Bus: Aus zwei mach zweihundert Grünes Licht für die neuen Großen Gelben. Vier Monate lang hat die BVG zwei Exemplare ihres neuen Doppeldeckers Enviro 500 …, aus BVG

Grünes Licht für die neuen #Großen Gelben. Vier Monate lang hat die #BVG zwei Exemplare ihres neuen Doppeldeckers #Enviro 500 vom britischen Hersteller Alexander #Dennis getestet. Nun steht fest: Der solls sein. Damit bestellt die BVG weitere 198 #Doppeldecker, die ab Ende des Jahres auf Berlins Straßen unterwegs sein sollen. Bis Anfang 2023 soll die Lieferung komplett sein.

Am Test beteiligt waren neben den #Fahrgästen auf der Linie #100 auch verschiedene #Interessenverbände und das #Werkstatt- und #Fahrpersonal der BVG.

Dr. Rolf #Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Unsere größten Fachleute für den täglichen Einsatz sitzen natürlich hinter dem Steuer. Insgesamt konnten 40 Kolleginnen und Kollegen die Busse in den letzten Monaten testen. Sie waren über 7.000 Kilometer in der Stadt unterwegs, auch auf schwierigen Routen und allen erdenklichen Straßenbelägen. Besonders gelobt haben die Fahrerinnen und Fahrer das Fahr-, Brems- und Lenkverhalten der Busse. Auch in den Werkstätten kamen die Neulinge gut an.“

Selbstverständlich dient eine Test- und #Erprobungsphase auch dazu, #Verbesserungsvorschläge zu sammeln, die nun in die #Serienlieferung einfließen werden. Neben Veränderungen unter der #Verkleidung und am #Fahrerarbeitsplatz, wird es auch sichtbare Verbesserungen für die Fahrgäste geben. Hier drei Beispiele: Die #Türöffnungstaster und #USB-Anschlüsse im Multifunktionsbereich werden neu angeordnet, damit Fahrgäste mit einem #Rollstuhl diese besser erreichen können. Der entgegengesetzt der Fahrtrichtung ausgerichtete #Infobildschirm wird vergrößert und kann nun auch die nächsten drei Haltestellen samt Umsteigebeziehungen anzeigen. Zudem wird es am hinteren #Treppenabgang im Oberdeck eine zusätzliche #Festhaltemöglichkeit geben.


Mit freundlichen Grüßen

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Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Lokführerstreik nicht auf dem Rücken von hunderttausenden Fahrgästen austragen, aus Senat

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Senator Andreas Geisel fordert schnelle Lösung im Tarifkonflikt

Mit Blick auf den erneuten #Streik der #Lokführergewerkschaft GDL sagt der für den Verkehr zuständige Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel:

„Bei allem Respekt vor dem #Streikrecht der Beschäftigten fordere ich die Tarifparteien auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und zügig eine Lösung zu finden. Gerade eine Stadt wie Berlin kann sich einen so langen Ausstand in Teilen des Öffentlichen #Nahverkehrs nicht leisten. Der Tarifkonflikt darf nicht weiter auf dem Rücken der hunderttausenden von #Fahrgästen ausgetragen werden, die täglich die #S-Bahn benutzen und auf sie angewiesen sind. Der große Vorteil von Berlin ist das dichte Ineinandergreifen der unterschiedlichen Verkehrsmittel. Ich bitte alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in den kommenden Streiktagen um erhöhte Rücksichtnahme und gegenseitigen Respekt.“Bilder:
S-Bahn: Kein Zug in Sicht.

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

S-Bahn Berlin auf Allzeithoch im Fahrgastmarkt Zweitbestes Ergebnis der halbjährlichen VBB-Kundenzufriedenheitsbefragungen erreicht – S-Bahn-Chef Buchner plädiert für weiteren Ausbau des S-Bahn-Netzes

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9108596/bbmv20150325.html?start=0&c2212428=2207510&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 25. März 2015) Mit 414 Millionen #Fahrgästen im Jahr 2014 hat die #S-Bahn Berlin erneut einen #Fahrgastrekord seit Gründung der Gesellschaft erzielt und das Vorjahresergebnis von 402 Millionen um rund 3 Prozent übertroffen. Im Jahr 2012 lag das Ergebnis noch bei 395 Millionen. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre kontinuierlich fort. Bei der jüngsten #Kundenzufriedenheitsbefragung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) erzielte das Unternehmen im November 2014 das zweitbeste Ergebnis seit Erhebungsbeginn 1996. Der ermittelte Fahrgastzufriedenheitswert liegt bei 2,46 (Schulnotensystem von 1 = sehr zufrieden bis 5 = sehr unzufrieden). Insbesondere in den Bereichen Sauberkeit und Fahrgastinformation konnte die S-Bahn Berlin punkten. Mit einer Reinigungsoffensive und dem breiten Einstieg in die digitalisierte Fahrgastinformation bietet das Unternehmen jetzt den guten Service, den die Kunden erwarten. Bei der Verkehrsleistung, den Fahrgelderlösen und dem Jahresergebnis setzt sich die positive Entwicklung der Vorjahre ebenfalls fort. Die Verkehrsleistung stieg im Jahresvergleich 2013 / 2014 von 4,14 Milliarden auf 4,26 Milliarden Personenkilometer. Die Fahrgelderlöse wuchsen von 374,6 Millionen Euro auf 393,4 Millionen Euro. Die Zahl der Abonnenten beträgt aktuell 206.000. Das Jahresergebnis des Unternehmens bewegt sich nach 2013 zum zweiten Mal im schwarzen Bereich. Es liegt für 2014 bei 54,2 Millionen Euro (in 2013 bei 43,3 Millionen Euro). Über die fünfzehnjährige Gesamtlaufzeit des Verkehrsvertrages, der im Jahr 2017 endet, wird die S-Bahn Berlin trotz einzelner wirtschaftlich erfolgreicher Jahre ihre Kapitalkosten nicht verdient haben. Die Verluste wurden durch den DB-Konzern ausgeglichen. Ab Dezember im 20-Minuten-Takt bis Strausberg Nord Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, sieht gute Chancen dafür, dass sich der Trend fortsetzt: „Das S-Bahn-System ist ein Erfolgsmodell, das wir nun mit dem Anlageneigentümer DB Netz, dem Bund und den Ländern gemeinsam weiter entwickeln und ausbauen müssen. Eingleisige Streckenabschnitte Richtung Potsdam, Tegel und Bernau entsprechen nicht mehr den Erfordernissen der heutigen Zeit. Auf der Ringbahn benötigen wir zumindest einen Bahnhof, auf dem Züge ohne Fahrzeitverlust für die Fahrgäste getauscht werden können.“ Gute Nachrichten gibt es für Fahrgäste der Linie S5: Mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember fahren die Züge tagsüber im 20-Minuten-Takt (bisher alle 40 Minuten) bis Strausberg Nord. Ab dem gleichen Zeitpunkt wird nun auch sonn- und feiertags der Zehn-Minuten-Takt der Linie S75 bis Westkreuz angeboten. Damit verkehrt ab Dezember täglich tagsüber durchschnittlich alle drei bis vier Minuten pro Richtung ein rot-gelber Zug auf der Stadtbahn. Zudem wird montags bis freitags der Fünf-Minuten-Takt auf der Ringbahn vormittags bis zirka 10 Uhr und abends bis zirka 20 Uhr ausgedehnt. 20 Jahre S-Bahn Berlin GmbH – Fahrgastzuwachs um rund 70 Prozent Seit der Gründung der S-Bahn Berlin GmbH im Jahre 1995 stiegen die Fahrgastzahlen von 245 Millionen auf nunmehr 414 Millionen. Das Streckennetz wuchs in dieser Zeit von rund 282 Kilometer auf 332 Kilometer. Mit der Anbindung von Teltow Stadt konnte vor zehn Jahren die vorerst letzte Erweiterung des S-Bahn-Netzes gefeiert werden. Anfänglich schwache Fahrgastzahlen von täglich rund 3.000 stiegen bis heute auf rund 7.000 und haben sich damit mehr als verdoppelt. Die gute Vernetzung mit dem Busverkehr in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS-Netz) seit Ende 2010 stärkte das Potential des südlichen Streckenastes der Linie S25. Seit 2012 ist die neue S-Bahn-Anbindung des Großflughafens BER fertig gestellt. Projekt Betriebsqualität ermittelt chronische Verspätungsursachen Die S-Bahn Berlin setzt auch im laufenden Jahr auf die weitere Verbesserung der Pünktlichkeit. Mit einer jahresdurchschnittlichen Messung von 93,2 Prozent im Jahr 2014 konnte das Unternehmen weiterhin nicht die verkehrsvertraglich vereinbarte Marke von 96 Prozent erreichen. (Ohne Lokführerstreik läge das Ergebnis bei 94,7 Prozent). Im Jahr 2013 wurden 93,5 Prozent gemessen. 2012 waren es noch 88,6 Prozent. Die Ursachen lagen zum einen in Weichen-, Signal- und Fahrzeugstörungen. Zum anderen führen Eingriffe Dritter in den Bahnbetrieb zu teils gravierenden Behinderungen. Allein der Vorfall vom 17. März diesen Jahres im Bahnhof Friedrichstraße, bei dem ein Mann das Bahnhofsdach erkletterte, führte bei der S-Bahn zu 118 verspäteten Zügen mit über 2.600 Verspätungsminuten, 139 Teilausfällen und 27 Komplettstreichungen. Für beeinflussbare Verspätungsursachen rief die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin bereits im Jahr 2013 die Projektgruppe Betriebsqualität ins Leben, deren Arbeitsergebnisse nun erste Wirkung zeigen. Mit der minutiösen Auswertung von Verspätungen über gesamte Linienverläufe nähert sich das Analyseteam den Ursachen. Michael Wingerter, Leiter Produktionsplanung und verantwortlich für das Projekt, erklärt: „Die Herausforderung im Projekt ist es, chronische Störfaktoren im hochkomplexen Verästelungsnetz der S-Bahn zu identifizieren und ganz konkret praktikable Lösungen zu erarbeiten. Mit dem Tausch der Reihenfolge von Zugfahrten der Linien S1 und S2 im Nord-Süd-Tunnel seit dem Fahrplanwechsel beispielsweise konnten wir nach ersten Erkenntnissen eine spürbare Stabilisierung auf beiden Strecken erreichen.“ Digitale Fahrgastinformation schafft Transparenz Mit der umfassenden Digitalisierung ihrer Fahrgastinformation stellt sich die S-Bahn Berlin seit Jahren auf den Wandel im Kommunikationsverhalten ihrer Fahrgäste ein. Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing, erläutert: „Das Informationsbedürfnis unserer Kunden hat sich grundlegend verändert. Unsere Fahrgäste erwarten von uns überall und jederzeit die Bereitstellung von Echtzeitinformationen aus dem S-Bahn-Netz. Wir haben deshalb die mobilen Informationswege aufgebaut. Wir setzen auf Transparenz in der Fahrgastinformation. Unsere Kunden sollen alle relevanten Informationen erhalten, ohne erst danach fragen zu müssen.“ Zum breiten digitalen Angebot des Unternehmens gehören neben dem klassischen Internetauftritt die mobile Website, die S-Bahn-App für Apple und Android und der offizielle Twitterkanal des Unternehmens. Seit dem Start des 2012 gestarteten Pilotprojekts stieg die Zahl der Follower um das Vierfache auf nunmehr knapp 44.000. Ergänzend bieten über 500 LCD-Anzeiger und eine vollautomatische Voice-Over-IP-Beschallung auf den S-Bahnhöfen stationär den aktuellen Standard der digitalisierten Fahrgastinformation. Die Kundenzeitung „punkt3“, die S-Bahn-Kundenzentren an zentralen Umsteigepunkten und das rund um die Uhr erreichbare S-Bahn-Kundentelefon bleiben dabei unverzichtbare analoge Bausteine im Dialog mit den Fahrgästen. Mehr Investitionen für Innovationen und Bestandssicherung Zur Zukunftssicherung des Unternehmens und der Sicherstellung eines zuverlässigen S-Bahn-Betriebs auch nach dem Auslaufen des jetzt gültigen Verkehrsvertrages im Jahr 2017 erhöhte die S-Bahn Berlin erneut ihre Netto-Investitionsmittel. Nach 7,1 Millionen Euro im Jahr 2012 und 16,4 Millionen Euro in 2013 waren es im vergangenen Jahr 24,3 Millionen Euro. Ein Schwerpunkt des Jahres 2014 war das Werk der schweren Instandhaltung in Schöneweide, um dieses für die anstehende Herausforderung fit zu machen, 150 Viertelzüge der Fahrzeug-Altbaureihen 480 und 485 im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg für einen Weiterbetrieb bis zum Jahr 2023 zu ertüchtigen. Eine unabhängige Expertengruppe hat ein 50-Maßnahmen-Programm bestätigt, das in fünf Paketen abgearbeitet werden soll. Die Ertüchtigung beginnt noch im laufenden Jahr, damit die Fahrzeuge ab 2017 ohne Unterbrechungen eingesetzt werden können. Bastian Knabe, Geschäftsführer Finanzen der S-Bahn Berlin, will zudem vermehrt Geld in Innovationsprojekte stecken: „Mit unserem neuen Fahrerassistenzsystem FASSI, das im April an den Start geht, unterstützen wir unsere Triebfahrzeugführer beim energieeffizienten Fahren. Mit einer jährlichen Energieeinsparung von bis zu sieben Prozent gehe ich davon aus, dass sich die sieben Millionen Euro teure Technik in spätestens drei Jahren amortisiert hat.“ Für Lokführer bringt FASSI weitere Erleichterungen: Umfangreiche Fahrplanunterlagen, die bisher in Papierform mitgeführt werden mussten, stehen künftig stets aktualisiert in elektronischer Form bereit. Mittels eines automatischen Abfahrtscountdowns und aktuellen Hinweisen zur Anschlussgewährung trägt das System zur weiteren Verbesserung der Pünktlichkeit bei. FASSI wurde von der konzerneigenen DB Kommunikationstechnik entwickelt und ist bereits seit 2006 in vereinfachter Form bei der DB Erzgebirgsbahn im Einsatz. Ökologisches Bewusstsein und wirtschaftliche Effizienz bestimmen auch das Innovationsprojekt zur Umstellung von Beleuchtungssystemen auf LED-Technologie. So wurden die Werkhallen in Friedrichsfelde und Erkner bereits vollständig auf LEDs umgerüstet, in Schöneweide wurde begonnen. Investitionskosten von 80.000 Euro pro Standort steht eine jeweilige Reduzierung des Jahresenergieverbrauchs von 150.000 auf 55.000 Kilowattstunden gegenüber. Die sukzessive unternehmensweite Anwendung ist vorgesehen. Attraktive Ausbildungsangebote bei der S-Bahn Berlin Die S-Bahn Berlin blieb auch im Jahr 2014 als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb gefragt. Mit 3.303 Mitarbeitern im Jahr 2014 wuchs die Zahl gegenüber dem Vorjahr von 3.270 Mitarbeitern um ein Prozent. Die Zahl der darin enthaltenen Leiharbeitnehmer erhöhte sich von 185 auf 244. Hierbei handelt es sich zum Teil um Fachkräfte, die zeitlich beschränkt für Spezialaufgaben benötigt werden. Mit dem neuen Ausbildungsjahr ab 1. September stellt die S-Bahn Berlin 30 Azubis ein, die sich auf die Berufsfelder Mechatroniker, Elektroniker und Fahrdienstleiter aufteilen. Zwölf junge Menschen haben die Möglichkeit sich den Traum vom Lokführerberuf zu erfüllen. Für die dreijährige kombinierte Ausbildung zum Industrieelektriker / Lokführer werden Bewerbungen noch entgegen genommen. Gegenwärtig beschäftigt das Unternehmen 75 Auszubildende, darunter 18 Mechatroniker, 17 Elektroniker Betriebstechnik, 33 zukünftige Triebfahrzeugführer und 7 Fahrdienstleiter. In diesem Jahr haben bereit 11 Azubis Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker erfolgreich ausgelernt und sind in die Fahrzeuginstandhaltung übernommen worden. Weitere 22 Auszubildende werden bis zum Juni auslernen und ebenfalls übernommen. Zusätzlich bildet die S-Bahn Berlin derzeit noch 31 neue Triebfahrzeugführer und Rangierlokführer aus. 5 weitere Lehrgänge mit zusammen 60 Teilnehmern starten noch dieses Jahr. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen der Deutschen Bahn rund 18.600 Mitarbeiter in Berlin und 7.200 Mitarbeiter in Brandenburg. Der Konzern ist jeweils größter Arbeitgeber in beiden Bundesländern. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn: Haben Lokführer Kontakt zu Fahrgästen?, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Ist der Senat der Auffassung, dass #Triebfahrzeugführer der #S-Bahn Berlin GmbH während ihrer Ar-beit mit den #Fahrgästen in Kontakt kommen? Antwort zu 1: Dies ist der Fall, soweit die Triebfahr-zeugführer außerhalb ihres #Führerstandes im Dienst ange-troffen werden. Frage 2: Bezugnehmend auf die Anlagen zum Ver-kehrsvertrag über die Bedienung der Strecken im S-Bahnverkehr in der Region Berlin Brandenburg (Ab-schnitt 2.5 – Personal) des Verkehrsvertrages frage ich den Senat, ob er der Meinung ist, dass die S-Bahn Berlin GmbH ihren Mitarbeitern gegenüber mit Wirkung vom 01.12.2014 zu Folgendem berechtigt ist: a) Auf das Stellen von #Dienstkleidung zu verzichten? b) Auf das Bereitstellen von #Umkleideräumen zu ver-zichten? c) Auf das Zugestehen von #Umkleidezeit zu verzich-ten? Frage 3: Kann der Senat die vertragliche Grundlage für dieses seit dem 01.12.2014 praktizierte Vorgehen der S-Bahn Berlin GmbH benennen? Antwort zu 2 und 3: Der Verkehrsvertrag regelt die Pflichten der S-Bahn Berlin GmbH gegenüber den Län-dern Berlin und Brandenburg. Anlage 2.5 des Vertrages sieht vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kun-denkontakt über eine einheitliche Unternehmensbeklei-dung und ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild verfü-gen müssen. Zu der Frage, ob die S-Bahn Berlin GmbH im arbeitsrechtlichen Verhältnis zu ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berechtigt ist, wie in der Frage geschil-derten vorzugehen, trifft der Verkehrsvertrag keine Aus-sagen. Frage 4: Wie schätzt er die Vereinbarkeit zwischen der jetzigen Praxis und den vertraglich in Anlage 2.5 des Verkehrsvertrages zugesicherten Rechten der Triebfahr-zeugführer als Mitarbeiter mit Kundenkontakt ein? Frage 5: Was tut der Senat, um den vertraglich festge-legten Zustand wiederherzustellen? Antwort zu 4 und 5: Wie oben dargestellt enthält der Verkehrsvertrag keine Regelungen, die Rechte von Trieb-fahrzeugführinnen und Triebfahrzeugführern betreffen, sondern Anforderungen an das äußere Erscheinungsbild des Personals, die allein im Kundeninteresse formuliert wurden. Zweck der Regelung in Anlage 2.5 des Vertrages ist es, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Un-ternehmens als solche von den Fahrgästen erkennbar sind. Mit welcher Art von Unternehmensbekleidung diese Vorgabe in Bezug auf die jeweilige Tätigkeit der Persona-le umgesetzt wird, ist vertraglich nicht vorgegeben. Die S-Bahn Berlin GmbH hat der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH Anfang Januar mitgeteilt, dass als Unternehmensbekleidung der Triebfahrzeugführinnen und Triebfahrzeugführer künftig eine gut sichtbare Warnweste mit Unternehmenslogo vorgesehen ist. Diese Weste muss immer getragen werden, wenn diese Personen den Führer-stand verlassen. Insofern ist die Erkennbarkeit der Unter-nehmenszugehörigkeit durch entsprechende Kleidung für den Fahrgast gewährleistet. Berlin, den 23. Januar 2015 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 28. Jan. 2015)

S-Bahn + Regionalverkehr: Kungelrunden um die S-Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/berlin-brandenburg-kungelrunden-um-die-s-bahn,10808230,25909414.html

20 Jahre #Bahnreform: Viele Bundesländer haben die Möglichkeit, die Qualität des Verkehrs zu verbessern und die Kosten zu senken, nur zögerlich genutzt. Berlin und Brandenburg gehören dazu. Wer erfahren will, was die Bahnreform den #Fahrgästen in Berlin gebracht hat, muss nicht viel Zeit investieren. Es genügt, in der Mittagspause den #Regionalverkehr am Alexanderplatz oder Zoo zu betrachten. Im Minutenabstand fahren #Regionalexpresszüge ein, die viele Direktverbindungen herstellen. Die Wagen sind oft voll, sie sind fast neu, haben Klimaanlagen, gepolsterte Sitze und Platz für Rollstühle sowie Fahrräder. Und sie tragen nicht mehr nur die rote Lackierung der Deutschen Bahn (DB). „Es hat sich einiges getan“, lobt Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB. „Moderne Züge mit Doppelstockwagen – darauf hätten wir ohne Bahnreform …