Das fordern zumindest Aktivisten. Die Halte in der Region müsse ausgebaut werden, um mehr Menschen zum #Umstieg auf den #Nahverkehr zu bewegen.
Zum 25. Jahrestag der #Wiedereröffnung des brandenburgischen Kleinbahnhofs #Dannenwalde bei #Gransee haben Aktivisten deutliche Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr gefordert. In Brandenburg müsse ein #Stundentakt für alle Bahnhöfe eingeführt werden, erklärten die Vereine „#FUSS“ und „#UMKEHR“ am Montag in Gransee. Alle Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition seien angeschrieben worden, um sie an die #Koalitionsvereinbarung zu erinnern, einen mindestens einstündigen Takt im #Regionalverkehr an allen Bahnhöfen einzurichten.
Das Anliegen werde derzeit von mehr als 80 Bürgermeistern, Gemeindevertretern, Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden, Sozialeinrichtungen und Vereinen im Einzugsgebiet des Bahnhofes unterstützt, hieß es. Wer Einwohner, Pendler und Touristen zum Umstieg vom Auto …
In #Cottbus wird der großangelegte #Umbau des Bahnhofs fortgesetzt. In Brandenburg an der Havel werden zwei neue #barrierefreie#Bushaltestellen errichtet und im uckermärkischen #Tantow wird ein neuer #Park and Ride Parkplatz gebaut. Die Liste der Vorhaben für Investitionen im Öffentlichen Personennahverkehr in diesem Jahr umfasst 80 Projekte.
Dafür stellt das Land 26 Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt zur Verfügung. Weitere 10 Millionen Euro können aus dem Nachtragshaushalt eingesetzt werden, wenn der Landtag dem Entwurf zustimmt.
Verkehrsministerin Kathrin #Schneider: „Mit der ÖPNV-Förderung setzen wir die Ziele der Mobilitätsstrategie um. Die Projekte beziehen sich auf alle Bereiche des SPNV, von der Schieneninfrastruktur über die Bahnhöfe bis zu barrierefreien Bushaltestellen. Davon profitieren viele Orte besonders auch in den ländlichen Regionen. Mit dem Nachtragshaushalt sichern wir die Finanzierung der Vereinbarung i 2030 im Jahr 2018. Der kürzlich vorgelegte Eckwertebeschluss für den Haushalt der kommenden beiden Jahre stellt klar, dass die Finanzierung auch in den folgenden Jahren abgesichert ist. So tragen wir Entwicklung ins ganze Land und setzen gleichzeitig die Ziele Landesentwicklungsplans und der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen um.“
Nora #Görke, Bürgermeisterin Stadt Kyritz: „Ich freue mich sehr über die geplanten Investitionen in die Bahninfrastruktur von Kyritz. Die Bevölkerungszahlen der Stadt haben sich – entgegen aller Demografieprognosen – in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Mit einem ebenerdigen Übergang vom Bahnhof Kyritz zum Stadtteil Kyritz-West und durch einen neuen, zusätzlichen Bahnhaltepunkt „Am Bürgerpark“ möchten wir die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs verbessern und so auch die Attraktivität von Kyritz als Wohn- und Arbeitsort weiter steigern. Am Bürgerpark sind wir als Stadt bereits in Vorleistung gegangen: Wir haben einen modernen Bushaltepunkt geschaffen inklusive 160 Pkw-Stellplätzen und Radabstellmöglichkeiten. Ziel ist, die Umsteigeverbindungen zwischen Bus und Bahn und die Erreichbarkeit der nördlich der Altstadt gelegenen Schulen, Ämter und Kultureinrichtungen sowie des Klinikums zu optimieren. Wir hoffen daher auf schnellstmögliche Umsetzung der Maßnahmen.
Dr. Ralf #Böhme, Vorstand Deutsche Eisenbahn Service AG: „Wir freuen uns sehr, dass das Land Brandenburg mit dieser Schwerpunktsetzung für die Prignitz ein eindeutiges politisches Signal für die Sicherung der öffentlichen Mobilität auf der Schiene auch im ländlichen Raum sendet. Damit sehen wir uns bestätigt in unserem jahrelangen Engagement in der Prignitz für den Erhalt des Schienenverkehrs und der Schieneninfrastruktur als wichtige verkehrsregional- und strukturpolitische Komponente für die Stabilisierung und Entwicklung der Nordwest-Region unseres Landes.“
Einen regionalen Schwerpunkt im Förderprogramm für Investitionen in den ÖPNV bildet in diesem und im kommenden Jahr die #Prignitz. Die #RegioInfra GmbH als Tochter der Deutschen Eisenbahn Service AG will 16 Sanierungsprojekte entlang ihrer Bahnstrecken umsetzen. Allein in Kyritz sind die Sanierung der Schieneninfrastruktur im Bahnhof des Bahnhofs und die Errichtung der neuen Station Kyritz-Nord geplant. Die beiden Projekte werden in Kooperation mit dem Landkreis und der Stadt umgesetzt. Außerdem will das Bahnunternehmen neben der Schieneninfrastruktur in den Bahnhöfen auch die Bahnhofssanierungen in #Falkenhagen, #Meyenburg, und #Blumenthal vornehmen. Geplant ist auch die Erneuerung von Bahnübergängen und von sicherungstechnischen Anlagen.
Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Nr.
Vorhaben
Kreis
Antragsteller
geplanterRealisierungs-zeitraum
begonnene Vorhaben
1
#Cottbus, Umbau des Verkehrsknotens Hauptbahnhof Cottbus (Ostseite)
CB
Stadt Cottbus
2015 – 2018
2
Grundhafte Erneuerung der #Kalkgrabenbrücke im Zuge der K 6420
MOL
Schöneiche/Rüdersdorf Straßenbahn
2017 – 2018
3
Strausberg, Ausbau Bahnhofsumfeld am S- Bahnhof #Strausberg Stadt
#Wittstock (Dosse), Verbesserung der Betriebsqualität des SPNV im Bhf. Wittstock (Dosse) durch Schaffung gleichzeitiger Einfahrten und Aufbau eines Vorsignalwiederholers
WEITERE SPERRUNGEN IN DEN KOMMENDEN JAHREN / 2018 WIRD DER BAHNHOF GRANSEE UMGEBAUT #Oranienburg (OGA) Der #Regionalexpress#RE5 fährt ab Freitagnacht bis zum 26. November nicht zwischen Oranienburg und Berlin. In den kommenden Jahren kommt es wegen Bauarbeiten zu weiteren Sperrungen. Betroffen ist auch die S-Bahn.
"Der Ausbau der Strecke Berlin-#Rostock ist zu 80 Prozent abgeschlossen", sagte Christian #Beckmann, Leiter Großprojekte Ost bei DB Netz, am Donnerstag in Berlin. Derzeit gebaut werde im Abschnitt zwischen Oranienburg und #Nassenheide. Dadurch steht immer nur ein Gleis zur Verfügung. Erst später werde der Abschnitt Oranienburg-#Birkenwerder erneuert. Einen Termin nannte Beckmann nicht. "Wir befinden uns in einer sehr frühen Planungsphase." Das gelte auch für die Gleise im Oranienburger Stadtgebiet. Dort gibt es in der Bernauer Straße und der Dr.-Heinrich-Byk-Straße gleich zwei Bahnbrücken, die langfristig ersetzt werden müssen. "Wir können die Brücken ja nicht 200 Jahre lang betreiben", sagte Bahn-Konzernbevollmächtigter Alexander #Kaczmarek. Angekündigt wurde zudem ein Umbau am Bahnhof #Gransee. Dort werden Gleise und Bahnsteige erneuert, die danach barrierefrei zugänglich sein werden.
Die #Straßenbahn rollt wieder durch Spandau und Charlottenburg – wenn auch nur auf Tiefladern. Berliner #Nahverkehrsenthusiasten haben erreicht, dass 50 Jahre nach ihrer letzten Fahrt von #Hakenfelde zum Bahnhof #Zoo zwei Original-Triebwagen der Linie 55 am Sonntag per Laster über die alte Strecke fahren. Ein Triebwagen der Baureihe "#TM36" kommt aus dem Deutschen #Technikmuseum Berlin, das den Wagen #3566, Baujahr 1929, aus dem Abschiedskorso der Linie 55 seit Jahren ausgestellt hat. Der zweite Wagen, Nr. #3495, Baujahr 1928, stammt aus dem Bahnmuseum #Schönberger Strand bei Kiel.
Initiatoren der spektakulären Aktion sind die Berliner Bahnfans Frank von #Riman-Lipinski (52) und Dennis #Gransee (34). Beide hatten eine Idee, die von Riman-Lipinski "total verrückt" nennt. 50 Jahre nach dem Aus der Straßenbahn im damaligen #West-Berlin wollten sie nicht einfach keinen Original-Waggon, sondern einen #Verbundzug nach Hakenfelde bringen. Ein Verbundzug habe damals aus zwei Triebwagen bestanden, sodass die Fahrtrichtung ohne Wendemanöver gewechselt werden konnte, erläutert von Riman-Lipinski. Dass Wagen 3566, der den Abschiedskorso der Straßenbahn durch West-Berlin 1967 angeführt hatte, im Technikmuseum stand, war den Zug-Liebhabern klar. Den zweiten Wagen für das ehrgeizige Vorhaben aber musste der Köpenicker Gransee in ganz Deutschland suchen. Beim Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn Schönberger Strand bei Kiel wurde er fündig. Ein ehemaliger Berliner hatte in den 70er-Jahren zwei alte Straßenbahnwagen gekauft und nach Norddeutschland geholt.
In 3000 Arbeitsstunden alten Triebwagen restauriert
#Gransee (DPA) Den Regenschirm gegen den Wind gestemmt, eilt Hedwig Kliche zu dem #Kleinbus. Die 79-Jährige findet gerade noch Platz in dem Transporter mit acht Sitzen. „Ich war beim Arzt“, berichtet die Seniorin aus Meseberg (Oberhavel). Nun geht es zurück nach Hause. „Der #Bus ist lebenswichtig für uns. Manchmal nutze ich ihn täglich.“ Zustimmung von den Fahrgästen. Arztbesuche, Behördengänge oder auch Einkäufe in Gransee (Oberhavel) werden mit dem #Bürgerbus erledigt. „Bei manchen Fahrgästen haben wir den Verdacht, dass sie vor allem mitfahren, weil sie Kontakt suchen“, sagt Rüdiger Ungewiß, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins. Als erste Gemeinde in Ostdeutschland hat Gransee im Juli 2004 den Bürgerbus ins Leben gerufen. Es war eine Antwort auf die Probleme, mit denen ein Flächenland wie Brandenburg zu kämpfen hat: Dünn besiedelte Landstriche, lange Wege – und immer weniger Einwohner. Ein regelmäßiger Öffentlicher Personennahverkehr lohnt sich nicht für die …
Wenn sich ab dem 28. Mai die Fahrwege und #Verbindungen ändern, dann ist das oben abgebildete beeindruckende Bild am Nordhafen zu sehen.
Ab Ende Mai werden Zehntausende Reisende erheblich an Zeit einsparen, weil man beispielsweise durch neue #Linienführungen direkter an sein Ziel kommt, nicht mehr umsteigen muss. Es wird auch Ziele geben, zu denen man länger braucht. Jeder Fahrgast muss „seinen“ Weg finden. Die Experten von DB Regio und punkt 3 helfen dabei.