Flughäfen: Tegel – optisch kalt, aber ein tief humaner Flughafen Berlins futuristisch gestaltetem Flughafen Tegel droht die Schließung., aus Die Welt

https://www.welt.de/reise/staedtereisen/article209044379/Airport-in-Berlin-Letzter-Aufruf-Flughafen-Tegel.html

Berlins futuristisch gestaltetem #Flughafen #Tegel droht die Schließung. Liebhaber begeistert nicht nur die fantastische #Architektur des einst pünktlich eröffneten Airports. So ist das Gebäude zwar optisch kalt, aber in seiner Essenz zutiefst menschenfreundlich.

Bevor Peter #Ortner die Idee mit Tegel hatte, faszinierten ihn sowjetische Haltestellen. Ein 2016 veröffentlichtes Buch versammelt rund 100 imposante Wartehäuschen. Ihre teils exzentrische Farben- und Formensprache führt der Nürnberger Fotograf darauf zurück, dass das „Warten“ in Russland kein Übel, sondern ein Wesensmerkmal des Sozialismus war.

#Mobilität und Schnelligkeit – das ist typisch für den Westen, hier sind denn auch die Airports ikonisch und nicht Wartehäuschen. In Ortners neuem Bildband „The Essence of Berlin-Tegel“ findet sich kein einziges Wartehäuschen, nicht einmal Fotos von Ruhezonen, keine Lounge-Sessel, überhaupt keine Lounge.

Wie auch, gilt doch Tegel als „Airport der kurzen Wege“, wo das Prinzip …

Schiffsverkehr: Schiffshebewerk Der „BER von Brandenburg“ wird endlich fertig, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article214490653/Der-BER-von-Brandenburg-wird-endlich-fertig.html

Das neue #Schiffshebewerk in #Niederfinow steht nach vielen Verzögerungen und Problemen bei der Konstruktion vor der #Fertigstellung.
Niederfinow.  Bei Bauleiter Klaus Winter steigt die Spannung. Zehn Jahre nach Baubeginn steht am kommenden Montag ein #Stresstest für das neue Schiffshebewerk Niederfinow an. Die Anlage wird einen ersten Test zum #Lastenausgleich unternehmen. Dazu werden die 5000 Sandsäcke, die den Trog zum Anheben der Schiffe derzeit noch am Boden halten, entfernt. Dann wird sich zeigen, ob die Gegengewichte die 10.000 Tonnen Last auch tatsächlich halten. „Das ist ein Meilenstein für uns“, sagt Winter. Zudem haben die beteiligten Firmen in der vergangenen Woche zum ersten Mal eine Aussage darüber gemacht, wann der Trog zum ersten Mal mit Wasser gefüllt die 36 Meter Höhenunterschied bewältigen soll. Im Sommer 2019 soll es soweit sein.
Trotz Schwierigkeiten längst im Probebetrieb

Immer wieder haben sich die Bauarbeiten am neuen Schiffshebewerk in den vergangenen Jahren verzögert. Einen verlässlichen Termin zur Fertigstellung gibt es nicht – das hat dem Bauwerk auch schon den Beinamen „BER Brandenburgs“ eingebracht. Aber das sieht Winter anders. „Ich werde immer gefragt, wann der Probebetrieb beginnt“, sagt der Bauleiter. „Ich bin längst im Probebetrieb.“ Ständig würden einzelne Abschnitte des Baus von den Behörden abgenommen.

Dass die Fertigstellung des neuen Schiffshebewerks näher rückt, war lange nicht abzusehen. Zu viele Schwierigkeiten ergaben die Konstruktion des Baus und auch mit den beteiligten Firmen gab es immer wieder Streit. „Die besondere Herausforderung besteht in der #Architektur“, sagt Winter und erklärt die Problematik anschaulich: Die Konstruktion des Hebewerks ähnelt einem Schuhkarton, dem der Deckel und die kurzen Seiten fehlen. Das bedeutet, dass die langen Seitenwände ziemlich instabil in die Höhe ragen. „Da mussten sehr komplizierte Berechnungen angestellt werden“, sagt Winter, damit die Wände nicht umfallen, wenn die Schiffe nach oben oder unten …

Museum + Straßenbahn: Tag des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1732 Jedes Jahr im September öffnen sich zum „#Tag des offenen Denkmals“ bundesweit die Türen historischer Bauten und Stätten. #Architektur- und #Geschichtsliebhabern bietet sich „Geschichte zum Anfassen“ – so auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Denn am Samstag, den 12. September 2015 lädt die BVG zu einer Reise in die Vergangenheit auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick ein. Von 11 bis 18 Uhr können die Besucherinnen und Besucher die Sammlung #historischer Berliner #Straßenbahnen an ihrem neuen Standort bestaunen. Mitglieder des #Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin e. V. erläutern bei Führungen Architektur und Geschichte des Hofs. Alle 30 Minuten gehen historische Straßenbahnen auf eine Rundfahrt zwischen Betriebshof Köpenick und Altstadt Köpenick. Und wer ein Stück Straßenbahngeschichte mit nach Hause nehmen möchte, kann vor Ort natürlich auch das zum Jubiläum im Juni erschienene, reichhaltig bebilderte Buch „Die Bahn, die Berlin bewegt: 150 Jahre Straßenbahn“ erwerben. Der Zugang zum Betriebshof Köpenick liegt in der Wendenschloßstraße 138. Zwischen 1903 und 1906 wurden hier das Verwaltungsgebäude, Werkstätten und eine Wagenhalle, an dessen Front mittig das Köpenicker Wappen angebracht ist, errichtet. Eine zusätzliche Werkstatthalle kam 1906 hinzu, 1910 entstand nördlich hiervon eine weitere Wagenhalle mit seitlichen Türmen. Die ursprüngliche Waschanlage wurde 1996 durch einen Neubau ersetzt. Eine Besonderheit des Betriebshofs Köpenick: Es gibt keine Wendeschleife. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse müssen die Straßenbahnen von der Wendenschloßstraße rückwärts auf den Betriebshof und in die Hallen fahren. Der Betriebshof Köpenick wird in seiner Gesamtheit in der Berliner Landesdenkmalliste geführt. Heutzutage bedienen Fahrzeuge der Typen GT6 und Tatra von hier aus das Straßenbahnnetz in Köpenick. Die BVG weist darauf hin, dass noch bis zum 26. Oktober 2015 umfangreiche Modernisierungsarbeiten an Gleisen und Weichen in den Bereichen Dammbrücke, Müggelseedamm und Fürstenwalder Damm stattfinden. Im Zuge dessen kommt es im Köpenicker Straßenbahnnetz zu Einschränkungen auf den Linien 27, 60, 61, 62, 67 und 68. Die Besucherinnen und Besucher des Tages des offenen Denkmals auf dem Betriebshof Köpenick werden daher gebeten, sich rechtzeitig über BVG.de, die BVG-App FahrInfo Plus oder das Navi 09.2015 über die Linienänderungen zu informieren.
Source: BerlinVerkehr