S-Bahn: Der Wechsel der Betriebsführung bei der S-Bahn in Berlin (West) vor 20 Jahren, aus Punkt 3

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Erst dauerte es Jahre, dann war innerhalb von Wochen die Übernahme vom Tisch

Die #S-Bahn wird in Berlin und Umgebung von Jahr zu Jahr von immer mehr Fahrgästen als modernes, leistungsfähiges Verkehrsmittel geschätzt, 2003 nutzten sie schon 315 Millionen, die Schallmauer von 300 Mio war 2002 durchbrochen worden. Vor gerade mal 20 Jahren sah das in Berlin (#West) ganz anders aus.

Weniger als drei Millionen Fahrgäste verloren sich im gesamten Jahr 1983 in 50 Jahre alten Zügen, die über ausgeleierte Schienen schaukelten. Hier war die Berliner S-Bahn praktisch am Ende.

Der #Verkehrsrückgang, den #Netztrennung und #Boykott verursachten, führte 1974 zu einem #Defizit, das #DDR-Verkehrsminister Otto #Arndt in einer Vorlage für das Politbüro, dem politischen Machtzentrum der SED, auf 132 Mio DDR-Mark plus 30 Mio DM bezifferte.

Die DDR forderte den Senat mehrfach auf, sich an den #Kosten des S-Bahn-Betriebs zu beteiligen. Weil der auf diese Forderung nicht einging, sollten die Kosten durch drastische #Verkehrseinschränkungen gesenkt werden.

Das hätte für die #West-Berliner Eisenbahner eine weitere Verschlechterung ihrer ohnehin schwierigen Situation bedeutet. Deshalb setzten diese sich ab 17. September 1980 mit einem #Streik zur Wehr, den sie am 23. September …

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