Straßenverkehr: Abbiegepfeil realisiert und nun dauerhaft in Betrieb?, aus Senat

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Frage 1:
Sind die Beobachtungen des Fragestellers zutreffend, dass der bereits mehrfach – zuletzt im Rahmen der
Anfrage Nr. 18/26044 vom 07.01.2021 thematisierte – #Abbiegepfeil für #Rechtsabbieger auf die #Minna-Todenhagen-Brücke seit einigen Tagen nun erfreulicherweise realisiert ist und wenn ja, seit wann ist dieser
in Betrieb und handelt es sich nun um die dauerhafte #Freischaltung desselben?
Antwort zu 1:
Ja. Die #verkehrsabhängige Steuerung an der #lichtsignalgesteuerten Einmündung
#Rummelsburger Landstraße / Minna-Todenhagen-Straße wurde am 23.02.2021 dauerhaft
in Betrieb genommen.
Frage 2:
Weshalb musste erst, wie in der letzten Anfrage mitgeteilt, eine langwierige Klärung der Finanzierung
erfolgen, wo doch dafür Mittel im Haushalt der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur
Verfügung stehen sollten?
Antwort zu 2:
Die Finanzierung der in Rede stehenden #Lichtsignalanlagen-Maßnahme erfolgte seitens
des Bezirks aus Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die entsprechende Beauftragung der Signalbaufirma erfolgte
abweichend vom Regelprozess, sodass die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz sowie der Generalübernehmer für die Lichtsignalanlagen-Infrastruktur nur
indirekte Projektsteuerungsaufgaben hatten. Um das vorliegende Problem der fehlenden
Zusatz-Beauftragung und Umsetzung der verkehrsabhängigen Steuerung als Teil des
Gesamtvorhabens zu lösen, hat sich letztlich die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
2
und Klimaschutz ausnahmsweise bereit erklärt, die noch fehlenden Finanzmittel
einzubringen.
Frage 3:
Aus welchem Kapitel/Titel wurde die Maßnahme bezahlt und welche Gesamtkosten sind seitens der
Signalbaufirma Swarco Traffic Systems GmbH entstanden?
Antwort zu 3:
Der Bau der Lichtsignalanlage Rummelsburger Str. / Minna-Todenhagen-Str. (SOV) wurde
durch das Bezirksamt beauftragt und gemäß der Darstellung in der Antwort zu Frage 2
finanziert. Die Kosten beliefen sich auf rd. 200.000 EUR brutto, die zusätzlichen Kosten für
die Umsetzung der verkehrsabhängigen Steuerung auf rd. 4.400 EUR brutto.
Frage 4:
Da seitens des Senats bei diesem banalen Vorgang von einer „Vielzahl der Beteiligten“ berichtet wurde,
welche Verfahrensschritte waren im konkreten Fall im Einzelnen und durch wen notwendig, ehe der
Abbiegepfeil installiert werden konnte? (Bitte um Auflistung der Beteiligten, der einzelnen Schritte und der
jeweiligen Daten)
Antwort zu 4:
Die mit der Frage verbundene Einschätzung, dass es sich hier um einen „banalen
Vorgang“ handelt, wird vom Senat nicht geteilt.
Die Inbetriebnahme der verkehrsabhängigen Steuerung war nur ein Teil des Projekts;
allein deren #Steuerungsablauf bedarf einer komplexen #10-phasigen Logik, die entwickelt,
geprüft, getestet sowie programmiert werden musste. Der sogenannte Abbiegepfeil war
bereits mit dem Neubau der Lichtsignalanlage installiert worden, wurde jedoch erst
ansteuerbar durch die kürzlich in Betrieb gegangene verkehrsabhängige Steuerung.
Bezogen auf den konkreten Fall ist aufgrund der Komplexität der Abläufe eine Auflistung
der einzelnen Schritte und Beteiligten nicht möglich gewesen.
Frage 5:
Sieht die Senatsverwaltung hier künftig Optimierungsmöglichkeiten, etwa durch die Zusammenfassung von
Verfahrensschritten, um zu einer Beschleunigung der Abläufe zu kommen?
Antwort zu 5:
Der Verfahrensablauf stellt sich – wie in der Antwort zu Frage 2 beschrieben – als
Besonderheit dar, so dass daraus keine grundsätzlichen Schlussfolgerungen zum
Prozessablauf beim Bau von Lichtsignalanlagen möglich sind. Gleichwohl zeigt der
vorliegende Sachverhalt, dass bei einer Inanspruchnahme von Sonderfinanzierungen
künftig nach Möglichkeiten für eine andere Ablauforganisation gesucht werden sollte.
3
Frage 6:
Wie erklärt sich die „eingeschränkte Projektbearbeitung unter Pandemiebedingungen“ bei SenUVK? Gibt es
keine Möglichkeiten des Homeoffice mit entsprechender technischer Ausstattung und wenn ja, warum nicht?
Antwort zu 6:
Selbstverständlich wurden die Arbeitsabläufe der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
und Klimaschutz sowie des nachgelagerten Generalübernehmers für die
Lichtsignalanlagen-Infrastruktur pandemiebedingt angepasst. Mobiles Arbeiten sowie die
Umstellung auf einen digitalen Austausch wesentlicher Projektunterlagen sind Teil der
ergriffenen Maßnahmen. Gleichwohl beziehen sich die pandemiebedingten
Einschränkungen auf alle Beteiligten, wie z.B. den Bezirk, Planende und die
Signalbaufirma. In der Praxis erleichtern bei konfliktbehafteten Sachverhalten
Präsenztermine eine Lösungsfindung.
Berlin, den 22.04.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

zu Fuß mobil: Fußwege in Marzahn-Hellersdorf, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie hoch sind die Anteile der Straßen in Marzahn-Hellersdorf mit ausgebauten Fußwegen (aufgeteilt in ein und beidseitig) und zu welchem Anteil sind die vorhandenen #Fußwege #barrierefrei? Bitte nach Ortsteilen
aufgliedern.
Antwort zu 1:
Hierzu kann das Straßen- und Grünflächenamt (#SGA) des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf
keine Aussage treffen, da im SGA diese Informationen so nicht erfasst werden.
Frage 2:
An welchen Orten in Marzahn-Hellersdorf bestehen Planungen zum Ausbau der Fußwege und mit welchem
Zeithorizont? Bitte nach Ortsteilen aufgliedern.
Antwort zu 2:
Das #Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf teilt hierzu mit:
„Aktuell sind für das Jahr 2021 folgende Sanierungen oder Neubauten von Fußwegen in
Marzahn-Hellersdorf aus dem Gehwegprogramm geplant:
2
Hellersdorf, #Mahlsdorf Nord:
Markgrafenstraße 1-8, Neubau Gehweg
Uckermarkstraße, von Heinrich-Grüber-Straße bis Am Baltenring, Neubau Gehweg
Hörselbergstraße, von Giesestraße bis Wodanstraße, Gehwegneubau Ostseite
Biesdorf, Marzahn-Süd:
Gerstenweg, von Roßlauer Straße bis Wendehammer, Gehwegbau
Schackelsterstraße, von Wulkower Straße bis Weidenbruch, Gehwegbau
Marzahn-Nord, Marzahn-Mitte:
Blumberger Damm, von Rudolf-Leonhardt-Straße Richtung Landsberger Allee, Neubau
Gehweg
AdK/ Blenheimstraße, Sanierung Gehweg
Gehweg/Treppe Pölchaustraße, Umbau am Übergang
Ringenwalder Straße/ Marzahner Promenade, Gehweginstandsetzung
Kaulsdorf-Süd, Mahlsdorf-Süd:
Hultschiner Damm Gehweg Westseite, Lückenschlüsse Gehweg
Eschenstraße, Neubau Gehweg
Neuenhagener Straße von Dirschauer Straße bis Neuenhagener Str. 45, Neubau Gehweg
I-Planungen 2021
Mahlsdorf:
Fertigstellung der Pilgramer Straße von Alt-Mahlsdorf bis Straße 48
Hellersdorf:
Baubeginn der Hellersdorfer Straße von Neue Grottkauer Straße bis Alte Hellersdorfer
Straße“
Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat von 2012 bis 2020 an 168 Stellen die Borde barrierefrei
abgesenkt. Die Kosten betrugen 1,081 Mio. €.
Für das Jahr 2021 sind 25 Maßnahmen angemeldet. Die Kostenschätzung beläuft sich auf
150.000,00 €.
Frage 3:
Wo bestehen in Marzahn-Hellersdorf aus Sicht des Senats bezüglich der Fußwege Defizite? Bitte nach
Ortsteilen aufgliedern.
Antwort zu 3:
Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf teilt hierzu mit:
„In allen Ortsteilen bestehen bzgl. der Fußwege Defizite. Jedoch ist das Defizit im
Siedlungsgebiet wesentlich höher, weil vielfach gar kein Gehweg vorhanden ist. Ein Abbau
der Defizite ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht möglich.“
3
Der Senat bestätigt, dass Defizite bestehen; er hat allerdings bezüglich der Beurteilung von
Fußwegen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf keine Zuständigkeit und keine Kontrollfunktion.
Berlin, den 20.04.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Umweltverbände protestieren gegen Tangentialverbindung Ost, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article232079833/Naturverbaende-protestieren-gegen-Tangentialverbindung-Ost.html

Die #Nord-Süd-Straße soll Ortsteile von #Marzahn-Hellersdorf und #Treptow-Köpenick vom Verkehr entlasten. Doch um deren Bau gibt es Streit.

Berlin. Die seit Jahren geplante, sogenannte #Tangentialverbindung Ost (#TVO) spaltet die Meinung der Berliner. Während #Umweltverbände zum Protest aufrufen, fordert der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (#VDGN), den Baubeginn nicht weiter zu verzögern. Bei der TVO handelt es sich um eine Nord-Süd-Straße zwischen den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, die die Bundesstraße #B158 nach Süden verlängern und angrenzende Ortsteile vom Verkehr entlasten soll.

Aus Sicht der Verbände aber sorgt das Projekt vor allem dafür, dass Naturräume zerstört werden. Und es symbolisiere „das Festhalten an #klimaschädlicher Verkehrspolitik“, schreibt der Naturschutzbund Berlin (#Nabu) in einer aktuellen Mitteilung. Für den kommenden Sonntag rufen die Verbände – neben dem Nabu unter anderem auch Changing Cities, der #BUND Berlin, die Grüne Liga und die Naturfreunde Berlin – zu einer Demonstration unter dem Motto „Keine neuen Straßen durch unseren Wald!“ auf.

Denn ein zentraler Kritikpunkt der Organisationen ist, dass den Angaben zufolge für die bevorzugte Trasse 14,6 Hektar Wald in der #Wuhlheide gerodet werden müssten. „Den ohnehin geschwächten Wald dem #Straßenbau zu opfern, ist in einer Stadt, die als erstes Bundesland die #Klimanotlage anerkannt hat, nicht tragbar“, sagt Juliana Schlaberg, Naturschutzreferentin des Nabu. Eine ökologische Verkehrswende brauche statt neuen Straßen Investitionen in den Personennahverkehr. …

Straßenverkehr: Verkehr in Berlin: Diese neuen Baustellen sorgen in Berlin für Staugefahr, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article232070805/Staugefahr-Wo-an-Berlins-Strassen-gebaut-wird.html

Auch im Corona-Lockdown kommt man nicht staufrei durch die Hauptstadt. Wir geben einen Überblick über die #Baustellen in Berlin.

Berlin. Wer hofft, im Lockdown während der Corona-Krise staufrei durch Berlin zu kommen, wird regelmäßig enttäuscht. Obwohl viele Menschen im Homeoffice arbeiten, vergeht kein Tag, an dem die #Verkehrsinformationszentrale Berlin (#VIZ) auf ihrem Twitter-Kanal keine Staus verkündet. Ein Grund sind Unfälle, ein anderer aber auch die diversen Baustellen, die sich über die Stadt verteilen. Beinahe täglich weist die VIZ auf neue Bauarbeiten oder Sperrungen hin – oft mit dem Zusatz #Staugefahr. Auch an diesem Montag kommen Baustellen hinzu.

Neun Projekte listet die VIZ auf, die beginnen und mal für wenige Tage, mal für Wochen oder Monate Einschränkungen mit sich bringen. Betroffen ist etwa die #Argentinische Allee in Dahlem, auf der Leitungsarbeiten beginnen. Zwischen Onkel-Tom-Straße und Teschener Weg steht dadurch in jeder Richtung bis Anfang Mai nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. In Hermsdorf starten gleich zwei neue Baustellen, die für wochenlange Sperrungen für den Autoverkehr sorgen.

So beginnt am Morgen die Grundsanierung der #Burgfrauenstraße, die in zwei Abschnitten zwischen Hohefeldstraße und Berliner Straße unter Vollsperrung stattfindet und insgesamt acht Monate dauern wird. 670.000 Euro fließen in das Projekt, die aus dem Sonderinvestitionstopf Siwana stammen. Nach der Bauzeit soll es dann nicht nur eine sanierte Fahrbahn, sondern auch bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und barrierefreie Bushaltestellen …

Potsdam: Bauarbeiten am Leipziger Dreieck Tramnetz in Potsdam wird geteilt, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/bauarbeiten-am-leipziger-dreieck-tramnetz-in-potsdam-wird-geteilt/27103628.html

Vom 23. bis zum 26. April wird das Potsdamer #Tramnetz in einen Nord- und Südteil zerschnitten. Dazwischen fahren #Ersatzbusse. Danach soll es für Autofahrer eine Verbesserung am #Hauptbahnhof geben.

Potsdam – Am nächsten Wochenende müssen sich Nutzer von Bus und #Tram in Potsdam auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Das Tramnetz wird in ein Nord- und einen Südnetz geteilt, #Ersatzverkehr zwischen den beiden Netzen eingerichtet und Buslinien umgeleitet. Die Einschränkungen gelten von Freitag, dem 23. April, 16 Uhr, bis in die Nacht zum Montag, dem 26. April.

Betroffen sind die Tramlinien 91, 92, 93, 96, 98 und 99. Sie werden zwischen #Platz der Einheit und #Eduard-Claudius-Straße beziehungsweise #Magnus-Zeller-Platz unterbrochen. Stattdessen fahren als Ersatz Busse. Im Norden enden fast alle Tramlinien am Platz der Einheit, die Linie 98 entfällt. Die Linie 94 fährt planmäßig zwischen Pirschheide und Fontanestraße.

Im Süden fahren die Straßenbahnen von Bahnhof #Rehbrücke über Eduard-Claudius-Straße zur Marie-Juchacz-Straße. Die Ersatzbusse halten nicht an den Haltestellen Alter Markt/Landtag und Lange Brücke. Stattdessen gibt es einen Extrahalt in der Schloßstraße.

Trams sollen auf neuem Gleis fahren
Hintergrund sind die Bauarbeiten am Leipziger Dreieck, speziell an der neuen …

Mobilität: Mobilitätsforscher: „Die Fahrräder müssen auf die Straße“, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/ratgeber/fahrrad/article232047497/Mobilitaetsforscher-Die-Fahrraeder-muessen-auf-die-Strasse.html

Autos in die Parkhäuser, mehr Platz für Zweiräder: Mobilitätsforscher Andreas Knie plädiert für eine Neuordnung des öffentlichen Raums

Welchen Stellenwert nimmt das #Auto noch in unserem Alltag ein? Wie lassen sich mehr Freiräume für #Radfahrer schaffen? Diese und andere Fragen beschäftigen die „Forschungsgruppe digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am #Wissenschaftszentrum Berlin (#WZB). Ein Gespräch mit ihrem Leiter, dem Soziologen Andreas #Knie.

Was bedeutet „#Mobilitätswende“ und warum ist sie notwendig?

Andreas Knie Wir unterschieden in der #Verkehrsforschung zwischen #Verkehr und #Mobilität. Mobilität findet im Kopf statt. Und Wende heißt: Weg von einem alleinigen Fokus auf das Auto, den wir 50 bis 60 Jahre hatten, hin zu einer Vielfalt der #Verkehrsmittel. Also dass ich meinen gesamten Lebens- und Arbeitsplan so organisiere, dass ich nicht nur von einem Verkehrsmittel abhängig bin. Und die Verkehrswende auf der Straße meint schlichtweg, die Zahl der Autos zu reduzieren und damit natürlich andere Verkehrsmittel wie das #Fahrrad, den Fuß- und den öffentlichen #Personennahverkehr zu stärken.

Was davon ist schwieriger?

Es bedingt sich beides und ist gleich schwierig.

Inwiefern?

Wir lebten ja lange Zeit in festen Routinen. Man hat eine Ausbildung gemacht, dann einen Beruf ausgeübt, geheiratet, und das war alles auf Langfristigkeit ausgelegt. Und dementsprechend hat man seine Verkehrsmittel gewählt. Das ist in der heutigen Zeit nicht der Fall. Die digitale Revolution und die Veränderungen der Sozialstrukturen führen dazu, dass alles kurzfristiger …

Straßenverkehr + Radverkehr: Konzept für P&R-Plätze für Berlin und das Umland, aus Senat

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Frage 1:
Welche konkreten Konzepte wird der Senat im Jahr 2021 ausarbeiten, um gemäß der gemeinsamen Absichtserklärung der Länder Brandenburg und Berlin den Ausbau von „#Parken und Reisen“- (#P&R)- so wie
#Radabstellanlagen voranzutreiben?
Antwort zu Frage 1:
Das 2020 erstellte Gutachten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) und der
aktualisierte Leitfaden „Parken am Bahnhof“1 bilden die Grundlagen des Brandenburger
Förderprogramms für Park-and-Ride- (#P+R) und Radabstellanlagen (#B+R) an Bahnhöfen.
Die erwähnte Absichtserklärung betrifft eine engere Zusammenarbeit beider Länder beim
Ausbau dieser Anlagen an Brandenburger Bahnhöfen. Vor diesem Hintergrund strebt der
Berliner Senat eine #Komplementärfinanzierung zum laufenden #Förderprogramm des
Landes Brandenburg an. Ziel ist ein wohnortnaher Umstieg auf den öffentlichen
Personennahverkehr und eine Verkehrsentlastung der Hauptstadt. Antragstellende bleiben
weiterhin die Brandenburger Gemeinden.
Die Umsetzung der gemeinsamen Absichtserklärung ist nur unter Voraussetzung der
haushaltsmäßigen Absicherung möglich. Weitere Abstimmungen der Länder Berlin und
Brandenburg werden daher frühestens in der 2. Jahreshälfte folgen.
Frage 3:
Wie ist die geplante Kostenverteilung zwischen Berlin und Brandenburg geplant? Ist auch geplant,
Bahnflächen dabei miteinzubeziehen und ggf. bei der Deutschen Bahn bzw. bei einem entsprechenden
Bahntochterunternehmen solche P&R-Anlagen zu bestellen?

1 https://www.vbb.de/unsere-themen/kompetenzstelle-bahnhof-land-brandenburg/bike-and-ride-anlagen-br/gutachten-bike-ride-park-ride-im-land-brandenburg
2
Antwort zu Frage 3:
Zum Thema der Kostenverteilung wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage
Nr. 18/24970 vom 1. Oktober 2020 verwiesen. Aussagen zu konkreten Projekten sind
derzeit noch nicht möglich.
Frage 2:
Wie erfolgt die #Standortwahl und die #Kapazitätsberechnung, und hat der Senat bereits Vorzugstandorte in
Berlin identifiziert, um vorhandene P&R-Anlagen nachzubessern oder auszubauen und neue P&R-Anlagen
zu planen und zu realisieren?
Frage 4:
Wie wird der Senat in Zukunft verhindern, dass bestehende P&R-Anlagen, wie z.B. in #Alt-Glienicke, ersatzlos
zurückgebaut werden, statt vorhandenen Anlagen angebotsorientiert auszubauen?
Antwort zu Frage 2 und 4:
Die Fragen 2 und 4 werden aufgrund ihres inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Vorgesehen ist, dass sich die Länder Berlin und Brandenburg auf Basis eines
Mittelfristplanes jährlich über förderfähige Projekte der Brandenburger Gemeinden
abstimmen. Für eine gemeinsame Förderung kommen nur antragstellende Gemeinden
und Bahnhöfe in Brandenburg mit einem hohen Anteil von Berlin-Pendlerinnen und –
Pendlern (> 60 %) in Betracht.
Der im Endbericht des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) dargestellte Bedarf
basiert auf der stationsscharfen Fahrgastprognose für das Jahr 2030 des
Verkehrsverbund sowie aktuellen Erhebungen vor Ort. Die konkrete Priorisierung der
Förderanträge wird u.a. auf Grundlage des Endberichts und anhand noch zu definierenden
weiteren Kriterien erfolgen. Da in Berlin die Bezirke für Planung, Bau und Betrieb dortiger
Anlagen verantwortlich sind, wird auch hier eine Abstimmung stattfinden.
Das Land Berlin priorisiert berlinweit den Bau von B+R-Anlagen und den weiteren Ausbau
des öffentlichen Personennahverkehrs. Diesbezüglich wird auch auf die Antwort zu Fragen
4 bis 6 Ihrer Schriftlichen Anfrage vom 22.04.2020 (Schriftliche Anfrage Nr. 18/23236)
verwiesen.
Berlin, den 09.04.2021
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Autobahn 10 Sperrungen auf dem Berliner Ring wegen Bauarbeiten, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/autobahn-10-pankow-nuthetal-potsdam-bauarbeiten-berliner-ring-56214491.html

Auf dem #Berliner Ring wird weiter kräftig gebaut: In den nächsten Tagen gibt es sowohl im südlichen, als auch nördlichen Teil der #Autobahn 10 größere Behinderungen.

Für Autofahrer auf der Autobahn 10 rund um Berlin drohen in den kommenden Tagen größere Behinderungen. Sowohl auf dem südlichen, als auch nördlichen Teil des Berliner Rings sorgen Bauarbeiten für Verkehrsbeeinträchtigungen. Für die Baustelle im nördlichen Bereich zwischen den Autobahndreiecken #Havelland und #Pankow gibt es aber auch gute Nachrichten.
Nächtliche Verkehrseinschränkungen auf dem südlichen Berliner Ring
Nach der Fertigstellung der achtstreifigen Erweiterung der Autobahn 10 zwischen den Autobahndreiecken #Potsdam und #Nuthetal im Herbst 2020 sind noch weitere Arbeiten in diesem Bereich nötig. In den kommenden Tagen wird ein Schutzgerüst nach Arbeiten an der #Bahnüberführung im Bereich des Bahnhofs Seddin abgebaut.

Ab Montag, dem 12. April, stehen in den kommenden vier Nächten von 20 bis 6 Uhr zwischen den Anschlussstellen #Ferch und #Michendorf im Bereich der Eisenbahnüberführung Bahnhof Seddin einzelne Fahrstreifen nicht durchgehend zur Verfügung. Die Fahrtrichtung AD Potsdam ist am 12./13.04. und am 13./14.04. betroffen, die Fahrtrichtung AD Nuthetal am 14./15.04. und am 15./16.04. Eine Vollsperrung ist nicht vorgesehen.
Nach fast vier Jahren Bauarbeiten wurde 2020 ein gut acht Kilometer langer Abschnitt auf dem südlichen Berliner Rind fertiggestellt. Damit sind jetzt zwischen den Autobahndreiecken Potsdam und Nuthetal acht Spuren befahrbar. Mit dem offiziellen Abschluss der Arbeiten an der Tank- und Rastanlage Michendorf-Süd im Oktober 2020 wurde das millionenteure Verkehrsprojekt abgeschlossen.

Vollsperrung auf dem nördlichen Berliner Ring wird verkürzt
Auf dem nördlichen Berliner Ring wird in 2021 der Abschnitt zwischen dem #Oder-Havel-Kanal bei #Birkenwerder und #Mühlenbeck und im Bereich des Autobahndreiecks Pankow der Bau- und #Sperrungsschwerpunkt sein. Das teilte die für die Arbeiten zuständige Havellandautobahn GmbH & Co. KG …

Straßenverkehr: Baustelle A100 – Wie weiter an der AS Am Treptower Park?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wann wurde das „qualifizierte #Mobilitätsmanagement für den Bereich um den #Treptower Park und die
#Elsenstraße“, das laut Koalitionsvertrag durch die zuständige Senatsverwaltung bis zum Ende der
Legislaturperiode erarbeitet werden soll, fertiggestellt und dem Senat vorgelegt?
Frage 2:
Falls das qualifizierte Mobilitätsmanagement noch nicht vorliegt: Wie ist der aktuelle Sachstand hierzu?
Frage 3:
Wann und in welcher Form wurde das Bezirksamt Treptow-Köpenick an der Erstellung beteiligt?
Antwort zu 1 bis 3:
Die Fragen 1 – 3 werden wegen des Sachzusammenhangs zusammen beantwortet:
Ein „qualifiziertes Mobilitätsmanagement für den Bereich um den Treptower Park und die
Elsenstraße“ sollte für die #Inbetriebnahme des 16. #Bauabschnitts (BA) der #A100 und unter
den vorhandenen existierenden Rahmenbedingungen erarbeitet werden. Diese
Rahmenbedingungen haben sich mit dem fortschreitenden sehr schlechten baulichen
Zustand der Elsenbrücken und den sich daraus ergebenen erforderlichen Maßnahmen zur
Gewährleistung der Verkehrssicherheit grundlegend geändert, so dass bis zum
gegenwärtigen Zeitpunkt die Erarbeitung eines Stadtstraßenverkehrsmanagements nicht
möglich war. Die für Verkehr zuständige Senatsverwaltung wird an die seit dem
01.01.2021 zuständige Autobahngesellschaft des Bundes mit der Erwartung herantreten,
entsprechende Untersuchungen und Bewertungen zur verkehrlichen Situation an der
zukünftigen Anschlussstelle Am Treptower Park möglichst frühzeitig vorzunehmen.
Es ist zu berücksichtigen, für den bevorstehenden Ersatzneubau der beiden Teile der
Elsenbrücke im Zusammenhang mit den einzelnen Bauphasen und verschiedenen
Verkehrszuständen die erforderlichen Verkehrsführungen zu organisieren und
2
sicherzustellen. Für die unterschiedlichen Bauphasen sind in diesem Zusammenhang
angepasste Verkehrsführungskonzepte zu erarbeiten.
Bei diesen Verkehrsführungskonzepten wird der Bezirk Treptow-Köpenick entsprechend
seiner Zuständigkeit eingebunden.
Gegenwärtig wird der zwischen dem Bezirk und dem Senat abgestimmte
Zweirichtungsverkehr in der Straße Am #Treptower Park zwischen der #Elsenstraße und der
#Bouchéstraße mit jeweils einem Fahrstreifen pro Richtung sowie die Komplettierung durch
den bisher fehlenden nördlichen #Radweg vorbereitet.
Frage 4:
Welche konkreten Maßnahmen zum Schutz vor unkontrolliertem Zufluss von motorisiertem #Individualverkehr
in die anliegenden #Stadtteile hat die zuständige Senatsverwaltung vorgenommen, die a) durch die
Fertigstellung des 16. Bauabschnitts und b) durch den Neubau der Elsenbrücke zusätzlich entstehen?
Antwort zu 4:
Für die #Planfeststellung des 16. BA der A100 gab es hierzu eine Simulationsbetrachtung,
in der die Verkehrsabwicklung nach Inbetriebnahme des 16. BA bis zur Anschlussstelle
„Am Treptower Park“ untersucht wurde. Grundsätzlich war (und ist) vorgesehen, dass die
Verkehrsströme über die städtischen Straßenverkehrsnetze und die Elsenbrücke verteilt
kontrolliert abfließen – gesteuert durch Lichtsignalanlagen. Daher wird es hier keinen
unkontrollierten Zufluss von motorisiertem Individualverkehr in die anliegenden Stadtteile
geben.
Frage 5:
Wie ist der Stand zu dem vom Abgeordnetenhaus am 6. Juni 2019 beschlossenen Senatsauftrag für ein
Pilotprojekt zur Deckelung des 16. Bauabschnitts? Welche Optionen bzgl. einer möglichen Deckelung des

  1. Bauabschnitts werden in Erwägung gezogen?
    Antwort zu 5:
    Entsprechend den Berichten an das Abgeordnetenhauses zum Thema „Deckel drauf:
    Infrastrukturflächen mehrfach nutzen“ (Drucksachen Nrn. 18/2384, 18/2826 und 18/3324 )
    wurde eine Machbarkeitsstudie für einen Pilotbereich beauftragt, um das Ergebnis ggf. auf
    andere Bereiche der Berliner Infrastruktur zu übertragen. Aus stadtplanerischer Sicht war
    der im Trog verlaufende Bereich der A 100 zwischen Knobelsdorffbrücke und
    Kaiserdammbrücke für dieses Pilotprojekt geeignet. Es wird angestrebt, mit dem nächsten
    planmäßigen Bericht die Ergebnisse aus dieser Machbarkeitsstudie vorzustellen. Im
    Anschluss könnten die Realisierungsoptionen eingeschätzt und zudem geprüft werden, ob
    eine Übertragung der Ergebnisse auf andere Infrastrukturabschnitte denkbar ist und ggf.
    die Kosten für weitere Machbarkeitsstudien zum Beispiel für die Deckelung der A 100, 16.
    BA gesenkt werden können. Da auch die Kosten für die Machbarkeitsstudien vom Land
    Berlin zu tragen sind, wäre zuerst deren Finanzierung zu sichern.
    Die Zuständigkeit für den 16. BA der A 100 von Dreieck Neukölln bis Treptower Park liegt
    seit dem 01.01.2021 bei der Autobahngesellschaft des Bundes (AdB). Die Erstellung einer
    Machbarkeitsuntersuchung für die Überdeckelung (Kostenübernahmeerklärung durch das
    Land Berlin vorausgesetzt) wäre nunmehr bei der AdB zu beauftragen.
    3
    Frage 6:
    Inwiefern wird seitens des Senats für die Eröffnung des 16. Bauabschnitt eine sog. #Pförtnerampel an a) der
    AS #Sonnenallee und b) der AS Am #Treptower Park gefordert?
    Antwort zu 6:
    Sowohl die Anschlussstelle Sonnenallee als auch die Anschlussstelle Am Treptower Park
    erhalten Lichtsignalanlagen mit verkehrsabhängigen Steuerungen. Die Steuerung
    berücksichtigt sowohl die weitere Abwicklung des Verkehrs und die damit verbundenen
    Entscheidungen beim Übergang ins Stadtstraßennetz als auch das Sicherheitsinteresse.
    Eine Dosierung des Verkehrs erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten der
    verkehrsabhängigen Steuerung.
    Berlin, den 27.04.2021
    In Vertretung
    Ingmar Streese
    Senatsverwaltung für
    Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Überbreiter „Radweg“ in Prenzlauer Berg schockt Autofahrer – und ist gar kein Radweg, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article232001347/Ueberbreiter-Radweg-in-Prenzlauer-Berg-schockt-Autofahrer.html

Eine fünf Meter breite Spur auf der #Ostseestraße ist als #Radweg markiert. Pankows Verkehrsstadtrat beteuert: Sie ist für Busse da.

Berlin. In Prenzlauer Berg sorgt ein überbreiter „Radweg“ für Verwirrung bei den Autofahrern.
Die Spur auf der Ostseestraße ist fünf Meter breit und mit #Radsymbolen markiert.
Doch eigentlich dient die Spur vor allem einem anderen Zweck.
Plötzlich fliegen die gelben Fetzen der abgerissenen Linien in die Windschutzscheibe. #Fahrradsymbole leuchten auf dem Asphalt vor dem Kühlergrill. Erst nach einigen Sekunden dämmert es ahnungslosen Autofahrern: Auf einem rund fünf Meter breiten Korridor einer stark befahrenen Ost-West-Achse in Prenzlauer Berg sind Pkw nicht mehr zugelassen. Weil die Beschilderung aber offenbar schwer zu verstehen ist und die gelben Linien wie aus dem Nichts beginnen, geraten ständig Dutzende Autofahrer auf die für sie gesperrte #Sonderspur.

Ein fünf Meter breiter Radweg – kann das überhaupt sein? Verunsichert treten die Fahrer nun auf die Bremse, versuchen nach links auf die einzige verbliebene Fahrspur der Ostseestraße Richtung Wedding einzuscheren. Doch da ist eine durchgezogene gelbe Linie. Und zumindest zu Stoßzeiten ist auch sonst kein Durchkommen. Denn eine Blechkolonne bildet bereits einen Stau, so weit das Auge reicht. Zugleich stranden so viele fehlgeleitete Autofahrer rechts auf der falschen Spur, dass die gelben Linien und Fahrradsymbole durch Reifenabrieb mehrmals zerrissen sind. Das alles ist Alltag auf dem provisorischen Radweg der Ostseestraße, von dem kaum jemand weiß, dass es eigentlich keiner ist.

Prenzlauer Berg: Busspur wird als Radweg beschildert
In Wirklichkeit handelt es sich um eine Sonderspur für den Schienenersatzverkehr …