#Baufirma: „Wenn die #Bahn nicht zahlt, droht uns der #Konkurs“
Unternehmen stellt seine Arbeiten am neuen #Bahnhof#Gesundbrunnen ein / Der Anlass: Nachforderungen in Millionenhöhe
Tobias Miller
Die Baufirma #Teza weigert sich, die unterbrochenen Arbeiten am Bahnhof Gesundbrunnen wieder aufzunehmen. Sie wirft der Deutschen Bahn (DB) vor, dass sie #Rechnungen für bereits geleistete #Leistungen nicht bezahlt. „Es geht um eine Gesamtsumme von 14,3 Millionen Mark“, sagte #Bauleiter Jens Teich am Mittwoch. „Wenn die Bahn nicht zahlt, droht uns der Konkurs.“ 300 Mitarbeiter stünden dann auf der Straße. Die Bahn weist den größten Teil der Forderungen als „nicht #nachvollziehbar“ zurück. Der Baustopp gefährde die pünktliche #Fertigstellung des S-Bahn-Rings noch nicht, sagte …
Der neue #Bahnhof#Gesundbrunnen wird in der „#Lasagnetechnik“ gebaut, sagt Volker Weiß von der Deutschen Bahn (DB) Projekt #Verkehrsbau. Die #Station für Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge entsteht bis 2005 von unten nach oben in mehreren Schichten, an denen mitunter gleichzeitig gearbeitet wird. Nun ist die ebenerdige „Ebene null“ an der Reihe, auf der die #S-Bahnen der Linien 1, 2 und 25 verkehren. Die Reisenden müssen sich auf #Fahrzeitverlängerungen und #Umsteigezwänge einrichten. „Von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 1.30 Uhr, fahren keine Züge zwischen #Nordbahnhof und #Wollankstraße. #Ersatzweise verkehren #Busse. Wir empfehlen die #U-Bahn-Linien 6, 8 und 9“, sagt Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der S-Bahn. Während der folgenden drei Advents-Wochenenden wird das Zugangebot auf einen #Pendelverkehr im 20-Minuten-Tat verringert. Das gilt auch für drei Januar-Wochenenden. „Wir bedauern das. Doch wir kommen leider …
Das ist eine ganze Menge“, sagte Petra #Reetz, Sprecherin von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD). Gemeint sind die Einwendungen gegen den vorgesehenen #Wiederaufbau der #Dresdener Bahn. Rund 4 000 dieser #Einsprüche sind beim Senat eingegangen. Die Briefe kommen nicht nur von Bürgern aus Tempelhof und Steglitz, die an der geplanten Fern- und #Regionalbahnstrecke leben. Auch das Land Berlin gab eine umfangreiche #Einwendung zu Protokoll. Darin wird bemängelt, dass dieses Bauvorhaben landeseigene Grundstücke und Gebäude beeinträchtige – unter anderem ein Jugendwohnheim und eine Pflegeeinrichtung in #Lichtenrade. Das Rechtsanwaltsbüro Reiner Geulen hat für den Senat ein Gutachten zu dem 686-Millionen-Mark-Projekt verfasst. Geulens Mitarbeiter Remo Klinger warnte die Deutsche Bahn (DB) vor einem „hohen #Prozessrisiko“. „Die #Lärmschutzmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus“, sagte er der „Berliner Zeitung“. „#Stadtzerstörerische Planung“ Wie berichtet, will die Deutsche Bahn die 1952 stillgelegte Strecke …
Trotz Sparzwängen will die Deutsche Bahn (DB) fast alle #Bauvorhaben in Berlin verwirklichen. Das sagte DB-Sprecher Gunnar Meyer. Der #S-Bahn-Ring werde Mitte 2002 geschlossen. Mitte 2003 beginnen Umbau und Sanierung des #Ostkreuzes. Drei Jahre später werde der #Tiergartentunnel eingeweiht. Weitere Termine: S-Bahn nach #Teltow Stadtmitte 2004, S-Bahn nach #Falkensee …
Kurz nach vier reißen uns die Bahnen aus dem Bett“, sagt Gerald Hamann. Wie ihm geht es hunderten Blankenburgern, die entlang der #Rudelsburg- und #Ilsenburgstraße wohnen. Denn zwischen beiden Straßen verläuft eine S- und #Fernbahntrasse. Mit dem allmorgendlichen Betriebsbeginn der #S-Bahn beginnt für die Anwohner der Lärm. Jetzt befürchten sie, dass sich die Situation noch mehr verschärft. „Die Deutsche Bahn plant den Bau eines zweiten Fernbahngleises“, sagt Hamann. 800 S-Bahn- und #Fernzüge täglich Das #Bauvorhaben firmiert bei der Bahn unter der Bezeichnung #Nordkreuz Karow. Es ist Bestandteil der neuen #Fernbahnverbindung zum Berliner #Außenring, über die künftig der Güter- und Personenverkehr Richtung Norddeutschland und #Skandinavien abgewickelt werden soll. „Wir rechnen dann mit täglich 800 S- und Bahnzügen auf dieser Strecke“, sagt Hamann. Bislang waren es 400. Entsprechend werde auch der #Lärmpegel steigen. 160 Anwohner gründeten deshalb eine …
Auf dem #S-Bahnhof #Ostkreuz steigen an Werktagen 100 000 Menschen um, doch es gibt weder #Aufzüge noch #Rolltreppen. Die Züge in Richtung Westen fahren von drei #Bahnsteigen ab, doch schon seit 1985 werden die Fahrgäste nicht mehr darüber informiert, an welchem denn nun die nächste S-Bahn einrollt. Einige Male wurde der #Umbau dieses unglaublich provisorisch wirkenden #Knotenpunkts geplant (erstmals 1937), doch geschehen ist nichts. Fast nichts: Auf dem #Ringbahnsteig F wurde ein einsturzgefährdeter Bereich eingezäunt und mit sieben Pflanzentöpfen als niedliche „Blumeninsel“ dekoriert. Andreas Butter, Hans-Joachim Kirsche und Erich #Preuß haben Recht. „Der Bahnhof war und ist ein Albtraum“, schreiben sie in ihrem Buch „Berlin Ostkreuz“, das jetzt erschienen ist. Gleich vorweg: Den #Autoren ist ein Spagat gelungen. Ihr 160-seitiges #Buch bedient nicht nur …
Die Berliner #S-Bahn holt nach, was bei der Berliner #U-Bahn seit langem üblich ist. In Zukunft sollen alle Fahrerinnen und Fahrer ihre Züge selbst auf die Reise schicken. Dadurch werden die #Aufsichten, die heute noch auf den meisten S-Bahnhöfen die #Abfahraufträge erteilen, überflüssig. „Sie können dann mit anderen Aufgaben im Unternehmen betraut werden“, sagte Ernst-Otto #Constantin, #Arbeitsdirektor der S-Bahn, am Sonntag der „Berliner Zeitung“. „Bis dahin wird es jedoch noch Jahre dauern.“ Wie berichtet, testet das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn bereits auf mehreren Bahnhöfen der #S1 (Wannsee-Oranienburg) die „#Triebfahrzeugführer-Selbstabfertigung“. Seitdem geben sich die Fahrerinnen und Fahrer einiger Züge …