Am 16. August soll sie starten: die #Sanierung der #ICE-Strecke Berlin-Hamburg. Auf rund 280 Kilometern Streckenlänge sollen unter anderem 30 000 #Betonschwellen, 200 Kilometer #Schienen, 350 000 Tonnen #Schotter und 361 #Weichen getauscht oder neu eingebaut werden. Das geht aus den von der Deutschen Bahn veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen hervor.
Im deutschen #Schienennetz müssen in diesem Jahr erneut rund 500 000 bruchanfällige #Betonschwellen ausgetauscht werden. Das seien fünf Mal mehr als üblich, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn AG unserer Redaktion. Bereits 2023 musste der Staatskonzern, der die lange vernachlässigte #Infrastruktur verwaltet, eine halbe Million #Schwellen ersetzen. Das führte bundesweit zu 450 zusätzlichen #Baustellen, hohen #Mehrausgaben und vielen Beeinträchtigungen im #Bahnverkehr.
Die Deutsche Bahn (DB) zieht weitere Konsequenzen aus einem bundesweiten #Schwelleninspektionsprogramm. Von Juli bis Ende August 2022 hatten Expert:innen der DB innerhalb weniger Wochen #vorsorglich bundesweit rund 200.000 Schwellen eines bestimmten Bautyps und Herstellers überprüft. Nun legen die Ergebnisse der durch die DB eingeleiteten #materialtechnischen Untersuchungen und technischer Gutachten unabhängiger #Prüfinstitute nahe, dass ein #Herstellungsfehler vorliegen könnte: Die Schwellen weisen teilweise #Unregelmäßigkeiten in der #Materialbeschaffenheit auf. Weitere Detailuntersuchungen zeigen zudem, dass eine bestimmte #Gesteinsart, die zur Produktion der Betonschwellen genutzt wurde, mitursächlich für die Schäden sein könnte.
Komplett #zerlegen, #erneuern und wieder #zusammenbauen – so könnte man die anstehende #Sanierung der nördlichen #U6 in einem Satz zusammenfassen. Unter #Vollsperrung werden die Berliner Verkehrsbetriebe ab dem 7. November 2022 die gesamte Strecke zwischen den U-Bahnhöfen #Kurt-Schumacher-Platz und #Alt-Tegel praktisch neu bauen. Dazu gehören rund 2300 Meter #Dammstrecke, 6500 Meter Gleise, acht Weichen, acht #Brückenbauwerke und eine Vielzahl von Stromversorgungs-, Kommunikations- und #Zugsicherungsanlagen. Darüber hinaus wird auch die #U-Bahnbrücke über der #Seidelstraße abgerissen und neugebaut.
Die Deutsche Bahn (DB) hat das umfangreiche #Inspektionsprogramm von #Betonschwellen im #Schienennetz wie geplant Ende August abgeschlossen. Seit Juni haben Expert:innen der DB wegen des Verdachts auf einen #Herstellerfehler bundesweit Schwellen eines bestimmten Bautyps geprüft. Die Arbeiten erfolgen vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem Unfall bei #Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch #Schwellen eines bestimmten Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Nun steht fest: Rund 137.000 und somit fast zwei Drittel der untersuchten Schwellen müssen ausgetauscht werden.
Frage 1: Auf welchen #Gleisabschnitten des Berliner Schienennetzes wurden seit Juni 2022 die #Betonschwellen überprüft? Welche Gleisabschnitte sollen noch überprüft werden? Wann werden die Prüfungen abgeschlossen sein? Antwort zu 1: Im Netz der Berliner #Straßenbahn und #U-Bahn befinden sich keine #Spannbetonschwellen, sodass in den weiteren Fragestellungen lediglich eine Beantwortung für den #Fernbahnanteil der DB AG erfolgt. Die DB AG teilt hierzu ergänzend Folgendes mit: „Es handelt sich ausschließlich um Strecken der Fernbahn, d.h. die S-Bahn ist nicht betroffen. Zum Teil mussten betriebliche Einschränkungen aufgrund der neuen Inspektionsgrundlagen veranlasst werden. Das Inspektionsprogramm wurde am 06.08.2022 abgeschlossen.“
#Vorsichtsmaßnahme sorgt für erhebliche Einschränkungen im #Schienennetz • Schaden in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags für die DB erwartet
Das umfangreiche #Inspektionsprogramm der Deutschen Bahn (DB) bei #Betonschwellen im Schienennetz steht vor dem Abschluss. Seit Juli prüfen Expert:innen der DB bundesweit rund 200.000 Schwellen eines bestimmten Bautyps und Herstellers. Ende August werden die Inspektionen beendet sein. Die Arbeiten erfolgen #vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem Unfall bei #Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch Schwellen eines bestimmten Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und die #Unfallursache noch nicht feststeht, hat die DB vorsorglich entschieden, #baugleiche Schwellen im Netz zu untersuchen. Erste vorläufige Erkenntnisse aus technischen Gutachten unabhängiger Prüfinstitute legen nun den Verdacht nahe, dass ein Herstellerfehler vorliegt: Die Schwellen weisen teilweise Unregelmäßigkeiten in der #Materialbeschaffenheit auf.
Der wichtigste #Güterumschlagplatz in Berlin ist nicht mehr auf der Schiene erreichbar. Eine weitere Strecke musste ebenfalls überraschend #gesperrt werden.
#Betonschwellen sorgen auch im Berliner und Brandenburger #Bahnverkehr für immer mehr Probleme. Jetzt wurde bekannt, dass der wichtigste #Binnenhafen von Berlin auf dem #Schienenweg nicht mehr erreichbar ist. Das teilte die Berliner #Hafen- und Lagerhausgesellschaft (#Behala), die diese Anlage betreibt, auf Anfrage mit. Der benachbarte Ringbahnabschnitt, der zu dem wichtigen #Umschlagplatz führt, ist gesperrt.
Die #Deutsche Bahn (DB) führt aktuell ein umfangreiches #Inspektions- und #Austauschprogramm bei #Betonschwellen aus. Die Arbeiten erfolgen vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem #Unfall bei #Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch Schwellen eines bestimmten #Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und die #Unfallursache noch nicht feststeht, hat die DB rein vorsorglich entschieden, #baugleiche Schwellen im Netz zu untersuchen.