Berlin schreibt die #Stadtbahn und die #Nord-Süd-Linien neu aus. Verkehrssenatorin Günther will dabei das Transport-Monopol brechen.
Der #S-Bahnbetrieb in Berlin steht vor einer Zeitenwende. Mitte Mai wird sich entscheiden, wie die #Schnellbahn für die Hauptstadt und deren Umland künftig organisiert wird. Die Kardinalfrage dabei ist: Wird der Verkehr wie bisher aus einer Hand angeboten oder sind – wie schon im Regionalbahnverkehr – auf dem rund 330 Kilometer langen S-Bahn-Netz künftig mehrere Anbieter unterwegs?
Im Rennen um den Milliardenauftrag ist dabei nicht nur die etablierte Deutsche Bahn, sondern Unternehmen aus ganz Europa. Und wer weiß: Vielleicht kommt der nächste S-Bahnchef gar aus China.
Ungeachtet der jüngsten politischen Querelen in der Regierungskoalition hält Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne) an dem Plan fest, den Betrieb von rund zwei Dritteln des Berliner S-Bahnangebots noch in diesem Jahr europaweit neu auszuschreiben.
Die Berliner #S-Bahn sei ein Schlüsselbetrieb bei der Verkehrswende, weil sie den Massenverkehr und die Pendlerströme in einer wachsenden Stadt am effektivsten abwickeln könne – wenn sie gut funktioniere. „In der #S-Bahn-Krise 2009 und den Folgejahren war dies bekanntlich nicht der Fall. Dies darf sich nicht wiederholen können. Das ist die Verabredung in der Koalition und das Ziel der neuen Ausschreibung“, heißt es in einer Stellungnahme Günthers.
Das Interesse ist groß. Post kam aus Deutschland, Spanien, Tschechien, China. Zehn #Firmen sind dem Aufruf gefolgt, sich an der Vorbereitung der geplanten großen #S-Bahn-Ausschreibung zu beteiligen. So steht es in einer Vorlage des Senats für den Hauptausschuss.
Wichtige Fragen wurden diskutiert: Sollen die S-Bahnen #Tempo 120 schaffen? Wie könnten sie leiser werden? Doch anders als geplant wird das 306-seitige Papier an diesem Mittwoch noch nicht beraten. Auf Vorschlag der SPD wird das Thema vertagt.
Es geht um einen #Milliardenauftrag – und um die Zukunft des nach der #U-Bahn zweitwichtigsten Nahverkehrsmittels in der Region. Bis zu 1380 Wagen sollen im Zeitraum Ende 2026 bis 2033 geliefert werden. Geplant ist, sie auf den #Stadtbahn- und #Nord-Süd-Linien einzusetzen.
Berlin soll Eigentümer der neuen S-Bahn-Züge werden Aber wer wird sie bauen? Und wer wird sie betreiben – das DB-Tochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH, das heute noch für den gesamten S-Bahn-Verkehr verantwortlich ist? Oder jemand anderes? Das soll 2021 am Ende des #Vergabeverfahrens entschieden werden, das der Senat und die Unternehmensberatung #KCW …
Die Deutsche Bahn verwehrt der Konkurrenz den populären #Zwischenstopp in der City West. Die Hoffnung für die City West war leider verfrüht. Der #Flixtrain, der ab Frühjahr Berlin und Köln verbindet, wird nun doch nicht am Bahnhof #Zoo halten. Statt der ursprünglich kommunizierten Fahrtroute über die #Stadtbahn-Trasse soll der Zug nun ab #Berlin-Hauptbahnhof durch den #Nord-Süd-Tunnel fahren.
Gehalten wird in Berlin daher nur noch in #Südkreuz und #Spandau, wie Martin #Mangiapia, Sprecher von Flixtrain, am Montag nach Veröffentlichung des Beitrags in der Berliner Morgenpost mitteilte. „Die Information hat uns soeben erst erreicht. Leider sind Fahrpläne so lange vor dem Start für einen jungen Anbieter noch nicht zu einhundert Prozent konkret“, so der Sprecher.
Start schon Anfang Mai denkbar An dem Starttermin im Mai, spätestens Anfang Juni werde aber festgehalten. Zugbetreiber wie Flixtrain können für die Fahrtroute zwar Wünsche anmelden, das letzte Wort hat allerdings die DB Netz, die das gesamte Schienennetz in Deutschland verwaltet. Die Tochter der Bahnkonzerns legt für die Fahrten dann sogenannte Trassen fest, die …
ALLGEMEINES #Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 7, 39
Nachruf Dieter J. Schubert 48
BVG testet #Anzeigesysteme an Haltestellen 86
Nachruf Hans-Ulrich Wetterhahn 121
Städtische #Nahverkehrstarife in der Wirtschaftskrise 1920 – 1923 127
Vor etlichen Jahren… – Jubiläen im August 2018 148, 239 #Imagekampagne und Werbefilme der BVG „Weil wir Dich lieben“ 179, 239
DSGVO 190
Die #Fahrkartensammlung des #DTMB ist „online“ 193
Das „Ku’damm-Ticket“ (1984 – 1993) 213 (Abb.), 220, 239
Realisierung #barrierefreier S- und U-Bahnhöfe 223
An unserer Leser und Abonnenten 233
„Harry #Schotter“ – die BVG-Playmobil-Figuren (Ergänzung) 237
„#KIMBAmobil“ und „#KIMBAexpress“ (Ergänzung) 237
DAMALS UND HEUTE
Folge 32 (Leipziger Platz) 114, 239
EISENBAHN
Änderungen im Eisenbahn-Fernverkehr 2017/2018 95, 113 #Stadtbahn-Besichtigung Seiner Majestät 71
Vor 180 Jahren (#Berlin-Potsdamer Eisenbahn) 202 #Bahnsteighöhen – Was ist das? 238
FÖRDERVEREIN DER ARBEITSGEMEINSCHAFT #TRADITIONSBUS BERLIN E.V.
84, 124, 188, 252
OMNIBUS
Die provisorischen #Straßen-Stahlhochbrücken Berlin 3, 238 #Fahrtzielverzeichnis Omnibus (Stand 10. Dezember 2017) 29
Omnibus-Wagenbestand BVG – Stand 1. Januar 2018 45
Der #Prototyp des #Ikarus 180 für die DDR 49, 65
Der Oldtimer Bus Verein Berlin e.V. (#OBVB) 71
Busunfall am Reichtagsufer 85
Ältere Ikarus-Bus-Bauarten in Potsdam (1953 – 1991) 109
Bus-Abfahrtspositionen am U-Bahnhof Rudow 136
#E-Kennzeichen – Was ist das? 149
Endstation Klamannstraße 3b 156
Omnibus und Autobus – eine Begriffserklärung 176
Busverbindungen nach Frohnau 225
Verbleib der #Doppeldeckomnibusse Do54 und Do56 (Berichtigung) 237
Der E-Bus in Berlin (Berichtigung) 237
Berliner Busse in Stettin (Ergänzung) 237
Busse vom Typ #Škoda 706 RTO LUX (Ergänzung) 237
S-BAHN
S-Bahn-Linien – Stand 10.12.2017 47
Erneuerung des ersten #S-Bahn-Fahrsimulators 77
Ablauf des #S-Bahn-Vertrags im Dezember 2017 – Wie geht es weiter? 93
Die #Leerzüge der Berliner S-Bahn im Jahresfahrplan 2017/2018 150, 196
Der #S-Bahn-Schwerlastzug der „Guten Taten“ 240
STRASSENBAHN
Bereitstellung des #Festkorsos und die letzten Fahrten auf der Linie 55 am 2. Oktober 1967 (Ergänzungen) 8
50 Jahre Einstellung der #Straßenbahn in West-Berlin –
Ein gelungenes Fest der Erinnerungen mit vielen Stolpersteinen 17 (Abb.), 19
Potsdamer #Straßenbahnnetz wächst weiter in den Norden 41 (Abb), 45
Vergangen, vergessen, vorbei – #Straßenbahnarchäologie in Berlin (II) 69
Potsdamer #KT4D-Wagen 001 wieder zurück 147
Straßenbahn-Gleisbauarbeiten in der Seestraße 191
Jubiläum „111 Jahre Elektrische“ in Potsdam 203
Die Straßenbahn, die in der Spree versank 215, 239 #Artic in Schöneiche 233 (Abb.), 235
U-BAHN
Die letzten „#Doras“ in Berlin 9, 239
Die #Leerzüge der Berliner U-Bahn 73
Brot-Werbung in der U-Bahn 92
Fake eines U-Bahn-Rollenfahrscheins 104 #Grundinstandsetzung U-Bahnhof #Seestraße 113
Beiwagen 6. Lieferung des Typs #AI 173
Die Wandlung des U-Bahnhofs #Schloßstraße 204
Frage 1: Wie viele Zugpaare könnten a) aus technischer Sicht b) aus Sicht der #Betriebsqualität ab 09. Dezember 2018 zwischen #Ostbahnhof und #Westkreuz im 20-Minuten-Intervall fahren, wenn kein #Fahrzeugmangel herrschen würde? Antwort zu 1: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Die Angabe einer Anzahl der „aus technischer Sicht“ je Richtung innerhalb von 20 Minuten fahrbaren Züge ist nicht sinnvoll, da diese nicht kundenwirksam umgesetzt werden könnte. Grundsätzlich muss immer die #Gesamtsituation auf der Strecke bzw. den einzelnen Streckenabschnitten betrachtet werden. Hierzu gehören u. a. die Fahr- und #Bremseigenschaften der Züge, die #Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den reibungslosen #Fahrgastwechsel, das angestrebte Niveau der Betriebsqualität sowie die Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und Ablaufstrecken. 2 Derzeit verkehren auf der #Stadtbahn 6 #Zugpaare im 20 Minutenzeitraum. Damit ist das betrieblich mögliche Fahrprogramm noch nicht ausgeschöpft. Auf der Grundlage der Eigenschaften der gegenwärtigen vorhandenen Fahrzeuge und der aktuell für die einzelnen Betriebsstellen bestellten Haltezeiten halten wir auf der Berliner Stadtbahn ein Betriebsvolumen von 8 Zugpaaren in 20 Minuten (das heißt, eine Taktfolge von 2,5 Minuten) grundsätzlich für fahrbar. Im Interesse einer hohen Betriebsqualität ist dabei anzustreben, dass diese Zugfolge nicht über den gesamten Tag gefahren wird, sondern, dass Erholungsphasen mit geringerer Zuganzahl vorhanden sind, z. B. außerhalb der Hauptverkehrszeiten.“ Frage 2: Teilt der Senat als Aufgabenträger die Auffassung, dass es zur qualitätsgerechten Bewältigung der Verkehrsnachfrage erforderlich ist, über die gesamte Stadtbahn 9 Zugpaare pro Stunde zu fahren (2xS3, 2xS5, 2xS7, S75, 2xS9), die unter Berücksichtigung einer Pufferzeit zwischen den Fahrten möglich sind? Antwort zu 2: Die Stadtbahn (westlich des Ostbahnhofs) wird derzeit im Regelfahrplan im Tagesverkehr von sechs Zuggruppen (verkehren jeweils im 20-Minuten-Takt) bedient. Es erfolgen somit 18 Fahrten je Stunde und Richtung, was rechnerisch einem 3-1/3-Minuten-Takt entspricht. Die Führung zusätzlicher S-Bahn-Fahrten auf die Stadtbahn ist Bestandteil der Planungen des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)-Aufgabenträgers zur nachfrage- und qualitätsgerechten Gestaltung des S-Bahn-Angebotes. Hierbei sollen im Zielkonzept während der Hauptverkehrszeit acht Zuggruppen auf die Stadtbahn (westlich des Ostbahnhofs) geführt werden. Es würden somit 24 Fahrten je Stunde und Richtung erfolgen, was rechnerisch einem 2,5-Minuten-Takt entspräche. Die Planungen sollen im derzeit in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplan 2019-2023 festgeschrieben werden. Diese Mehrleistungen können aber erst mit dem entsprechenden Zulauf neuer S-Bahn- Fahrzeuge erbracht werden. Neben der geplanten umfassenden Kapazitätserweiterung bei der S-Bahn ist zu berücksichtigen, dass durch den in Umsetzung befindlichen Lückenschluss der U5 zum Hauptbahnhof und die in diesem Zusammenhang geplante Taktverdichtung der U5 neue und attraktive Direktverbindungen zwischen Alexanderplatz, S-Bahn-Nord-Süd-Tunnel und Hauptbahnhof entstehen werden. Hieraus wird sich eine merkbare Entlastungswirkung für die in diesem Abschnitt stark nachgefragten parallelen S-Bahn-Linien auf der Stadtbahn ergeben. Frage 3: Falls die Antwort zu Frage 1a) weniger als 10 oder zu Frage 1b) weniger als 9 lauten sollte: Was sind die Ursachen dafür, und was gedenkt der Senat als Aufgabenträger vom Infrastrukturunternehmen DB Netz AG und vom künftigen Verkehrsunternehmen zu fordern, damit die frühere und andernorts bei Stadtschnellbahnen übliche Leistungsfähigkeit mit einer (technischen) Mindestzugfolgezeit von 90 Sekunden und einer fahrplanmäßigen Zugfolgezeit von 120 Sekunden wieder hergestellt und spätestens nach Aufstockung des Fahrzeugparks die unter Frage 2 genannten Zuganzahlen gefahren werden können? 3 Antwort zu 3: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Wie bereits zu Frage 1 ausgeführt, ist entscheidend für die Kapazität auf der Stadtbahn die Wechselwirkung zwischen der Betriebsqualität und den bei der Fahrplanerstellung berücksichtigten Parametern. Dies betrifft beispielsweise: Fahr- und Bremseigenschaften der Züge, Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den reibungslosen Fahrgastwechsel, das angestrebte Niveau der Betriebsqualität, die Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und Ablaufstrecken. Maßgeblich sind auf der Stadtbahn unter anderem die Haltezeiten (Ostbahnhof, Alexanderplatz und Friedrichstr. mit gegenwärtig 0,8 Minuten) sowie die aus der Zugfolge resultierenden Fahrzeiten.“ Das in Antwort zu Frage 2 beschriebene geplante S-Bahn-Angebot mit 8 Zugpaaren in 20 Minuten auf der Stadtbahn ist nach Angaben des Infrastrukturbetreibers (siehe Antwort zu Frage 1) grundsätzlich fahrbar, so dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Zugfolgezeiten auf der Berliner Stadtbahn derzeit nicht als notwendig erachtet werden. Frage 4: Ist die Stadtbahnstrecke von Ostbahnhof bis Westkreuz Inhalt der S-Bahn-Maßnahme im Investitionsprogramm i2030? Wenn ja, was ist konkret geplant und bis wann? Wenn nein, warum nicht? Frage 5: Teilt der Senat die Auffassung, dass zur flexibleren Betriebsabwicklung bei Störungen und Bauarbeiten die fehlenden Weichenverbindungen im Westkopf des Hauptbahnhofs sowie zwischen Hackescher Markt und Alexanderplatz erforderlich sind? Ist die Nachrüstung Gegenstand von i2030? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 4 und 5: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „In i2030 wird grundsätzlich die Weiterentwicklung des gesamten S-Bahn-Netzes betrachtet. Dabei werden insbesondere Abschnitte betrachtet, deren Leistungsfähigkeit für die zukünftige Verkehrsentwicklung aus heutiger Sicht nicht ausreichend ist. Der Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Westkreuz ist bereits für eine sehr enge Zugfolge und damit eine hohe Kapazität im Regelbetrieb ausgebaut worden. Damit auch im Störungsfall ein attraktives Angebot gefahren werden kann, ist u. a. die Ergänzung des Weichentrapezes im Bereich des Berliner Hauptbahnhofes zu untersuchen. Eine Nachrüstung einer weiteren Weichenverbindung zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt ist, auch aufgrund der Nähe zum Weichentrapez in der Betriebsstelle Alexanderplatz, derzeit nicht Gegenstand der Untersuchungen zu i2030.“ 4 Frage 6: Teilt der Senat die Auffassung, dass zur Bewältigung des steigenden Verkehrsbedarfs infolge des Wohnungsbaus im Raum Spindlersfeld / Wendenschloss / Alt-Köpenick der 10-Minuten-Takt der S-Bahn nach Spindlersfeld erforderlich ist? Antwort zu 6: Der Senat betrachtet die Einführung eines 10-Minuten-Taktes nach Spindlersfeld weiterhin als potenzielle Langfristmaßnahme. Die für den Ausbau der Infrastruktur benötigten Flächen werden entsprechend freigehalten. Gegenüber anderen deutlich wirksameren Verkehrsprojekten, bspw. zur verkehrlichen Anbindung neuer Wohnungsbaustandorte und Entwicklungsgebiete sowie zur Systemumstellung kapazitativ überlasteter Buslinien, ist dieses Vorhaben nachrangig weiterzuverfolgen. In Anbetracht der begrenzten finanziellen und planerischen Ressourcen muss der Senat die verkehrlichen Maßnahmen in der gesamten Stadt priorisieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Züge von und nach Spindlersfeld entsprechend aktueller Nachfrageerhebungen ausreichend freie Platzkapazitäten aufweisen. Künftig werden zudem durch die Auslieferung von Neufahrzeugen Möglichkeiten für die Erhöhung der Zuglängen auf der Linie S47 geschaffen. Somit stehen ausreichende Kapazitäten auch bei künftig steigender Nachfrage zur Verfügung. Frage 7: Ist der vollständige oder abschnittsweise zweigleisige Ausbau der S-Bahn-Strecke Schöneweide – Spindlersfeld im Programm i2030 vorgesehen? Wenn ja, was ist konkret vorgesehen und wann? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 7: Die DB AG hat hierzu mitgeteilt: „Der zweigleisige Ausbau der Strecke Schöneweide – Spindlersfeld ist nicht als eigenständige Maßnahme im Teilprojekt i2030 enthalten. Die Strecke wird jedoch im Rahmen einer Untersuchung zum grundsätzlichen zweigleisigen Ausbau aller Streckenäste mit untersucht. Ein zweigleisiger Ausbau steht aufgrund der derzeitigen verkehrlichen Bedeutung und der absehbaren Verkehrsentwicklung auf diesem Abschnitt im Vergleich mit den Entwicklungen auf anderen Korridoren im S-Bahn-Netz nicht im Fokus des Projektes i2030.“ Frage 8: Welche weiteren Einzelprojekte sind im Programm i2030 für die S-Bahn enthalten? Wie wurden die Projekte ausgewählt? Wie ist der Bearbeitungsstand? (Wir bitten um tabellarische Übersicht.) Antwort zu 8: Im Arbeitsprogramm von „i2030“ werden potenzielle Neubaumaßnahmen im S-Bahn- und Regionalverkehr betrachtet. In mehreren der betrachteten Korridore sind Maßnahmen im S-Bahn-Netz als Variante zu untersuchen. Das betrifft u. a. die Korridore Spandau – Nauen, Potsdamer Stammbahn oder Blankenfelde – Rangsdorf. 5 Darüber hinaus werden im Teilprojekt „Weiterentwicklung und Engpassbeseitigung SBahn“ infrastrukturelle Anpassungen zur Bestellung von zusätzlichen Verkehrsleistungen und zur Verbesserung der Betriebsstabilität im Berliner S-Bahnnetz untersucht. Die Länder Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die DB Netz AG haben hierzu im Rahmen von i2030 gemeinsam Handlungsschwerpunkte identifiziert, u. a.: Zweigleisiger Ausbau zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der betreffenden Streckenäste, Blockverdichtungen zur Verkürzung der Zugfolgezeit, zusätzliche Weichenverbindungen und Kehrmöglichkeiten zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit im Störungsfall bzw. im Fall von Baumaßnahmen, Ausweitung von Abstellkapazitäten zur Aufnahme der zusätzlichen Fahrzeuge. Zur Klärung der konkreten Ziele und zu untersuchenden Varianten in diesem Teilprojekt werden gegenwärtig mit der DB AG Projektkonsolidierungsgespräche durchgeführt. Diese Projektphase wird nach gegenwärtigem Zeitplan voraussichtlich im Juli 2019 abgeschlossen werden können. Anschließend werden die darauf aufbauenden grundlegenden Untersuchungen (Gleisplanerstellung, Fahrplan- und eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen, verkehrliche und betriebliche Aufgabenstellung) über die Möglichkeit der Realisierung einzelner Maßnahmen sukzessive bearbeitet. Diese Untersuchungen werden durch regelmäßige Gespräche (Projektarbeitskreis, Projektarbeitsgruppe, Lenkungskreis) der Länder Berlin und Brandenburg mit der DB AG begleitet. Berlin, den 20.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Frage 1: Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Berliner #Stadtbahn wurden zwischen dem 02.11.2018 und dem 11.11.2018 rund um das #Ostkreuz Bau- und #Abnahmearbeiten an den S-Bahngleisen durchgeführt, was zu umfangreichen #Einschränkungen des S-Bahnverkehrs im gesamten Berliner Osten führte: Warum wurden diese Arbeiten nicht in der Zeit der Herbstferien vorgenommen, wo mit einem geringeren #Fahrgastaufkommen in den Stoßzeiten zu rechnen ist? Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu mit: „Die Maßnahme „Herstellung Bauzustand (BZ) S7 Ostkreuz“ sollte ursprünglich innerhalb der Sommerferien 2018 umgesetzt werden. Im Zuge von #Verzögerungen und notwendigen #Umplanungen in den vorangegangenen Bauzuständen im Bauvorhaben Ostkreuz verschob sich diese Inbetriebnahme dann zunächst auf die Herbstferien 2018. Im Zuge der weiterführenden und vertiefenden Planungen musste die Reihenfolge der Abnahmehandlungen derart angepasst werden, dass vor der geplanten 10-tägigen 2 Totalsperrung der #S3#Ostkreuz – #Karlshorst das lange Wochenende Tsp [Totalsperrung] #Alexanderplatz – #Lichtenberg mit Softwarewechsel im ESTW [Elektronisches Stellwerk] liegen musste. Dieses Wochenende konnte aus Projektsicht nicht weiter vorgezogen werden, damit die Sperrung der S3 gänzlich in den Herbstferien liegt. Grund hierfür war neben den notwendigen Abnahmevorläufen auch die bis 02.11.18 andauernde Totalsperrung der Stadtbahn F-Bahn [d.h. der Fern- und Regionalbahngleise] wegen #Weichenerneuerung im #Ostbahnhof.“ Frage 2: Parallel zu den Arbeiten der S-Bahn wurden an verschiedenen wichtigen Verbindungen des Berliner Ostens #Straßenbauarbeiten durchgeführt, unter anderem B1/B5 Höhe Köpenicker Straße (Verengung auf eine Spur), auf der Landsberger Allee, auf der Köpenicker Landstraße in Höhe der Minna-Todenhagen-Brücke (Verengung auf eine Spur). Durch diese Bauarbeiten und die daraus resultierenden Staus wurde auch der eingesetzte #Schienenersatzverkehr zum Teil erheblich behindert: Waren die Arbeiten der Berliner S-Bahn im Vorhinein mit der #Verkehrslenkung Berlin mit dem Ziel koordiniert worden, Straßenarbeiten währen der Zeit der S-Bahnsperrungen zu verhindern und so einen möglichst reibungslosen Ablauf des SEV zur garantieren? Antwort zu 2: In der Arbeitsgruppe zur #Baukoordinierung wurden die verschiedenen Baumaßnahmen erörtert. Aus übergeordneten Gründen wurde entschieden, die Baumaßnahmen trotz der zeitlichen Parallelität durchzuführen. Frage 3: Warum wurde in der Hauptstraße in Rummelsburg nicht eine temporäre #Busspur für den SEV eingerichtet, so dass die Busse nicht hätten im Stau stehen müssen, wodurch eine attraktivere Fahrtzeit des SEV ermöglicht worden wäre? Antwort zu 3: Hinsichtlich der nicht erfolgten Einrichtung einer Busspur verweist die DB AG insbesondere auf die nach ursprünglicher Planung kürzere Dauer der Sperrung im Abschnitt Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park, die erst in einer vergleichsweise späten Planungsphase der Baumaßnahme angepasst werden musste, nachdem durch das ausführende Unternehmen ein erhöhter Sperrpausenbedarf angezeigt wurde. Bezüglich des Abschnittes Ostkreuz – Karlshorst der Linie S3, in dem die hier in Rede stehende Hauptstraße liegt, änderte sich die Gesamtdauer der Sperrung (02.11., 4:30 Uhr bis 12.11., 03:45 Uhr) jedoch nicht. Die DB AG teilt zum Ersatzverkehr während dieser Baumaßnahme Folgendes mit: „Bei der Abstimmung der Streckenführung für den Schienenersatzverkehr (SEV) im Vorfeld der Baumaßnahme wurde vom damals bekannten Bauzeitraum Freitag, 02. November 2018, 4:30 Uhr bis Montag, 05. November 2018, 3:45 Uhr ausgegangen. Für den Freitag, als letzten Tag der Berliner Herbstferien, wurde keine Einrichtung einer Busspur auf der Hauptstraße bei der Verkehrslenkung beantragt. Aus vergangenen Baumaßnahmen mit SEV-Leistungen war bekannt, dass die Einrichtung einer Busspur sehr kostenintensiv ist und dass durch die Baumaßnahme auch der Individualverkehr auf der Umfahrungsstrecke deutlich zunimmt, so dass mit einer zusätzlichen Busspur, die dann dem Individualverkehr nicht zur Verfügung steht, ein 3 größeres Verkehrschaos provoziert wird, bzw. die Einhaltung der Busspur gerade in der kritischen Hauptverkehrszeit nicht eindeutig gewährleistet sein kann.“ Ergänzend teilt die Verkehrslenkung Berlin hierzu mit, dass die Busspuren seitens des Betreibers, der Firma Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH im Auftrag der Deutschen Bahn AG, weder beantragt noch als sinnvoll erachtet wurden. Frage 4: Für viele Pendler*innen aus dem Berliner Osten diente während der Sperrungen der betroffenen SBahnlinien die U5 als Ausweichroute, die allerdings mit dem hohen Fahrgastaufkommen zeitweise überfordert war, wodurch viele Fahrgäste auf den SEV ausweichen mussten: a)Warum war es nicht möglich, auf der Line U5 die Taktzeiten auf unter 5 Minuten zu reduzieren? b)Wie bewertet der Berliner Senat die Abstimmung zwischen BVG und S-Bahn in diesem Fall? Antwort zu 4: a) Die DB AG teilt hierzu mit: „Mit BVG und VBB [Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg] wurden frühzeitig Abstimmungen zu einer Verstärkung auf der Linie U5 im Abschnitt Kaulsdorf Nord – Alexanderplatz aufgenommen. Als Resultat dieser Bemühungen verkehrte die Linie U5 im benannten Abschnitt zu den folgenden Betriebszeiten im 4 2/3 Minuten-Takt: Freitag, 02.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr Samstag, 03.11.18 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr Sonntag, 04.11.18 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr Montag, 05.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr“ Die BVG teilt hierzu mit: „Die regulären Taktzeiten auf der U5 während der Hauptverkehrszeit an Werktagen beinhalten einen 4 2/3 Minuten-Takt zwischen Alexanderplatz und Hönow. Während der S-Bahn-Sperrung Ostkreuz zwischen dem 02.11. – 06.11.18 wurden auf der U5 noch zusätzlich bei erhöhtem Fahrgastaufkommen Verstärkerfahrten eingesetzt. Ein dichterer Takt ist durch technisch-logistische Ursachen (aufgrund des Kehrens am Bahnsteig UBahnhof Alexanderplatz) nicht möglich.“ b) Die Abstimmung zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG ist in diesem Fall nicht zu kritisieren. Eine Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 wurde durch die S-Bahn Berlin GmbH bei der BVG angefragt, im betrieblich realisierbaren Umfang in das mit der VBB GmbH abzustimmende Ersatzkonzept aufgenommen und letztlich auch bestellt und durch die BVG erbracht. Der Antwort der BVG zu 4 a) ist zu entnehmen, dass eine darüber hinausgehende Verdichtung der U5 tatsächlich nicht möglich war. Hieran hätte im Übrigen auch die Einordnung der Sperrung zu einem anderen Zeitpunkt nichts geändert. Frage 5: Wie schätzt der Berliner Senat den Ablauf und die Koordination der Arbeiten rund um das Ostkreuz insgesamt ein? Welche Möglichkeiten sieht der Berliner Senat in Zukunft, die negativen Auswirkungen von Wartungs- oder Bauarbeiten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten des ÖPNV zu reduzieren? 4 Antwort zu 5: Bei der Bewertung des Bauablaufs im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der viergleisigen Infrastruktur im Abschnitt Ostkreuz – Ostbahnhof ist die entstandene Verschiebung des Sperrzeitraums und die hieraus resultierende Einordnung der Baumaßnahme außerhalb von Ferienzeiträumen kritisch zu bewerten. Hierdurch musste mittels des Ersatzkonzeptes, das sowohl den Ersatzverkehr mit Bussen als auch die Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 umfasste, ein deutlich größeres Fahrgastaufkommen bewältigt werden, als dies in einem Ferienzeitraum (Sommer- oder Herbstferien) der Fall gewesen wäre. Dieses größere Fahrgastaufkommen wie auch das außerhalb der Ferien ebenfalls größere Verkehrsaufkommen auf den vom SEV zu durchfahrenden Straßen trugen maßgeblich zu den aufgetretenen Problemen des Ersatzverkehrs bei. Des Weiteren bewertet der Senat die im Nachgang der viertägigen Totalsperrung des Abschnitts Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park eingetretenen erheblichen Einschränkungen infolge von Softwareproblemen des Elektronischen Stellwerks Ostkreuz als sehr problematisch. Grundsätzlich ist festzustellen, dass für die erforderlichen Arbeiten im Öffentlichen Personennahverkehr(ÖPNV)-Netz (sowohl für dessen Erneuerung und Modernisierung als auch für den weiteren Ausbau) Einschränkungen des Verkehrsangebotes und Sperrungen von Streckenabschnitten auch künftig nicht zu vermeiden sein werden. Das Ziel des Berliner Senats besteht darin, diese Sperrungen zum überwiegenden Teil in Nächten mit Betriebspause (Sonntag bis Freitag), an Wochenenden oder in Ferienzeiträumen einzuordnen. Hierzu besteht zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und den weiteren Beteiligten wie der DB AG, der BVG, dem VBB und auch den Fahrgastverbänden Konsens, um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Ein weiteres Ziel besteht darin, gleichzeitige Sperrungen auf parallel verlaufenden ÖPNVAchsen, insbesondere im Schnellbahnnetz, möglichst zu vermeiden, so dass für die jeweils gesperrte Achse neben dem Ersatzverkehr auch Umfahrungsalternativen bestehen bleiben. Erschwerend bzw. restriktiv wirken sich für die Steuerung und Abstimmung der zeitlichen Einordnung von Baumaßnahmen insbesondere die nachfolgend aufgeführten Randbedingungen aus:
die große Menge der aktuell und in den kommenden Jahren in allen Verkehrsnetzen
erforderlichen Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten, mit zum Teil komplexen
Abhängigkeiten der einzelnen Baumaßnahmen untereinander,
die begrenzte Verfügbarkeit spezieller Baumaschinen, die oft mit sehr langem
zeitlichem Vorlauf verbindlich gebucht werden müssen,
die begrenzte Verfügbarkeit von Bussen und Fahrpersonal für Ersatzverkehre (nicht
nur in unserer Region, sondern deutschlandweit), die zudem bei mehreren
gleichzeitigen größeren Sperrungen bereits heute zum Teil aus entfernten Regionen
zugeführt werden müssen.
Frage 6:
Welche weiteren Bauarbeiten und Sperrungen sind für den Berliner Südosten bis Ende 2019 geplant?
5
Antwort zu 6:
Die im Jahr 2019 geplanten baubedingten Einschränkungen auf den S-Bahn-Strecken im
Berliner Osten und Südosten können der beigefügten, von der DB Netz AG erstellten,
Anlage entnommen werden. Die darin mehrfach verwendete Abkürzung „Tsp“ steht für
„Totalsperrung“.
Berlin, den 05.12.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die Berliner #Landesregierung will für 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro einen #eigenen #S-Bahn-Fuhrpark anschaffen. Bis 2033 sollen mindestens 1200 neue Wagen eingekauft werden, die alten werden sukzessive ersetzt. Der Senat nahm am Dienstag eine entsprechende Vorlage von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) zur Kenntnis.
Die #Ausschreibung für die #Teilnetze#Stadtbahn und #Nord-Süd-Bahn kann damit erfolgen. Die nötige Vorabinformation im #EU-Amtsblatt soll noch in dieser Woche veröffentlicht werden, das #Vergabeverfahren startet im November 2019. Wer von den interessierten Unternehmen – darunter bisher Bombardier, Siemens, Stadler und die Deutsche Bahn – den Zuschlag erhält, soll spätestens im Herbst 2021 entschieden werden.
Für Berlin ein Novum: Die Unternehmen müssen für die Teilnahme am Vergabeverfahren nicht zwangsweise Bahnen beschaffen, reparieren und auch betreiben – so wie es eine Tochter der Deutschen Bahn zurzeit macht. Stattdessen können sich Firmen auch darauf bewerben, Beschaffung und Instandhaltung zu übernehmen oder lediglich den Betrieb. Der Senat hält sich damit die Möglichkeit offen, erstmals von dem Konzept „Alles aus einer Hand“ abzuweichen. Dieses Vorgehen war lange umstritten, SPD und Linke sprachen sich zunächst dagegen aus.
Ein „wirksamer, fairer Wettbewerb für Hersteller und Betreiber“
Trotz umfangreicher Sperrungen im #S-Bahn-Betrieb, ist das befürchtete Verkehrschaos bislang ausgeblieben. Die meisten Fahrgäste hatten sich mehr Zeit eingeplant, weil sie von den Sperrungen wussten.
Seit dem frühen Freitagmorgen ist der Verkehr im Osten Berlins erheblich eingeschränkt. Grund dafür ist der Abschluss der #Bauarbeiten am #Ostkreuz, wo zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember zwei weitere Gleise zwischen Ostkreuz und #Ostbahnhof in Betrieb genommen werden. Die Stadtbahn wird dort dann vier Gleise haben, mehr Züge und ein stabilerer Betrieb sind dann möglich. Die östliche #Stadtbahn gehört zu den am stärksten befahrenen Strecken in Berlin. Ostkreuz ist mit 550.000 Zughalten pro Jahr bundesweit an der Spitze.
Vorher gibt es diverse, massive #Einschränkungen des Betriebs, zehntausende Fahrgäste müssen deutlich längere Fahrzeiten einkalkulieren.
Zwischen #Karlshorst und Alexanderplatz (#S3) und zwischen #Lichtenberg und Alex (#S5) fahren von Freitag früh 4 Uhr durchgehend bis Dienstag früh, 1.30 Uhr, gar keine Züge. Es gibt #Ersatzverkehr mit Bussen. Zwischen Erkner und Ostkreuz bzw. Ostbahnhof kann mit dem normalen VBB-Ticket auch der Regional-Express #RE1 genutzt werden, der alle halbe Stunde fährt. Auch die #S9 fährt nicht zwischen #Treptower Park und …
Im kommenden Jahr soll sie beginnen, die große #Ausschreibung der Berliner #S-Bahn. Doch das Konzept des Senats stößt bei Fachleuten auf Skepsis und Kritik. „Es bleibt abzuwarten, ob ein faires Verfahren überhaupt gelingen kann“, sagt Thomas Kirch von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Leinemann Partner.
Neben dem Bau- und Immobilienrecht ist das #Vergaberecht ein Schwerpunkt der Kanzlei, für die 90 Juristen arbeiten. Ralf Leinemann und seine Mitstreiter haben mehrere hundert Vergabenachprüfungsverfahren geführt, Bieter und Auftraggeber betreut sowie Gutachten erstellt.
Zwei Konzepte stehen zur Wahl
Um dieses Rechtsgebiet geht es auch bei der S-Bahn. Wie berichtet will das Land Berlin mit Hilfe eines Vergabeverfahrens herausfinden, wer künftig die Züge für zwei Drittel des Netzes herstellt, instand hält und betreibt. Die Ausschreibung, die im Herbst 2019 beginnen soll, bezieht sich auf die Teilnetze #Stadtbahn und #Nord-Süd – dazu gehören zum Beispiel die Linien S1, S2, S3, S5 und S7.