Regionalverkehr: NEB AG weist Vorwurf der Nichtinformation von Bürgerinnen und Bürgern zur Heidekrautbahn entschieden zurück, aus NEB

https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/11695-brandenburg-neb-ag-weist-vorwurf-der-nichtinformation-von-buergerinnen-und-buergern-zur-heidekrautbahn-entschieden-zurueck.html

Die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) weist die in einem Artikel in der Märkischen Oderzeitung vom 11.06.2019 geäußerten Vorwürfe, betroffene Bürgerinnen und Bürger in #Schönwalde nicht ausreichend zur angestrebten #Modernisierung und #Reaktivierung der #Stammstrecke für den Personenverkehr informiert, die Gemeinde Wandlitz nicht in das Planungsverfahren einbezogen und ihr keine schriftlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt zu haben, entschieden zurück.

Für die Durchführung eines komplexen Planungsverfahrens wie der Reaktivierung einer Bahnstrecke für den Personenverkehr ist selbstverständlich die Beteiligung der betroffenen #Baulastträger, der #Genehmigungsbehörden, der anliegenden Gemeinden und betroffenen Bürgerinnen und Bürger erforderlich. Die Niederbarnimer Eisenbahn-AG hat sich aus diesem Grund von Beginn an um einen intensiven Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie eine konstruktive, transparente Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden und Bezirken bemüht.

Nach der Unterzeichnung der #Planungsvereinbarung am 10.01.2019 mit den Bundesländern Berlin und Brandenburg hat die NEB bereits am 13.02.2019 die Unterlagen zu den Vorplanungen an die Gemeinde Wandlitz übergeben und Beratungsgespräche mit dem zuständigen Bauamt der Gemeinde geführt (26.02.2019).

In diesem Zusammenhang hinaus widerspricht die NEB auch der Behauptung, der Gemeinde #Wandlitz sei nach Eingang der Unterlagen nur eine kurze Frist zur Stellungnahme von etwas mehr als 4 Wochen bis zum 30.06.2019 gewährt worden. Tatsächlich liegen der Gemeinde Wandlitz die Unterlagen seit nunmehr 4 Monaten vor. Auf Bitten der Gemeinde Wandlitz hat die NEB die Stellungnahmefrist zwischenzeitlich wunschgemäß auf den 31.07.2019 verlängert.

Sowohl auf der #Heidekrautbahnkonferenz am 29.01.2019 als auch auf #Bürgerversammlungen in allen betroffenen Gemeinden und Berliner Bezirken von März bis Mai 2019 hat die NEB umfassend über das Vorhaben, den aktuellen Planungsstand und weitere Veranstaltungstermine informiert, so im Wandlitzer Ortsteil Schönwalde am 14.05.2019. Auf allen Veranstaltungen, aber auch in verschiedenen Informationsmaterialien und auf der Website hat die NEB fortlaufend über aktuelle Entwicklungen und Termine informiert und Präsentationen aus allen Bürgerversammlungen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden eingehende individuelle Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern einzeln beantwortet.

Des Weiteren wird in dem genannten Artikel von Vertretern einer Bürgerinitiative behauptet, die Bahnverbindung von Berlin-Karow nach Schönerlinde solle im Zuge der Reaktivierung der Stammstrecke für den Personenverkehr entfallen. Hier weist die NEB darauf hin, dass ein solcher Plan zwar in der Vergangenheit im Rahmen verkehrlicher Studien diskutiert wurde, jedoch nicht Teil der im Januar unterzeichneten Planungsvereinbarung zwischen den Bundesländern und der NEB ist. Vielmehr sieht diese den Erhalt und die weitere Bedienung aller vorhandenen Streckenäste der #RB27 zusätzlich zu der zu reaktivierenden Stammstrecke vor. Die NEB spricht sich ausdrücklich für den Erhalt dieser Relationen aus. Dies ist von ihr auch stets klar kommuniziert worden.

Abschließend möchte die Niederbarnimer Eisenbahn-AG noch einmal darauf hinweisen, dass die Reaktivierung der Heidekrautbahn seit rund 20 Jahren immer wieder in den Gemeinden diskutiert wurde. Die Stammstrecke der #Heidekrautbahn dient bis heute regelmäßig dem Güterverkehr bis zum PankowPark und war daher zu keinem Zeitpunkt eine stillgelegte oder gar entwidmete Bahnstrecke. Daher und auch aufgrund der wiederkehrenden Diskussionen war mit einer Wiederinbetriebnahme auch für den Personenverkehr jederzeit zu rechnen.

Pressemeldung NEB Betriebsgesellschaft mbH

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg/Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: Lenkungskreis für den Ausbau der Strecke Hannover–Berlin

https://mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.635160.de

Die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin haben heute in Potsdam einen #Lenkungskreis für den #Ausbau der Strecke #Hannover– #Berlin gebildet. In einem „Letter of Intent“ setzt sich das Gremium für eine Beschleunigung der Baumaßnahme ein. Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse hatte ihre Kollegen nach Potsdam zur Verabschiedung einer gemeinsamen Absichtserklärung eingeladen.

Ines Jesse: „Ein zügiger Ausbau der Strecke ist im hohen Interesse der beteiligten Bundesländer. Mit der Einführung des #Deutschlandtaktes brauchen wir mehr Kapazität für die Personennah- und Fernverkehre und den Güterverkehr. Unser Ziel ist, eine schnellstmögliche Inbetriebnahme zu erreichen, vor allem um den #RE4 im #Halbstundentakt fahren lassen zu können. “

Ingmar Streese, Staatssekretär für Verkehr, Berlin, sagte: „Mit dem Ausbau der Lehrter #Stammbahn wird der Regional- und Güterverkehr auf der Strecke Hannover-Berlin umwelt- und klimafreundlich. Statt Dieselloks können künftig E-Loks mit erneuerbarer Energie fahren. Die durchgängige #Elektrifizierung ist auch für die Berliner Wirtschaft von großem Vorteil: Fahrtzeiten verkürzen sich und es können mehr Güter auf der Schiene transportiert werden. Auch für Europa ist der Ausbau wegen des steigenden Schienengüterverkehrs von den Nordseehäfen bis nach Osteuropa ein Gewinn.“

Jesse und Streese verwiesen auch darauf, dass der Ausbau des Bahnhofs Spandau bei den Planungen für die Lehrter Stammbahn mitgedacht werden müsse. Dieses Projekt haben Berlin, Brandenburg und die Deutsche Bahn AG in das gemeinsame Infrastrukturprojekt i2030 aufgenommen.

Für Niedersachsens Verkehrsstaatssekretär Dr. Berend Lindner sind die zusätzlichen Kapazitäten im Schienennetz eine wichtige Voraussetzung für einen robusten Bahnverkehr: „Mit dem dritten Gleis zwischen Wolfsburg und Berlin kann der Bahnverkehr auf dieser Strecke entflochten werden. Außerdem ergänzt der Ausbau der Lehrter Stammbahn bis nach Vorsfelde bei Wolfsburg perfekt die derzeitigen Bemühungen für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Wolfsburg – Braunschweig.“

Rüdiger Malter, Geschäftsführer, Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH sagte in Vertretung von Verkehrsstaatssekretär Dr. Sebastian Putz: „Die Konzepte der DB sind sowohl hinsichtlich Zeitplan als auch Ausbauziel bislang noch einseitig auf Fern- und Güterverkehr ausgerichtet. Die Länder setzen sich für eine angemessene Berücksichtigung des Nahverkehrs ein.“

Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: „Durch den Ausbau bekommt die Bahn die notwendige Infrastruktur für mehr Züge auf dieser wichtigen Ost-West-Trasse. Der Fahrplan kann besser eingehalten werden und der Bahnreisende erreicht pünktlich sein Ziel.“

Zwischen dem niedersächsischen Vorsfelde bei Wolfsburg und dem brandenburgischen Wustermark soll die Strecke in zwei Bauphasen ab 2023 ausgebaut werden. Die „Lehrter Stammbahn“ hat eine Länge von etwa 239 Kilometern von Lehrte (bei Hannover) bis Berlin. Geplant ist neben der durchgängigen Elektrifizierung, im Havelland zwischen Ribbeck und Bamme ein drittes Gleis zu errichten. Derzeit befinden sich dort nur zwei Streckengleise, die sich die Züge des Güter-, Regional- und Fernverkehrs teilen müssen. Nach Abschluss der Arbeiten steht ein weiteres Gleis für den Güter- und Regionalverkehr zur Verfügung.

Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Bahnverkehr: Viele stillgelegte Bahnstrecken sollten reaktiviert werden Rund 250 Kilometer stillgelegte Bahnstrecken lassen sich aus Sicht von Verkehrsverbänden ohne allzu großen Aufwand in Berlin und Brandenburg reaktivieren. aus MAZ

https://www.maz-online.de/Brandenburg/Viele-stillgelegte-Bahnstrecken-in-Brandenburg-sollten-reaktiviert-werden

Potsdam
250 Kilometer brachliegende #Eisenbahnstrecken in Berlin und Brandenburg sollen #wiederbelebt werden, um den #Bahnverkehr zu stärken und #Engpässe im Regional- und Fernverkehr zu beseitigen. Bundesweit könnten mit vertretbarem Aufwand sogar mehr als 3000 Kilometer stillgelegter Gleise reaktiviert werden. Das fordern der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Allianz pro Schiene.

Es gebe zahlreiche #Lücken im deutschen #Schienennetz. Zuletzt seien, auch dank Bürgerprotesten, einige Strecken wieder erfolgreich flottgemacht worden, hieß es. Mit 169 reaktivierten Streckenkilometern ist Baden-Württemberg bundesweit Spitze. Nordrhein-Westfalen kommt auf 135, Bayern auf 132, Niedersachsen auf 112, Brandenburg auf 56 und Mecklenburg-Vorpommern auf 48. In Sachsen-Anhalt waren es 79, in Sachsen 21.

Renaissance der Schiene?
„Die Schiene kommt zurück in Regionen, die lange verwaist waren“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Er erinnerte an die Vereinbarungen von Union und SPD im Koalitionsvertrag. Dort heißt es, die Bundesregierung wolle die Fahrgastzahlen bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts verdoppeln. „Wenn wir das erreichen wollen, müssen wir den langjährigen Rückzug der Schiene aus der Fläche …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahnstrecke zwischen Ludwigsfelde und Berlin ist gesperrt Ab Montag, dem 20. Mai, fahren zwischen Ludwigsfelde und Berlin-Südkreuz keine Züge., aus MAZ

https://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Ludwigsfelde/Bahnstrecke-zwischen-Ludwigsfelde-und-Berlin-wird-gesperrt

Ab Montag, dem 20. Mai, fahren zwischen #Ludwigsfelde und #Berlin-Südkreuz keine Züge. Grund der #Sperrung sind #Bauarbeiten. Das sorgt für erhebliche Beeinträchtigungen beim Regional- und Fernverkehr. Dies dürfte sich auch auf den Straßenverkehr auswirken.

Ludwigsfelde
#Bahnpendlern zwischen Berlin und dem südlichen Umland stehen schwere Wochen bevor: Von Montag, 20. Mai, bis Freitag, 7. Juni, saniert die Bahn die Infrastruktur auf der Strecke zwischen Berlin und Leipzig – und deswegen fallen die Regionalzüge zwischen Berlin-Hauptbahnhof und Ludwigsfelde, Berlin-Südkreuz und #Blankenfelde sowie Ludwigsfelde-#Struveshof und #Königs Wusterhausen aus. Die Fernzüge zwischen Berlin und Leipzig werden umgeleitet und brauchen bis zu einer halben Stunde länger als üblich.

#Weichen im Bahnhof #Teltow werden ausgetauscht
Bei den #Sanierungsarbeiten werden unter anderem Schienen neu verlegt und im Bahnhof Teltow (Potsdam-Mittelmark) acht Weichen erneuert, teilte die Bahn mit. Außerdem werden entlang der Strecke zwischen Berlin-Südkreuz und Teltow auf etwa 170 Metern Länge neue #Lärmschutzwände

Bauarbeiten vom 20. Mai bis 7. Juni: Neue Schienen und Weichen für Bahnstrecke Berlin – Leipzig Neue Lärmschutzwände zwischen Teltow-Berlin Südkreuz, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Bauarbeiten-vom-20-Mai-bis-7-Juni-Neue-Schienen-und-Weichen-fuer-Bahnstrecke-Berlin-Leipzig-4133176

Neue #Lärmschutzwände zwischen #Teltow – Berlin #Südkreuz • Information der Fahrgäste im Vorfeld über Kundenmedien und Servicepersonal • #Fahrzeitverlängerungen und #Haltausfälle
Zwischen dem 20. Mai und 7. Juni saniert die Bahn auf der Strecke Berlin- #Leipzig/ #Halle die #Infrastruktur. Dabei werden unter anderem die Schienen neu verlegt und acht #Weichen im Bahnhof Teltow erneuert. Zudem errichtet die DB zwischen Teltow und Berlin Südkreuz auf rund 170 Metern neue Lärmschutzwände. Die Bahn hat die Arbeiten mit Blick auf Auswirkungen auf Fahrgäste optimiert. So kommt ein spezieller Weichentransportwagen zum Einsatz, der die Sperrzeit deutlich verkürzt.

Die #Fahrzeiten der #ICE-Züge zwischen Berlin und Leipzig verlängern sich aufgrund der notwendigen Umleitungen um ca. 30 Minuten. Der Halt in Berlin Südkreuz entfällt. An den Unterwegshalten #Lutherstadt-Wittenberg und #Bitterfeld kommt es zu Veränderungen der Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie einzelnen #Ausfällen. Durch die #Reisezeitverlängerung können sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten an einzelnen Halten verschieben. Die angepassten Reisezeiten und Haltausfälle werden in die Auskunfts- und #Buchungssystemen eingearbeitet. Aktuell sind die von Fahrplanänderungen betroffenen Zugfahrten mit Hinweisen auf die bevorstehenden Anpassungen versehen.

Auch im #Regionalverkehr kommt es zu Änderungen. Züge der #RE3 fallen zwischen Berlin Hbf und Ludwigsfelde aus. Reisende nutzen zwischen Berlin und Teltow Stadt die S-Bahn. Zwischen Teltow Stadt und Ludwigsfelde fahren #Ersatzbusse mit Anschluss in Ludwigsfelde an den RE3. Züge der #RE5 fallen zwischen Berlin Hbf und Blankenfelde aus, hier empfiehlt es sich die S-Bahn zu nutzen. Als Folge der Fernverkehrsumleitungen fallen auch die Züge der #RB22 zwischen Ludwigsfelde-Struveshof und Königs Wusterhausen aus, die in diesem Abschnitt durch Busse ersetzt werden. Auch die Züge der ODEG (#RE4) sind von den Bauarbeiten betroffen und fallen abschnittsweise aus.

Die Bahn informiert ihre Fahrgäste vor Beginn der Arbeiten über ihre Kundenmedien www.bahn.de und DB #Navigator sowie vor Ort durch #Aushänge in den Bahnhöfen und die Kundenbetreuer in den Reisezentren. Die Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Reiseantritt über die entsprechenden Kanäle zu informieren.

Regionalverkehr: Verkehrsprojekt in Berlin Bürger haben keine Angst vor der Heidekrautbahn aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehrsprojekt-in-berlin-buerger-haben-keine-angst-vor-der-heidekrautbahn-32449626

Berlin – Es war eine besondere Veranstaltung. Eine #Bürgerversammlung, bei denen Planern keine Fundamentalopposition entgegen schlug, sondern zum Teil sogar Wohlwollen. „Ich finde es wichtig, dass die #Heidekrautbahn reaktiviert wird“, sagte Christoph Waffenschmidt aus Niederschönhausen. Dafür bekam er von anderen Anwohnern der künftigen #Regionalbahnstrecke im Berliner Nordosten Applaus. Zwar stellten einige Bürger zu dem Bauprojekt der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) kritische Fragen. Doch unterm Strich unterschied sich die Infoveranstaltung am Montagabend deutlich von anderen Treffen dieser Art, wo es meist aggressiver zugeht.
„Es ist nicht alles einfach“, sagte der frühere Brandenburger #Infrastrukturminister Reinhold #Dellmann (SPD), der die Versammlung in der überfüllten Aula des Horts in der Schillerstraße moderierte. „Und es gibt viele Probleme, die gemeinsam mit Bezirk und Senat zu lösen sind.“ Doch der Wandlitzer, der seinen Berufsweg als Reichsbahn-Azubi im Stellwerk Basdorf begonnen hat, zeigte sich erleichtert, dass das Projekt nun endlich losgeht.

Es geht um ein Vorhaben, über das schon seit fast drei Jahrzehnten diskutiert wird. Berlin und Brandenburg bekommen eine #traditionsreiche #Bahnverbindung zurück, die es sechs Jahrzehnte gegeben hat – bis sie mit dem Mauerbau 1961 …

Bahnhöfe: Bahnhof Karower Kreuz aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Vorsorgemaßnahmen für den im Nahverkehrsplan verankerten Turmbahnhof Karower Kreuz hat der
Senat beim Neubau des Brückenbauwerks der Stettiner Bahn über den Außenring selbst getroffen,
veranlasst oder mit der DB verabredet?
Antwort zu 1:
Die DB AG führt aus:
„Damit die Bahnsteige bei der späteren Errichtung des Turmbahnhofs gebaut werden
können, wurden, wie zwischen der DB AG und dem Land Berlin vereinbart, die Brücken
mit den erforderlichen Breiten und lichten Weiten gebaut und die Gleislagen so hergestellt,
dass das zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.“
Frage 2:
Welche Breite und Länge sollen die Bahnsteige an den vier Gleisen in der oberen Ebene erhalten und wo
sollen sie angeordnet werden?
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Antwort zu 2:
Die DB AG führt aus:
„Bahnsteig 1: Länge 153 m, Breite 2,75 m; südlich,
Bahnsteig 2-3: Länge 210 m, Breite 8,50 m; Mittelage,
Bahnsteig 4: Länge 210 m, Breite 2,75 m; nördlich.“
Frage 3:
Ist dem Senat bekannt, dass auf der unteren Ebene außer den zwei durchgeführten Gleisen kein Platz für
weitere Gleise vorhanden ist, sondern maximal für zwei je etwa 2,5 m breite Seitenbahnsteige? Plant der
Senat solch schmale Bahnsteige und hält sie für ausreichend, um das künftige Aufkommen an Umsteigern
sowie Quell- und Zielverkehr zu bewältigen? Welches Verkehrsaufkommen (Umsteiger, Ein- und Aussteiger)
legt der Senat zugrunde?
Antwort zu 3:
Auf der unteren Ebene sind an den bestehenden Gleisen des Berliner Außenrings (BAR)
Außenbahnsteige von je ca. 3 m vorgesehen. Für die Bemessung der Bahnsteige wurde
ein Verkehrsaufkommen von 9.000 Ein-, Aus- und Umsteigern am geplanten Turmbahnhof
Karower Kreuz (TKK) zugrundegelegt.
Frage 4:
Warum hat die Brückenöffnung keine größere lichte Weite, um zwei weitere Gleise plus Bahnsteige für die
S-Bahn (oder, je nach ausstehendem Untersuchungsergebnis, anderen Vorortverkehr) aufzunehmen?
Frage 5:
Plant der Senat für den Turmbahnhof Karower Kreuz an anderer Stelle ein weiteres Brücken- oder
Tunnelbauwerk? Oder plant er, das eben errichtete Brückenbauwerk wieder abzureißen und mit größerer
Öffnung neu zu bauen?
Antwort zu 4 und 5:
Für eine Verlängerung der S-Bahn von Wartenberg bis zum Karower Kreuz und darüber
hinaus ist eine separate Querung der Stettiner Bahn im Bereich des TKK nötig, da die SBahn
zwar im Bereich von Wartenberg bis zum Karower Kreuz sehr gut parallel zu den
bestehenden Gleisen des BAR geführt werden könnte, aber für die notwendige Querung
der BAR-Gleise bei einer möglichen Durchbindung an die S8 ein ausreichender Abstand
zu den BAR-Gleisen erforderlich wird.
Frage 6:
Was verbirgt sich an Vorgaben oder Varianten im Investitionsprojekt i2030 hinter der Darstellung der SBahn-
Strecke Wartenberg – Karower Kreuz als gestrichelte Linie insgesamt und speziell am Karower Kreuz
und an der Sellheimbrücke? Wie ist der Bearbeitungsstand?
Antwort zu 6:
Das Vorhaben befindet sich noch im Stand der Grundlagenermittlung und
Projektkonsolidierung.
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Die DB AG führt aus:
„Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „i2030“ werden Varianten der Verlängerung der
S-Bahn von Wartenberg untersucht.
Für eine Heranführung der S-Bahn an den künftigen Turmbahnhof Karow, mit einer
Zwischenstation Sellheimbrücke, werden entsprechende Flächen nördlich der Trasse des
Außenringes vorgehalten.“
Frage 7:
Ist eine Verbindung dieser Strecke mit der Strecke Blankenburg – Schönfließ vorgesehen? Wenn ja, wie?
Antwort zu 7:
Eine derartige Verbindung wäre langfristig denkbar. Konkrete Überlegungen dazu liegen
aber noch nicht vor.
Frage 8:
Plant der Senat Bahnsteige an den Verbindungskurven, die heute von der S8 und RB24 befahren werden?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 8:
Die DB AG führt aus:
„Nein. Eine Anordnung von Bahnsteigen an den Verbindungskurven würde zu unattraktiv
langen Umsteigewegen führen und den Fahrgästen keinen zusätzlichen Nutzen bieten.
Die Anordnung der Bahnsteige mit direkten Übergängen bietet optimale und komfortable
Anschlussbedingungen.“
Frage 9:
Teilt der Senat die Auffassung, dass der Turmbahnhof zu Fuß und mit Rad von allen vier Quadranten aus
zugänglich sein muss? Wenn nein, warum nicht?
Frage 10:
Teilt der Senat die Auffassung, dass eine Straßenzufahrt für Bus und Taxi notwendig ist? Wo soll diese
angeordnet werden und welche Vorzüge hätte diese Anordnung gegenüber anderen Varianten?
Frage 11:
Welche Vorstellungen hat der Senat zur Verbindung der Bahnsteige untereinander und von außen?
Frage 12:
Mit welchen Kosten rechnet der Senat a) für die Eisenbahnanlagen und b) für die straßenseitige
Erschließung?
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Antwort zu 9 bis12:
Ja, der Senat teilt grundsätzlich diese Auffassungen.
Die genaue Ausgestaltung ist im Zuge der vertiefenden Planung zu konkretisieren. Dabei
kann es in Abwägung von Aufwand, Kosten und Nutzen zu Anpassungen kommen. Da mit
der vertiefenden Planung für den TKK noch nicht begonnen wurde, sind seriöse Aussagen
zu den weiteren Gestaltungsdetails des TKK, dessen Erschließung und den Kosten derzeit
noch nicht möglich.
Berlin, den 25.04.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: Potsdam Hauptbahnhof: Weiterhin Dauerärgernis für die Fahrgäste, besonders für Behinderte, aus DBV

Etwa 70.000 Menschen haben den #Potsdamer #Hauptbahnhof am Tag zum Ziel oder steigen dort um. Seit etwa fünf Jahren entwickelt sich das Gebäude immer mehr zum #Dauerärgernis. Ständig sind #Aufzüge oder #Rolltreppen #defekt. Die #Instandsetzung dauert nicht Stunden oder Tage (wie man es z.B. bei Kaufhäusern erlebt) es sind meist Monate. Die Zeiträume des Nichtfunktionierens werden immer länger.

Der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen #Bahnkunden-Verbandes hält den Zustand für untragbar und einer Landeshauptstadt für unwürdig. Land Brandenburg, Stadt Potsdam,
#Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, DB AG und das #Centermanagement sollen endlich gemeinsam dafür sorgen, dass die Anlagen zuverlässig funktionieren und im Falle eines Ausfalls schnell repariert werden. Hier ist besonders der Bereich „Station und Service“ der Deutschen Bahn gefordert, denn sie nimmt in Potsdam die höchsten Stationsentgelte im Land Brandenburg ein.

Ob nun Ersatzteile vor einigen Jahren aus Übersee herangeschafft werden müssen (auf dem Seeweg natürlich – das muss reichen?!) oder plötzlich festgestellt wird, dass es keine Ersatzteile mehr gibt: die Verantwortlichen stehen jedes Mal vor schier unlösbaren Problemen, die so noch nie vorgekommen sind. Leidtragende sind immer die Fahrgäste. Wer auf technische Hilfsmittel angewiesen ist, braucht einen Aufzug oder die Rolltreppe zur Teilhabe am Leben. Zudem wird die Durchlassfähigkeit des Bahnhofes für Reisende durch die Bauarbeiten und Defekte extrem reduziert. Gleichzeitig fehlen oft schon Hinweise bereits auf dem Bahnsteig. Es ist ärgerlich, wenn Fahrgäste erst an der Rolltreppe erkennen das diese außer Betrieb ist.

Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark fordert deshalb wiederholt langfristige und ernsthafte Strategien ein, um das Dauerärgernis Potsdam Hauptbahnhof endlich zu lösen. Reparaturen dürfen nicht mehr Monate dauern! Sofern es tatsächlich im Ausnahmefall einmal mehrere Tage dauert, muss es Zwischenlösungen geben (z. B. Treppenraupen oder die Nutzbarkeit des Tunnels zwischen den beiden Regionalbahnsteigen).

Pressekontakt:

Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

Regionalverkehr + S-Bahn + Potsdam: Einschränkungen im Sommer Neue Baustellen auf der Bahnstrecke nach Berlin Von August bis Oktober fallen Züge ins Berliner Stadtzentrum aus. aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/einschraenkungen-im-sommer-neue-baustellen-auf-der-bahnstrecke-nach-berlin/24242948.html

Zuerst ist die #S-Bahn betroffen, dann gibt es Einschränkungen bei der #Regionalbahn.
#Potsdam – Eigentlich sollten die Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Potsdam und Berlin in den vergangenen Monaten dazu führen, dass es künftig schneller und störungsfreier voran geht. Doch bis es soweit ist, stehen auf der Strecke im Spätsommer und Herbst noch weitere Einschränkungen bevor. Bereits Anfang April hatte die Bahn ihre Baustellenplanungen für das laufende Jahr verkündet. Nun präzisierte sie die Pläne auf PNN-Anfrage.

Demnach sind zunächst die Nutzer der S-Bahnlinie 7 betroffen: Vom 27. August bis zum 1. September wird die #S7 zwischen Wannsee und #Westkreuz unterbrochen. Direkt im Anschluss fahren bis zum 9. September keine S-Bahnen zwischen dem Potsdamer-Hauptbahnhof und #Westkreuz. Das heißt, dass die wichtige Verbindung fast zwei Wochen lang auch an Arbeitstagen außerhalb von Schulferien ausfällt. Entsprechend viele Pendler dürften …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Das sagt das Land zum zweigleisigen Ausbau Der Aufschrei war groß., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Koenigs-Wusterhausen/Koenigs-Wusterhausen-Der-zweigleisige-Ausbau-im-Bahnhof-Koenigs-Wusterhausen-kommt-es-liegt-aber-noch-keine-Planung-vor

Der Aufschrei war groß. Ein #Mega-Projekt der Bahn in #Königs Wusterhausen löst nicht die Probleme im Zugverkehr. Doch nun gibt es etwas mehr Klarheit.

Königs Wusterhausen
Mit ihren Plänen für den Neubau der #Eisenbahnbrücke in der Storkower Straße in Königs Wusterhausen erntete die Deutsche Bahn viel Kritik. Sie galt aber weniger den Plänen selbst, sondern dem, was darin fehlt. Der Bau eines zweiten Ferngleises im Bahnhof ist nämlich nicht vorgesehen. Eine MAZ-Nachfrage beim zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sorgt nun für etwas mehr Klarheit. Der #zweigleisige Ausbau ist demnach nicht vom Tisch. Aber wann er kommt, ist ungewiss.

Laut Sprecher Steffen Streu sind es zwei unterschiedliche Maßnahmen, die eigenständig geplant und realisiert werden. Zuständig für den #Brückenneubau ist das Landesamt für Bauen und Verkehr. Beim Gleisausbau ist hingegen das Eisenbahnbundesamt federführend. Dieses Genehmigungsverfahren dauere mindestens drei Jahre, nachdem …