Auch ohne Streik fährt die Bahn derzeit nicht besonders #pünktlich. #Baustellen bringen den Verkehr immer wieder durcheinander. Besonders unpünktlich ist nach Angaben des Fahrgastverbandes #IGEB die erst im Dezember geschaffene Regionalbahnlinie #RB10 zwischen #Nauen und Charlottenburg, wo die Fahrgäste zur Weiterfahrt umsteigen müssen. Verspätet sich die R10, geht dort der direkte Anschluss verloren.
Der #Bahnhof#Zoo ist viel mehr als nur ein Bahnhof. In Westdeutschland war er zu #Mauerzeiten das Synonym für #West- Berlin. Jetzt heißt es, langsam #Abschied nehmen. Wenn der künftige #Hauptbahnhof am früheren #Lehrter Bahnhof wie geplant 2006 betriebsbereit ist, werden im ehemaligen West-Berliner „Hauptbahnhof“ viel weniger Züge halten als heute. Für viele Fahrgäste werden dann die Wege zu den Fernzügen länger. Die Bahn bereitet sich bereits darauf vor. Derzeit ist keine Rede mehr davon, den Bahnhof Zoo weiter großzügig umzubauen.
Dadurch könne der #Vorortverkehr zuverlässiger gestaltet werden. Nach Auffassung des #DBV wird damit ab Dezember 2002 eine Verbesserung des Zugangebotes erfolgen, das quasi einen #S-Bahn-Vorlauf darstellt. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der ICE-Linie Berlin – #Hamburg für höhere Geschwindigkeiten fordern die Länder Berlin und Brandenburg die #S-Bahn-Verlängerung über #Spandau hinaus nach #Falkensee.
Nicht nur die #Regionalexpress-Linie #RE5 nach Rostock und Stralsund, sondern auch der #RE4 Elsterwerda-Biehla – Jüterborg – Berlin – Wittenberge – Schwerin (- Bad Kleinen – Wismar) ist zeitweilig sehr stark nachgefragt.
An Sommertags-Sonnabenden und Sonntagen ist es von Berlins Stadtbahnhöfen Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstr. und Zoologischer Garten Richtung Nauen gelegentlich so eng, dass Fahrgäste auf dem Bahnsteig zurückblieben.
Nicht nur bei der #S-Bahn wird heftig gebaut, wie punkt 3 1/2002 ausführlich darstellte, sondern auch an den #Regional- und #Fernverkehrsstrecken.
Dazu Karl-Heinz #Friedrich, Regionalleiter DB #Regio Berlin/Brandenburg: „Die Strecke Berlin – #Hamburg wird bekanntlich für Geschwindigkeiten von #230 km/h ausgebaut. Das hat bereits im vergangenen Jahr einige Unpünktlichkeit und Anschlussunsicherheit auf der Linie #RE4 Elsterwerda- Biehla – Berlin – Wittenberge – Bad Kleinen mit sich gebracht. Deshalb werden wir den Fahrplan auf dem nördlichen Ast der Strecke den Gegebenheiten anpassen, um wieder zuverlässige Verbindungen herzustellen.
„Wir wollen den #Transrapid auch weiterhin nicht“, sagte die Sprecherin von Verkehrssenator Strieder, Petra Reetz gestern. Sie reagierte damit auf die Bemühungen von Bayern und Nordrhein-Westfallen, jeweils eine Transrapid-Strecke zu bauen. Das Projekt einer #Referenzstrecke#Hamburg – Berlin war bekanntlich nach achtjähriger Planung vor fast genau zwei Jahren wegen der hohen Kosten endgültig gestoppt worden. Die Bundesregierung hatte im Jahr 1999 ihren Zuschuss auf 6,1 Milliarden Mark limitiert, die Verbindung nach Hamburg sollte nach den letzten Berechnungen aber 10 Milliarden Mark kosten. Zudem war Bahnchef Hartmut Mehdorn eindeutig auf Distanz zu dem Projekt gegangen. Er kritisierte die Strecke „als nicht rentabel und hochkritisch“.
In den Sommerferien müssen #Autofahrer bei der Fahrt zum #Flughafen#Tegel vermutlich lange Staus in Kauf nehmen. Wer rechtzeitig sein #Flugzeug erreichen will, sollte eine erheblich längere #Fahrtzeit mit dem Auto oder dem Bus einkalkulieren, weil die #Autobahn-Verbindung vom #Stadtring Richtung Flughafen wegen #Bauarbeiten voraussichtlich sechs Wochen #gesperrt wird.
S-Bahn: Betriebliche Aufwandskennziffern und vergleichende Kostenanalyse der Zugkilometer in Hamburg und Berlin
Ereignis
Aus den offiziellen Geschäftsberichten des Jahres 1997 geht hervor, dass die betrieblichen Gesamtkosten der S-Bahn Berlin GmbH mit 32,75 DM pro Zugkilometer (Zugkm) über den Werten der S-Bahn Hamburg GmbH (27,23 DM pro Zugkm) lagen. Diese strukturelle Abweichung begründet sich maßgeblich durch den erhöhten Materialaufwand infolge des älteren Berliner Fahrzeugbestandes sowie durch den personalintensiven Vor-Ort-Service und die stationäre Abfertigung auf den Berliner Bahnhöfen, während das Hamburger Netz vorwiegend bildschirmüberwacht betrieben wird.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 13. Wahlperiode, Drucksache 13/4026, Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 4026
Ich frage den Senat:
1. Wie hoch sind die Kosten für den Platzkilometer bei der S-Bahn in Hamburg?
2. Wie hoch sind die Kosten für den Platzkilometer bei der S-Bahn in Berlin?
3. Wie bewertet der Senat die Differenz zwischen den Kosten für den Platzkilometer bei der S-Bahn in Hamburg und in Berlin?
4. Sieht der Senat Handlungsbedarf bei der Berliner S-Bahn hinsichtlich der großen Diskrepanz zu den Kosten für den Platzkilometer in Hamburg? Wenn ja, warum? Welche Maßnahmen will er wann einleiten? Wenn nein, warum nicht?
Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 4026
Im Namen des Senats von Berlin
beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1. und 2.:
Dem Senat liegen vergleichbare Kosten der S-Bahn in Hamburg und Berlin aus den jeweiligen Geschäftsberichten für das Jahr 1997 vor. Bezogen auf die erbrachten Verkehrsleistungen, die üblicherweise in Zugkilometer (Zugkm) angegeben werden, ergibt sich folgendes Bild:
Kosten pro Zugkm im Jahr 1997:
• Materialaufwand pro Zugkm: Hamburg 15,97 DM | Berlin 19,11 DM
• Personalaufwand pro Zugkm: Hamburg 7,62 DM | Berlin 9,76 DM
• Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen pro Zugkm: Hamburg 3,65 DM | Berlin 3,88 DM
• Gesamtkosten pro Zugkm: Hamburg 27,23 DM | Berlin 32,75 DM
Zu 3.:
Die Gründe für diese Differenz liegen insbesondere im erhöhten Personal- und Materialaufwand. So werden von der S-Bahn Berlin GmbH durch die personalintensive Besetzung der Bahnhöfe bzw. Abfertigung der S-Bahnzüge Sicherheits- und Serviceleistungen erbracht, während die Überwachung der Hamburger S-Bahn hauptsächlich über Bildschirme erfolgt. Der unterschiedliche Materialaufwand ist im wesentlichen darin begründet, daß der Fahrzeugbestand der Berliner S-Bahn älter als der der Hamburger S-Bahn ist und dadurch höhere Instandhaltungskosten für die Berliner Fahrzeuge entstehen.
Zu 4.:
Der Senat geht davon aus, daß die S-Bahn Berlin GmbH entsprechend ihrer unternehmerischen Verantwortung alles tut, um die Kosten pro Zugkm für den Betrieb der S-Bahn so gering wie möglich zu halten bzw. weiter zu senken. Die hierzu gegebenenfalls notwendigen Maßnahmen liegen derzeit allein in der Verantwortung und Zuständigkeit der S-Bahn Berlin GmbH bzw. deren Eigentümerin, der Deutschen Bahn AG.
Hinweis
„dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt“