Rund fünf Monate nach dem Start der #Generalsanierung auf der Bahnstrecke #Hamburg – Berlin steht die erste #Bauphase planmäßig vor dem Abschluss. Mehr als 1.000 Mitarbeitende der DB InfraGO und der beteiligten Bauunternehmen haben seit 1. August mit bis zu 140 Baumaschinen vor allem den sogenannten Oberbau erneuert: 164 km #Gleise, 241 Weichen, 5 km #Schallschutzwände, 270 #Signale, 25 km #Oberleitung und 12 #Bahnsteige. Damit ist das geplante Bausoll für den Oberbau bereits erfüllt. Für mehr Flexibilität im Betrieb sowie alternative Fahrtmöglichkeiten bei Störungen hat die DB InfraGO außerdem neue #Weichenverbindungen und #Überleitstellen gebaut und die Oberleitungen entsprechend angepasst. In der nächsten Bauphase steht nun neben den Bahnhöfen die Signal- und Stellwerkstechnik im Fokus.
Jubel allenthalben – es fahren, erstmals auf eigenen Gleisen, Fern- und Regionalzüge zwischen #Südkreuz und #Blankenfelde sowie, eine #Verbindungskurve zum Berliner #Außenring macht es möglich, zum Flughafen #BER. Der „#FEX“ genannte Flugha- fen-Express fährt alle Viertelstunde in 23 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen. Zweifelsohne ein gutes Angebot.
Ab dem kommenden Sonntag, 14. Dezember 2025, profitieren Reisende von einer verbesserten #Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg (#BER) an die Berliner #Innenstadt. Durch die neue #Streckenführung des Flughafen-Express #FEX über die neu ausgebaute #Dresdner Bahn verkürzen sich die #Fahrzeiten spürbar und die Taktung wird dichter.
Bis zu fünf Mal stündlich von und nach Hauptbahnhof und Südkreuz
Der Flughafen-Express FEX verkehrt künftig bis zu vier Mal in der Stunde zwischen Berlin Hauptbahnhof (23 min) via Potsdamer Platz (19 min) und Berlin Südkreuz (14 min) und dem BER. Gemeinsam mit der stündlich verkehrenden Regionalbahn #RE20 bedienen dann bis zu fünf Zugpaare pro Stunde die Strecke zwischen dem #Flughafen und den beiden Fernbahnhöfen #Hauptbahnhof und #Südkreuz. Zugleich verkürzen sich durch die Inbetriebnahme der Strecke auch die Fahrzeiten aus nord- und mitteldeutschen Städten deutlich.
Abschnitt Berlin #Südkreuz – #Blankenfelde geht in Betrieb • Kürzere Fahrzeiten durch zwei neue Gleise und Oberleitungen • Weiterer Meilenstein für den Ausbau des europäischen Güterverkehrskorridors • #Anhalter Bahn mit neuen Gleisen und Weichen
Die Deutsche Bahn (DB) hat eines der wichtigsten Bauvorhaben pünktlich zum #Fahrplanwechsel abgeschlossen: Ab 14. Dezember rollt der Verkehr wieder über die #Dresdner Bahn und erstmals fahren auch #Regional- und #Fernverkehrszüge von Berlin Richtung Süden über diese mit zwei neuen Gleisen und Oberleitung #wiederaufgebaute Strecke. Durch die direkte Linienführung über die Dresdner Bahn kann die Fahrzeit der #Flughafenexpresslinie (#FEX) ab Berlin Hbf zum #Flughafen#BER von bisher 39 Minuten auf etwa 23 Minuten nahezu halbiert werden. #Fernverkehrsreisende können künftig Dresden und #Prag rund 10 Minuten schneller erreichen.
Die #Inbetriebnahme der Regional- und #Fernbahnstrecke zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde, der so genannten #Dresdner Bahn, führt zu umfangreichen Fahrplan- und #Angebotsänderungen im Regional- und S-Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg – auf vielen Verbindungen können Fahrzeiten deutlich verkürzt und Takte verdichtet werden. Darüber hinaus wird das Angebot vielerorts der Nachfrageentwicklung der letzten Jahre angepasst. So wird eine neue Linie das stark nachgefragte Angebot von Berlin über Angermünde nach Stralsund verstärken. Der Abschluss von Bauarbeiten führt zu Erleichterungen für die Fahrgäste, herausfordernd bleibt jedoch das allgemeine Störgeschehen und Bauaufkommen im Bahnnetz.
Fast fröhliche Jahrmarktstimmung herrschte am Freitag, 28. November, im #Baustellenbereich der #Storkower Straße. Unzählige Schaulustige hatten sich eingefunden, um die Eröffnung der komplett erneuerten #Bahnunterführung nicht zu verpassen. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit und der damit einhergehenden Sperrung des Baustellenbereichs gab die Deutsche #Bahn gemeinsam mit Bürgermeisterin Michaela #Wiezorek und der 1. Beigeordneten Heike #Zettwitz vom Landkreis Dahme-Spreewald die #Unterführung wieder für den #Autoverkehr frei.
Wann wird die Umsetzung eines #30-Minuten-Takts im #Schienenpersonennahverkehr (#SPNV) der Linie #RB26 zwischen Berlin und #Müncheberg auch am Haltepunkt S Bahnhof #Mahlsdorf Realität (also Menschen sehen nicht nur den durchfahrenden Zug, sondern können ein- und aussteigen)?
Nach dem Stellwerksbrand in Gerwisch ist ein durchgehender #Zugverkehr zwischen #Magdeburg und Berlin wieder früher möglich als ursprünglich geplant: Bereits ab dem 6. November startet eine #Hochlaufphase mit vereinzelten Zügen zwischen der Landes- und der Bundeshauptstadt. Ab Montag, dem 17. November, verkehrt der von Pendlerinnen und Pendlern stark genutzte #RE1 wieder stündlich. Insgesamt drei Personen- und Güterzüge sind dann pro Stunde und Richtung auf der Strecke möglich. Das entspricht 80 Prozent des gesamten Zugvolumens, das vor dem Brand am 23. September fuhr.
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Ein #verlässlicher#Schienenverkehr ist die zentrale Voraussetzung für das Ge- lingen der #Mobilitätswende. Nur wenn die Bahn dauerhaft als attraktive Alter- native zum Auto wahrgenommen wird, kann sie ihre Rolle im Klimaschutz erfüllen. In den vergangenen Jahren haben sich jedoch gravierende #Qualitätsprobleme gezeigt. #Verspätungen, #Zugausfälle und überlastete Bahnhöfe beein- trächtigen den #Betriebsablauf erheblich. An den großen #Knotenpunkten ent- scheidet sich, ob Anschlüsse erreicht werden und Reiseketten zuverlässig funktionieren. Dort treffen steigende Fahrgastzahlen auf eine vielfach überlas- tete Infrastruktur. Für die Reisenden bedeutet das, dass selbst kleinere Störun- gen schnell bundesweite Auswirkungen haben können. Nach Auffassung der Fragestellenden braucht es daher eine belastbare Datengrundlage, um die Qua- lität und Funktionsfähigkeit der am stärksten frequentierten Bahnhöfe bewer- ten zu können. Nur so lässt sich einschätzen, ob die Bahn ihrem Anspruch ge- recht wird, das Rückgrat einer klimafreundlichen Mobilität in Deutschland zu sein.