Im Zeitraum vom 24. Juli 2026, ca. 21:00 Uhr bis 15. August 2026, ca. 03:20 Uhr entfallen alle Züge der Linie #RE1 im Abschnitt Berlin #Ostbahnhof ◂▸ #Frankfurt (Oder).
Grund hierfür sind #Bauarbeiten der DB InfraGO AG.
Die DB hat in diesem Jahr bereits 70 Bahnhöfe in Deutschland zu sogenannten #zukunftsfähigen Bahnhöfen ausgebaut. Das heißt: mehr Komfort, bessere Informationen, schöneres #Ambiente. Über die Hälfte des Ziels für 2026 ist damit geschafft, so die positive Halbjahresbilanz. Bis Ende des Jahres werden es rund 130 zukunftsfähige Bahnhöfe sein.
Mit der #Sanierung des Korridors #Lehrte – Berlin startet die DB #InfraGO am 2. Oktober 2026 die achte #Korridorsanierung im deutschen Streckennetz. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 221 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Der Abschnitt gehört zur wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und #Nordrhein-Westfalen. Täglich fahren hier mehr als 400 Züge des Nah- und Fernverkehrs und etwa 90 #Güterzüge. Mit Blick auf die Bedeutung der Strecke Lehrte – Berlin hat die DB InfraGO gemeinsam mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen und den für den Nahverkehr zuständigen #Aufgabenträgern das Konzept der Korridorsanierung weiterentwickelt, um die notwendigen Einschränkungen auf ein für alle Verkehrsarten verträgliches Maß zu begrenzen.
Im #Infrastrukturausschuss des Landtags bestätigten am Donnerstag Vertreter des Bahnunternehmens, dass die Planungen überdacht werden. Danach werden die dringend erforderlichen Arbeiten in Abschnitte #unterteilt, anstatt die ganze Strecke komplett zu sperren. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ [Bezahlinhalt] über die neuen Pläne berichtet.
Vollsperrung könnte auf mehrere Jahre verteilt werden
Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.
Die fehlenden Teilbereiche beim #Ausbau der Strecke Berlin- #Dresden sollen voraussichtlich Ende 2033 ans Netz gehen. Die Bauarbeiten an der zweiten Baustufe werden verschoben. Grund dafür sind Anforderungen im Planfeststellungsverfahren. Dabei geht es unter anderem um Umweltfragen, beispielsweise Eingriffe ins #Moorgebiet bei Zossen. Betroffen ist dabei der Abschnitt #Blankenfelde – #Wünsdorf-Waldstadt. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe von Blankenfelde bis #Großenhain 2029 in Betrieb gehen.
Das Konzept für die #Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin nach der #Korridorsanierung steht: Der Zugverkehr wird in zwei Stufen wieder anlaufen. Mit Betriebsbeginn am 15. Mai können Züge wieder über den fertiggestellten nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren. Damit ist auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Verkehre von Hamburg in Richtung #Schwerin / #Mecklenburg-Vorpommern wieder im gewohnten Fahrplan fahren. Die komplette #Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke Hamburg – Berlin erfolgt zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni mit Betriebsbeginn.
Im Zuge der fortlaufenden #Bauarbeiten am und rund um den #Bahnhof#Köpenick setzt die Deutsche Bahn auch im Jahr 2026 den #Umbau der #Verkehrsanlagen fort. Ein zentraler nächster Bauabschnitt ist der #Einschub der neuen #Fernbahnbrücke über die #Hämmerlingstraße. Damit verbunden kommt es in den kommenden Wochen zu erheblichen Einschränkungen im Straßen- und #Bahnverkehr, über die das Bezirksamt Treptow-Köpenick informiert: