Bund, Bahn und Land Berlin investieren 800.000 Euro Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist heute am Bahnhof #Spandau die #Fußgängerbrücke über die #Klosterstraße feierlich eröffnet worden.
Swen Schulz, Bundestagsabgeordneter für Spandau, Axel Schwipps von Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Peter Debuschewitz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin und Michael Müer, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin, wohnten der kleinen Zeremonie bei. Die Kosten von rund 800.000 Euro tragen der Bund, die Bahn und das Land Berlin.
Der östliche #Ausgang des Bahnhofs #Spandau zum Stabholzgarten soll voraussichtlich Ende September fertig gestellt sein, rund drei Monate später als angekündigt. „Die Herstellerfirma der Betonbausteine am Treppenabgang war pleite“, begründet die Sprecherin der Deutsche Bahn Projektbau, Gabriele Schlott, die Verzögerungen. Inzwischen habe man Ersatz beschafft. Derzeit arbeiteten noch die Maler. Im Mai hatte die Bahn für 1,3 Millionen Euro eine #Fußgängerbrücke zwischen die Gleise über die #Klosterstraße gehängt, um den östlichen #Zugang wieder herzustellen.
Kaum ein vor der #Stadtgrenze liegender #Airport weltweit ist so gut, schnell, bequem und #preiswert zu erreichen wie der #Flughafen#Schönefeld. Der #AirportExpress der Deutschen Bahn, der seit Mai 1998 die schon über vierzig Jahre bestehende Verbindung mit der #S-Bahn hochwertig ergänzt, ist täglich von 5 bis 24 Uhr unterwegs. Vom #Zoologischen Garten dauert die Fahrt nur 30 Minuten. Von der #Friedrichstraße sind es 23, von #Alexanderplatz und #Ostbahnhof lediglich 20 bzw. 15 Minuten.
Die Bahn kommt – aber oft mit Verspätung. Vor allem beim Bau des Bahnhofs #Spandau hat sie den Zeitplan heftig überzogen: Auch im fünften Jahr nach Eröffnung fehlen #Fahrtreppen und Fußgängerbrücken. Zudem machen enge #Fahrstühle und fehlende #Kofferkulis den täglich 40 000 Fahrgästen das Leben unnötig schwer. Immerhin soll jetzt endlich die Brücke über die Klosterstraße geschlagen werden.
Die BVG hat auf drei U-Bahnhöfen #Laufbänder#stillgelegt, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Während die Stationen Rathaus #Spandau und #Fehrbelliner Platz mit Behindertenaufzügen ausgestattet sind, fehlt ein solcher Fahrstuhl am Bahnhof #Wilmersdorfer Straße. Die Sprecherin der Verkehrsbetriebe, Barbara Mansfield, begründete den Schritt mit einer Häufung von #Unfällen. Allein in diesem Jahr habe es bisher zehn Unfälle gegeben. Mansfield wies aber darauf hin, dass die abschüssigen #Metallbänder bei feuchter Witterung rutschig sind. Sie werden jetzt ausgebaut und durch feste Rampen ersetzt. Mit den Arbeiten soll nach Zustimmung der technischen Aufsichtsbehörde in Kürze begonnen werden. In der Wilmersdorfer Straße will die BVG den Umbau bereits Mitte Dezember abschließen, in Spandau soll das spätestens im Februar der Fall sein.
Um die #Pünktlichkeit auf diesem wichtigen Abschnitt zu verbessern und gleichzeitig das #Platzangebot anzupassen, wird ab 15. Dezember diesen Jahres der Fahrplan zwischen #Nauen und Berlin neugestaltet. Der #Vorortverkehr wird vom eigentlichen #Regionalverkehr getrennt.
Seit gestern fährt die Stern und #Kreisschifffahrt wieder ihre traditionelle #Haveltour, die über neun Jahre lang wegen des #Schleusenbaus in #Spandau nicht möglich war. Nachdem am Montag die #Schleuse an der #Zitadelle eröffnet worden war, hieß es gestern bei der größten Berliner #Reederei „#Leinen los“. Der Mann am #Schifferklavier spielte bei der Premierenfahrt sein „#Schiff ahoi – ich bleib dem #Wannsee treu“.
»Dies ist ein erster großer Schritt auf dem Wege zu einer modernen #Wasserstraßenverbindung von Berlin zur #Ostsee. Die Güter-, Sport-, Personen- und #Freizeitschifffahrt soll die Zukunft Berlins mitgestalten.« Das sagte Achim Großmann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für #Verkehr, Bau- und Wohnungswesen am 15. Juli 2002 in Berlin anlässlich der feierlichen #Verkehrsfreigabe der neuen #Schleuse#Spandau. In rund viereinhalb Jahren Bauzeit entstand für rund 33 Mill. Euro eine Schleuse für bis zu 115 Meter lange #Schiffseinheiten.
Dadurch könne der #Vorortverkehr zuverlässiger gestaltet werden. Nach Auffassung des #DBV wird damit ab Dezember 2002 eine Verbesserung des Zugangebotes erfolgen, das quasi einen #S-Bahn-Vorlauf darstellt. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der ICE-Linie Berlin – #Hamburg für höhere Geschwindigkeiten fordern die Länder Berlin und Brandenburg die #S-Bahn-Verlängerung über #Spandau hinaus nach #Falkensee.