Der Name täuscht: Der Berliner #Südhafen liegt im Norden der Stadt, an der #Havel in #Spandau. Und er kommt demnächst groß raus: Mit 43 Millionen Euro fördern Berlin und der Bund den #Ausbau.
Unter den drei Häfen der landeseigenen #Behala ist er mit 180.000 m² Fläche in einer Sandwich-Position – nicht einmal halb so groß wie der #Westhafen am #Großmarkt Beusselstraße, aber zehnmal größer als der #Neuköllner Hafen am #Teltowkanal.
Beim größeren Westhafen sind die Kapazitäten ausgeschöpft und in Spandau ist das Geschäft „im Moment überschaubar“, wie es heißt. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (43, Grüne) forciert deshalb seinen Ausbau: „Es sollen mehr Güter von der Straße auf den #Wasserweg, aber auch die #Schiene verlagert werden.“
Für den von Mecklenburg-Vorpommern befürworteten #Wiederaufbau einer direkten #Bahnverbindung zum Südteil der Insel #Usedom erkundet die Deutsche Bahn die noch bestehenden Bahndämme und früher genutzte Trassenteile. So werde zwischen #Ducherow und #Karnin (Kreis Vorpommern-Greifswald) der Baugrund alle 300 Meter untersucht, um Rückschlüsse für eine mögliche Ertüchtigung der Strecke ziehen zu können, teilte das Verkehrsministerium am Mittwoch anlässlich einer Streckenbegehung mit, an der auch Infrastrukturminister Christian Pegel teilnahm.
Zudem würden entlang der Strecke Kreuzungen untersucht. Die Ergebnisse flössen in Vorplanungen ein, die Aufschlüsse über die Kosten des Projektes geben sollen. Außerdem lasse die Deutsche Bahn Varianten für die Querung des Peenestroms prüfen, die sowohl den Regeln der Technik als der Schifffahrt gerecht werden müssten.
Die Landesbeauftragte für Menschen mit #Behinderung in Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, hat auch für die Bahn eine gesetzliche Verpflichtung zur #Barrierefreiheit durch den Bund gefordert. Die #Deutsche Bahn könne sich auf die #Eisenbahnbau- und betriebsordnung berufen, sagte sie am Mittwoch dem rbb.
„Dort gibt es keine eindeutigen Festlegungen. Da steht ganz lapidar: Eine möglichst weitreichende Barrierefreiheit sei das Ziel, das es zu erreichen gilt“, so Braunert-Rümenapf im Inforadio. Sie forderte eine Nachbesserung der Bau- und Betriebsordnungen sowie eine zügige Umsetzung in Richtung Barrierefreiheit.
Wie viele Fahrten wurden in 2019 und 2020 mit den #Sonderfahrdienst in Solobussen durchgeführt? Zu 1.: Im Jahr 2019 wurden 101.085 Fahrten und im Jahr 2020 wurden 58.976 Fahrten durchgeführt. 2
Wie viele Fahrten wurden in 2019 und 2020 mit den Sonderfahrdienst in doppelt besetzten Bussen durchgeführt? Zu 2.: Im Jahr 2019 wurden 20.640 Fahrten und im Jahr 2020 wurden 13.338 Fahrten in doppelt besetzten Bussen durchgeführt.
Wie viele Fahrten des Sonderfahrdienst wurden in 2019 und 2020 über das #Taxikonto durchgeführt? Zu 3.: Das sogenannte Taxikonto ist nicht Teil des Sonderfahrdienstes (SFD), sondern eine zusätzliche Beförderungsmöglichkeit außerhalb des Sonderfahrdienstes. Hierbei werden ausschließlich Fahrten mit regulären Taxis abgerechnet, für die im Taxi selbst der Fahrpreis nach gültigem Taxitarif bezahlt wird. Berechtigte des besonderen Fahrdienstes haben dann die Möglichkeit, für diese Taxifahrten ausgestellte Quittungen beim Versorgungsamt einzureichen und bis zu einer in der Verordnung über die Vorhaltung eines besonderen Fahrdienstes (#SFD-VO) festgelegten Höchstgrenze erstattet zu bekommen. Der Senat geht davon aus, dass bei der Frage Fahrten gemeint sind, die von der Regiezentrale an die sogenannten Teletaxis weitervermittelt wurden. Hierbei handelt sich um Taxis des Regiebetreibers, die über ein Magnetkarten-Lesegerät verfügen. Sie werden vom Regiebetreiber als „Überlauf“ für den Personenkreis der berechtigten Nutzerinnen und Nutzer genutzt, die vom Rollstuhl in das Fahrzeug umgesetzt werden können bzw. sich umsetzen können. Diese Fahrten wurden im Jahr 2019 für 6.371 Fahrten und im Jahr 2020 für 3.413 Fahrten als Sonderfahrdienstfahrten abgerechnet.
Wie oft wurden Fahrten in 2019 und 2020 mit #Treppenhilfe unternommen? Zu 4.: Siehe Antwort zu 2., da Fahrten in doppelt besetzten Bussen, Fahrten mit Treppenhilfeleistung sind.
Wie teuer war im Durchschnitt im Jahr 2019 und 2020 eine Fahrt mit dem Sonderfahrdienst im #Solobus, im doppelt besetzten Solobus und im #Taxi? Zu 5.: Im Jahr 2019 wurden für eine Fahrt im Solobus 22,80 €, im doppelt besetzten Solobus (Doppelbus) 38,74 € und im Teletaxi (siehe hierzu Antwort zu 3.) 34,44€ vergütet. Im Jahr 2020 wurden für eine Fahrt im Solobus 22,18 €, im doppelt besetzten Solobus (Doppelbus) 39,38 € und im Teletaxi 34,44 € vergütet.
Welche Anzahl der Berechtigten des Sonderfahrdienstes nutzten
nur den SFD?
nur das Taxikonto?
beides? Zu 6.: Im Zeitraum von 09/2018 bis 09/2019 nutzten 5.477 #Berechtigte den SFD, 678 Berechtigte nutzten Taxis und 585 nutzten beide Möglichkeiten. Im Zeitraum von 07/2019 bis 06/2020 nutzten 4.558 Berechtigte den SFD, 610 Berechtigte nutzten Taxis und 480 Berechtigte nutzten beide Möglichkeiten. 3 Im Zeitraum von 12/2019 bis 12/2020 nutzten 4.137 Berechtigte den SFD, 584 Berechtigte nutzten Taxis und 411 Berechtigte nutzten beide Möglichkeiten. Berlin, den 19. Juli 2021 In Vertretung Daniel T i e t z e
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Die britische Fluggesellschaft #Easyjet berappelt sich langsam nach der Coronakrise und will den wichtigen Standort Berlin wieder hochfahren.
Easyjet und die Berliner #Flughafengesellschaft#FBB haben einen Pachtvertrag für einen neuen #Wartungshangar am BER unterschrieben. Die Billigairline will einen solchen erstmals außerhalb Großbritanniens bauen. Die Arbeiten sollen noch im Herbst beginnen, die Genehmigungsverfahren liefen, erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler bei einer Pressekonferenz. Die #Flugzeug-Wartung könne Anfang 2023 aufgenommen werden, wenn alles nach Plan läuft.
Die 10.000 Quadratmeter große Halle soll Platz für bis zu vier Maschinen vom Typ #Airbus#A321 gleichzeitig bieten, dem größten Modell in der Easyjet-Flotte. Entstehen soll sie zwischen dem Hangar der #Lufthansa und dem ehemaligen #Air-Berlin-Hangar, am äußersten westlichen Rand des BER-Vorfelds, der „#Maintenance Area“.
20 Millionen Euro Baukosten veranschlagt die Fluggesellschaft für das Areal. Das Vorhaben sei ein „Zeichen der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts am BER“, sagte Erler. Einen Teil des Geldes schießt die hochverschuldete FBB vor. Sie erbringt eine Bauleistung, die über einen Mietvertrag von easyJet verzinst und abgezahlt wird. Die FBB-Investitionen im Kontext des easyJet-Hangars belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. „Der vereinbarte Rückzahlungszeitraum entspricht der Pachtlaufzeit und liegt bei 20 Jahren“, teilt die Flughafenbetreiberin auf Anfrage mit. Die FBB wird für die Baustelleneinrichtung, die Erdarbeiten rund um das Gebäudefundament und die Infrastrukturanbindung zuständig sein. Den Bau und Design des Hangars übernimmt Easyjet.
Der nächste #Fernbus-Anbieter bereitet seinen Neustart vor: #Pinkbus. Allerdings verkehren die neu designten Busse zunächst auf weniger Strecken als noch vor der Pandemie. Dafür ist #Hamburg als neues Ziel mit im Angebot.
#Flixbus ist längst wieder auf den deutschen Autobahnen unterwegs. Auch #BlaBlaCar (ehemals #BlaBlaBus) hat seinen Neustart am Fernbusmarkt bereits vollzogen. Und jetzt folgt auch Pinkbus. Das Unternehmen, das sich im Herbst vergangenen Jahres einem Farben-Rechtsstreit mit der Deutschen Telekom stellen musste, will ab dem 30. Juli wieder die ersten Busse verkehren lassen. In einem neuen, auffälligen Design. Das Angebot fällt aber zum Neustart sehr viel kleiner aus als noch vor der Corona-Krise.
PINKBUS ZUNÄCHST NUR ZWISCHEN ZWEI STÄDTEN UNTERWEGS Heißt konkret: In einem ersten Schritt sind die lila-pinken Busse von Pinkbus ab Ende Juli einzig und allein auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin unterwegs. In beiden Richtungen sollen zunächst zwei Verbindungen pro Tag buchbar sein. Das Besondere: Es handelt sich um #Expressfahrten, die ohne Zwischenstopp angeboten werden. Tickets sind ab sofort buchbar. Sie sind im Rahmen einer Restart-Kampagne zu einem Preis ab 3,99 Euro erhältlich – kostenlose Umbuchungsmöglichkeit sowie #Gratis-WLAN an Bord inklusive.
An bis zu neun Standorten will die Berliner Senatsverkehrsverwaltung #Fahrradparkhäuser prüfen lassen – für die ersten beiden Projekte haben nun die Untersuchungen begonnen. Wie die landeseigene #Infravelo mitteilte, finden für #Fahrradparkhäuser am #S-Bahnhof #Mahlsdorf in Marzahn-Hellersdorf und am Spandauer #U-Bahnhof #Haselhorst seit diesem Monat #Machbarkeitsstudien statt. Für beide Standorte wird in den kommenden Jahren mit einem deutlich wachsenden Bedarf an Stellplätzen für Räder gerechnet.
So gibt es in Mahlsdorf derzeit knapp 260 Abstellplätze, bis zum Jahr 2030 werden einer erfolgten Analyse nach fast 780 Plätze zusätzlich benötigt. In Haselhorst wird zwar zunächst nur ein Bedarf von gut 100 Extra-Fahrradständern gesehen, allerdings entsteht in der Umgebung dort das Wohnquartier #Waterkant mit rund 2500 Wohnungen bis zum Jahr 2025.
Der Bezirk Spandau hatte an dem U-Bahnhof erst Ende Juni neue #Fahrradbügel aufstellen lassen, um kurzfristig auf den zunehmenden #Radverkehr zu reagieren – immerhin sind mehrere Hundert neue Wohnungen bereits bezogen. Man sei deshalb auch froh, dass die Planungen für das #Fahrradparkhaus in Haselhorst vorgezogen wurden und dass man dort bereits weiter sei als an anderen Standorten in Berlin, sagte Verkehrsstadtrat Frank Bewig (CDU).
Fahrradparkhäuser in Berlin: Studien sollen bis Herbst laufen …
Die #Templiner#Segler sind in ihrem Revier gefangen. Um hoch in den Norden oder runter nach Berlin zu gelangen, brauchen sie die #Kannenburger#Schleuse. Doch die ist wegen Schäden geschlossen – und ein Start der Bauarbeiten nicht in Sicht.
Eigentlich sollten an der Kannenburger Schleuse bei Templin (Uckermark) längst die #Bauarbeiten laufen. Die alte Schleuse hatte irreparable Schäden an den Holzspundwänden der #Schleusenkammer und war bereits Ende 2017 gesperrt worden. Ein #Ersatzbau musste geplant werden. Doch dieser #Ersatzneubau lässt seitdem auf sich warten.
Nur kleine Ausflugsrunden – Durchfahrt gesperrt Seit der #Schließung können die Boote und Schiffe auf den Seen rund um Templin nur noch kleine Ausflugsrunden drehen. Zwischen dem Großen Kuhwall See und dem Großen Lankensee kommen sie nicht weiter. „Die geschlossene Schleuse bedeutet für uns, dass wir in unserem Revier eingesperrt sind und – übertrieben gesagt – immer nur im Kreis fahren können“, sagt Dietmar Bootz, Vorsitzender des Seglerclubs Templin e.V.
„Die Kannenburger Schleuse verbindet die Havel mit den Templiner Gewässern“, erklärt Bootz. Von hier geht es hoch bis zur Müritz und nach Süden bis Berlin, Potsdam und weiter. Eigentlich sollte die Schleuse …