Am Wochenende und in der nächsten Woche wird auf den Bahngleisen der Deutschen Bahn gebaut. Daher kommt es zu Störungen auf den Linien #S25, #S26, #RE5, #RE7, #RB14, #RB22 und #Rb24.
Dahmeland-Fläming Die Deutsche Bahn arbeitet in den nächsten Tagen wieder an ihrem #Schienennetz in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald. So wird unter anderem Schotter an verschiedenen Orten aufgefüllt, #Weichenarbeiten durchgeführt und Gleise erneuert. Aus diesem Grund kommt es auf verschiedenen Linien zu Änderungen in den Fahrplänen für das Wochenende und die nächste Woche.
#Schienenersatzverkehr für S 25 und S 26 Ab Sonntagmorgen bis Montagnacht gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen auf den S-Bahnlinien S 25 und S 26 zwischen den Stationen #Teltow Stadt und #Lichterfelde Ost. Zudem gibt es leichte Veränderungen bei den Fahrtzeiten. Die S 25 und S 26 fahren von Lichterfelde Ost bis Südende zeitweise zwei Minuten früher. In der Gegenrichtung haben die S 25 und die S 26 nach Lichterfelde Ost in Priesterweg fünf Minuten Aufenthalt und fahren von Priesterweg bis Lichterfelde Ost fünf bis sechs Minuten später. Im Nachtverkehr zu Sonntag hat die S 25 nach Lichterfelde Ost in Priesterweg acht Minuten Pause und fährt von Priesterweg bis Lichterfelde Ost dann sieben bis acht Minuten später.
Ein Sprecher der #Bundespolizei sagte, dass kurz nach Mitternacht, um 0.52 Uhr, unter dem fahrenden Güterzug eine Weiche verstellt wurde. Der Zug fuhr deshalb ein Stück auf zwei parallelen Gleisen – bis der hintere Teil gegen den Regionalzug stieß. Dieser vierteilige Zug vom Typ „#Kiss“ stand ohne Fahrgäste vor einem roten Signal. Ein Waggon des Güterzuges entgleiste. Verletzt wurde niemand.
Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den #Bahnverkehr. Unklar ist noch, ob es sich um einen menschlichen Fehler im Stellwerk handelt oder um einen technischen Defekt. Nach Angaben einer Odeg-Sprecherin lässt sich der Schaden am Zug noch nicht beziffern. Klar ist: Der Zug kann bis auf weiteres nicht eingesetzt werden, die Odeg bemühe sich um einen Ersatzzug. Bis dahin können auf der von der Odeg gefahrenen Linie RE4 Fahrten ausfallen.
Ein paar Minuten Verspätung bei U- und S-Bahnen – das gehört zum Alltag. Aber auf die Installation von Aufzügen warten Kunden mit #Kinderwagen, #Rollator oder #Fahrrad Jahr um Jahr länger. Aktuell sind immer noch 32 U-Bahnhöfe und 7 S-Bahnstationen nicht #barrierefrei.
Erst Ende 2020, dann Ende 2021 und jetzt erst Ende 2024 sollen fast alle Bahnhöfe ohne Stufen bewältigt werden können, erfuhr der CDU-Abgeordnete Christian Zander von der Verkehrsverwaltung.
Es ist kein klassisches #Jubiläum. Aber es ist ein Jahrestag mit Symbolkraft in Zeiten von #Klimawandel und #Mobilitätswende. Vor bald genau #140 Jahren, am 16. Mai 1881, fuhr die erste #elektrische#Straßenbahn mit Fahrgästen durch das damals noch eigenständige #Lichterfelde, heute ein Ortsteil Berlins. Es war nicht nur der Beginn der Ära der „#Elektrischen“ in der deutschen Hauptstadt. Es war der Beginn der Ära der elektrischen Schienenbahnen zur Personenbeförderung weltweit.
Gründervater dessen, was wir heute #E-Mobility nennen, war der geniale Erfinder und Unternehmer Werner von Siemens. Bereits 1879 hatte er auf der Berliner Gewerbeausstellung die erste brauchbare elektrische Lokomotive der Welt präsentiert. Zwei Jahre später war er es auch, der die neue Technik buchstäblich auf die Straße und zu den Menschen brachte. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern „rauschte“ seine Bahn auf der 2,5 Kilometer langen Strecke durch #Groß-Lichterfelde.
Doch die „Elektrische“, wie die Berliner*innen sie bald liebevoll nannten, wurde rasch schneller. Und sie wuchs schnell, hielt Schritt mit dem rasanten Tempo der boomenden Stadt. Bereits um den Jahrhundertwechsel war das Schienennetz mehr als 400 Kilometer lang. Allein die „Große Berliner Straßenbahn“, das mit Abstand bedeutendste der unterschiedlichen, damals bestehenden Straßenbahnunternehmen, zählte im Jahr 1902 auf 71 Linien bereits 295 Millionen Fahrgastfahrten.
Triebfeder der Stadtentwicklung
Ihren Höhepunkt erreichte die Straßenbahn in Berlin zwischen den beiden Weltkriegen. Nach Unterlagen im BVG-Archiv wurde bereits 1918 eine Rekordzahl erzielt, die die Gesamt-BVG erst fast 100 Jahre später wieder erreichen sollte: mehr als eine Milliarde Fahrgastfahrten. Der Geschäftsbericht für das Jahr 1929 zählt wiederum beeindruckende Zahlen zu Netz und Fahrzeugpark auf. Auf mehr als 1300 Gleiskilometern fuhren 93 Linien. Fast 4000 Trieb- und Beiwagen waren in Berlin im Einsatz.
Diese Zahlen zeigen, wie eng verzahnt die Stadt und ihre Verkehrsmittel schon immer waren. Für Berlin war und ist die Straßenbahn auch ein Spiegelbild der Stadtgeschichte. Sie war das Verkehrsmittel für die Menschenmassen der Gründerzeit und damit eine entscheidende Triebfeder der Stadtentwicklung. Sie war Lieferwagen und Lazarett, Bauwagen und Barrikade, Alltagsgefährt und Arbeitstier. Sie hat Kriege und Krisen überstanden, die deutsche Teilung und den Fall der Mauer.
Schon mehrfach wurde der Straßenbahn bescheinigt, sie sei ein Auslaufmodell, veraltet und überflüssig. Im Westteil Berlins schien im Oktober 1967 ihr endgültiges Ende mit der letzten Fahrt bereits besiegelt. Doch etwa zur gleichen Zeit, oder nur wenige Jahre später, erlebte sie im anderen Teil der Stadt bereits ihren nächsten großen Aufschwung, als Rückgrat des Verkehrs bei der Entwicklung neuer Wohngebiete.
Das Netz wächst wieder
Rund 195 Kilometer Länge misst das Berliner Straßenbahnnetz heute. Mit deutlich wachsender Tendenz. Neue Strecken sind in Planung oder bereits im Bau. Die Straßenbahn rollt längst wieder in Richtung Westen und ist ein Verkehrsmittel der Zukunft an vielen Stellen, an denen die Stadt sich entwickelt und wächst. Im Verbund mit U-Bahnen, S-Bahnen und modernen Bussen (auch sie zunehmend mit E-Antrieb) ist sie nicht weniger als ein Garant für zeitgemäße, umweltfreundliche und komfortable Mobilität – in Berlin und übrigens auch in Metropolen weltweit.
Wo alles begann, am Bahnhof in Lichterfelde, erinnert heute ein kleines Denkmal an die Geburtsstunde vor 140 Jahren. Und in zehn Jahren – wenn das Jubiläum richtig rund ist – wird die „Elektrische“ bestimmt auch wieder angemessen gefeiert.
Zitate:
Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Die Straßenbahn hat eine große Vergangenheit. Viel wichtiger aber: Sie hat eine große Zukunft. Wir dürfen auch in Zeiten von Corona nicht vergessen, dass wir eine andere, ganz große Aufgabe haben, nämlich den Wandel hin zur Klimaneutralität in der Mobilität. Dem umweltfreundlichen Nahverkehr kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Leistungsfähige, elektrische Schienenbahnen bilden dabei das Rückgrat und werden – digital vernetzt mit Bussen und individuell nutzbaren Sharingangeboten – dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft in lebenswerten Städten jederzeit und komfortabel mobil sein können.“
Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Die Straßenbahn erlebt schon seit Jahren eine kaum geahnte Renaissance und das weltweit von Addis Abeba bis Rio de Janeiro. Das ist natürlich kein Zufall und auch keine Modeerscheinung, sondern entspringt der klugen Erkenntnis der Verkehrsplaner, dass die Straßenbahn ihre ganz eigenen Stärken im städtischen Verkehr hat. Sie ist bei hoher Fahrgastkapazität vergleichsweise schnell, preiswert und einfach zu bauen und sie ist – vor allem dort, wo man ihr eine eigene Trasse lässt – ein ebenso beliebtes wie komfortables und betrieblich zuverlässiges Verkehrsmittel.“
Rico Gast, Bereichsleiter Straßenbahn der BVG: „Die Kolleg*innen bei der Straßenbahn sind zu Recht stolz auf ihre Geschichte. Von den Anfängen der Elektrischen bis zur neuesten Straßenbahngeneration, die wir jüngst erst bestellt haben, vereint sie die Leidenschaft und Begeisterung für ein Verkehrsmittel, dass das Bild Berlins immer mitgeprägt hat. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit unserer Straßenbahn und ihren neuen Strecken und Fahrzeugen nun auch die Zukunft unserer Stadt weiter mitgestalten können.“
Mit einer Bauzeit von fünf Jahren und einem Investitionsvolumen von 25 Mio. € ersetzt das #Wasserstraßen-Neubauamt Berlin seit November 2019 sämtliche wasserbaulichen Anlagen an der #Staustufe#Steinhavel (Obere #Havel-Wasserstraße km 64,3). Alle Bauarbeiten werden so gesteuert, dass die #Schleuse Steinhavel während der #Wassertourismussaison benutzbar bleibt.
Nach Fertigstellung des Bauloses 2 kann die Schleuse ab dem 12. Mai 2021 nun wieder uneingeschränkt genutzt werden. Im Zuge dieses Bauloses wurden die #Wartestellen in den beiden #Vorhäfen ersetzt sowie Bauleistungen zur Hang- und #Ufersicherung und eine Unterhaltungsbaggerung ausgeführt. Insgesamt wurden 160 lfd. m Wartestelle im Oberen und 240 lfd. m im Unteren Vorhafen sowie die #Ufereinfassungen am jeweils gegenüberliegenden Ufer der Havel ersetzt. Dabei wurden u. a. 1.275 t Spundwandstahl, 2.460 Holzpfähle und 1.300 t Wasserbausteine verbaut sowie rd. 6.000 m³ Bodenaushub ausgebaggert und entsorgt. Die Wartestelle im Oberen Vorhafen wurde aus nautischen Gründen vom Nord- an das Südufer verlegt.
Die Bahn hat ihre Planungen für den #Sommerfahrplan 2021 abgeschlossen. Ab Anfang Juli bietet die DB ihren Reisenden zahlreiche zusätzliche Verbindungen in beliebte Ferienregionen Deutschlands und nach Österreich an. Urlaubsziele wie #Rügen, die ost- und nordfriesischen Inseln, #Tirol und der #Bodensee sind noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. Zusammen mit weiteren saisonalen Verbindungen stehen damit täglich über 10.000 Sitzplätze zusätzlich in den ICE- und IC-Zügen zur Verfügung. Alle Verbindungen sind ab 13. Mai buchbar.
DB-Fernverkehrschef Michael Peterson: „Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. Dabei wird auch der Urlaub im eigenen Land wieder hoch im Kurs stehen. Darauf bereiten wir uns vor und bringen in diesem Sommer mehr als 330 ICE-Züge auf die Schiene, so viele wie nie zuvor.“
Erstmals direkt von der Spree an den Bodensee
Vom 3. Juli bis 11. September 2021 bietet die Bahn erstmals eine komfortable Direktverbindung von Berlin nach #Lindau und #Bregenz an. Die ICE-Züge verkehren immer Samstagmorgen ab Berlin, in #Augsburg wird der Zug dann geteilt: Ein Zugteil fährt weiter nach #Tirol (über München, #Kufstein, #Wörgl, #Jenbach und #Innsbruck ins #Ötztal, Imst-Pitztal und nach #Landeck-Zams), der andere Zugteil fährt über die erst kürzlich elektrifizierte #Allgäubahn an den #Bodensee und nach #Vorarlberg (über Geltendorf, Buchloe, Memmingen nach Lindau-Reutin und Bregenz).
Umsteigefrei erreicht der ICE aus der Hauptstadt den Bodensee in knapp acht Stunden, die Berge in rund achteinhalb Stunden. Zurück starten beide Zugteile ebenfalls samstags zur Mittagszeit in Bregenz bzw. Landeck, werden in Augsburg wieder zusammengeführt und erreichen am Abend Berlin. Alle Züge sind ab sofort buchbar, Fahrten bis Bregenz ab Ende Mai.
Zusätzliche Züge auch zwischen Berlin, der #Uckermark und der #Ostsee
Von einer weiteren neuen Direktverbindung profitiert die Region zusätzlich: Vom 3. Juli bis 5. September 2021 bietet die DB erstmals eine Direktverbindung von #Dresden auf die Ostseeinsel Rügen an. Die IC-Züge fahren an Samstagen und Sonntagen vormittags aus der sächsischen Landeshauptstadt über Dresden Neustadt, Berlin, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam, Züssow, Greifswald, Stralsund und Bergen auf Rügen bis Ostseebad Binz. Zurück fahren die Züge Samstagmittag ab Binz.
„Sicher reisen. Gemeinsam geht das“, bleibt auch bei wachsender Nachfrage das Motto für das Reisen mit der Bahn. Weiterhin gelten die Maskenpflicht und die bekannten Sicherheits- und Abstandsregeln. Die DB setzt ihr bewährtes Hygiene- und Reinigungskonzept fort und wirbt für ein rücksichtsvolles Miteinander. Bei der Ticketbuchung können sich Kund:innen bereits im Vorfeld über die voraussichtliche Auslastung der Verbindungen informieren. Der Komfort-Check-in ermöglicht die kontaktlose Kontrolle.
Frage 1: Kann der Senat bestätigen und wie bewertet der Senat die Aussage, dass „schon im Jahr 2004 dem Flughafen mit Blick auf die #Eröffnung des neuen #BER die #Betriebserlaubnis entzogen [und] 2006 [….] das Flughafengelände zudem entwidmet [wurde]“? Frage 2: Warum wurde die Entziehung der Betriebserlaubnis bereits 2004 und die Entwidmung des Flughafengeländes schon im Jahr 2006 durchgeführt, obwohl erst im Jahr 2006 Baubeginn für den BER war? Frage 3: Wie ist der exakte Fahrplan der rechtlichen Umsetzung der #Schließung des Flughafens #TXL vor dem Hintergrund der von Wowereit in seinem Buch getroffenen Feststellungen. Antwort zu 1 bis 3: Dem Senat ist das oben genannte Buch nicht näher bekannt, sodass keine Bewertungen dazu vorgenommen werden können. Bereits mit dem Konsortialvertrag von 1991 haben die Gesellschafter der damaligen Berlin Brandenburg Flughafenholding GmbH (Bund, Brandenburg und Berlin) die Konzentration des Flugbetriebes auf einen Standort als Ziel vorgegeben. Mit dem sogenannten „Konsensbeschluss“ von 1996 hat sich Berlin sodann zur Schließung seiner innerstädtischen Flughäfen zugunsten des Standortes Schönefeld als gemeinsamer Flughafen für die Region Berlin/Brandenburg verpflichtet. Die Länder Berlin und Brandenburg haben im #Landesentwicklungsplan#Flughafenstandortentwicklung des Jahres 2003 festgelegt, dass der Flughafen #Berlin-Schönefeld „zur Deckung des nationalen und 2 internationalen Luftverkehrsbedarfs der Länder Berlin und Brandenburg weiter zu entwickeln ist. Mit Inbetriebnahme der Kapazitätserweiterung am Standort Schönefeld sind die Flugplätze Berlin-Tegel und #Tempelhof zu schließen.“ In Umsetzung dieser landesplanerischen Verpflichtung hat die seinerzeitige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durch Bescheid vom 29. Juli 2004 (Widerruf der Betriebsgenehmigung) bzw. vom 2. Februar 2006 (Entlassung aus der Planfeststellung) den Widerruf der Betriebsgenehmigung für den Flughafen Berlin-Tegel aufschiebend befristet verfügt und die Fachplanung mit selbiger Fristsetzung aufgehoben. Beide Bescheide wurden erlassen, um die Bedingungen des Konsensbeschlusses von 1996 zu erfüllen, die nur einen Großflughafen für die Region Berlin-Brandenburg vorsehen. Um der rechtlichen Begründung der Planrechtfertigung für das Ausbauvorhaben für den #Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld ein tragfähiges Fundament zu geben, musste zum Zeitpunkt der Entscheidung der #Planfeststellungsbehörde (damaliges Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg) über den Planfeststellungsantrag der FBS (damalige Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH) zum Ausbau des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld rechtlich sichergestellt sein, dass es spätestens mit Inbetriebnahme des ausgebauten Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld zu einer Schließung des Flughafens Berlin-Tegel kommt. Dies machte es erforderlich, den Antrag bereits zu diesem Zeitpunkt zu stellen, sodass mit Schreiben vom 16. November 2001 ein entsprechender Antrag auf Widerruf der luftrechtlichen Genehmigung bzw. Planfeststellung für den Flughafen Berlin-Tegel eingereicht worden ist. Mit Bescheid vom 29. Juli 2004 wurde die luftrechtliche Genehmigung zum Betrieb des Flughafens Berlin-Tegel mit Ablauf von sechs Monaten, nachdem die Verlängerung der künftigen Start- und Landebahn 07L/25R (Nord- und heutigen Südbahn) auf 3.600 m Länge und der Neubau der künftigen Start- und Landebahn 07R/25L (#Südbahn) des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld (#SXF) – heute Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) – mit einer Länge von mindestens 4.000 m funktionsfähig in Betrieb genommen worden sind, widerrufen. Mit Bescheid vom 2. Februar 2006 wurden die Anlagen und Flächen des Flughafens aus der luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung (#Planfeststellung) zum selben Zeitpunkt, wie im Bescheid vom 29. Juli 2004, entlassen. Die Gestattung der Betriebsaufnahme des Flughafens Berlin Brandenburg ist mit Bescheid der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg am 1. Oktober 2020 gemäß § 44 Absatz 1 und 3 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung ab dem 4. November 2020, 05:30 Uhr (Ortszeit) ergangen. Die o.g. Bedingung ist damit eingetreten. In der Rechtsfolge bedeutet dies, dass der Flughafen Berlin-Tegel ab dem 5. Mai 2021 um 00:00 Uhr aus der luftrechtlichen Genehmigung und die Anlagen und Flächen des Flughafens aus der luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung (Planfeststellung) entlassen sind. Ab diesem Zeitpunkt ist der Flughafen Berlin-Tegel auch kein Flughafen mehr. Berlin, den 11.05.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Zu Pfingsten nimmt #Flixtrain seinen Dienst nach dem Corona-Lockdown wieder auf. Mit neuen Strecken will das Unternehmen zum zweiten Anbieter von Fernzügen neben der Deutschen Bahn werden.
Wenn ihn etwas an der neuen Immobilie seines Unternehmens gestört hat, dann war es nicht die spektakuläre Architektur, sondern der Ausblick. Der Gründer und Chef von Flixmobility, André #Schwämmlein, schaut auf das Gleisgewimmel gut zwei Kilometer vor der Einfahrt in den Münchner Hauptbahnhof. Doch die Farbe der Züge gefiel ihm gar nicht: Sie waren weiß und rot, so wie eben jene der Deutschen Bahn.
Doch diese Zeiten sind nun schon bald vorbei. »Endlich taucht dort die Farbe Grün auf«, sagte er in einem Videocall Anfang der Woche, und verantwortlich für das bunte Bild vor seinem Bürofenster ist er höchstpersönlich. Ab dem 17. Juni verkehren die ersten grün gestrichenen Flixtrains aus der bayrischen Landeshauptstadt. Sie sollen über #Augsburg, #Würzburg, #Aschaffenburg und #Hanau nach #Frankfurt fahren. »Wir sind stolz, dass nun auch unser Firmensitz Teil unseres Zugnetzes in Deutschland sein wird«, sagt der 39-jährige Unternehmer.
Wegen der Coronapandemie ruht der vor drei Jahren gestartete Flixtrain-Verkehr seit vergangenem November. Nur rund 40 der ursprünglich 400 Fernbusziele von #Flixmobility werden derzeit bedient. Doch schon bald will Schwämmlein wieder durchstarten, vor allem auf Schienen. Ab Pfingsten sollen erste Strecken wieder aufgenommen werden, darunter die bislang bereits betriebene Verbindung zwischen #Köln und #Hamburg. Dann sollen die Flixtrain-Züge ab dem 27. Mai auch zwischen #Hamburg, #Berlin und #Leipzig verkehren, und das sogar »in einer ähnlichen Zeit wie jene der Deutschen Bahn«, so Schwämmlein.
Berlin – Güter gehören auf die Bahn: So lautet ein alter Werbespruch, der aber gegen den Rückgang des Frachtverkehrs auf der Schiene nichts ausrichten konnte. Güter gehören in die #Straßenbahn: Das ist eine neue These, die in Berlin jetzt auf ihren Realitätsgehalt überprüft wird. Inzwischen hat es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) einen ersten Testlauf gegeben. Weitere Untersuchungen sind geplant, sagte #Straßenbahnchef Rico Gast der Berliner Zeitung. Gut möglich, dass sie zu einem Pilotprojekt führen, bei dem Logistikfirmen die Straßenbahn in ihre Transportketten einbauen – was die Straßen entlasten könnte. Namensvorschläge gebe es schon: „#Cargo Tram“ oder „#City-Logistik“.
Es ist erst wenige Tage her, da trafen sich die #Projektpartner im Straßenbahn-Betriebshof in der Lichtenberger #Siegfriedstraße zu einem Praxisversuch. Ein weißes Lastenrad von #Onomotion fuhr vor. Es hatte einen Container mitgebracht, in dem normalerweise Paketsendungen oder andere Waren befördert werden. Über eine Rampe, die einen Bahnsteig darstellen sollte, wurde der zwei Meter hohe und 1,70 Meter lange Behälter in die Bahn gerollt – ohne viel Mühe. „Im #Mehrzweckbereich, wo sonst Kinderwagen oder Rollstühle stehen, wurde der #Container mit Gurten sicher befestigt“, erklärte Gast. „Dann drehte die Bahn auf dem Betriebshof ein paar Runden.“
Start-up aus Treptow arbeitet mit der BVG zusammen Das Resümee des Straßenbahnchefs ist positiv. „Der erste Test war erfolgreich“, berichtete er. „Wir werden uns nun vertieft mit dem Thema befassen.“ Gasts Partner Beres Seelbach ist ebenfalls optimistisch. „In jeder Stadt, die eine Straßenbahn hat, könnten solche Containertransporte sinnvolle Logistiklösungen sein. Natürlich auch in Berlin“, sagte er.