Scheitert die #U7-Verlängerung zum #BER, ist das kein Problem für die #Flughafen-Anbindung – eher für #Schönefeld. Anderswo könnte Brandenburg aber sinnvoller investieren. Ein Kommentar von Christian Latz
Berlins Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) hatte von der Brandenburger Landesregierung kürzlich #Klarheit gefordert, ob sie sich am #Ausbau der #U7 zum BER beteiligen will. Dass die Antwort so schnell kommt, hätte Jarasch wohl nicht erwartet: Das Land will die immensen Kosten der Verlängerung der Verbindung von Rudow zum #Hauptstadtflughafen nicht mittragen.
Die Deutsche Bahn will ab Dezember 2023 zwischen Berlin und #Hannover einen #Halbstundentakt im #Fernverkehr anbieten. Dazu soll beim #Fahrplanwechsel in einem Jahr eine neue #ICE-Verbindung zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen aufgenommen werden, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Ebenfalls ab Dezember 2023 soll zwischen #Nürnberg und #Leipzig (über Jena) mehr Fernverkehr rollen. Die #Fahrzeit von Berlin nach #Amsterdam wird der Bahn zufolge mit dem Fahrplanwechsel in einem Jahr 30 Minuten kürzer, unter anderem weil dann an der Grenze kein #Lokwechsel mehr nötig sei.
Wie oft #umsteigen? Eine Frage, die #Bahnreisende bewegt. Durchgängige #Verbindungen sind beliebt, weil bequem. Doch wer weiß schon so genau, welche Strecken die ganzen Züge fahren? Natürlich: das Internet.
Mit dem Zug von Stuttgart nach Lüneburg. Ohne Umsteigen in weniger als fünf Stunden. Das klingt gut, sehr gut sogar. Da kann das Auto gerne stehen bleiben.
Frage 1: Wie viele #Langsamfahrstellen gibt es derzeit im Berliner #Schienenverkehrsnetz? Bitte aufschlüsseln nach Art des betroffenen Verkehrsmittels (#S-Bahn, #U-Bahn, #Straßenbahn, #Regional-/#Fernverkehr), sowie nach den Gründen der #Geschwindigkeitsbeschränkung. Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Aktuell existieren hierzu folgende Langsamfahrstellen im Schienennetz der DB in Berlin: Streckennummer Örtlichkeit Länge (km) Fehlerart Mangel #6025 Olympiastadion 0,3 #Schienenfehler #6140 Bln-Rummelsburg 0,1 Schienenfehler #6140 Bln-Rummelsburg 0,1 Schienenfehler Die Behebung der Langsamfahrstellen ist im Dezember 2021 bzw. Januar 2022 vorgesehen.“ 2 Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Temporäre Geschwindigkeitsbeschränkungen für Straßenbahnen (Langsamfahrstellen, Stand 04.12.2021): Aus Gründen der Betriebssicherheit (Gleiszustand) Aus Gründen der Betriebssicherheit (Betriebsleiter) Aus Gründen der Verkehrssicherheit (TAB*) Anzahl 30 6 2 Länge 2075m (Einfachgleis) 20m Summe 2095m (Einfachgleis) Bei der U-Bahn bestehen derzeit ca. 25 Langsamfahrstellen. Davon sind 18 bedingt durch laufende Instandhaltungsmaßnahmen und 7 aufgrund von Mängeln an Gleisen oder Bauwerken.“ Frage 2: Wie lange dauert eine solche Geschwindigkeitsbeschränkung auf Langsamfahrstellen durchschnittlich? Antwort zu 2: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Die durchschnittliche #Dauer ist von 2018 bis heute kontinuierlich gesunken und lag über diesen Zeitraum bei 20,5 Tagen. Im Jahr 2021 lag der Wert bei 10,2 Tagen.“ Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Dauer einer gleisanlagenspezifischen Langsamfahrstelle ist von diversen internen und externen Faktoren abhängig. Maßgebend ist in erster Instanz der Einfluss auf die Betriebssicherheit. Neben den notwendigen Genehmigungsprozessen für Bauarbeiten im öffentlichen Straßenland und ihren zeitlichen Vorläufen bestimmen Art und Komplexität der notwendigen Reparaturabreiten sowie Materialbeschaffungsprozesse die Behebungsdauer. Der zeitliche Rahmen variiert aus genannten Gründen zwischen mehreren Stunden (Havarie) und mehreren Monaten. Bauwerksbedingte Mängel, z.B. an Brücken können länger andauern, da hier umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich sind.“ Frage 3: Wie viele #Streckenabschnitte können derzeit aufgrund von noch nicht erfolgten, aber bereits geplanten Infrastrukturmaßnahmen und Sanierungen nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden und wie hat sich diese Zahl in den letzten 20 Jahren entwickelt? Antwort zu 3: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Die DB kann nur eine Aussage zu Streckenabschnitten treffen, die aktuell auf Grund von Baumaßnahmen mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden bzw. wo größere Baumaßnahmen in Vorbereitung sind (z. B. Erneuerung von Eisenbahnüberführungen). Hier liegt die Zahl derzeit bei 20. Der Schwerpunkt liegt hier u.a. in Zusammenhang mit 3 den Baumaßnahmen im Projekt Dresdner Bahn oder der Erneuerung von Eisenbahnüberführungen (z.B. Teltower Damm in Zehlendorf).“ Die BVG teilt hierzu mit: „Für die in Punkt 1 genannten Langsamfahrstellen liegt eine Verteilung im gesamten Straßenbahnnetz der Berliner Verkehrsbetriebe vor. Eine Aussage kann ohne Konkretisierung des Begriffs „Streckenabschnitt“ nicht getroffen werden. Die Planungsprozesse unterliegen einer steten Iteration im Hinblick auf die Gewährleistung der Betriebs- und Verkehrssicherheit. Durch kontinuierliche Begutachtung und Bewertung der Anlagen kommt es zu zeitlichen Verschiebungen entsprechend der stetig zu aktualisierenden Einschätzungen. Langsamfahrstellen der U-Bahn werden z.B. im Rahmen des Verkehrsvertrages durch den Senat mit überwacht. Anzahl und Länge haben sich im genannten Zeitraum reduziert, die Kennzahlen werden weitestgehend eingehalten bzw. unterschritten.“ Frage 4: Wo befinden sich die unter 3 genannten Streckenabschnitte konkret? a. Seit wann besteht dort die Vorgabe zur reduzierten Geschwindigkeit? b. Mit welcher Geschwindigkeit könnten diese Stellen bei optimalen Bedingungen befahren werden und welche (reduzierte) Geschwindigkeit ist derzeit erlaubt? c. Bis wann soll die Geschwindigkeitsbeschränkung noch weiter bestehen? d. Welche Auswirkungen auf die Einhaltung der Fahrpläne entstehen dadurch? Antwort zu 4: Die DB AG kann keine Antwort zu a. und c. ausführen. Für Antwort zu b., siehe Antwort zu
Zu d. teilt die DB AG folgendes mit: „Bei der Erarbeitung von Fahrplänen werden die Parameter des Zuges berücksichtigt. Die sich hieraus ergebenden Fahrzeitverluste werden durch die betrachtete Stelle im Netz selbst und durch die Eigenschaften des Zuges (Brems- und Beschleunigungsphase) in der Fahrplankonstruktion berücksichtigt. Stellen im Netz, an denen nicht die zulässige Geschwindigkeit erreicht werden kann, sind damit im Regelfahrplan enthalten und führen nicht zu Verspätungen.“ Die BVG teilt hierzu folgendes mit: Zu a. „Wie in vorangegangenen Punkten dargelegt, lässt sich hierzu kaum eine konkrete Aussage treffen, da sich die Lage von Langsamfahrstellen mitunter wöchentlich ändert.“ Zu b. „Neben operativ eingerichteten Fahrgeschwindigkeitsbegrenzungen greifen beispielsweise in Bögen Trassierungsgeschwindigkeitsobergrenzen. Diese leiten sich aus den Spurführungsrichtlinien des Verbunds deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) her.“ Zu c. „Grundsätzlich erfolgt die Behebung einer Langsamfahrstelle schnellstmöglich. Der Priorisierung hinsichtlich Betriebssicherheit und betrieblicher Relevanz folgend variiert die Einschränkungsdauer von Fall zu Fall.“ Zu d. „Häufig bleiben Fahrpläne von Langsamfahrstellen unberührt, wenn diese ausschließlich punktuell zu einer Verminderung der Fahrgeschwindigkeit führen.“ 4 Frage 5: Welche Maßnahmen unternimmt der Senat, um den #Sanierungsstau abzubauen und die Anzahl der Langsamfahrstellen in Zukunft gering zu halten? Antwort zu 5: Grundsätzlich sind für den Erhalt der Schienenwege die #Eisenbahninfrastrukturunternehmen (DB Netz AG) bzw. die BVG zuständig. Der Senat unterstützt die DB Netz AG und die BVG bei der zügigen Umsetzung der Maßnahmenplanung und bei den geplanten Instandhaltungsmaßnahmen. Zudem werden durch das Land Berlin im Rahmen des Projekts i2030 verschiedene Engpässe der S-Bahn beseitigt und das S-Bahnnetz weiterentwickelt. Frage 6: Wie viel #Fahrzeit könnte bei Beseitigung der Langsamfahrstellen pro Linie eingespart werden? Antwort zu 6: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Für Langsamfahrstellen liegen hierzu keine Informationen vor. Für die in 3. genannten Abschnitte kann im Mittel die Fahrtzeit in den entsprechenden Abschnitten um den Faktor 0,1 verkürzt werden.“ Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die aktuellen Fahrzeitverlängerungen durch Langsamfahrstellen liegen in der Regel zwischen 10 und 30 Sekunden auf einer Linie und haben bis auf wenige Ausnahmefälle keine spürbaren Auswirkungen auf den Fahrplan.“ Berlin, den 15.12.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
20 Minuten weniger #Fahrzeit • #Investitionen von fast einer halben Milliarde Euro • #Europa wächst auf der Schiene zusammen
In #Angermünde rollen seit heute die Bagger: Die Deutsche Bahn (DB) hat den #Ausbau der Strecke Angermünde–Stettin begonnen. Pendler:innen wie Tourist:innen profitieren ab dem Jahr 2025, ein Jahr früher als ursprünglich geplant, von kürzeren Fahrzeiten. Zwischen den Metropolen Berlin und #Stettin geht es dann 20 Minuten schneller, die Fahrt dauert in Zukunft also nur noch 90 Minuten. Die deutlich attraktivere Verbindung stärkt nicht nur die #Uckermark, sondern auch das Zusammenwachsen der Nachbarländer Deutschland und #Polen. Mit dem Ausbau des Schienennetzes bietet die DB noch mehr Menschen umweltfreundliche Mobilitätsangebote und trägt somit zum Klimaschutz bei. Der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg investieren dafür fast eine halbe Milliarde Euro.
Arbeiten von 11. September bis 11. Dezember • Fernverkehr wird umgeleitet und fährt bis zu 50 Minuten länger • Nahverkehr wird teilweise durch Busse ersetzt• Aktuelle Informationen auf www.bahn.de, www.odeg.de, www.vbb.de und im DB Navigator
Die Deutsche Bahn (DB) startet am kommenden Samstag, 11. September, planmäßig die #Modernisierung der #Schnellfahrstrecke Berlin- #Hamburg. In den kommenden drei Monaten investiert die DB hier rund 100 Millionen Euro in eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur. Dutzende Mitarbeitende und schwere Maschinen verbauen zwischen #Berlin-Spandau und #Büchen rund 200 Kilometer neue Schienen und 24 neue Weichen, tauschen rund 15.000 Schwellen und etwa 30.000 Tonnen Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. Die Arbeiten enden am 11. Dezember.
Modernisierungsarbeiten von 11. September bis 11. Dezember • Fernverkehr wird umgeleitet und fährt bis zu 50 Minuten länger • Nahverkehr wird teilweise durch Busse ersetzt • Kundenfreundliche Bündelung mehrerer Maßnahmen
Die Deutsche Bahn (DB) investiert so viel wie nie in ihre #Infrastruktur. Für mehr Menschen und mehr Güter auf der umweltfreundlichen Schiene macht sie ihr #Streckennetz mit Rekordsummen fit. Im Herbst dieses Jahres steht die #Sanierung der #Schnellfahrstrecke Berlin- #Hamburg an. Von 11. September bis zum 11. Dezember erneuert die Bahn für rund 100 Millionen Euro den Abschnitt zwischen Berlin-Spandau und Büchen. Dutzende Mitarbeitende und schwere Maschinen verbauen rund 200 Kilometer neue #Schienen und 24 neue #Weichen, tauschen rund 15.000 #Schwellen und etwa 30.000 Tonnen #Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB die #Leit- und Sicherungstechnik für eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur.
Die #ICE-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg wird während der Arbeiten umgeleitet, die #Fahrzeit verlängert sich um etwa 50 Minuten. Die veränderten Fahrzeiten sind in der #Fahrplanauskunft bereits berücksichtigt.
Kundenfreundliches Bauen hat Priorität. Die DB bündelt deshalb weitere Bauarbeiten mit der Sanierung der Schnellfahrstrecke, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Zwischen #Ludwigslust und Büchen, Berlin-Spandau und Wittenberge sowie zwischen Büchen und Hamburg. Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Aktuelle Informationen zu den Verbindungen auf www.bahn.de, www.odeg.de und im DB Navigator.
Fernverkehr von 11. September bis 11. Dezember zwischen Berlin und Hamburg: Die ICE-Züge fahren etwa im Stundentakt und werden über Uelzen, Salzwedel und Stendal umgeleitet. Die Reisezeiten verlängern sich um etwa 50 Minuten, Abfahrts- und Ankunftszeiten ändern sich entsprechend. Die Züge der EC/IC-Linie Hamburg-Berlin (-Dresden/Prag/Budapest) entfallen zwischen Hamburg und Berlin. In Büchen, Ludwigslust und Wittenberge halten vorübergehend keine Fernverkehrszüge. Es bestehen Ersatzverbindungen mit Zügen des Nahverkehrs. Auf Teilstrecken (zum Beispiel zwischen Hamburg und Ludwigslust) verkehren ersatzweise Busse. Ab dem 22. November sind wieder einzelne ICE-Fahrten am Morgen und am Nachmittag/Abend für Pendler:innen aus Büchen, Ludwigslust und Wittenberge von/nach Hamburg und Berlin möglich.
Fernverkehr von 11. September bis 31. Oktober zwischen Hamburg und Schwerin: Die ICE/IC-Züge auf der Strecke Hamburg– #Schwerin – #Rostock – Stralsund/Ostseebad Binz entfallen zwischen Hamburg und Schwerin. Es bestehen #Ersatzverbindungen mit Bussen. In Schwerin besteht Anschluss an die Pendelzüge in und aus Richtung Rostock und Stralsund/Ostseebad Binz. Ab dem 1. November verkehren die Züge zwischen Hamburg und Stralsund/Ostseebad Binz wieder planmäßig, mit leicht angepassten Fahrzeiten, zum Teil mit Zusatzhalten in Hagenow Land und Nahverkehrsanschluss nach Ludwigslust.
Nahverkehr (DB Regio, RE 1) von 11. September bis 31. Oktober: Die Züge der Linie #RE1 (Rostock–Schwerin-Hagenow Land–Büchen–Hamburg) verkehren weiterhin im 2-Stunden-Takt, auf dem Abschnitt Hamburg–Büchen und zeitweise bis Schwerin im Stundentakt. In einigen Zeiträumen kommt es auf einzelnen Abschnitten zwischen Hagenow Land und Schwarzenbek zu Zugausfällen. Dort besteht dann ein Ersatzverkehr mit Bussen.
Nahverkehr (DB Regio, RB 17) von 11. September bis 11. Dezember: Die Züge der Linie #RB17 (Wismar–Schwerin–Ludwigslust) wird im Bauzeitraum bis Wittenberge verlängert. Dadurch ergibt sich mit den Linien RE2 und RB17 ein stündliches Angebot in der Relation Wismar–Schwerin–Wittenberge (–Berlin). Zeitweise werden die Züge durch Busse ersetzt.
Nahverkehr (ODEG, RE 2) von 11. September bis 19. November: Die Züge der Linie #RE2 (Cottbus–Berlin–Wittenberge-Wismar) entfallen in verschiedenen Abschnitten und in verschiedenen Zeiträumen zwischen Neustadt (Dosse) und Karstädt bzw. zwischen Bad Wilsnack/Wittenberge und Ludwigslust. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen. Von 20. November bis 11. Dezember: Die Züge entfallen in verschiedenen Zeiträumen zwischen Nauen und Neustadt (Dosse). Es besteht ein #Ersatzverkehr mit Bussen.
Bis zum Jahr 2000 wurde die rund 290 Kilometer lange Strecke Berlin–Hamburg für die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Von 2000 bis 2004 erfolgten Arbeiten für die nochmalige Erhöhung auf 230 km/h. Durch die hohe Beanspruchung der Strecke muss die Infrastruktur turnusmäßig modernisiert werden. Nach über 20 Jahren im Dauerbetrieb macht die DB die schnelle Schienenverbindung zwischen den nun Metropolen wieder fit.
Ihr Zug zum Flug“: Der Slogan würde zu dem vor 20 Jahren gestarteten Programm „#Lufthansa Express Rail“ passen, dessen Ausweitung #Deutsche Bahn und die Fluggesellschaft in diesem März vorgestellt haben: Bis Ende 2021 soll es aus 22 deutschen Städten insgesamt rund 150 direkte #Bahnanbindungen mit #Lufthansa-Flugnummer an den Flughafen #Frankfurt geben (derzeit sind es 17 Städte und täglich 134 Züge). Flugpassagiere können so eine durchgehende Verbindung mit einem gemeinsamen Ticket für Bahn und Flugzeug buchen.
Doch erstmals in Deutschland stand dieser Merksatz schon vor 43 Jahren auf den Flanken von ein paar Nahverkehrswagen der damaligen Deutschen Bundesbahn. Diese ab Ende der 1950er Jahre gebauten „N-Wagen“, umgangssprachlich wegen ihrer schillernden Perlschliff-Stahlhaut „#Silberlinge“ genannt, wurden seit dem 28. Mai 1978 für den #Flughafen-Express eingesetzt. Mit drei Zugpaaren täglich verkehrte dieser Eilzug als Kooperation des damaligen Flughafenbetreibers #FAG und der #Bundesbahn zwischen dem Frankfurter Flughafen und #Ludwigshafen.
Der Zuglauf über die #Main-Neckar-Bahn mit Zwischenhalten in #Darmstadt, Bensheim, Weinheim und Mannheim war aus heutiger Sicht nicht von der schnellsten Sorte: Von Mannheim brauchte man eine Stunde bis in den 1972 eröffneten #Flughafenbahnhof unter Terminal 1. Zum Vergleich: Über die #Riedbahn klappt das heute von Mannheim Hauptbahnhof zum 1999 in Betrieb genommenen Flughafen-Fernbahnhof in gut einer halben Stunde. Wenn irgendwann einmal die #Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim verwirklicht ist, wird sich die #Fahrzeit weiter verkürzen.
Der #FEX schaffte teils 25 Minuten #Verspätung auf 30 Minuten #Fahrzeit und der Airport Express RE7 wurde ohne Vorwarnung zum Terminal 5 #umgeleitet. Wie befürchtet zeigten kleine Störungen am Sonntag, wie mangelhaft die Bahninfrastruktur am BER ist.
Am offiziellen Eröffnungstag am Samstag wurde der neue Berliner Flughafen-Bahnhof noch über alle Maßen gelobt und gar als Besonderheit in Europa eingeordnet, auch weil er sich direkt unter dem Terminal befindet. Zürich oder auch Amsterdam, um einige wenige zu nennen, bieten aber Ähnliches.
Einmalig ist der Bahnhof nach diesem Sonntag allerdings tatsächlich und das liegt an der mangelhaften Infrastruktur. Welch Herausforderung ein flüssiger Verkehr wird, hat airliners.de bereits zuvor ausführlich analysiert. Es braucht japanische Pünktlichkeit, um diese knappe Infrastruktur zu beherrschen. Am Sonntag überraschte allerdings, dass die Praxis schwieriger sein kann als die Szenarien, die zuvor nur theoretisch durchgespielt wurden. Im Zweifel verpassen Fluggäste ihren Flug, wenn die Bahn in den Fahrplan des Regionalverkehrs eingreifen muss. Das passierte wohlgemerkt an einem Tag …
Frage 1:
Auf welchen Straßen mit #BVG-Busverkehr wurde in 2019 oder 2020 Tempo #30 angeordnet und welche
Buslinien sind davon betroffen?
Antwort zu 1:
Eine vollständige Übersicht zu Anordnungen von 30 km/h in den Jahren 2019 und 2020
kann auf Grund einer fehlenden, entsprechend filterbaren Datenbasis nicht erstellt werden.
Als Anlage ist eine Liste mit Anordnungen zu Tempo 30 aus den Jahren 2019 und 2020
inklusive der betroffenen Buslinien enthalten, soweit diese ermittelt werden konnten.
2
Frage 2:
Für welche der Tempo 30 Anordnungen lagen korrespondierende Entscheidungen der jeweiligen
bezirklichen Bezirksverordnetenversammlungen vor?
Antwort zu 2:
Für keine der Anordnungen lagen korrespondierende Entscheidungen der jeweiligen
bezirklichen Bezirksverordnetenversammlungen vor, da die
Bezirksverordnetenversammlungen keine Entscheidungskompetenz zu Anordnungen im
Berliner #Hauptverkehrsstraßennetz besitzen.
Frage 3:
Wie beurteilt die BVG prinzipiell die Einführung von Tempo 30 im Vergleich zu bisher Tempo 50 auf
Hauptverkehrsstraßen?
Antwort zu 3:
Die BVG hat dazu folgende Antwort übermittelt:
„Aus Sicht der BVG sind derartige Maßnahmen durchaus sinnvoll. Der Öffentliche
Personennahverkehr (#ÖPNV) sollte hierbei jedoch nicht benachteiligt werden. Erforderlich
sind begleitende Maßnahmen, durch die die Nutzung des ÖPNV weiterhin attraktiv bleibt.
Ziel sollte es sein, den #Schadstoffausstoß durch die Verlagerung vom #MIV (Motorisierter
Individualverkehr) auf den ÖPNV zu reduzieren.“
Frage 4:
Wie hat sich die #Pünktlichkeit der betroffenen Buslinien bis Februar 2020 (vor Corona) entwickelt?
Antwort zu 4:
Die BVG hat dazu folgende Antwort übermittelt:
„Die Pünktlichkeit der betroffenen Linien hat sich auf Grund der Einrichtung von Tempo 30
nicht verschlechtert. Die Konsequenzen der #Geschwindigkeitsreduzierung wurden durch
die Zugabe von #Fahrzeit kompensiert.“
Berlin, den 27.05.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz