Potsdam. Die #Bahn muss in Brandenburg auf den Betrieb einer weiteren Strecke verzichten, auf der in Zukunft ein #Konkurrent fahren darf. Die #Ausschreibung für die so genannte #Heidekrautbahn (#RB27) von #Berlin-Karow nach #Wensickendorf und Groß #Schönebeck nördlich Berlins hat nach Tagesspiegel-Informationen die #Niederbarnimer Eisenbahn AG (#NEB) gewonnen. An der Gesellschaft ist der größte Konkurrent der Bahn, das deutsch-französische Unternehmen #Connex, beteiligt. Neben der Bahn AG hatten sich unter anderem auch die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) mit einem Tochterunternehmen um den Betrieb der Heidekrautbahn beworben.
#Schönefeld. Die #Bahn und die #Flughafengesellschaft wollen in Schönefeld ein neues #Bahnhofsgebäude südlich der #Mittelstraße bauen. Es ersetzt dann den bisherigen Bau auf der Nordseite der Straße, der zu DDR-Zeiten entstanden ist. Die #Gleisanlagen bleiben unverändert. Vom neuen Empfangsgebäude soll es einen überdachten Weg zum heutigen #Flughafenterminal geben. Mit dem Bau der Überdachung soll demnächst begonnen werden. Der #Stationsneubau befindet sich dagegen noch in der Planungsphase. Er soll mit einfachen Mitteln verwirklicht werden – wahrscheinlich als Stahl-Glas-Konstruktion.
Potsdam. In Brandenburg bekommt die Deutsche #Bahn weitere #Konkurrenz: Vier #Regionalbahnstecken von #Berlin-Lichtenberg nach #Ostbrandenburg sowie die Linie #Eberswalde – #Templin werden ab 1. Dezember 2004 von einer #privaten Eisenbahngesellschaft betrieben. Und der neue Betreiber verspricht auf den Linien RB 36 und RB 70 nach Frankfurt (Oder), der RB 25 nach Tiefensee und der RB 63 Eberswalde-Templin besser zu sein als der frühere #Monopolanbieter. „Es wird moderner, pünktlicher, zuverlässiger und kundenorientierter“, sagte Geschäftsführer Ralf #Böhme von der #Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (#ODEG) am Dienstag in Potsdam bei der Vertragsunterzeichnung.
Es klingt übertrieben, ist aber wahr: Existenzgründer Reiner #Matthias baut seit gestern für 1,1 Millionen Euro Waggons für die seit 1898 bestehende #Lokalbahn der von vielen Berlinern geschätzten #Nordsee-Ferieninsel #Langeoog. Die erste Schweißnaht am Längsträger eines der der im historischen Look neu entstehenden Wagen mit #behindertengerechten Zustiegen legte der Schweißer Dieter Gehrke. Der 50-Jährige steht zu seinem Chef: „Er hat mit seinen 47 Jahren gutes Stehvermögen und den nötigen fachlichen #Durchblick.“ Ohne Bankkredite, aber mit dem Engagement seiner Mitarbeiter hat Reiner Matthias die von #Bombardier verlassene 8000 Quadratmeter große Halle in der „#Factory village“ mit 900 Meter #Bahngleisen an der #Holzhauser Straße in Reinickendorf übernommen und die #FWM#Fahrzeugwerke GmbH gegründet. Dabei halfen dem Diplomingenieur für Elektro- und #Antriebstechnik 20 Jahre #Berufserfahrung bei der #Bahn, bei #Adtranz und Bombardier an diesem Standort. Dass er vor zwei Jahren seinen heute 25 Mitarbeitern den Weg zum Arbeitsamt …
“Zeitdauer der Gültigkeit: Unbefristet“ stand auf der #Lizenzurkunde des Presseamts des DDR-Ministerrats. „Unbefristet“ ist für die #Redaktion der „Verkehrgeschichtlichen Blätter“ inzwischen Programm und selbstgestellter Auftrag.
Den DDR-Ministerrat hat die #Zeitschrift bereits um mehr als 12 Jahre überlebt, was nur ganz wenigen Publikationen gelungen ist. Weil es verkehrshistorisch Interessierte zu allen Zeiten und in allen Gesellschaftssystemen gibt?
Die #BVG ist jetzt auch ein #Eisenbahnunternehmen und kann damit – theoretisch – den Betrieb der #S-Bahn übernehmen. Auch die #Übernahme von #Regionalbahn-Strecken in Brandenburg ist damit möglich. Vorläufig werde sich die BVG aber darum nicht bewerben, sagte Vorstandssprecher Hilmar Schmidt-Kohlhas dem Tagesspiegel. Die #Bahn nimmt den potenziellen Konkurrenten ernst. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat erst vor kurzem um ein Gespräch mit Schmidt-Kohlhas gebeten. Nach wie vor verfolgt Mehdorn das Ziel, die S-Bahn mit der BVG zu fusionieren.
Die seit 1995 am Markt agierende #S-Bahn Berlin GmbH ist weiter auf #Er-folgskurs. “Die #Inbetriebnahme neuer Strecken, die #Grunderneuerung des Bestandsnetzes und die #Modernisierung von Infrastruktur und Fahrzeugpark bescherten uns im vergangenen Jahr zusätzliche 5 Millionen Fahrgäste”, bilanziert S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert. “Dies ist eine Steigerung von 291 Mio. auf 296 Mio.” Auf einem Streckennetz von 325 Kilometern sind derzeit 15 Linien mit werktäglich 2617 Zugfahrten unterwegs. Die durchschnittliche Pünktlichkeit bewegte sich trotz des umfangreichen Baugeschehens mit 97,4 % auf weiterhin hohem Niveau.
Neben der Schließung der letzten #Ost-West-Lücke zwischen #Schönhauser Allee und #Gesundbrunnen und der Umsetzung eines kundennahen #Bahn-hofsmanagements zur Erhöhung von Sicherheit, Sauberkeit und Service konnte im Jahr 2001 die umfangreiche Erneuerung des Fahrzeugparks fortgesetzt werden. Mit Investitionen von rund 150 Mio. € wurden u. a. weitere 60 Viertelzüge der modernen Baureihe 481 beschafft, die seit diesem Jahr auch im Nordosten der Stadt für höheren Fahrkomfort sorgen.
Mit der Eröffnung neuer #Fahrkartenausgaben wurde das #Beratungsangebot weiter erhöht. An 163 S-Bahnhöfen stehen nunmehr 10 Kundenzentren und 75 Fahrkartenschalter zur Verfügung. Im Zusammenhang mit der Währungsumstellung hat die S-Bahn Berlin GmbH 450 leicht zu bedienende Touch-Screen-Ticketautomaten beschafft, deren Aufstellung bis Ende Februar 2002 abgeschlossen wird. Die Euro-Einführung verlief problemlos.
Ausblick auf das Jahr 2002
Höhepunkt für die S-Bahn Berlin GmbH ist im Juni diesen Jahres die #Komplettierung des S-Bahn-Rings, wodurch sich Fahrzeiten zum Teil erheblich verkürzen. Gleichzeitig ist die Fertigstellung der “Strecke ohne Ende” Vor-aussetzung für die weitere Umsetzung des #Grunderneuerungsprogramms “Hauptstadtbahn 2006”. Für 2002 enthält das Programm u. a. den Umbau des unterirdischen Bahnhofes #Friedrichstraße und die Erneuerung der #Wannseebahn zwischen #Zehlendorf und #Wannsee. Die #Sanierung der teilweise denkmalgeschützten S-Bahnhöfe und der Bau von modernen #Fahrradabstellanlagen wird fortgesetzt.
Für das neue Jahr hat sich die S-Bahn Berlin GmbH eine weitere Steigerung der Fahrgastzahl vorgenommen: “Dieses ehrgeizige Ziel werden wir bei konsequenter Konzentration auf die Wünsche unserer Kunden auch erreichen”, zeigt sich Geschäftsführer Ruppert überzeugt. Außerdem wolle sich das Unternehmen weiter für stabile #Fahrpreise und den Verzicht auf #Tariferhöhungen einsetzen.
Max, der #Maulwurf, die #Informationsbroschüre der #Bahn zu bevorstehenden #Bauarbeiten, hat sich in der jüngsten Ausgabe von seinen Freunden und Lesern verabschiedet – aber zu vorschnell. In letzter Minute hat die Bahn entschieden, den nach eigenen Angaben bewährten Service doch nicht einzustellen. In der jetzt erschienenen Ausgabe teilt „Max“ noch mit, dass das Heftchen im neuen Jahr aus Kostengründen nicht mehr erscheinen werde. So sei es auch beabsichtigt gewesen, sagte Thorsten #Bühn vom „Maulwurf-Team“. Kurzfristig habe die Bahn dann aber doch entschieden, die Informationsbroschüre …
Zu einem Tag der offenen #Tür hat die Deutsche #Bahn am Samstag in Berlin und Brandenburg eingeladen. An fünf Standorten durften Eisenbahnfreunde am „#Bahntag 2001“ einen Blick hinter die #Kulissen werfen: „Die Bahn #entdecken“ lautete das Motto der Veranstaltung. „Die #Resonanz ist richtig toll“, sagte Bahnsprecher Gunnar Meyer am Samstag in Berlin. Allein in der Hauptstadt wurden bis zum Abend 15 000 Menschen erwartet.
#BVG, #Bahn und #VBB haben sich auf die Entwicklung eines gemeinsamen Systems eines #elektronischen Tickets geeinigt. Eine Absichtserklärung sei nun unterzeichnet, teilten die Unternehmen gestern mit. BVG und #S-Bahn hatten in den Jahren 1999 und 2000 das elektronische Ticket – das so genannte #tick.et – auf mehreren Linien getestet. 27 500 Fahrgäste hatten an diesem #Versuch teilgenommen. Die elektronische Fahrkarte soll nach bundesweit #einheitlichen …