In 60-Mann-Besetzung gibt das Deutsche #Filmorchester#Babelsberg ein #Konzert in einmaliger Kulisse – Filmmusik erklingt am 12. Oktober ab 20 Uhr in der großen Produktionshalle der #S-Bahn-Hauptwerkstatt in #Berlin-Schöneweide.
Dem Kulturereignis der Extra-Klasse wird natürlich auch die Anreise gerecht. Wer möchte, fährt mit der #Panorama-S-Bahn direkt bis an die Zuhörersitze.
punkt 3-Gespräch mit Gerd Jacob, Fachbereichsleiter #Infrastrukturmanagement der S-Bahn Berlin GmbH
Wie viele S-Bahnhöfe werden in diesem Jahr mit einem #Aufzug ausgestattet?
Bis zum Jahresende 2002 werden an 14 S-Bahnhöfen die Arbeiten zum Einbau von Aufzügen abgeschlossen, an zwei weiteren begonnen sein. Das planen wir gemeinsam mit DB #Station&Service – dieser Bereich baut die Aufzüge – und der Arbeitsgruppe „#Behindertengerechte Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Der Rest, der einst den ehemaligen #Zentralviehhof komplett überquerte, ist abgerissen. Doch erst jetzt verdient sie sich den Namen wirklich, denn die Fußgänger müssen vom S-Bahnhof Storkower Straße zur #Eldenaer Straße einen Umweg in Kauf nehmen, entweder über die #Thaerstraße oder die #James-Hobrecht-Straße.
Sicherheit, Sauberkeit, Atmosphäre – gute Gründe für klare Regeln: Neuer Qualitätsstandard ab 13. Oktober
Die S-Bahn Berlin GmbH und die DB Station & Service AG haben bereits im April diesen Jahres ihre sechs Tunnelbahnhöfe zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof zu rauchfreien Berei-chen erklärt. Damit konnten weitere Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Brandsicherheit im Nord-Süd-Tunnel zu erhöhen. Zigarettenkippen im Gleis tragen nachweislich zu einem höheren Brandrisiko bei. Insbesondere auf den stark frequentierten Bahnhöfen Friedrichstraße und Potsdamer Platz verbesserte sich die Sauberkeit und die Luftqualität erheblich.
Die Einführung des Rauchverbots wurde von den Fahrgästen weitgehend positiv aufgenommen. Mit provokativen Plakatmotiven, unübersehbaren Bodenaufklebern am Fuß der Zugangstreppen und Ansagen des Bahnsteigpersonals konnten sich auch „Vergessliche“ den neuen Regeln selten entziehen. Fahrgäste, die dennoch mit brennender Zigarette auf dem Bahnsteig angetroffen werden, müssen auch weiter damit rechnen, wiederholt persönlich angesprochen zu werden.
Mit Wiederinbetriebnahme des sanierten Nord-Süd-Tunnels und der neugestalteten unterirdischen Station Friedrichstraße am 13. Oktober wird die Rauchfreiheit im Untergrund ein weiterer Quali-tätsstandard für die Fahrgäste der S-Bahn Berlin GmbH sein. Auch auf den oberirdischen Bahnhöfen im Netz ist das Rauchen unerwünscht. Gegenseitige Rücksichtnahme sollte in jedem Falle selbstverständlich sein.
Immer mehr Brandenburger entlang des östlichen Astes der S-Bahn-Linie S5 lassen das Auto stehen und steigen auf die rot-gelben Züge um. Nach Fahrgastzählungen der S-Bahn Berlin GmbH nutzten im vergangenen Jahr allein aus dem Einzugsbereich der Stadt Strausberg 24% mehr Fahrgäste die schnelle Schienen-verbindung nach Berlin als noch 1998.
Dank der hochmodernen Züge der Baureihe 481, die nunmehr die Fahrzeuge aus den dreißiger Jahren komplett abgelöst haben, konnte die Fahrzeit zwischen Strausberg und dem Alexanderplatz jüngst von 49 Min. auf 45 Min. verkürzt werden. Hinsichtlich Kom-fort, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit schlägt das Unternehmen die Konkurrenz auf der Straße, die sich mühsam über die Bundesstra-ßen 1 und 5 quält, um Längen.
Die Züge der Linie S5 fahren ganztägig zwischen Strausberg und Berlin im 20 Min-Takt. Im Berufsverkehr verkehren zusätzliche Züge zwischen Hoppegarten und der City.
Für den derzeit noch im 40-Minuten-Abstand bedienten Abschnitt zwischen Strausberg und Strausberg Nord zeichnet sich eine erheb-liche Angebotsverbesserung ab. Das Land Brandenburg als Aufga-benträger und die S-Bahn Berlin GmbH wollen das Fahrtenangebot verdichten und den 20-Minuten-Takt einführen. Vorher muss eine Kreuzungsmöglichkeit am Haltepunkt Hegermühle eingebaut und die Signaltechnik angepasst werden.
Seit Eröffnung des elektrischen S-Bahn-Verkehr nach Strausberg (1948) und der Verlängerung bis Strausberg Nord (1956) haben mehr als eine Million S-Bahn-Züge die Fahrgäste zur Arbeit, zum Freizeitvergnügen und zum Einkaufen nach Berlin gebracht.
Ein aufregendes Wochenende hinter den Kulissen Werkhalle wird zum Konzertsaal
Wenn sich am Wochenende 12. / 13. Oktober am Adlergestell in Berlin-Schöneweide die Werktore öffnen, kommen alle auf ihre Kosten: Eisenbahnfans, Technikbegeisterte und die Freunde des be-sonderen Kulturgenusses.
Seit einem dreiviertel Jahrhundert ist das frühere Reichsbahnausbesserungswerk im Südosten der Stadt zentraler Instandhaltungsort für Berliner S-Bahnzüge. Zu DDR-Zeiten erhielten auch U-Bahnen, Straßenbahnen und Reisezugwagen hier ihr regelmäßiges Face-Lifting. Aus alten S-Bahn-Fahrzeugen wurden einst neue U-Bahn-Züge konstruiert. Auch die heute im Sightseeing-Verkehr eingesetzte gläserne Panorama-S-Bahn entstand in der ehrwürdigen Werk-halle.
Zum großen Jubiläum sind viele Fahrzeuge aus der 75-jährigen Geschichte der Hauptwerkstatt zu Gast und können besichtigt und fotografiert werden. Selbstverständlich steht das gesamte Gelände für Blicke hinter die Kulissen zur Verfügung: Am 12. und 13. Okto-ber, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für einen S-Bahn-Shuttle-Verkehr vom Bf. Schöneweide direkt ins Werk ist gesorgt.
Für musikalische Höhepunkte sorgen jeweils am Vorabend Konzer-te in der einzigartigen Atmosphäre der Werkhalle: · Freitag, 11. Okt., 20.30 Uhr, Jazzwerkstatt mit Marc Secara & his Berlin Jazzorchestra, unter der Leitung von Jiggs Whigham. Mit dabei: Uschi Brüning (bereits ab 19.30 Uhr Vorprogramm mit Jazz Newcomers). Eintritt: 20 EUR. · Samstag, 12. Okt., 20 Uhr, Das Deutsche Filmorchester Babels-berg mit Filmmusik von gestern bis heute, Gastsolist: Stephanie de Kowa. Eintritt: 25 EUR. Eintrittskarten sind im Vorverkauf (und nur so lange der Vorrat reicht) ab sofort in den S-Bahn-Kundenzentren Zoo, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Ostbahnhof und Spandau erhältlich.
Am 15. Juni wurde die letzte innerstädtische #Lücke im #S-Bahn-Netz geschlossen (#Gesundbrunnen – #Westhafen). Der Wermutstropfen: In den Berliner Außenbezirken und den angrenzenden Gebieten Brandenburgs liegen weiterhin #S-Bahn-Strecken brach, die bis zum 13. August 1961 dichten Verkehr sahen. Heute fährt dort die #Regionalbahn oder gar nichts mehr.
Der #Umbau des Ostkreuzes tritt in die entscheidende Phase. Gestern hat die Senatsbauverwaltung die Pläne für das seit zehn Jahren diskutierte 350-Millionen-Euro-Projekt offiziell bekannt gemacht. Jetzt können Berliner dazu Kritik und Einwendungen einreichen.
Den Plänen zufolge soll die #Station, die werktags von 100 000 Fahrgästen frequentiert wird, komplett neu geordnet werden. Künftig gibt es für die Fahrt in jede #Himmelsrichtung jeweils nur einen so genannten #Richtungsbahnsteig – das bedeutet: Am Bahnsteig D werden alle #S-Bahnen nach Westen, am Bahnsteig E die nach Osten halten. In der neuen, 132 Meter langen und die #Stadtbahn überspannenden #Ringbahnhalle gibt es jeweils einen Bahnsteig Richtung Süden und Norden. Umständliches #Treppensteigen zwischen den Bahnsteigen entfällt somit künftig.