Bahnhof Suedkreuz: Restarbeiten, Uhrenturm und Vorplatz weiterhin unvollendet

Bahnhof Suedkreuz: Restarbeiten, Uhrenturm und Vorplatz weiterhin unvollendet

Ereignis

Wenige Monate nach der Eröffnung des Bahnhofs Südkreuz waren zahlreiche Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Neben Straßenbauarbeiten im Umfeld fehlten weiterhin Teile des Vorplatzes Ost, das Parkhaus Süd sowie die Wiederaufstellung historischer Bauteile des ehemaligen Bahnhofs Papestraße. Besonders der denkmalgeschützte Uhrenturm war noch nicht rekonstruiert worden. 【3-70e398】

Details

Quelle: ka15-13705.pdf. 【3-70e398】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Alexander Kaczmarek (CDU) vom 22. August 2006

Baumaßnahmen am Bahnhof Südkreuz 【3-70e398】

Frage 1

Ist der Bahnhof Südkreuz endgültig fertiggestellt? 【3-70e398】

Antwort zu 1

Sowohl Bezirk als auch Deutsche Bahn verneinten dies.

Ausstehend waren unter anderem:

  • Vorplatz Ost
  • Parkhaus Süd
  • Ausrüstung des Fernbahnsteigs B
  • Straßenverbindung Ballonfahrerweg
  • gärtnerische Anlagen
  • Restarbeiten an Kreuzungen und Lichtsignalanlagen

Ein Abschluss wurde überwiegend noch für 2006 erwartet. 【3-70e398】

Fragen 4 bis 7

Was geschieht mit dem historischen Uhrenturm des alten Bahnhofs Papestraße? 【3-70e398】

Antwort zu 4 bis 7

Der Abbruch des historischen Empfangsgebäudes wurde nur unter denkmalrechtlichen Auflagen genehmigt.

Dabei wurde festgelegt, dass:

  • Teile des Treppenturms
  • einschließlich der historischen Uhr

gesichert und später in den neuen Treppenhausturm Süd-Ost des Parkhauses Süd integriert werden müssen. 【3-70e398】

Der Senat stellte fest, dass der Turm im Juni 2006 noch nicht aufgestellt worden war.

Die Deutsche Bahn erklärte:

„Die Errichtung des Uhrenturmes am neuen Treppenhaus zum Parkhaus Süd / Vorplatz Suadicanistr. kann erst nach Detailabsprachen mit der unteren und oberen Denkmalbehörde und einer Baufreigabe durch die Genehmigungsbehörde erfolgen.“ 【3-70e398】

Fragen 11 bis 13

Wie ist die Situation der alten Naumannstraße? 【3-70e398】

Antwort zu 11 bis 13

Der Bezirk bestätigte eine doppelte Straßenbenennung im Umfeld des Bahnhofs.

Eine Umbenennung der alten Naumannstraße wurde angestrebt. Als mögliche neue Bezeichnung wurde über einen Bezug zum Bahnhof Südkreuz diskutiert. Eine Entscheidung lag noch nicht vor. 【3-70e398】

Berlin, den 18. September 2006

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

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S-Bahn-Bruecke Drakestrasse: Vollstaendige Erneuerung bis Mai 2007 geplant

S-Bahn-Bruecke Drakestrasse: Vollstaendige Erneuerung bis Mai 2007 geplant

Ereignis

Die Deutsche Bahn erneuerte Mitte der 2000er Jahre die Eisenbahnüberführung an der Drakestraße in Berlin-Lichterfelde. Während der Bauzeit wurden Hilfsbrücken eingebaut, die von Anwohnern als deutlich lauter wahrgenommen wurden. Der Senat verwies darauf, dass es sich um eine vorübergehende Bauphase handele und die endgültigen Brücken nach Abschluss der Arbeiten sogar geringere Fahrgeräusche verursachen sollten. 【1-cab438】

Details

Quelle: ka15-13229.pdf. 【1-cab438】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Oliver Friederici (CDU) vom 06. Februar 2006

Nachtruhe in Lichterfelde-West nur noch im S-Bahn-Takt? 【1-cab438】

Frage 1

Welche Erkenntnisse besitzt der Senat über Art, Umfang und Zeitplan der S-Bahn-Brückensanierung an der Drakestraße in Lichterfelde-West? 【1-cab438】

Antwort zu 1

Nach Angaben der Deutsche Bahn AG umfasst die Maßnahme:

  • Erneuerung der Überbauten,
  • Erneuerung der Widerlager und Fundamente,
  • Anhebung der Durchfahrtshöhe von 3,94 m auf 4,20 m,
  • Oberbau-, Kabeltiefbau- und Leitungsarbeiten. 【1-cab438】

Die Kreuzungsvereinbarung wurde am 02.12.2005 unterzeichnet. Bereits im Oktober 2005 wurden Hilfsbrücken eingebaut und Gleisanlagen erneuert.

Die weiteren Arbeiten sollten ab dem dritten Quartal 2006 fortgeführt werden. Das Bauende war nach damaliger Planung für Mai 2007 vorgesehen. 【1-cab438】

Fragen 2 und 3

Welche Grenzwerte gelten für den Lärm und werden sie eingehalten? 【1-cab438】

Antwort zu 2 und 3

Für bestehende Schienenwege gelten keine verbindlichen Grenzwerte. Die Grenzwerte der 16. Bundes-Immissionsschutzverordnung greifen nur bei Neubauten oder wesentlichen Änderungen von Verkehrswegen. 【1-cab438】

Die Deutsche Bahn erklärte, dass die endgültigen Brücken in derselben Bauart wie die zuvor vorhandenen Bauwerke errichtet würden. Durch geräuschdämmende Matten zwischen Brücke und Schotter werde sogar mit geringeren Fahrgeräuschen gerechnet. 【1-cab438】

Fragen 4 bis 7

Wie reagiert der Senat auf Beschwerden von Anwohnern über erhöhte Lärmbelastungen? 【1-cab438】

Antwort zu 4 bis 7

Dem Senat waren keine Beschwerden bekannt geworden. Eine weitere Behelfsbrücke sei nicht vorgesehen. Die eingebauten Hilfsbrücken dienten bereits als Bauzustand für die endgültige Erneuerung.

Nach Abschluss der Arbeiten werde sich nach Einschätzung der Deutschen Bahn ein dem früheren Zustand vergleichbarer Lärmpegel einstellen. 【1-cab438】

Berlin, den 02. März 2006

In Vertretung

Dunger-Löper

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-cab438】

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Bahnhof Karlshorst: Regionalbahnhalt soll kuenftig entfallen

Bahnhof Karlshorst: Regionalbahnhalt soll kuenftig entfallen

Ereignis

Der geplante Um- und Ausbau des Bahnhofs Karlshorst war 2005 weiterhin von Verzögerungen geprägt. Der Senat verwies darauf, dass die Deutsche Bahn die Federführung für Brücken- und Bahnanlagen innehat und noch keine belastbare Terminplanung vorgelegt habe. Gleichzeitig kündigte der Senat an, langfristig auf den Regionalbahnhalt Karlshorst verzichten zu wollen, da neue Regionalbahnhöfe in Köpenick und Ostkreuz vorgesehen seien. 【2-b0e33d】

Details

Quelle: ka15-12874.pdf. 【2-b0e33d】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Gregor Hoffmann (CDU) vom 14. Oktober 2005

Unendliche Geschichte auch am Bahnhof Karlshorst in Berlin-Lichtenberg? 【2-b0e33d】

Fragen 1 bis 3

Warum hat sich der Neu- und Ausbau der S-Bahn- und Fernbahnbrücken verzögert? Wann beginnen die Arbeiten? Wann wird der östliche Zugang von der Stolzenfelsstraße eröffnet? 【2-b0e33d】

Antwort zu 1 bis 3:

„Der Neu- und Ausbau der S-Bahn- und Fernbahnbrücken am Bahnhof Karlshorst liegt in der Zuständigkeit der DB AG. Antworten der DB AG zu den Fragen 1, 2 und 3 liegen noch nicht vor. Sobald die Stellungnahme der DB AG vorliegt, werden die Antworten nachgereicht.“ 【2-b0e33d】

Der Umbau der Treskowallee im Brückenbereich sei unmittelbar von der Umsetzung des Bahnprojekts abhängig. 【2-b0e33d】

Frage 4

Wer ist an der Umsetzung beteiligt? 【2-b0e33d】

Antwort zu 4:

Beteiligt sind:

  • DB AG (Bahnanlagen),
  • Bezirksamt Lichtenberg (Straßenbau),
  • BVG (Straßenbahn).

Für Bahn- sowie Straßen- und Straßenbahnmaßnahmen sind Planfeststellungsverfahren erforderlich. Die Unterlagen der Deutschen Bahn liegen bereits beim Eisenbahn-Bundesamt vor. 【2-b0e33d】

Frage 5

Bleibt der Regionalbahnhalt Karlshorst erhalten? 【2-b0e33d】

Antwort zu 5:

„Die Planung der DB AG sieht sowohl in Köpenick als auch am Ostkreuz die Errichtung von Regionalbahnsteigen vor. Unter diesen Voraussetzungen wird der Senat auf einen Halt in Karlshorst verzichten.“ 【2-b0e33d】

Frage 6

Wie wird das Vorhaben finanziert? 【2-b0e33d】

Antwort zu 6:

Der Straßenbau wird über die Investitionsplanung des Bezirks finanziert. Die Straßenbahnmaßnahme ist Bestandteil der BVG-Grundinstandsetzung der Nord-Süd-Tangente. 60 % der zuwendungsfähigen Kosten werden vom Bund über das GVFG-Bundesprogramm getragen. 【2-b0e33d】

Frage 7

Besteht ein Zusammenhang mit der Blockdammwegbrücke? 【2-b0e33d】

Antwort zu 7:

Nein.

Die Blockdammbrücke ist ein eigenständiges Vorhaben des Bezirks Lichtenberg. Für diese Maßnahme waren im Entwurf des Doppelhaushalts 2006/2007 keine Mittel eingestellt. 【2-b0e33d】

Berlin, den 04. November 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-b0e33d】

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S-Bahnhof Kaulsdorf und Marzahn: Barrierefreier Ausbau bleibt ohne Termin

S-Bahnhof Kaulsdorf und Marzahn: Barrierefreier Ausbau bleibt ohne Termin

Ereignis

Im Sommer 2005 wurde die fehlende Barrierefreiheit an den S-Bahnhöfen Kaulsdorf und Marzahn thematisiert. Der Senat bekräftigte die Notwendigkeit eines behindertengerechten Ausbaus, verwies jedoch darauf, dass Planung, Finanzierung und Umsetzung allein in der Verantwortung der Deutschen Bahn liegen. Für den S-Bahnhof Kaulsdorf war ein Ausbau erst im Zusammenhang mit einer späteren Grundsanierung vorgesehen. Gleichzeitig prüfte die Deutsche Bahn die Zukunft der sanierungsbedürftigen Fußgängerbrücke am Bahnhof Marzahn. 【1-ed0cc1】

Details

Quelle: ka15-12731.pdf. 【1-ed0cc1】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Erik Schmidt (FDP) vom 16. August 2005

Modernisierungsmaßnahmen durch die Bahn 【1-ed0cc1】

Frage 1

Welche Maßnahmen hat der Senat unternommen, um einen behindertengerechten Zugang zum Fußgängertunnel am S-Bahnhof Kaulsdorf zu erreichen? Wie ist der aktuelle Planungs- und Verhandlungsstand mit der Deutschen Bahn AG? 【1-ed0cc1】

Antwort zu 1

„Die Ausrüstung von Verkehrsanlagen der DB AG mit Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Bürger ist alleinige Aufgabe der DB AG.

Die Herstellung eines behindertengerechten Zuganges zum S-Bahnhof Kaulsdorf wird vom Land Berlin als notwendig erachtet und wurde Bestandteil des seitens des Senats mit der DB AG abgestimmten Konzeptes des behindertengerechten Ausbaus des ÖPNV.

Die Planung, der Bau und die Finanzierung der Maßnahme obliegt jedoch dem Eigentümer, der Deutschen Bahn AG. Nach deren Aussage ist ein Einbau von Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Bürger erst im Zusammenhang mit einer Grundsanierung der Anlage vorgesehen. Diese ist derzeit noch nicht terminiert.“ 【1-ed0cc1】

Fragen 2 und 3

Ist eine Sanierung oder ein Neubau der Fußgängerbrücke zur Märkischen Allee und zum Wiesenburger Weg des S-Bahnhofes Marzahn geplant? Wie wird der Zustand der Brücke verbessert? 【1-ed0cc1】

Antwort zu 2 und 3

„Derzeit wird von der DB AG geprüft, welche kostenseitigen Auswirkungen eine Verlängerung der Fußgängerbrücke zum Wiesenburger Weg hat.

In Abhängigkeit davon entscheidet die DB AG, in welchem Umfang die bestehende, durchgängige Brücke saniert wird.“ 【1-ed0cc1】

Berlin, den 29. August 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-ed0cc1】

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Bahnhof Charlottenburg: Barrierefreier Umstieg erst zur Fussball-WM 2006

Bahnhof Charlottenburg: Barrierefreier Umstieg erst zur Fussball-WM 2006

Ereignis

Trotz des Umbaus des Bahnhofs Charlottenburg war im Jahr 2005 noch kein vollständig barrierefreier Umstieg zwischen S- und U-Bahn möglich. Der Senat erklärte, dass die Aufzugsanlagen für S-Bahn und U-Bahn getrennt geplant und finanziert wurden. Die vollständige Barrierefreiheit sollte rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erreicht werden. 【2-eb3c05】

Details

Quelle: ka15-12636.pdf. 【2-eb3c05】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. Juni 2005

Umsteigen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf neuem Bahnsteig Charlottenburg unmöglich 【2-eb3c05】

Frage 1

Warum wurde beim Umbau des S-Bahnhofs Charlottenburg nicht gleichzeitig ein barrierefreies Umsteigen zur U-Bahn durch Einbau eines Aufzugs ermöglicht? 【2-eb3c05】

Antwort zu 1

„Die Herstellung von Aufzugsanlagen erfordert neben dem zeitlichen Vorlauf des planrechtlichen Verfahrens auch die entsprechende Budgetierung der notwendigen Mittel.

Die BVG hat den Einbau des Aufzuges am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße so eingeplant, dass dieser spätestens im Mai 2006, also zur Fußball-WM, betriebsbereit ist.

Der erste Aufzug im S-Bahnbereich des S-Bahnhofes Charlottenburg ist im Juni 2005 in Betrieb genommen worden, der zweite Aufzug wird nach Aussage der DB AG im März 2006 fertiggestellt sein.“ 【2-eb3c05】

Frage 2

Wer koordiniert die Bauarbeiten zwischen S- und U-Bahn? 【2-eb3c05】

Antwort zu 2

Der Senat erklärte, dass es sich um voneinander unabhängige Bauwerke handele. Eine Koordinierung der eigentlichen Baumaßnahmen sei deshalb nicht notwendig gewesen.

Eine genauere zeitliche Abstimmung wäre zwar wünschenswert gewesen, sei aber aus finanziellen und bautechnischen Gründen nicht immer möglich. 【2-eb3c05】

Frage 3

Welche Planungen bestehen für den Aufzug am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße? 【2-eb3c05】

Antwort zu 3

Die BVG plante einen Aufzug von der Bahnsteigebene über die Zwischenebene zur Oberfläche im Bereich Wilmersdorfer Straße zwischen Kantstraße und Stuttgarter Platz.

Baubeginn sollte im September 2005 sein, die Inbetriebnahme war für Mai 2006 vorgesehen. Eine noch nähere Lage am S-Bahnhof wäre nach Angaben der BVG nur mit einer deutlich teureren Zwei-Aufzug-Lösung möglich gewesen. 【2-eb3c05】

Fragen 4 bis 7

Wie bewertet der Senat die unterschiedlichen Namen von S- und U-Bahnhof und welche Initiativen bestehen für eine Vereinheitlichung? 【2-eb3c05】

Antwort zu 4 bis 7

Der Senat verweist auf seine frühere Antwort zur Kleinen Anfrage 15/12172. Dort wurden Zuständigkeiten und Möglichkeiten einer einheitlichen Benennung bereits ausführlich dargestellt. 【2-eb3c05】

Berlin, den 22. Juli 2005

In Vertretung

Dunger-Löper

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-eb3c05】

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S-Bahnhof Anhalter Bahnhof: Vollstaendige Wiedereroeffnung verzoegert sich bis Ende 2005

S-Bahnhof Anhalter Bahnhof: Vollstaendige Wiedereroeffnung verzoegert sich bis Ende 2005

Ereignis

Nach dem Brand eines S-Bahn-Wagens im August 2004 musste der unterirdische Bahnhof Anhalter Bahnhof umfassend saniert werden. Entgegen früheren Ankündigungen der Deutschen Bahn verschob sich die vollständige Wiederinbetriebnahme auf das vierte Quartal 2005. Ursache waren erhebliche Brandschäden, zusätzliche Anforderungen an den Brandschutz sowie Verzögerungen infolge der Insolvenz eines beauftragten Planungsbüros. 【1-254bf3】

Details

Quelle: ka15-12635.pdf. 【1-254bf3】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. Juni 2005

Wann wird der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof wieder zum Anhalterbahnhof? 【1-254bf3】

Frage 1

Wird nach Kenntnis des Senates der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof wie von der S-Bahn im Dezember 2004 angekündigt im Juli 2005 wieder komplett in Betrieb genommen werden? Wenn nein, warum nicht und bis wann ist eine vollständige Inbetriebnahme zu erwarten? 【1-254bf3】

Antwort zu 1

„Entgegen den früheren Ankündigungen der DB AG hat sie nun mitgeteilt, dass der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof nach heutigem Kenntnisstand voraussichtlich im vierten Quartal 2005 fertiggestellt und wieder dem Verkehr übergeben wird.

Als Grund für die Verzögerung wird angegeben, dass der unterirdische Bahnhof durch den Brand eines S-Bahnwagens so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass er grundsätzlich im Ganzen saniert werden muss.

Es werden zusätzliche Brandschutzanlagen vorgesehen. Dies bedeutet nach Angaben der DB AG einen Verzug gegenüber einer ersten groben Terminabschätzung, welche durch die Insolvenz eines Planungsbüros und einem erzwungenen Neuanfang noch einmal verändert wurde.

Unabhängig von der Sanierung ist der Bahnhof bereits seit dem 23. Dezember 2004 wieder in Betrieb, allerdings als Provisorium und nur für die Züge in Richtung Norden (Potsdamer Platz).“ 【1-254bf3】

Fragen 2 bis 4

Wie bewertet der Senat die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen? Teilt er die Kritik am Umfang der Arbeiten? Hält er mehr als ein Jahr Sanierungszeit für angemessen? 【1-254bf3】

Antwort zu 2 bis 4

„Es liegt nicht in der Zuständigkeit des Berliner Senats, die Art und den Umfang der am Anhalter Bahnhof vorgenommenen Bauarbeiten durch DB Station und Service AG zu prüfen und zu bewerten.

Zuständig für die Prüfung des Umfangs der Arbeiten und die Überwachung der Sanierung ist vielmehr das Eisenbahnbundesamt (EBA).“ 【1-254bf3】

Frage 5

Welche Initiativen hat der Senat unternommen, um die vollständige Wiederinbetriebnahme des S-Bahnhofes Anhalter Bahnhof zu beschleunigen? 【1-254bf3】

Antwort zu 5

Der Senat erklärte, die zeitweilige Schließung sei bedauerlich, jedoch unvermeidbar gewesen.

Während der Vollsperrung wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Darüber hinaus werde der Senat die Deutsche Bahn weiterhin drängen, den Bahnhof möglichst rasch wieder vollständig herzustellen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. 【1-254bf3】

Berlin, den 15. Juli 2005

In Vertretung

Dunger-Löper

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-254bf3】

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Barrierefreiheit an den S-Bahnhoefen Blankenburg und Karow bleibt unvollstaendig

Barrierefreiheit an den S-Bahnhoefen Blankenburg und Karow bleibt unvollstaendig

Ereignis

Zehn beziehungsweise fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung waren die S-Bahnhöfe Blankenburg und Karow weiterhin nur eingeschränkt barrierefrei. Während für Blankenburg ein Aufzug bereits in Planung war und noch 2005 gebaut werden sollte, wurde ein Aufzug für Karow wegen fehlender Bundesmittel auf die Zeit nach 2008 verschoben. Gleichzeitig geriet die Erschließung von Karow-Nord durch den geplanten Bahnhof Buch-Süd ins Stocken. 【2-bb22bb】

Details

Quelle: ka15-12452.pdf 【2-bb22bb】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 19. April 2005

Erreichbarkeit der S-Bahnhöfe in Karow und Blankenburg 【2-bb22bb】

Fragen 1 und 2

Weshalb verfügt der S-Bahnhof Blankenburg noch nicht über einen Aufzug und wann soll dieser gebaut werden? 【2-bb22bb】

Antwort zu 1 und 2

Die DB AG erklärte:

„Die Planung für den Aufzug ist abgeschlossen. Der Plangenehmigungsantrag beim Eisenbahn-Bundesamt wurde im Jahr 2004 gestellt. Im Februar 2005 wurde das Eisenbahn-Bundesamt von der DB AG gebeten, das Plangenehmigungsverfahren alsbald zum Abschluss zu bringen, weil gerade dieser Standort in Blankenburg von hoher Priorität ist.“

Der Baubeginn sei abhängig von der Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Die Genehmigung werde noch im Jahr 2005 erwartet. Die Finanzierung sei bereits innerhalb der Bundeshaushaltsplanung berücksichtigt worden. 【2-bb22bb】

Frage 3

Weshalb gibt es noch immer keinen nördlichen Zugang zum S-Bahnhof Karow? 【2-bb22bb】

Antwort zu 3

Die bessere Erschließung von Karow-Nord sollte ursprünglich durch den zusätzlichen Bahnhof Buch-Süd erfolgen. Für dessen Bau wurden Bundesmittel nach dem Bundesschienenwegeausbaugesetz beantragt.

Nach Angaben der DB AG stiegen die Gesamtkosten inzwischen auf 10,2 Mio. Euro. Da die Maßnahme für die DB Station & Service AG nicht wirtschaftlich sei, müsste Berlin erhebliche Eigenmittel aufbringen. Deshalb werde inzwischen geprüft, statt des Bahnhofs Buch-Süd einen kostengünstigeren zweiten Zugang in Karow zu realisieren. Die Fläche für Buch-Süd solle freigehalten werden. 【2-bb22bb】

Frage 4

Wann soll der nördliche Zugang gebaut werden? 【2-bb22bb】

Antwort zu 4

„Der Bau eines nördlichen Zuganges zum S-Bahnhof Karow ist derzeit noch nicht terminiert.“ 【2-bb22bb】

Frage 5

Welche Pläne bestehen für einen Aufzug am Bahnhof Karow? 【2-bb22bb】

Antwort zu 5

Die DB AG teilte mit:

„Aufgrund der außerordentlich knappen Bundeshaushaltsmittel, über die der Aufzug finanziert werden soll, musste die Maßnahme im Rahmen der Priorisierung zunächst einmal in den Zeitraum nach 2008 verschoben werden.“ 【2-bb22bb】

Berlin, den 24. Mai 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-bb22bb】

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S-Bahnhof Friedrichshagen: Denkmalschutz hinter Wirtschaftlichkeit zurueckgestellt

S-Bahnhof Friedrichshagen: Denkmalschutz hinter Wirtschaftlichkeit zurueckgestellt

Ereignis

Im Jahr 2005 wurde die Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Bölschestraße in Friedrichshagen kontrovers diskutiert. Kritisiert wurde insbesondere der Ersatz historischer Ziegelwände durch Betonbauwerke. Der Senat erklärte, dass die Denkmalbehörden zwar eine stärkere gestalterische Anpassung empfohlen hatten, die Deutsche Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt jedoch aus Kostengründen auf eine vollständige Klinkerverkleidung verzichteten. 【1-99af81】

Details

Quelle: Drucksache 15/12414 【1-99af81】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Volker Thiel (FDP) vom 05. April 2005

Denkmalschutz am S-Bahnhof Friedrichshagen missachtet? 【1-99af81】

1. Wer genehmigte wann mit welcher Begründung die bei den Sanierungsarbeiten am S-Bahnhof Friedrichshagen vorgenommene Ersetzung der historischen und ortsprägenden Ziegelwände durch funktionale Stabilisierungswände aus Beton?

2. Ist es zutreffend, dass die Obere Denkmalbehörde dem zugestimmt hat und wenn ja, wie verträgt sich die Entscheidung mit dem Denkmalschutz des Bahnhofes?

3. Welche Möglichkeiten werden in Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG gesehen, die Betonwand durch eine ortstypische Farbgebung oder eine Begrünung in die Umgebung einzupassen und vor Sprayern zu schützen?

Antwort zu 1. bis 3.:

„Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 19.05.2004 einen Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung Bölschestraße in Berlin-Friedrichshagen genehmigt.

Berücksichtigung fand die Stellungnahme der Obersten Denkmalschutzbehörde im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Diese orientierte sich an einer Abwägung zwischen der gestalterischen Anpassung neuer Widerlager an die erhaltenen Schmuckportale des S-Bahnhofes und der wirtschaftlichen Zumutbarkeit von dadurch verursachten höheren Baukosten für die Deutsche Bahn AG.

Im Ergebnis forderte sie zwingend eine Klinkerverkleidung bei der Erneuerung der S-Bahnwiderlager direkt neben den Portalen. Eine Verklinkerung der neuen Widerlager der Fernbahn, die nicht direkt an die Bahnhofsportale angrenzen, wurde nur empfohlen.

Die Deutsche Bahn AG als Bauherr und das Eisenbahnbundesamt als Genehmigungsbehörde sind der Empfehlung aus Kostengründen nicht gefolgt.“

Weiter führte der Senat aus:

„Die Begrünung von Widerlagern unter einer Bahnbrücke dürfte aus Belichtungs- und Bewässerungsgründen kaum erfolgversprechend sein. Auch einen nachträglichen Anstrich dürfte die Deutsche Bahn AG allenfalls bei Kostenübernahme durch den Initiator akzeptieren.“ 【1-99af81】

Berlin, den 4. Mai 2005

In Vertretung

Dr. Stimmann

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-99af81】

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Ostkreuz-Umbau: Technisches Bauende erst fuer 2016 geplant

Ostkreuz-Umbau: Technisches Bauende erst fuer 2016 geplant

Ereignis

Der Umbau des Berliner Bahnhofs Ostkreuz entwickelte sich zu einem der größten Infrastrukturprojekte des Berliner Schienenverkehrs. Im Schlussbericht von 2005 wurde deutlich, dass sich das Vorhaben aufgrund komplexer Finanzierungs-, Planungs- und Abstimmungsprozesse über viele Jahre erstrecken würde. Nach damaligem Stand erwartete die Deutsche Bahn ein technisches Bauende erst im Jahr 2016. 【3-68845d】

Details

Quelle: ka15-12233.pdf. 【3-68845d】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 01. Februar 2005

Das Kreuz mit dem Ostkreuz oder wann feiert das Ostkreuz endlich seine Auferstehung? 【3-68845d】

Zentrale Aussagen des Zwischenberichts

Der Senat erklärte, dass die Planungen und der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz ausschließlich in der Zuständigkeit der DB AG lägen. Der Senat habe jedoch stets deutlich gemacht, dass die Sanierung höchste Priorität besitzen solle. 【3-68845d】

Nach Auffassung des Senats seien die Verzögerungen überwiegend auf die finanzielle Situation der Deutschen Bahn zurückzuführen. 【3-68845d】

Für die geplante Straßenbahnverbindung zum Ostkreuz lagen bereits Voruntersuchungen vor. Die konkrete Planung sollte 2005 beginnen, das Planfeststellungsverfahren 2007 erfolgen und ein Baubeginn ab 2008 möglich werden. Finanziert werden sollte die Maßnahme aus dem Berliner Landeshaushalt. 【3-68845d】

Ergebnisse des Schlussberichts

Die DB AG berichtete, dass der Planfeststellungsantrag bereits im September 2001 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht wurde. Die öffentliche Auslegung fand 2002 statt; mehr als 400 Einwendungen gingen ein. Die Erörterung erfolgte im September 2003. 【3-68845d】

Als wesentliche Ursachen für Verzögerungen wurden genannt:

  • zusätzliche Vorsorge für die spätere Ostbahn-Reaktivierung,
  • Aufweitung der Eisenbahnüberführungen an der Hauptstraße,
  • umfangreiche Planänderungsverfahren,
  • technische Änderungen und neue Sicherheitsanforderungen,
  • komplizierte Finanzierungsvereinbarungen. 【3-68845d】

Die von der Bahn eingereichten Finanzierungsanträge umfassten ein Projektvolumen von rund 411 Millionen Euro, zuzüglich besonderer Vorsorgemaßnahmen für die A100. 【3-68845d】

Geplanter Bauablauf

Nach Angaben der Bahn sollten nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses noch 2005 bauvorbereitende Maßnahmen beginnen. Dazu gehörten insbesondere Kabelumverlegungen und die Vorbereitung der neuen Eisenbahnüberführung Kynaststraße. 【3-68845d】

Wesentliche Meilensteine waren:

  • Ende 2007: Baufreiheit für den Neubau des S-Bahn-Ringbahnsteigs,
  • Ende 2009: Inbetriebnahme des neuen Ringbahnsteigs,
  • 2011: Einführung des Richtungsbetriebs,
  • anschließend Umbau der Anlagen zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz,
  • technisches Bauende: 2016. 【3-68845d】

Die Bauarbeiten sollten weitgehend unter laufendem S-Bahn- und Fernbahnbetrieb erfolgen. Nach Angaben der Bahn könnten kürzere Bauzeiten nur durch zusätzliche Einschränkungen des Straßen- und Bahnverkehrs erreicht werden. 【3-68845d】

Berlin, den 13. April 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-68845d】

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S-Bahn-Bruecken an der Drakestrasse: Hilfsbruecken sollen Langsamfahrstelle beseitigen

S-Bahn-Bruecken an der Drakestrasse: Hilfsbruecken sollen Langsamfahrstelle beseitigen

Ereignis

Im Frühjahr 2005 bestand auf der S-Bahn-Linie S1 am Bahnhof Lichterfelde West eine Langsamfahrstelle im Bereich der Brücken über die Drakestraße. Nach Angaben der Deutschen Bahn sollten Hilfsbrücken im zweiten Quartal 2005 eingebaut werden, um die Einschränkung aufzuheben und den späteren Brückenneubau vorzubereiten. 【1-17175e】

Details

Quelle: ka15-12253.pdf. 【1-17175e】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke (FDP) vom 15. Februar 2005

Einstürzende Brücken an der Drakestraße? 【1-17175e】

Frage 1

Wann wird die Langsamfahrstelle auf der S-Bahn-Linie S1 am Bahnhof Lichterfelde West aufgehoben, welche Maßnahmen sind erforderlich und welche Einschränkungen ergeben sich? 【1-17175e】

Antwort zu 1

Nach Auskunft der DB AG wird die Langsamfahrstelle im Laufe des zweiten Quartals 2005 durch den Einbau von Hilfsbrücken beseitigt. Während des Einbaus sind kurzzeitige Einschränkungen des S-Bahn- und Straßenverkehrs unvermeidbar. Der anschließende eigentliche Brückenneubau soll dann ohne wesentliche Beeinträchtigungen des Bahn- und Straßenverkehrs erfolgen. 【1-17175e】

Frage 2

Warum wurden die Maßnahmen nicht bereits im Zusammenhang mit der Sanierung der S-Bahn-Strecke durchgeführt und welche Mehrkosten entstehen hierdurch? 【1-17175e】

Antwort zu 2

Die Sanierung des Streckenabschnitts erfolgte im zweiten Quartal 2001 im Rahmen der S-Bahn-Grunderneuerung. Nach Angaben der DB AG lag zu diesem Zeitpunkt noch kein ausreichender Planungsvorlauf für den Brückeneinbau vor. 【1-17175e】

Das Land Berlin trägt den nach Eisenbahnkreuzungsrecht ermittelten Kostenanteil am Brückenneubau. Betriebsbezogene Erschwernisse oder daraus resultierende Mehrkosten sind dem Senat nicht bekannt. Derartige Kosten würden zudem nicht in die Kosten der Kreuzungsmaßnahme einfließen und somit nicht anteilig vom Land Berlin getragen. 【1-17175e】

Berlin, den 15. März 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-17175e】

Hinweis

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