Der #S-Bahn-Fahrplanwechsel am 28. Mai bringt für die Fahrgäste der Linien #S8 und #S85 wichtige Veränderungen mit sich.
„Die Sanierung der #Stützwand am S-Bahnhof #Pankow geht zu Ende und damit wird der Engpass im Bahnhof beseitigt“, erläutert Rainer Pohlmann, Verkehrsplanungsmanager der S-Bahn Berlin, die Voraussetzung für die bevorstehenden Verbesserungen.
„Es stehen dann wieder beide Gleise zur Verfügung, so dass die Ableitung der S 8 über Bornholmer Straße auf den Ast nach Hennigsdorf entfällt.“
Im #Nordsüd-Tunnel der #S-Bahn steht die letzte Phase beim Umbau der Signal- und #Sicherungstechnik bevor: Ab Montag, dem 13. März, ist der Abschnitt vom #Nordbahnhof mit seiner Wendeanlage bis zum #Tunnelausgang dran.
„Das alte Stellwerk geht außer Betrieb, damit werden die Weicheneinheiten stillgelegt und die Züge können nur noch auf den Außengleisen fahren und an den Bahnsteigen halten“, erklärt Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin, die neue Situation.
Drei große #Bauvorhaben realisiert die Deutsche Bahn zur Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs in Berlin, die noch im Frühjahr abgeschlossen werden und damit den Fahrgästen auf wichtigen Streckenabschnitten Erleichterungen bescheren.
So enden nach drei Jahren die #Sanierung der westlichen #Stadtbahn, nach rund eineinhalb Jahren die Erneuerung der Signal-, Sicherungs-und Stellwerkstechnik im #Nordsüd- Tunnel der S-Bahn und die Dauerbaustelle im Bahnhofsbereich #Pankow wird wieder aufgehoben. Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin, gibt einen Ausblick.
Stettiner Bahn: Ausbau zwischen Blankenburg und Karow vorerst gestoppt
Ereignis
Ende 2005 zog die Deutsche Bahn ihre Ausbaupläne für den Abschnitt der Stettiner Bahn zwischen Berlin-Blankenburg und Berlin-Karow zurück. Der Senat bedauerte die Entscheidung ausdrücklich. Hintergrund waren fehlende Bundesmittel sowie Verzögerungen im Planfeststellungsverfahren. Gleichzeitig blieben Fragen zum Lärmschutz, zur Leistungsfähigkeit des eingleisigen Abschnitts und zu den langfristigen Ausbauperspektiven des Karower Kreuzes offen. 【3-3e5025】
Details
Quelle: Drucksache 15/13014. 【3-3e5025】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 25. November 2005
Flickwerk in Berliner Eisenbahnknoten statt Ausbau der Stettiner Bahn – viel Lärm um nichts in Blankenburg 【3-3e5025】
Einstellung des Ausbaus
Die Deutsche Bahn erklärte, dass die ursprünglich angestrebte Fertigstellung bis Mai 2006 nicht mehr erreichbar sei.
Deshalb werde von der vorhandenen Plangenehmigung zunächst kein Gebrauch gemacht. Der Streckenausbau werde vorerst nicht ausgeführt. Der Senat bedauerte diese Entscheidung, verwies jedoch darauf, dass den berechtigten Lärmschutzansprüchen der Anwohner Rechnung getragen werden müsse. 【3-3e5025】
Bundesmittel
Der Bund und die Deutsche Bahn hatten sich 2004 auf 66 prioritäre Schienenprojekte bis 2008 verständigt.
Der Ausbau der Stettiner Bahn wurde nicht in diese Liste aufgenommen. Nach Auffassung der Deutschen Bahn standen deshalb bis 2008 keine ausreichenden Mittel zur Verfügung. Der Senat kündigte an, sich weiterhin für eine Finanzierung durch den Bund einzusetzen. 【3-3e5025】
Verkehrsaufkommen ab Mai 2006
Für den Abschnitt Berlin-Blankenburg – Berlin-Karow waren vorgesehen:
Pro Richtung täglich:
12 RE3-Züge
16 RE5-Züge
6 IC-Züge
Insgesamt:
68 Züge täglich auf dem eingleisigen Abschnitt. 【3-3e5025】
Zusätzlich treffen im Bereich Karower Kreuz zusammen:
18 Zugpaare OE60
18 Zugpaare RB12
2 Zugpaare Richtung Stettin
【3-3e5025】
Regionalverkehr
Bestellt wurden:
RE3 über die Stettiner Bahn in den Nord-Süd-Tunnel
RE5 über Außenring und Karower Kreuz in den Nord-Süd-Tunnel
RB12 über den Außenring
OE60 über Karower Kreuz und Außenring
Der Senat sah keine betrieblichen Gründe, die eine andere Linienführung erforderlich gemacht hätten. 【3-3e5025】
Karower Kreuz
Der Senat bedauerte zusätzlich, dass die Deutsche Bahn auf bauliche Vorleistungen für einen späteren Turmbahnhof Karower Kreuz verzichtete.
Nach Angaben der Bahn wurden dort jedoch keine neuen Brückenbauwerke errichtet, sodass später auch keine Rückbaukosten entstehen würden. 【3-3e5025】
Lärmschutz
Der Senat verwies auf die Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und bestätigte, dass Lärmschutzansprüche im Rahmen eines künftigen Ausbaus berücksichtigt werden müssen.
Zudem kündigte er an, sich für eine Lärmsanierung einzusetzen, wenn entsprechende Untersuchungen die Notwendigkeit bestätigen. 【3-3e5025】
Lärmaktionsplanung
Nach Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie sollte das Land Berlin bis zum 18. Juli 2008 einen gesamtstädtischen Lärmaktionsplan erstellen. 【3-3e5025】
Berlin, den 28. Dezember 2005
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-3e5025】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Barrierefreiheit an den S-Bahnhoefen Blankenburg und Karow bleibt unvollstaendig
Ereignis
Zehn beziehungsweise fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung waren die S-Bahnhöfe Blankenburg und Karow weiterhin nur eingeschränkt barrierefrei. Während für Blankenburg ein Aufzug bereits in Planung war und noch 2005 gebaut werden sollte, wurde ein Aufzug für Karow wegen fehlender Bundesmittel auf die Zeit nach 2008 verschoben. Gleichzeitig geriet die Erschließung von Karow-Nord durch den geplanten Bahnhof Buch-Süd ins Stocken. 【2-bb22bb】
Details
Quelle: ka15-12452.pdf 【2-bb22bb】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 19. April 2005
Erreichbarkeit der S-Bahnhöfe in Karow und Blankenburg 【2-bb22bb】
Fragen 1 und 2
Weshalb verfügt der S-Bahnhof Blankenburg noch nicht über einen Aufzug und wann soll dieser gebaut werden? 【2-bb22bb】
Antwort zu 1 und 2
Die DB AG erklärte:
„Die Planung für den Aufzug ist abgeschlossen. Der Plangenehmigungsantrag beim Eisenbahn-Bundesamt wurde im Jahr 2004 gestellt. Im Februar 2005 wurde das Eisenbahn-Bundesamt von der DB AG gebeten, das Plangenehmigungsverfahren alsbald zum Abschluss zu bringen, weil gerade dieser Standort in Blankenburg von hoher Priorität ist.“
Der Baubeginn sei abhängig von der Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Die Genehmigung werde noch im Jahr 2005 erwartet. Die Finanzierung sei bereits innerhalb der Bundeshaushaltsplanung berücksichtigt worden. 【2-bb22bb】
Frage 3
Weshalb gibt es noch immer keinen nördlichen Zugang zum S-Bahnhof Karow? 【2-bb22bb】
Antwort zu 3
Die bessere Erschließung von Karow-Nord sollte ursprünglich durch den zusätzlichen Bahnhof Buch-Süd erfolgen. Für dessen Bau wurden Bundesmittel nach dem Bundesschienenwegeausbaugesetz beantragt.
Nach Angaben der DB AG stiegen die Gesamtkosten inzwischen auf 10,2 Mio. Euro. Da die Maßnahme für die DB Station & Service AG nicht wirtschaftlich sei, müsste Berlin erhebliche Eigenmittel aufbringen. Deshalb werde inzwischen geprüft, statt des Bahnhofs Buch-Süd einen kostengünstigeren zweiten Zugang in Karow zu realisieren. Die Fläche für Buch-Süd solle freigehalten werden. 【2-bb22bb】
Frage 4
Wann soll der nördliche Zugang gebaut werden? 【2-bb22bb】
Antwort zu 4
„Der Bau eines nördlichen Zuganges zum S-Bahnhof Karow ist derzeit noch nicht terminiert.“ 【2-bb22bb】
Frage 5
Welche Pläne bestehen für einen Aufzug am Bahnhof Karow? 【2-bb22bb】
Antwort zu 5
Die DB AG teilte mit:
„Aufgrund der außerordentlich knappen Bundeshaushaltsmittel, über die der Aufzug finanziert werden soll, musste die Maßnahme im Rahmen der Priorisierung zunächst einmal in den Zeitraum nach 2008 verschoben werden.“ 【2-bb22bb】
Berlin, den 24. Mai 2005
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-bb22bb】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Ab 16. Juni fährt die Berliner #S-Bahn nach neuem #Fahrplan: Kernstück sind die neue Linienführung der #S8 und die Verbesserung des Nachtverkehrs. Mit der #Fertigstellung des S-Bahn-Nordkreuzes können die S-Bahnen dieser Linie ab 16. Juni aus Zeuthen/Grünau kommend bis #Pankow verlängert werden.
Im Mai beginnen die #Grunderneuerungen verschiedener Brücken innerhalb des Streckenbereichs #Pankow – #Karow. Zu diesen Brücken gehören die Überführungen #Berliner Straße in Pankow, #Bahnhofstraße in Blankenburg, #Rhönstraße nördlich des Bahnhofs Blankenburg, das #Eisenbahnkreuzungsbauwerk#Karower Kreuz und die Überführungen Schräger Weg und Bahnhofstraße in Karow. Die Arbeiten sind so organisiert, dass sie sich nur nacheinander auf den Betrieb der Streckenteile Pankow – Blankenburg beziehungsweise Abzweig Karower Kreuz – Karow auswirken. Um die eingleisige und teilweise auch zweigleisige Umfahrung der Baustellen zu ermöglichen, werden die betroffenen S-Bahngleise umgelegt.
Günter #Ruppert: Hier sind sicherlich eine ganze Reihe von Faktoren zu nennen: Zum einen sind die weitere #Modernisierung und #Erneuerung des #S-Bahn-Fahrzeugparks anzuführen. Im letzten Jahr haben wir 60 weitere Viertelzüge der Baureihe #481 übernehmen können. Diese neuen S-Bahn-Wagen haben nachweislich das Image der Berliner S-Bahn als ein modernes und attraktives #Verkehrsmittel deutlich verbessert, insbesondere bei bisherigen Nicht- und Gelegenheitsnutzern.
Mit ihren 100 Jahren gehört die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), liebevoll auch „#Heidekrautbahn“ genannt, zu den jüngeren Eisenbahnen. Immerhin war schon fast 63 Jahre zuvor, 1838, die erste Eisenbahn in Preußen von Potsdam nach Berlin gedampft. Aber zunächst wurden nur die größeren Städte per Schiene verbunden, die ländlichen Gebiete wurden erst später mit so genannten #Kleinbahnen erschlossen. Die meisten sind längst spurlos verschwunden, die „Heidekrautbahn“ aber, die am 21. Mai 1901 den #Personenverkehr zwischen #Berlin-Wilhelmsruh und #Liebenwalde / #Groß Schönebeck aufnahm, lebt – und hat große Pläne für die nächsten 100 Jahre.
#Busfahrgäste sollen nach dem Konzept weitere #Expresslinien für lange Strecken, die nicht mit der S- oder U-Bahn zurückgelegt werden können, erhalten. Zur #Feinverteilung in den #Quartieren sind „#Kiezbusse“ vorgesehen. Trotzdem wird auch im #Busverkehr die #Verkehrsnachfrage zurückgehen – um vier Prozent nach den Erwartungen der Planer. Sie rechnen damit, dass Kunden auf die S-Bahn und die Straßenbahn umsteigen werden. Das Busnetz wird, wie in der Vergangenheit, den Streckeneröffnungen des Schienennetzes angepasst.