Gewiss, überwiegend setzte sich die #DB AG mit ihren #Tarifvorstellungen durch und nutzte die #Tarifkommission als „Vorfilter“ vor dem Gang an die Öffentlichkeit. Aber, es gab durchaus auch #Diskussionsprozesse, in deren Ergebnis die Belange der #Fahrgäste zum Tragen kamen. In den letzten drei Jahren war ein gewisses #Vertrauensverhältnis zwischen DB AG und den Verbänden entstanden. Darauf basierend hat die DB Reise & Touristik AG im Jahr 2000 erstmals die #Tarifkommission im Vorfeld einer #Tarifreform über Einzelheiten ihrer Vorhaben informiert und Mitglieder der #Fahrgastverbände in Befragungen einbezogen. Zwischen DB AG und Verbänden wurde hierüber Vertraulichkeit vereinbart. „#Pro Bahn“ hat sich bedauerlicherweise nicht daran gehalten und mit dem Gang an die Medien im November 2001 den Ausstieg der DB AG aus der Tarifkommission herbeigeführt.
Attraktive #S-Bahn-Strecken bringen mehr #Fahrgäste, bringen mehr Euros, bringen mehr #Attraktivität im #S-Bahn-Verkehr. Dieser runden Logik kann sich niemand verschließen, der mit der #Planung und #Finanzierung des S-Bahn-Verkehrs in Berlin befasst ist.
Zwischen zehn und dreißig Prozent mehr #Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die sechs #RegionalExpress-Linien, die Berlin mit den regionalen Entwicklungszentren im Land Brandenburg verbinden. Allein mit dem #RE1 fahren auf der Strecke Magdeburg – Brandenburg – Berlin – Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt täglich durchschnittlich 36 000 Kunden.
2001 fuhren fünf Millionen Fahrgäste mehr mit der S-Bahn
Immer mehr fahren #S-Bahn. 296 Millionen waren es im Vorjahr, fünf Millionen mehr als im Jahr 2000. Und noch einmal 8 Millionen mehr #Fahrgäste werden bis Ende 2002 prognostiziert. Wie es mit #Fahrkomfort durch weitere neue Züge, durch #Pünktlichkeit, #Service-Vielfalt vom neuen #Empfangsgebäude bis zum dichten Netz von #Fahrkartenverkaufsstellen und ohne Tariferhöhungen dazu kommen soll, erklärt S-Bahn-Chef Günter #Ruppert (hier klicken).
Für 246 #Fahrgäste im durchgehenden #Nachtverkehr der #S-Bahn Berlin GmbH endete die Fahrt in der Nacht von Freitag zu Samstag mit einer teuren Überraschung. Das Verkehrsunternehmen hatte im Rahmen einer #Schwerpunktkontrolle in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr früh zwischen Lehrter Stadtbahnhof und Alexanderplatz 5138 Fahrgäste nach ihrem Fahrschein gefragt. Neben zahlreichen bekannten Ausreden bekamen die 12 Kontrolleure, die vom #Sicherheitsdienst der S-Bahn und dem #Bundesgrenzschutz unterstützt wurden, zu hören, dass mit Kontrollen in der Nacht einfach nicht gerechnet wurde.
“Wir haben das #Fahrtenangebot in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und die #Fahrgastzahlen um knapp 10% steigern können”, erklärt Dr. Wilfried Kramer, Fachbereichsleiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH. “Es ist schlichtweg unsozial, wenn ein Teil der Nutzer meint, für diese Serviceleistung im #Freizeitverkehr nichts bezahlen zu müssen. Unsere ehrlichen Fahrgäste begrüßen daher die Kontrollen.”
Derzeit fahren die rot-gelben Züge in Wochenendnächten im Berliner Stadtgebiet durchgehend alle 30 Minuten. Auf Außenstrecken wird mindestens ein 60-Minutentakt angeboten.
Die #Schwerpunkt-Fahrscheinkontrollen werden in den nächsten Wochen kontinuierlich weiter geführt. Wer erwischt wird, zahlt 30 Euro (entspricht 58,67 DM). Als preiswerte Alternative empfiehlt die S-Bahn Berlin GmbH die Freizeitkarte zum monatlichen Preis von 23 Euro (entspricht 44,98 DM). Diese gilt samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ganztägig sowie montags bis freitags von 18.30 Uhr bis 3.00 Uhr des nächsten Tages zur Fahrt im gesamten #Tarifbereich Berlin ABC. In der übrigen Zeit können Fahrausweise zum Ermäßigungstarif erworben werden.
Für #Fahrgäste im #Nahverkehr kommt das schönste Geschenk wahrscheinlich nach Weihnachten. Immer mehr zeichnet sich ab, dass es im kommenden Jahr keine #Tariferhöhung geben wird. Noch hält die #BVG zwar an der Absicht fest, die Preise zum 1. August steigen zu lassen, doch nachdem die #S-Bahn und die Deutsche Bahn für den #Regionalverkehr bereits angekündigt haben, auf höhere Preise verzichten zu können, will nun auch der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) eine Erhöhung nicht mehr vorantreiben.
Die Bahn weiß nicht, wie sie das ihr vom Bund zugesagte Geld fristgemäß ausgeben soll – und sie weiß auch immer noch nicht, was sie am #Bahnhof#Papestraße bauen will. Derzeit werde geprüft, in welcher Reihenfolge die Arbeiten am so genannten #Südkreuz vorgenommen werden sollen, sagte Bahnsprecher Andreas Fuhrmann.
Immer mehr Berliner und Touristen fahren in Berlin mit der #S-Bahn. Vergangenes Jahr wurden 288 Millionen #Fahrgäste gezählt, 1998 waren es noch 269 Millionen. Dies teilte der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) mit. Im #Regionalverkehr der Deutschen Bahn stieg die Zahl der Fahrgäste in Berlin-Brandenburg von 30 Millionen (1998) auf 40 Millionen (2000). Deutlich höhere Kundenzahlen verzeichnete auch die #BVG: 796 Millionen waren …
In zehn Tagen befördern die Züge der DB AG heute bereits ebenso viele #Fahrgäste, wie die #Lufthansa im ganzen Jahr. Zur Pressekonferenz aus Anlaß der #ITB am 5. März konnten erfreuliche Zahlen genannt werden: Die Zahl der Reisenden erhöhte sich im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent auf insgesamt über 1,7 Milliarden. Die #Beförderungsleistung stieg um 2,1 Prozent auf 74,4 Milliarden #Personenkilometer. Damit konnte die Bahn ihren #Marktanteil erneut ausbauen.
Die Vertreter der #ICE-Familie erweisen sich dabei immer mehr als Renner im #Bahnangebot. Hohe Investitionen in die #Fahrzeugflotte zählen denn auch zu den Schwerpunkten der #Bahn-Strategie. Zum #Fahrplanwechsel am 10. Juni kommt ein weiterer Neuling – der ICE TD mit #Dieselantrieb (Tempo bis 200 km/h) zunächst auf der Linie Nürnberg–…