S-Bahn: Öffentlicher Nahverkehr in Berlin Sechs Modelle für die Zukunft der S-Bahn Mithilfe einer Markterkundung startet der Senat die Suche nach den günstigsten neuen Zügen für die S-Bahn. Die Verkehrsverwaltung schickt gleich sechs Varianten ins Rennen. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffentlicher-nahverkehr-in-berlin-sechs-modelle-fuer-die-zukunft-der-s-bahn/20963376.html

Wer zahlt mal eben so die geschätzten 2,4 Milliarden Euro für den #Kauf neuer #S-Bahnen? Eine Antwort will die Senatsverkehrsverwaltung jetzt mit einer so genannten Markterkundung finden, die in den nächsten Tagen starten soll. Dann wird sich zeigen, ob es genügend Interessenten und damit auch Wettbewerb gibt.
Die Verkehrsverwaltung unter Führung von Senatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) hat nach Kritik auch aus den Koalitionsfraktionen ihr Konzept modifiziert und schickt nun gleich sechs Varianten ins Rennen.Zentraler Bestandteil bleibt ein „Fahrzeugdienstleister“, der die wahrscheinlich mehr als 600 Doppelwagen, Viertelzug genannt, beschafft und 30 Jahre lang auch unterhält. Varianten gibt es bei der Finanzierung. Im Fahrzeugdienstleistermodell übernimmt das Unternehmen auch den Kauf der Züge. Bei Bedarf kann es eine „strukturelle Unterstützung“ durch die Länder Berlin und Brandenburg geben, sofern sich diese nicht auf die Schulden auswirkt.

Beim #Fahrzeugpoolmodell beschafft der Dienstleister zwar auch die Fahrzeuge, verkauft sie aber nach der mängelfreien Auslieferung an die Länder. 113 Millionen Euro hat Berlin bereits dafür gebunkert. Die Länder refinanzieren dann den Kauf über Zahlungen des künftigen Betreibers, dem die Züge überlassen werden. Weitere Varianten sehen vor, dass die Länder sich mit einer Sperrminorität an der #Fahrzeugdienstleistungsgesellschaft beteiligen – jeweils mit der Option, später alle Anteile übernehmen zu können.
Der Kauf der S-Bahn wird geprüft

Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, dass ein Unternehmen die Züge auf eigene Rechnung kauft und behält oder sie an die Länder veräußert. Ferner gibt es die Variante, dass die Länder ein eigenes Unternehmen für den Betrieb gründen oder ein bestehendes wie die BVG oder die #Behala nutzen, dem sie den Betrieb ohne europaweite #Ausschreibung

S-Bahn: FRIEDHOFSBAHN-BRÜCKE ÜBER TELTOWKANAL Jetzt droht der Abriss aus PNN

http://www.pnn.de/pm/1137549/

Für die Rettung der alten #Friedhofsbahn-Brücke über den #Teltowkanal gibt es eine letzte Option: Den Kauf durch die Kommunen. Doch die entscheiden sich nun offenbar dagegen.

Stahnsdorf – Ihr Schicksal schien schon oft besiegelt. Doch nun ist der #Abriss der alten Friedhofsbahnbrücke über den Teltowkanal kaum noch zu verhindern. In einer Woche wollen Bahn und Kommunen ihre monatelangen Verhandlungen über den #Kauf der #Trassengrundstücke der ehemaligen Friedhofsbahn abschließen. Die alte Fachwerkbrücke, auf der bis zum Mauerbau auf dem Weg vom S-Bahnhof Wannsee bis zum Südwestkirchhof schwere Eisenbahnwaggons das Wasser überquerten, wird sich nicht im Warenkorb der Kommunen befinden. „Die Instandhaltungskosten sind zu hoch. Sie befinden sich mit Sicherheit im sechsstelligen Bereich“, sagt der jüngst im Amt bestätigte Bürgermeister der Gemeinde Kleinmachnow, Michael Grubert (SPD).

Eine Eisenbahn könnte die alte Brücke nicht mehr tragen

Der Kauf der von rostigen Stahlträgern gehaltenen Brücke durch die Kommunen war die letzte Option, das fast 70 Jahre alte Industriedenkmal zu erhalten. Längst ist die Brücke, über die schon seit über 55 Jahren kein Zug mehr gerollt ist, zur Gefahr für durchquerende Schiffe geworden, wurde gesichert und für Passanten gesperrt. Eine Eisenbahn könnte sie nicht mehr tragen. Für den Fall, dass doch irgendwann einmal auf dieser Strecke eine S-Bahn die Metropole Berlin mit den Speckgürtelgemeinden verbinden sollte, müsste die Brücke ohnehin neu gebaut werden, sagte Grubert. Auch für Stahnsdorf sei dies ein Grund, sie nicht zu kaufen, so Gemeindesprecher Stephan Reitzig. Nachdem die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz vor einigen Jahren mit einer Klage auf Wiederbelebung der Friedhofsbahn gescheitert war, will die Deutsche Bahn die Grundstücke entlang der Trasse und zugehörige Brücke verkaufen. Seit über einem Jahr verhandelt das Unternehmen mit den Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow, auf deren Hoheitsgebiet die Gleise verliefen. Beide wollen sich die Grundstücke sichern, um sich die Option für eine mögliche Reaktivierung der Strecke zu erhalten, mit der irgendwann einmal der Ringschluss der S-Bahn von Teltow über …

BVG: Die Einkaufsliste im Überblick 3,1 Milliarden Euro für Berlin: Die BVG auf Shopping-Tour, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-einkaufsliste-im-ueberblick-3-1-milliarden-euro-fuer-berlin-die-bvg-auf-shopping-tour/12753078.html

Die BVG will bis 2035 insgesamt 3,1 Milliarden Euro in den #Kauf neuer Straßen- und #U-Bahnen stecken. Neue Busse muss das Unternehmen selbst finanzieren.

#STRASSENBAHN

Die BVG hat jetzt den Vertrag zum Kauf von 47 weiteren #Flexitiy-Straßenbahnen mit Bombardier abgeschlossen – für #siebenteilige Züge mit Fahrerständen an jedem Ende und Türen auf beiden Seiten. Diese Zweirichtungswagen brauchen keine Wendeschleifen an den Endhaltestellen und sind deshalb flexibler einsetzbar als die Einrichtungswagen.

 

Der Auftrag hat nach Angaben von Bombardier einen Wert von 176Millionen Euro. 2006 hatte die BVG mit Bombardier einen Rahmenvertrag für maximal 206 Fahrzeuge abgeschlossen. 110 sind bereits ausgeliefert, weitere 42 waren schon fest bestellt. Insgesamt bekommt die BVG nach derzeitigem Stand 189 Flexity-Bahnen im Wert von 638 Millionen Euro.

Zudem ändert die BVG einen bestehenden Auftrag und wandelt bei 20 Fahrzeugen die bestellte fünfteilige Variante in längere Siebenteiler um. Die Mehrkosten werden nach Tagesspiegel-Informationen mit zurückbehaltenen S-Bahn-Zuschüssen des Landes finanziert.

U-BAHN

Für die Linien U 1 bis U 4 mit den schmaleren Fahrzeugen hat die BVG von Stadler in diesem Jahr zwei jeweils vierteilige Züge der Baureihe IK erhalten, „Icke“ genannt. Bewähren sie sich, kann die BVG zunächst weitere 24 Züge im Wert von dann 158 Millionen Euro bestellen – finanziert vom Land. Für zehn besteht eine Option. Weil es bei den breiteren Zügen der neueren Linien U 5 bis U 9 einen extremen Fahrzeugmangel gibt, lässt die BVG