahrer) seit dem 01.01.2016 zugelassen (bitte aufgeschlüsselt nach Unternehmen)?
Antwort zu 1:
Das LABO hat mitgeteilt, dass seit dem 01.01.2016 die Kfz-Zulassungsbehörde insgesamt
37 Kraftomnibusse zugelassen hat, die die Anforderungen nach § 42b
Personenbeförderungsgesetz (PBefG) erfüllen. Fahrzeughalter sind die folgenden
Unternehmen:
#Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH (1),
#BVB (20),
#BusArt-Tours GmbH (8),
#Evo Bus GmbH (1),
#Omnibus Kompetenz Berlin GmbH (1),
#Prima Klima Reisen GmbH (6).
2
Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Busse, die tatsächlich im
#Fernlinienverkehr nach § 42a PBefG eingesetzt werden, der für das
Personenbeförderungsgesetz (PBefG) zuständigen Genehmigungsbehörde nicht bekannt
sind. Der Umfang der Genehmigung im Fernlinienverkehr bezieht sich gemäß § 9 Abs.1
Nr. 3 PBefG auf die Einrichtung, die Linienführung und den Betrieb, nicht jedoch auf die
einzelnen Fahrzeuge. Es ist davon auszugehen, dass die 37 Busse nicht alle im
Fernlinienverkehr nach § 42a PBefG eingesetzt werden, sondern ggf. auch im
Gelegenheitsverkehr nach § 49 PBefG sowie im Sonderlinienverkehr nach § 43 PBefG.
Frage 2:
Ist der Senat der Auffassung, dass ab dem 01.01.2020 die gesetzlichen Vorgaben zur Umrüstung älterer
Busse gemäß § 42 b PBefG i. Verb. mit § 62 Abs. 3 PBefG von allen im Land zugelassenen Fernbussen
vollständig erfüllt werden?
Antwort zu 2:
Da es sich um eine gesetzliche Vorschrift handelt, muss davon ausgegangen werden.
Frage 3:
Welche Maßnahmen zur Kontrolle der gesetzlichen Vorgaben des § 42 b PBefG ergreift der Senat?
Antwort zu 3:
Das LABO hat mitgeteilt, dass seit dem 01.01.2016 die Linienverkehrsgenehmigungen
nach § 42a PBefG mit einer Nebenbestimmung, die auf die Verpflichtung des § 42b PBefG
hinweist, versehen werden. Ferner haben Kontrollen (siehe Antwort zu Frage 5)
stattgefunden.
Frage 4:
Falls keine Maßnahmen ergriffen wurden: Wieso nicht?
Antwort zu 4:
Siehe Antwort zu 3 und 5.
Frage 5:
Wie viele Kontrollen haben seit dem 01.01.2016 stattgefunden?
Antwort zu 5:
Das LABO hat mitgeteilt, dass zehn Kontrollen der Genehmigungsbehörde stattgefunden
haben. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Anzahl der Kontrollen, die von
der Polizei durchgeführt wurden, ist nicht bekannt.
3
Frage 6:
Was passiert bei einem Verstoß gegen die Auflage in § 42 b PBefG und wie viele Verstöße gegen § 42 b
PBefG sind dem Senat bekannt?
Antwort zu 6:
Das LABO hat mitgeteilt, dass ein Verstoß nach § 61 Abs. 1 Nr. 1 PBefG mit einem
Bußgeld geahndet wird und im Wiederholungsfall zum Widerruf der Genehmigung führt.
Bislang sind allerdings keine Verstöße bekannt geworden.
Frage 7:
Wurden Ausnahmeanträge gestellt, um die technischen Anforderungen gemäß § 42 b PBefG nicht erfüllen
zu müssen, und falls ja: Wie viele solcher Anträge wurden gestellt (bitte aufgeschlüsselt nach Unternehmen
und Grund der Erlaubnis)?
Antwort zu 7:
Das LABO hat mitgeteilt, dass bei der für das Personenbeförderungsgesetz zuständigen
Genehmigungsbehörde keine Anträge gestellt wurden.
Frage 8:
Welche technischen Anforderungen sind nach Ansicht des Senats notwendig, um Barrierefreiheit an
Haltestellen zu garantieren?
Antwort zu 8:
Die technischen Anforderungen an die Barrierefreiheit von Fernbushaltestellen
entsprechen denen, die auch für Bushaltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV) gelten. Neben den einschlägigen technischen Regelwerken (DIN) sind hier u.a.
Ausführungsvorschriften (AV) Geh- und Radwege, die Empfehlungen für Anlagen des
öffentlichen Personenverkehrs (EAÖ 2013) und die Hinweise für barrierefreie
Verkehrsanlagen (H BVA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
e.V. (FGSV) zu nennen.
Für den Bau barrierefreier Bushaltestellen im öffentlichen Straßenland sind die
Straßenbaulastträger zuständig.
Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wird nach Abschluss der laufenden
Umbaumaßnahme vollständig barrierefrei nutzbar sein.
Frage 9:
Wie viele Bushaltestellen auf Fernbuslinien sind gemäß dieser Anforderungen barrierefrei?
Antwort zu 9:
Das ist nicht bekannt. Das LABO hat mitgeteilt, dass es in Berlin derzeit neun
Fernbushaltestellen gibt:
4
 ZOB Berlin,
 S-Bahnhof Südkreuz,
 Alexanderplatz,
 Nähe S-Bahnhof Treptower Park,
 Flughafen Tegel,
 S-Bahnhof Ahrensfelde,
 S-Bahnhof Wannsee,
 S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf,
 U-Bahnhof Alt-Tegel.
Bei Haltestellenfestsetzungen wird grundsätzlich der Landesbeauftragte für Menschen mit
Behinderung angehört. Die Haltestellen werden im Zusammenwirken zwischen den
Verkehrsunternehmen, dem Straßenbaulastträger und der obersten Berliner
Straßenverkehrsbehörde eingerichtet und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften
ausgerüstet.
Berlin, den 15.11.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus: Unfallforschung Darum kommt es immer wieder zu verheerenden Bus-Bränden, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/wissen/unfallforschung-darum-kommt-es-immer-wieder-zu-verheerenden-bus-braenden-31587750

Immer wieder gehen Busse in #Flammen auf – so erst jüngst, am 4. November in Berlin. Der #Linienbus eines #BVG-Vertragsunternehmens brannte völlig aus. Fahrgäste befanden sich zum Glück nicht im #Bus. Der Fahrer konnte sich gerade noch in Sicherheit bringen, nachdem er über das Armaturenbrett die Nachricht bekommen hatte, dass sich der Motorraum aufheizt.

Allein 2016 verunglückten in Deutschland 5532 Personen bei #Busunfällen. Das Verletzungsrisiko liegt beim Busfahren 41-mal höher als beim Bahnfahren. Das Todesrisiko ist sechsmal höher. Sowohl der dramatische #Busbrand 2008 bei Hannover mit 20 Toten als auch der Auffahrunfall 2017 bei Hof, bei dem 18 Menschen in den Flammen starben, haben gezeigt, dass im Brandfall die Zeit für eine #Selbstrettung der Businsassen oft zu kurz ist. Deshalb arbeiten Forscher intensiv daran, den #Brandschutz und die Sicherheit in Bussen zu verbessern.
90 Sekunden Flucht-Zeit

Beim #Busunglück am 3. Juli 2017 auf der Autobahn A9 in Oberfranken fanden viele Menschen den Tod in Rauchgas und Feuer, weil der Reisebus binnen kürzester Zeit in Flammen stand. Durch den Auffahrunfall auf einen Lkw klemmte eine der beiden Ausgangstüren. Auch dadurch konnten sich viele Insassen nicht mehr …

barrierefrei + Fernbus: Fernreisen ohne Barrieren Teil 1, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Unternehmen bieten ab Berlin #Fernreisen per #Linienbus an?
Antwort zu 1:
Derzeit bieten etwa 80 bis 90 Unternehmen Fernreisen per Linienbus an. Die für die
Genehmigung zuständige Behörde, das Landesamt für Bürger- und
Ordnungsangelegenheiten (LABO), verfügt hierbei über keine elektronische Datenbank.
Frage 2:
Wie hoch ist der Anteil der dabei eingesetzten Bussen, die #barrierefrei, d.h. für #Rollstuhlnutzer geeignet,
sind, d.h. § 42 b Personenbeförderungsgesetz (#PBefG) erfüllen?
Antwort zu 2:
Gemäß der Übergangsbestimmungen in § 62Abs. 3 PBefG gilt die Anforderung aus
§ 42b PBefG, zwei Stellplätze für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer vorzuhalten, seit dem
01.01.2016 für #Kraftomnibusse, die erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, und nach
Ablauf des 31.12.2019 für alle Kraftomnibusse. Diese Verpflichtung wird zusätzlich als
Nebenbestimmung in allen Urkunden der #Linienverkehrsgenehmigungen aufgeführt.
Die einzelnen Fahrzeuge sind der Genehmigungsbehörde allerdings nicht bekannt. Der
Umfang der Genehmigung im Linienverkehr bezieht sich gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 3 PBefG
auf die Einrichtung, die Linienführung und den Betrieb, nicht jedoch auf die einzelnen
Fahrzeuge, die konkret zum Einsatz kommen, oder die Anzahl der Fahrzeuge, die
verwendet werden. Die einzelnen von den Unternehmen verwendeten Kraftomnibusse
werden folglich auch nicht bei der Genehmigungsbehörde registriert.
2
Frage 3:
Auf welchen Linien ist aktuell ein barrierefreies Reisen per Bus möglich und auf welchen Linien nicht?
Antwort zu 3:
Da nicht bekannt ist, welche Fahrzeuge konkret eingesetzt werden (vgl. Antwort zu Ziffer
2), kann hierzu keine Aussage getroffen werden.
Frage 4:
Welche #Bushaltestellen auf Fernbuslinien sind in Berlin derzeit barrierefrei?
Antwort zu 4:
Dies ist nicht bekannt. Bei Haltestellenfestsetzungen wird grundsätzlich der
Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung angehört. Einwände gegen
Haltestellenfestsetzungen wurden bisher nicht erhoben.
Frage 5:
Welche Maßnahmen hat der Senat unternommen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben des § 42 b
PBefG zu kontrollieren?
Antwort zu 5:
Wie angeführt, wird diese Verpflichtung zusätzlich als Nebenbestimmung in allen
Urkunden der Linienverkehrsgenehmigungen aufgeführt. Bei Außenkontrollen der
zuständigen Genehmigungsbehörde wird ferner geprüft, ob die Vorgaben eingehalten
sind. Bisher wurden keine Verstöße festgestellt.
Frage 6:
Wurden in Berlin Ausnahmeanträge gestellt, um die technischen Anforderungen gemäß § 42 b PBefG nicht
erfüllen zu müssen und ggf. wie viele?
Antwort zu 6:
Der Genehmigungsbehörde, dem Referat III C des Landesamtes für Bürger- und
Ordnungsangelegenheiten, sind keine Anträge bekannt.
Frage 7
Hält der Senat die aktuelle Situation in Hinblick auf die UN-Konvention Behindertenrechte für akzeptabel?
Antwort zu 7:
Der Senat begrüßt die bundesrechtliche Regelung in § 42b PBefG, die in Deutschland den
Weg für das Ziel der Barrierefreiheit ebnet.
Frage 8:
Bis wann werden alle angebotenen Verbindungen auch für Menschen im Rollstuhl nutzbar sein?
3
Antwort zu 8:
Die Anforderung aus § 42b PBefG, zwei Stellplätze für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer
vorzuhalten, gilt ab dem 01.01.2020 uneingeschränkt für alle Kraftomnibusse (siehe
Antwort Ziffer 2).
Berlin, den 04.09.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus + Fernbus: Statistik Zahl der Opfer bei Bus-Unfällen sinkt seit Jahren, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/statistik-zahl-der-opfer-bei-bus-unfaellen-sinkt-seit-jahren-31123862?dmcid=nl_20180817_31123862

Bei #Busunfällen ist es ein wenig so, wie bei #Flugzeugabstürzen: Beide geschehen doch recht selten, zum Beispiel im Vergleich zu klassischen #Verkehrsunfällen mit Autos, trotzdem ist die öffentliche Wahrnehmung sehr geschärft: Denn jeder benutzt nun mal öffentliche Verkehrsmittel und erwartet eine hohe Sicherheit.

Zum anderen gilt vor allem: Wenn ein solcher Unfall geschieht, ist die Zahl der potenziellen Opfer sehr hoch, weil Flugzeuge und Busse oft gut besetzt sind.

Passagierzahl verdreifacht

Die Zahl der Passagiere vor allem von Fernbussen hat nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) extrem zugenommen. Waren es 2013 noch 8,2 Millionen Passagiere, so belief sich die Zahl 2016 bereits auf mehr als 23 Millionen.

Die Statistik zeigt aber auch, dass die Zahl der Opfer bei Bus-Unfällen über die Jahre überraschenderweise nicht steigt, sondern sogar deutlich abnimmt. Das führen Experten auf bessere Sicherheitstechnik und mehr Kontrollen der …

Flughäfen + Bahnverkehr: Verstärkter Andrang bei Schlichtungsstelle Personenverkehr Flug verspätet, Zug ausgefallen – wer auf Reisen geht, erlebt manchmal unangenehme Überraschungen. , aus inforadio.de

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wirtschaft_aktuell/201807/verstaerkter-andrang-bei-schlichtungsstelle-personenverkehr.html

#Flug verspätet, #Zug ausgefallen – wer auf Reisen geht, erlebt manchmal unangenehme Überraschungen. Die #Schlichtungsstelle für öffentlichen #Personenverkehr in Berlin hilft in solchen Fällen, bahnt gegebenenfalls den Weg zu einer finanziellen Entschädigung. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter berichtet, warum bei der Stelle in letzter Zeit verstärkt Anfragen eingehen.

Vor achteinhalb Jahren wurde die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) ins Leben gerufen. Sie soll Reisenden, die Ärger mit einem Bus-, Bahn-, Schiffs- oder Flugunternehmen haben, zu ihrem Recht verhelfen. Und immer mehr Menschen nehmen den Service in Anspruch, berichtet SÖP-Geschäftsführer Heinz Klewe. Allein im ersten Halbjahr gingen bei der SÖP 37 Prozent mehr Anträge auf Streitschlichtung ein – vor allem von Fluggästen. Woran es liegt? Nach der Pleite von Air Berlin erlebt die Branche nach wie turbulente Zeiten. Mal fehlt den Airlines das Personal, mal gibt es technische Störungen. Viele Fluggäste pochen auf ihr Recht und verlangen von den Fluggesellschaften eine finanzielle Entschädigung, die ihnen nach europäischem Passagierrecht für die verlorene Zeit zusteht.

An die Schlichtungsstelle kann sich jeder wenden, der ein Problem mit einem Verkehrsunternehmen hat – egal ob er mit dem Flugzeug, der Bahn, dem #Fernbus, dem Schiff oder dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs war. Einzige Voraussetzung: Er muss zunächst das Unternehmen selbst mit seiner Beschwerde konfrontiert haben. Geht es nicht darauf ein oder ist der Reisende mit der Antwort unzufrieden, kann er einen Schlichtungsantrag …

Fernbus: Komm’ Se rin, könn’ Se rausfahren, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2656

Pressemitteilung, 13.07.2018. Seit Sommer 2016 wird am Berliner #ZOB gebaut. Dabei steht neben der #Kapazitätserweiterung durch zusätzliche Haltestellen der #Komfort für die Fahrgäste im Mittelpunkt. Nach Abschluss der Arbeiten wird den Berlinerinnen und Berlinern sowie den vielen Besuchern der Stadt, die mit dem Fernbus anreisen, ein moderner und barrierefreier Busbahnhof zur Verfügung stehen.

Naturgemäß sind Bauarbeiten im laufenden Betrieb mit Einschränkungen verbunden. Das gilt auch für den nächsten Bauabschnitt: die Erneuerung von Ein- und Ausfahrt zum ZOB sowie der gegenüberliegenden Mittelinsel. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 16. Juli und laufen in mehreren Phasen bis ca. Ende November 2018.

Im Bereich des Messedamms werden in dieser Zeit Parkverbotszonen eingerichtet. Der Radverkehr läuft dann über die ehemalige Parkspur auf der Straße. Das Abbiegen über die Mittelinsel ist nur bedingt, für Busse und Lkw zum Teil nicht möglich. Während der Arbeiten verlassen die Fernbusse das ZOB-Gelände über eine provisorische Ausfahrt zwischen der angrenzenden Waschanlage und Tankstelle.

Bahnverkehr + Fernbus: Flixtrain startet zwei weitere Fernzüge, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/06/flixtrain-fernzug-ausbau-stuttgart-berlin-bahn-db-konkurrenz.html

Der #Fernbus-Anbieter #Flixbus bringt zwei weitere #Fernzüge auf die Schiene. Vom 21. Juni an soll der "#Flixtrain" #Stuttgart und Berlin bis zu zwei Mal täglich verbinden, wie Flixbus am Dienstag ankündigte. Das Angebot wird damit einen Monat früher ausgeweitet als geplant. Auf der Strecke Köln-Hamburg kommt der zweite Zug am 19. Juli.

Im März war Flixtrain mit der Strecke Hamburg-Köln an den Start gegangen, bisher fahren zwei Züge. "Drei Monate nach Einführung ist die Resonanz auf Flixtrain überwältigend", sagte Geschäftsführer André #Schwämmlein jetzt. "Wir rechnen damit, dass wir unser bisher gestecktes Ziel von 500.000 Zuggästen bis Endes Jahres noch deutlich übertreffen können." Im Schnitt sind demnach gut 70 Prozent der Plätze belegt: Das ist mehr als in Intercity und ICE der Deutschen Bahn, die im vergangenen Jahr 143 Millionen Fahrgäste in ihren Fernzügen zählte.

140 neue Haltepunkte bis Jahresende

Flixtrain hat beantragt, von Mitte Dezember an auch zwischen Berlin und #Köln sowie Berlin und #München zu fahren. Die DB Netz, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, vergibt in Deutschland die Rechte für die Nutzung des Schienennetzes.

Für seine Fernbusse will Flixbus bis Jahresende 140 neue Haltepunkte in Deutschland, …

Fernbus + Bahnverkehr: Fernbus-Haltepunkte Berlin hat zwei neue Flixbus-Haltestellen, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/berlin-hat-zwei-neue-flixbus-haltestellen

Insgesamt gibt es nun neun Möglichkeiten, von Berlin mit dem #Fernbus in andere Städte zu reisen.

Flixbus macht sich für die Hauptstadt attraktiver. Der Platzhirsch unter den Fernbusanbietern lässt ab sofort seine Busse auch von den S-Bahnhöfen #Ahrensfelde und #Pankow-Heinersdorf abfahren. Damit gibt es in der Hauptstadt nun neun #Flixbus-Haltepunkte.

Von Montag bis Freitag können Kunden von Ahrensfeld aus zu den Ostseebädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf Usedom fahren. Wer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf einsteigt, reist nach Hamburg, Rostock und Greifswald.
Neues Erfolgsmodell Flixtrain?

Flixbus – mit über 500 Verbindungen größter Fernbusanbieter Europas – ist inzwischen auch nach einer mehrmonatigen Testphase in den Bahnverkehr in Deutschland eingestiegen.
Angeboten werden unter dem Label Flixtrain unter anderem Fahrten zwischen Berlin und #Stuttgart an. Das Unternehmen will der Deutschen Bahn auch auf weiteren Strecken Konkurrenz machen. „Ab 2019 sollen FlixTrain-Züge auch zwischen Berlin und #München beziehungsweise #Köln und …

Fernbus: Kosten für die Sanierung des ZOB steigen massiv Die Sanierung des Busbahnhofs sollte 14 Millionen Euro kosten., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214263681/Kosten-fuer-die-Sanierung-des-ZOB-steigen-massiv.html

Nun werden es 37 Millionen. Für die CDU gleicht das Projekt dem BER.
Berlin.  Wieder einmal haben sich bei einem öffentlichen Bauvorhaben in Berlin die Kosten massiv erhöht. So soll der erneuerte Zentrale #Omnibusbahnhof (#ZOB) in Charlottenburg nicht wie zuletzt angegeben 29 Millionen Euro, sondern 37,3 Millionen Euro kosten. Als die Arbeiten 2016 begannen, war noch von 14 Millionen Euro die Rede gewesen.

Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) begründet die Kostensteigerung mit umfangreichen #Umplanungen gegenüber dem ursprünglichen Vorhaben. Tatsächlich hat das nun umgesetzte Projekt wenig gemein mit den ursprünglichen Plänen. Anstatt die alten Gebäude nur zu sanieren, entschloss man sich dazu, das sogenannte Haus AC mit der Wartehalle doch neu zu bauen. Sogar zwei Stockwerke sind jetzt vorgesehen. "Wir bekommen eine echte Visitenkarte für die Hauptstadt", sagt Matthias Tang, Sprecher der Verkehrsverwaltung.

Die Kostensteigerungen beruhen also nach Angaben des Verkehrsstaatssekretärs an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses auf den neuen Planungen, aber auch auf einer erhöhten Pauschale für die Baunebenkosten. Ein Faktor seien allerdings auch "verlorene Planungskosten für mehrmals wiederholte Planungsleistungen". Dieser Posten wird aber in der Vorlage nicht beziffert.
Arbeiten sollen zwei Jahre länger dauern

Im Doppelhaushalt hat Rot-Rot-Grün sogar 42 Millionen Euro für den neuen ZOB eingeplant. Geld nachzuschießen, werde also nicht nötig sein, …

Bahnverkehr + Güterverkehr: Bahnkunden-Verband fordert deutliche Senkung der „Schienenmaut“, aus DBV

Bei seiner heutigen Sitzung in Göttingen beschäftigte sich der DBV-Bundesvorstand auch mit der weiter fortbestehenden Ungleichbehandlung des Verkehrsträgers Schiene in Deutschland.

Der #DBV fordert, die "#Schienenmaut" (#Nutzungsentgelte für das Schienennetz), die für jeden Zug zu zahlen sind, von den heutigen Voll- auf #Grenzkosten zu senken. So wird Bahnfahren und Gütertransport schlagartig um etwa 30 Prozent preiswerter – schätzt der DBV.

"Solange jeder Zug für jeden gefahrenen Kilometer eine Maut zahlen muss, Pkw, Lkw und #Fernbus nicht, gibt es keine #Gleichbehandlung der Verkehrsmittel. Deshalb muss der Schienenverkehr durch das Grenzkostenprinzip bei der Preisbildung entlastet werden." sagt Frank Petrovsky, Bundesvorstand Umweltschutz zu der einstimmig verabschiedeten DBV-Forderung von heute.

Der umweltfreundliche Schienenverkehr soll nach den Vorstellungen der Europäischen Union nur die Kosten tragen, die für ihn unmittelbar für jede Zugfahrt anfallen (Grenzkostenprinzip). Das hat die Europäische Union im sog. "4. Eisenbahnpaket" als Regelfall bei der Preisbildung vorgesehen. In Deutschland wird jedoch das Vollkostenprinzip angewandt, dass zu einer deutlichen Verteuerung des Schienenverkehrs führt.

Pressekontakt: Frank Petrovsky, Bundesvorstand Umweltschutz, Telefon 01 73 / 8 13 23 45

Das System der Grenz- und Vollkosten erklärt die DB AG kurz und verständlich auf Ihrernetseite hier.