Langsam wächst die #U-Bahnbrücke über die #Seidel- bzw. #Scharnweberstraße. Sie ist der neuralgische Punkt in der #Sanierung des nördlichen Abschnitts der #U-Bahnlinie 6, der sich wohl noch bis mindestens Frühjahr 2026 hinzieht.
Seit Ende 2022 herrscht zwischen #Kurt-Schumacher-Platz und #Alt-Tegel #Schienenersatzverkehr, weil die gesamte #Bahnstrecke saniert wird. Die Linie verläuft dort zu einem Großteil oberirdisch und auf einem Damm, der damals eher notdürftig errichtet worden war und nach Jahrzehnten des Gebrauchs grundlegend erneuert werden muss.
Wie viele #Fahrgäste sind aktuell in der Stunde mit der höchsten #Verkehrsleistung von der Sperrung der U-Bahnlinie #U6 zwischen den Bahnhöfen #Kurt-Schumacher-Platz und #Alt-Tegel betroffen?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die höchste Verkehrsleistung tritt regulär auf der U-Bahnlinie 6 zwischen 7 bis 8 Uhr morgens in Richtung Alt-Mariendorf im Abschnitt #Scharnweberstraße bis Kurt-Schumacher-Platz auf, bei der ca. 2.400 Fahrgäste in den Fahrzeugen unterwegs sind. Anhand dieses maximalen Fahrgastaufkommens wurde der zugehörige #Schienenersatzverkehr (#SEV) in seiner #Taktung#skaliert.“
Nun ist klar, warum der Zugang zum #Bahnhof in #Alt-Tegel auch schon vor Beginn der #U6-Sanierung über Monate gesperrt war.
Viele Tegeler haben sich gewundert, warum eine Seite des Zugangs zum #U-Bahnhof Alt-Tegel in der #Grußdorfstraße seit Monaten #gesperrt ist. Denn Bauarbeiten waren dort nie zu sehen. Auch der SPD-Abgeordnete Sven Meyer, der sein Bürgerbüro in der Grußdorfstraße hat, ist dort regelmäßig vorbeigelaufen und hat sich gefragt, was es mit der Sperrung auf sich habe. Irgendwann nahm seine Neugier überhand und er hat bei der BVG angefragt. Das war Anfang Oktober, kürzlich hat er dann die Antwort erhalten.
Die Berliner Verkehrsbetriebe arbeiten in den kommenden zwei Wochen gleich drei Aufgaben von ihrer To-do-Liste ab. Gestartet wird im Bereich #Gürtelstraße, #Scharnweberstraße und #Weichselstraße. Hier finden finale Arbeiten statt, bei denen auch die temporäre #Bauweiche am Bahnhof #Frankfurter Allee wieder ausgebaut wird.
Komplett #zerlegen, #erneuern und wieder #zusammenbauen – so könnte man die anstehende #Sanierung der nördlichen #U6 in einem Satz zusammenfassen. Unter #Vollsperrung werden die Berliner Verkehrsbetriebe ab dem 7. November 2022 die gesamte Strecke zwischen den U-Bahnhöfen #Kurt-Schumacher-Platz und #Alt-Tegel praktisch neu bauen. Dazu gehören rund 2300 Meter #Dammstrecke, 6500 Meter Gleise, acht Weichen, acht #Brückenbauwerke und eine Vielzahl von Stromversorgungs-, Kommunikations- und #Zugsicherungsanlagen. Darüber hinaus wird auch die #U-Bahnbrücke über der #Seidelstraße abgerissen und neugebaut.
Die Berliner Verkehrsbetriebe schaffen Neues. Neben einer umfangreichen #Erneuerung von 1340 Metern #Schienen im Bereich #Gürtelstraße, #Scharnweberstraße und #Weichselstraße, sorgen die Berliner Verkehrsbetriebe auch für den #barrierefreien#Ausbau der Haltestellen. An der Kreuzung Scharnweberstraße/Jessnerstraße und am Travelplatz werden zwei Haltestellen als Haltestellenpaar neugebaut und ersetzen dann die Haltestelle Scharnweberstraße/Weichselstraße. Vom Samstag, den 10. September bis Freitag, den 9. Dezember 2022 kommt es auf den #Straßenbahnlinien#M13 und #16 zu Einschränkungen.
Bei den laufenden Bauarbeiten in der #Scharnweberstraße geht es in die nächste Phase. Die BVG bündelt dort verschiedene Maßnahmen, um die Auswirkungen für Fahrgäste und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Bereits seit dem 15. November werden zwischen #Gürtelstraße und #Weichselstraße rund 50 Meter #Schienen gewechselt und auf ca. 500 Metern der sogenannte #Deckenschluss repariert. Dabei handelt es sich um den befestigten Bereich zwischen den Schienen, der ein Überfahren der Gleise ermöglicht. Zusätzlich wird die Sperrung genutzt, um am #Gleichrichterwerk in der Boxhagener Straße die jährlichen #Inspektionsarbeiten durchzuführen.
#U6, #S25, und #A111 müssen saniert werden. Eine Überschneidung scheint kaum vermeidbar. Das Chaos in Tegel ist vorprogrammiert.
Die #Strecke der U-Bahnlinie 6, die der S25 sowie die #Autobahn 111: Sie alle müssen saniert werden, um die #Mobilität auf Schienen und Straßen zu verbessern. Diesen November starten die ersten Arbeiten an der U6-Strecke. Obwohl sich alle Verantwortlichen permanent absprechen, ist eine Überschneidung der Baumaßnahmen immer wahrscheinlicher. Das bedeutet: Chaos.
Fest steht: Auf alle Verkehrsteilnehmer werden heftige verkehrliche Einschränkungen wie Sperrungen, Umleitungen und die damit verbundenden Staus zukommen. Und das bei einem Straßennetz, das ohnehin schon angespannt ist. Wie die zuständige Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mitteilte, sei der Bezirk in engem Austausch mit den Verantwortlichen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der S-Bahn sowie der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). Vorausgegangen war eine Anfrage der AfD-Fraktion zum aktuellen Stand der großen Verkehrsprojekte in Reinickendorf.