Flughäfen: Übergangslösung Neues Regierungsterminal am BER steht kurz vor der Übergabe aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article215471139/Neues-Regierungsterminal-am-BER-steht-kurz-vor-der-Uebergabe.html

#Schönefeld. Besenreine Räume und leere Abfertigungshallen mit Blick auf den zukünftigen #Hauptstadtflughafen: Anders als vom Bau des #BER gewohnt, ist das neue #Regierungsterminal am Flughafen #Berlin-Schönefeld fertiggestellt worden und soll noch diese Woche an den Bund übergeben werden, erklärte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (#FBB). Das rund 105 Meter lange und 22 Meter breite Gebäude gegenüber dem zukünftigen Flughafen BER sei bezugsfertig, verkündete Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Dienstag vor Journalisten.

Zumindest ist das Terminal fast fertig: Drei Abfertigungshallen, ein Pressekonferenzraum und Büros von Auswärtigem Amt, Verteidigungsministerium und Kanzleramt könnten bald bezogen werden, hieß es. Letzte Arbeiten an der Elektrik würden noch erledigt. Auf dem sieben Hektar großen Vorfeld der Landebahn läge man mit den Betonarbeiten in den letzten Zügen. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Mehrere hundert Gäste könnten dann in den drei Hallen abgefertigt werden. Auf dem Flugfeld haben fünf große Maschinen Platz. Insgesamt bietet das Gebäude über zwei Stockwerke 2200 Quadratmeter Nutzfläche. Doch bis Check-In-Schalter und Rollbänder in Betrieb gehen, wird es dauern.

Der Bund will das Regierungsterminal erst mit Fertigstellung des Hauptstadtflughafens BER in Betrieb nehmen – nach derzeitigem Plan im Oktober 2020. Und dann auch nur als Übergangslösung. Ab 2025 sollen Flüge von Bundesregierung und Staatsgästen über das endgültige Regierungsterminal …

Bahnverkehr: Kraftakt im Netz: Bis 2023 fließen 825 Millionen Euro in Erneuerung von Hochgeschwindigkeitsstrecken, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Kraftakt-im-Netz–Bis-2023-flie%C3%9Fen-825-Millionen-Euro-in-Erneuerung-von-Hochgeschwindigkeitsstrecken–3342884

#Sanierung erfolgt in Etappen: Ab 2019 beginnen Bauarbeiten an der Strecke #Hannover–Würzburg • #Mannheim–Stuttgart folgt 2020 • Züge nutzen Umleitungsstrecken • Kunden werden frühzeitig über zahlreiche DB-Kundenmedien informiert
Nach fast 30 Jahren Zugverkehr auf den Hauptmagistralen Hannover–Würzburg und Mannheim–Stuttgart werden hunderte Kilometer Schienen, Weichen und Technik runderneuert. DB Netz-Chef Frank Sennhenn: „In einem Kraftakt macht die Bahn nach fast 30 Jahren zwei Paradestrecken fit für die nächsten Jahrzehnte. Wir investieren und modernisieren für schnelle und verlässliche Mobilität.“

Den Auftakt der Schnellfahrstreckensanierung bildet die Verbindung Hannover–Würzburg. Die Bauarbeiten an Gleisen, Weichen und Technik finden sukzessive in folgenden vier Abschnitten ab Juni 2019 statt:

Hannover–#Göttingen (11. Juni bis 14. Dezember 2019)
Göttingen–#Kassel (23. April bis 15. Juli 2021)
#Fulda–Würzburg (2022) und
Kassel–Fulda (2023).
Allein auf dieser Strecke erneuert die Bahn insgesamt 532 Kilometer Gleise und 224 Weichen und verlegt 800.000 neue Schwellen und 500.000 Tonnen Schotter. Die Maßnahmen kosten rund 640 Millionen Euro.

Ganz ohne #Reisezeitverlängerungen ist das hohe Baupensum nicht realisierbar. So sind die Züge im DB-Fernverkehr in der ersten Bauphase 2019 z. B. auf den Verbindungen Hamburg–Frankfurt, Berlin–Frankfurt und Hamburg–München jeweils ca. 30 bis 45 Minuten länger unterwegs. Zwischen Hamburg bzw. Berlin und Frankfurt kommt es zu #Kapazitätseinschränkungen.

Ab 2020 erneuert die Bahn die Strecke Mannheim–Stuttgart. Die Bauarbeiten werden in 205 Tagen bei einer Totalsperrung zwischen 10. April und 31. Oktober erledigt, bevor vom 23. April bis 15. Juli 2021 zwischen Göttingen und Kassel weitergearbeitet wird. Der Abschnitt Fulda–Würzburg wird 2022 und der Bereich Kassel–Fulda 2023 erneuert.

Auf der Strecke Mannheim–Stuttgart liegt der Fokus auf der Erneuerung von rund 190 Kilometer Gleisen und 54 Weichen. 200.000 Tonnen neuer Schotter müssen eingebaut und 315.000 neue Betonschwellen verlegt werden. Auf den Streckenabschnitt Mannheim–Stuttgart entfallen Kosten in Höhe von 185 Millionen Euro.

Rechtzeitige #Bauinformationen über verschiedene Kanäle

Über #Fahrplanänderungen im Zuge der Bauarbeiten auf den Schnellfahrstrecken wird die Bahn rechtzeitig vor Start der Maßnahmen über zahlreiche Kanäle informieren – von der App wie dem DB Navigator über Max Maulwurf, Flyer, Aushänge und Plakate in den Bahnhöfen bis hin zu Online-Angeboten. Auskünfte für die Reiseplanung gibt es unter www.deutschebahn.com/bauinfos, am kostenlosen BahnBau-Telefon (0800 5 99 66 55) sowie bei den DB-Verkaufsstellen vor Ort. Baustelleninfos für mobile Geräte gibt es über die App „DB Bauarbeiten“ oder unter www.bauinfos.deutschebahn.com/mobil. Das BauInfoPortal zeigt unter www.deutschebahn.com/bauprojekte aktuelle und geplante Baumaßnahmen der Deutschen Bahn.

Mehr Informationen, Hintergründe und Grafiken rund um die Schnellfahrstrecken der DB und deren Sanierung für Ihre Berichterstattung fnden Sie hier: www.deutschebahn.com/bauen

U-Bahn: Reise in die Unterwelt Was liegt unter Berlin? Der Untergrund birgt viele Geheimnisse, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/reise-in-die-unterwelt-was-liegt-unter-berlin/23095594.html

Der #Untergrund birgt viele Geheimnisse: Kanäle, Bunker, Testanlagen. Bald könnte er noch wichtiger werden. Denn die Zukunft der Metropolen liegt in der Tiefe.
Der Herr über die Unterwelt wartet im #Kellergewölbe einer längst nicht mehr brauenden Brauerei und trägt ein blaues Hemd, bedruckt mit großen Tropenblumen. Seine Füße stehen in einer Matschpfütze, in einem an der Wand hinter ihm angebrachten Glaskästchen steht eine Statue der heiligen #Barbara, der Schutzpatronin der Tunnelgräber und Bergleute. Ein paar Meter weiter sind zwei Arbeiter gerade damit beschäftigt, Beton anzurühren. Stützelement Nummer 88 soll an diesem Tag noch befestigt werden. Der Herr der Unterwelt und seine Leute tun, was sie immer tun: Sie machen ihr Reich anderen zugänglich.
Dietmar Arnold ist der Vorsitzende des Berliner Unterwelten e. V., eines Zusammenschlusses von Historikern und Hobbyhistorikern, seit den 90er Jahren erforschen sie den Untergrund Berlins: Industrieanlagen, Luftschutzbunker, stillgelegte U-Bahnhöfe. Interessierten bieten sie Führungen an, manchmal sind es mehr als 40 Touren am Tag in sieben Sprachen. 330.000 Oberweltler nahmen im vergangenen Jahr an solchen Führungen teil.

Hier im Keller der einstigen Oswald-Berliner-Brauerei, die vor eineinhalb Jahrhunderten das Weizenbier in die Stadt brachte, geht es dem Unterweltenverein und seinem Chef seit einem Jahr darum, einen Fluchttunnel aus Mauerzeiten zu erschließen. Um den zu erreichen, lassen sie – unterm Grenzland von Mitte und Gesundbrunnen, irgendwo dort über Tage trifft die Brunnen- auf die Bernauer Straße – einen Besuchertunnel graben.

Den Schutt und Dreck bringen die Vereinsmitglieder an den Wochenenden selbst an die Oberfläche. Ausgehend vom Brauereikeller entsteht ein 25 Meter langer Gang, in einer Tiefe von sieben Metern soll er den Fluchtweg von 1971 …

Radverkehr: Radfahren in Berlin Berlins Fußgängertunnel könnten Fahrradparkhäuser werden, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/radfahren-in-berlin-berlins-fussgaengertunnel-koennten-fahrradparkhaeuser-werden/23132856.html

In Berlins #Untergrund könnten regen- und diebstahlsichere #Parkhäuser für #Räder entstehen. Ein Blick in die Tiefen von #Schöneweide, #ICC und #Hauptbahnhof.
„Angstraum“, „Schmuddelecke“, „Schandfleck“ – eine kurze Aufzählung der Attribute zum #Fußgängertunnel am ICC. Am #Alexanderplatz wurde ein ähnlicher Tunnel bereits geschlossen, auch an der #Greifswalder Straße wird eine oberirdische Alternative für den Fußgängertunnel zwischen S-Bahn und Tram gesucht. Der Tunnel am #S-Bahnhof Schöneweide ist nach einem Brandanschlag seit Monaten gesperrt. Generell hat sich bei Stadtplanern längst die Einschätzung durchgesetzt, dass Unterführungen als Erbe des autogerechten Stadtumbaus der 1960er Jahre nicht mehr zeitgemäß sind. Fußgänger lassen sich ungern unter die Erde schicken, schon gar nicht, wenn es dort schummrig ist oder nach Urin stinkt.
Und was tun? Einfach zuschütten und vergessen? In Schöneweide gibt es jetzt einen sinnvollen Nachnutzungsvorschlag: ein Fahrradparkhaus einrichten. Dafür haben sich unabhängig voneinander der ADFC Treptow-Köpenick und der Abgeordnete Lars Düsterhöft (SPD) ausgesprochen. Düsterhöft weiß von einem Prüfauftrag an die InfraVelo GmbH, die für den Senat Radverkehrsprojekte planen und umsetzen soll. Dabei geht es um mögliche Standorte für Fahrradparkhäuser, auch konkret um den Tunnel in Schöneweide.

Tunnel am ICC
Die Lösung hätte den Charme, dass der akute Mangel an Fahrradabstellbügeln behoben würde und das ungeliebte Bauwerk ein positives Image bekäme. Der Tunnel soll eigentlich noch in diesem Herbst saniert und wiedereröffnet werden, allerdings nur …

S-Bahn: Beschaffung neuer Züge für die Berliner S-Bahn: Auch die Infrastruktur muss dafür ertüchtigt werden!, aus DBV

https://www.bahnkunden.de/

Pressedienst des DBV-Länderverbandes Nordostdeutschland vom 30.09.2018 

Im Rahmen der 35. Deutschen #Schienenverkehrs-Wochen fand am 20. September 2018 der traditionelle und wieder sehr gelungene #Fahrgast-Sprechtag bei der #S-Bahn Berlin mit ihrem Chef, Herrn Peter #Buchner, statt.

Er teilte u. a. mit, dass im Jahr 2023 insgesamt 106 neue Züge (85 Vier-Wagen-Züge, 21 Zwei-Wagen-Züge) auf den Gleisen der S-Bahn Berlin unterwegs sein werden, was sehr erfreulich, aber für Angebotsausweitungen bzw. für den Ersatz älterer S-Bahn-Züge auch dringend notwendig ist. In diesem Zusammenhang gibt es allerdings zwei wesentliche Probleme, die dringend gelöst werden müssen:

Die neuen Züge bzw. die künftig insgesamt höhere Anzahl an Fahrzeugen sorgen für einen steigenden #Energiebedarf. Der Bahnstrom für die S-Bahn wird über #Unterwerke in die Stromschiene eingespeist. Von den Unterwerken gibt es aber leider schon derzeit nicht genügend. So müssen 22 Unterwerke allein in Berlin und 10 weitere in Brandenburg neu gebaut werden. Ein Unterwerk zu planen und zu bauen dauert rund fünf Jahre. Es ist also höchste Zeit, damit anzufangen! Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Jahr 2023 zwar viele neue S-Bahn-Züge zur Verfügung stehen, diese aber mangels ausreichender Stromversorgung zumindest mit dem Ziel einer spürbaren Verbesserung des Angebots gar nicht eingesetzt werden können.
Durch die geplante Vergrößerung des #Fahrzeugparks der S-Bahn werden des Weiteren auch dringend zusätzliche #Abstellkapazitäten benötigt! Um einen flexiblen Betrieb zu gewährleisten, müssen die Abstellanlagen im gesamten Stadtgebiet verteilt sein. Vor allem auf der Nord-Süd-Achse sind derzeit schon zu wenige vorhanden. Sobald die Verlängerung der S-Bahnlinie S 21 (d. h. der zweiten Nord-Süd-Verbindung) in Richtung Süden erfolgt, verschärft sich dieses Problem weiter, da dann auch noch die Abstellanlage vom S-Bahnhof Potsdamer Platz fehlt.
Der DBV-Länderverband Nordostdeutschland fordert deshalb, unabhängig von der #Fahrzeug-Neubeschaffung, auch Investitionsmittel für die notwendige Ertüchtigung der Infrastruktur der S-Bahn Berlin bereit zu stellen. Dies muss aus obigen Gründen sehr zeitnah geschehen!

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorsitzende des Länderverbandes Michael Wedel unter der Telefonnummer 01 62 / 1 64 33 42 gern zur Verfügung.

Radverkehr: „Protected Bike Lane“ Der grüne Radweg an der Holzmarktstraße, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-protected-bike-lane–der-gruene-radweg-an-der-holzmarktstrasse-31366492?dmcid=nl_20180929_31366492

Der erste #Radfahrstreifen der neuen Generation steht kurz vor der Fertigstellung: An der #Holzmarktstraße in Mitte wurden 40 Meter Fahrbahn in einem tiefen #Grünton eingefärbt. Der 3,5 Meter breite geschützte #Radweg, offiziell auch als „#Protected Bike Lane“ bezeichnet, soll #Radfahrer durch seine auffällige Farbe und derzeit noch provisorische #Poller vor Kollisionen mit Autos bewahren. Auch für die gegenüber liegende Fahrbahn ist ein Radstreifen neuen Typs geplant.

Mit der Umsetzung des #Pilotprojekts macht der Berliner Senat ein Versprechen an #Fahrrad-Aktivisten und Verkehrsinitiativen wahr. Trotzdem stößt die Maßnahme in diesen Kreisen auf Kritik – weil sie so lange auf sich warten ließ. Die ersten 40 Meter geschützter Radweg in grüner Farbe seien erst nach 24 Monaten fertig geworden, rügte die Initiative Clevere Städte via Twitter. Bei diesem Tempo könne Berlin binnen 160.000 Jahren vollständig mit grünen Fahrradstreifen ausgestattet werden.

Weitere geschützte #Radstreifen
Die Initiative Changing Cities bemängelt auch, dass sich unmittelbar an dem neuen Radstreifen in der Holzmarktstraße eine Bushaltestelle befindet. Dies könne zu Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Busfahrern führen. Durch die neuen Poller müssen Busse sehr präzise und langsam an die Haltestelle heranfahren, wenn sie eine Kollision vermeiden wollen. Eine ernste Gefahr für Verkehrsteilnehmer stellen die Poller allerdings nicht dar: Sie sind aus flexiblen Materialien und können bei einem Ausweichmanöver überfahren werden, ohne dass an dem Fahrzeug ein Schaden entsteht.

Trotz aller Kritik in den Einzelheiten sei die Fertigstellung des ersten geschützten Radstreifens ein Grund zum Feiern, sagt Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte und Initiator des Volksentscheids Fahrrads. Die Umsetzung des Vorhabens belege, dass das Land Berlin grundsätzlich in der Lage sei, Fahrradwege in der „verhandelten und gesetzlich vorgeschriebenen …

Bahnverkehr: Räder, Straßenbahn oder Züge: Das Ringen um die Goerzbahn Nach Zickzack-Radweg und Ärger im Dahlemer Weg gibt es Vorschläge für die Trasse. Aber die Loks rollen zunächst weiter., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article215442811/Raeder-Strassenbahn-oder-Zuege-Das-Ringen-um-die-Goerzbahn.html

Steglitz-Zehlendorf.  Die #Holzschwellen sind verwittert, die Gleise stumpf: Viel ist nicht mehr los auf der alten #Goerzbahn, die den Bahnhof #Lichterfelde West entlang des Dahlemer Wegs mit dem Bahnhof #Schönow an der #Goerzallee verbindet. Vor mehr als einhundert Jahren fuhren die ersten Züge über die drei Kilometer lange Strecke – sie transportierten vor allem Baustoffe für den Ausbau des Schönower Industriegebietes.

Der Verkehr wurde im Juli 2018 eingestellt. „Mangels auszuliefernder Versandmenge“, sagt Gisbert Gahler aus dem Berliner Regionalbüro der Deutschen Bahn AG. Ideen für die stillgelegten Gleise gibt es schon: Die einen schlagen den Ausbau der Trasse als Fahrradweg vor. Die anderen die „Wiedergeburt der Straßenbahn in Lichterfelde“. Eine dritte Variante ist von Senat, Bezirk und Bahn nach einem gemeinsamen Gespräch die favorisierte: Die Gleise bleiben erhalten und werden von der #AG #Märkische #Kleinbahn weiterbetrieben.
Ein Fahrradweg auf der alten Gleisstrecke bringt Karl-Georg Wellmann, bis 2017 Mitglied im Bundestag und heute Ehrenvorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dahlem, ins Spiel. „Das Gleisbett könnte zugeschüttet und zu einem breiten Radweg ausgebaut werden“, sagt Wellmann. Die Idee, alte Eisenbahnstrecken zu Fahrradwegen umzubauen, ist nicht neu. Vor etwa drei Jahren kam die Diskussion über einen 8,5 Kilometer langen Radschnellweg zwischen dem Gleisdreieck und Lichterfelde West auf der Trasse der Potsdamer Stammbahn auf. Eine Umsetzung ist eher unwahrscheinlich. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) geht davon aus, dass in einigen Jahren wieder Züge über die Stammbahnstrecke rollen.

Neue Straßenbahn zwischen Lichterfelde West und Goerzallee
Doch der Vorstoß von Karl-Georg Wellmann hat noch einen anderen Hintergrund. Er ist vor allem die Antwort auf „die merkwürdige Radwegegestaltung in Steglitz-Zehlendorf“, sagt der CDU-Politiker. Erst hat der Zickzack-Radweg an der Leo-Baeck-Straße dem Bezirk zu deutschlandweiter Bekanntheit verholfen. Dann kam von allen Seiten Protest wegen des neuen gefährlichen Radwegs am Dahlemer Weg. Dort ruhen die Arbeiten mittlerweile, ein Parkverbot …

Straßenverkehr: Marode Brücken in Berlin 2018, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie sieht die aktuelle #Projektliste #sanierungsbedürftiger #Brücken aus (bitte mit Angabe der Zustandsnote und Datum der Bewertung)?

Antwort zu 1:

Die aktuelle Projektliste sanierungsbedürftiger Brücken in der #Baulast des Landes Berlin wurde in der Anlage 1 zusammengestellt.

Frage 2:

Auf welchen Brücken ist derzeit eine #Temporeduzierung und/oder #Lastreduzierung aufgrund des baulichen Zustandes angeordnet (bitte aufgelistet nach Brücken und Tempo bzw. Lastbeschränkung)?

Frage 3:

Seit wann bestehen die jeweiligen Tempo- und/oder Lastreduzierungen?

Frage 4:

Welche Maßnahmen wurden und welche werden zukünftig ergriffen, um den baulichen Zustand zu

verbessern (Angaben bitte pro Brücke)?

Antwort zu 2 bis zu 4:

Die Brücken in der Baulast des Landes Berlin mit Tempo- bzw. Lastbeschränkung und entsprechenden baulichen Maßnahmen sind in der Anlage 2 zusammengestellt.

Frage 5:

Welche #Zustandsnoten haben die Brücken in der Baulast des Landes Berlins aktuell?

Antwort zu 5:

Die Zustandsnoten der Brücken in der Baulast des Landse Berlin werden auf Basis der DIN 1076 „Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wege – Überwachung und Prüfung“ in einzelne Notenbereiche unterteilt. Die durchschnittliche Zustandsnote der Berliner Brücken beträgt: 2,2.

 

Berlin, den 26.09.2018 In Vertretung

S t e f a n  T i d o w Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

Aktuelle Projektliste für die Brücken in der Baulast des Landes Berlin

 

Nr.

Projekte

Zustandsnote

Datum

Bemerkungen

1

FGB Waldbacher Weg (21034)

3,0

17.11.2014

Ersatzneubau 2018/2020

2

Neue Fahlenbergbrücke (16075)

2,9

30.07.2015

 

3

Pyramidenbrücke (16014)

2,9

23.08.2016

 

4

Salvador Allende Brücke (16034)

3,0 / 3,4

10.10.2016

In Bau

5

Promenadenwegbrücke ü. Erpe (16003)

2,8

23.08.2016

 

6

FGB Schmöckwitzwerder (16073)

2,7

09.08.2016

 

7

Schiffbauer Damm (01006)

3,0

20.09.2017

Ersatzneubau 2019/2020

8

Südl. Rhinstraßenbrücke (21079)

2,4

08.11.2014

Ersatzneubau 2018/2020

9

Löffelbrücke (19015)

2,9

09.07.2015

Ersatzneubau 2018/2020

10

Nördl. Rialtoringbrücke (16067)

2,7

03.09.2015

 

11

SÜ Köpenicker Allee (16076)

2,9

21.06.2018

 

12

Dunckerbrücke (04007)

3,0

05.06.2018

 

13

Lange Brücke (16029) / Behelfsbrücke (16029a)

2,4 / 2,8

21.07.2015

 

14

Löwenbrücke (02130)

2,7

26.06.2013

Bauwerk abgerissen

15

Marzahner Brücken ( 21020, 21016, 21022, 21023,

21025, 21026)

2,0 – 3,0

2013-2017

Neubau Verkehrsknoten Marzahn 2022/2027

16

Ossietzkybrücke (19010)

2,9

30.05.2018

 

17

Schlossparkbrücke III (19014)

3,2

06.10.2017

 

18

Schulenburgbrücke (08031)

3,0

04.07.2018

 

19

Bahnhofstraßenbrücke (19018)

2,9

30.05.2018

 

20

Sellheimbrücke (18022)

3,0

28.10.2014

Prüftermin Nov. 2018

21

Östl. Bucher-Straßen-Brücke (19209)

3,0

12.04.2018

 

22

Südl. Blumberger Damm Brücke (21054)

3,0

24.01.2018

 

23

Wuhletalbrücke (21092)

2,9

16.08.2017

 

24

Mühlendammbrücke (01025)

2,9 / 2,8

08.12.2015

 

25

Moltkebrücke (12002)

3,5

14.09.2016

 

26

Rossstraßenbrücke (01040)

2,8

24.10.2016

 

27

Nordhafenbrücke (02040)

3,0

22.02.2017

 

28

Schlossbrücke – Charlottenburg (07016)

2,8

10.08.2015

 

29

Tunnel Schlangenbader Straße (09082)

2,7 – 2,9

13.08.2014

 

30

Klappbrücke Maselakebucht (08117)

2,4

03.08.2017

 

31

Putlitzbrücke (Gewölbe) (02003C)

3,0

13.11.2017

 

32

Admiralbrücke (06027)

2,5

30.06.2014

 

33

Nikolai-E. Bersarin Brücke (21089)

2,3

09.12.2016

 

34

Nördl. Germanenstraßenbrücke (15048)

2,4

14.05.2014

 

35

Humboldtsteg (03045)

2,5

13.10.2014

Prüftermin Nov. 2018

36

Siemenssteg (07014)

2,9

11.09.2014

 

37

Wiesenbrücke (03026)

3,0

16.04.2015

 

38

Teltowkanalbrücke (15024)

2,8

16.07.2015

 

39

Brücke an der Wuhlheide (16071)

3,0

20.07.2016

 

40

Badstraßenbrücke (03023)

1,9 / 2,5

19.10.2015

 

41

Hansabrücke (02008)

2,4

22.08.2017

 

42

Brückenstraßenbrücke (16048)

3,0

09.08.2017

 

43

Schwanenwerderbrücke (10084)

2,2

20.05.2015

 

44

Rodelbahnbrücke Köpenick (16072)

2,7

16.09.2013

Teilersatzneubau HP 2019

45

Ernst-Heilmann-Steg (06036)

2,3

18.05.2016

 

46

Nördliche Steglitzer-Damm-Brücke (12023b)

2,3

27.10.2016

 

47

Monumentenbrücke (11004)

2,7

17.02.2015

 

48

Bäkedurchlass Klingsorstraße (12025)

3,0

11.08.2015

 

49

Oberbaumbrücke (05006)

2,4

17.08.2017

 

50

Luisenbrücke (16046)

3,3

09.08.2017

 

51

Stützwand und Durchlass Lietzenseepark (07026)

2,4

09.07.2018

 

52

Königswegbrücke, Jagen 15/17 (10063)

2,8

17.08.2016

 

53

Industriebahnbrücke (19019)

2,4

15.05.2018

 

54

Adlerbrücke (02123)

3,5

08.08.2016

 

55

westl. Parksteg (19094)

1,9

31.05.2017

 

 

 

 

Nr.

Projekte

Zustandsnote

Datum

Bemerkungen

56

Parallelwegbrücke (18080)

2,8

22.06.2015

Ersatzloser Abriss 2018

57

Schönhauser Allee Brücke (04004)

2,8

10.04.2014

 

58

FGT Greifswalder Straße (04028)

2,5

13.01.2016

 

59

FGB ü.d. Fasaneriegraben (20138)

2,9

02.03.2017

 

60

Egidysteg (20008)

2,4

22.03.2017

 

61

Schlossparkbrücke III (19014)

3,2

06.10.2017

 

62

Fußgängersteg Packereigraben (20202)

3,2

06.11.2014

Ersatzneubau 2020

63

FGB Hufengraben (20201)

2,8

02.03.2017

 

64

Lessingbrücke (02010)

3,3

20.09.2017

 

65

Heubuder Steg (03029)

3,0

30.05.2018

 

66

FGS Fenngraben (22009)

2,9

17.08.2015

Ersatzneubau 2019

67

Mörschbrücke (07175)

3,0

28.03.2018

 

68

Elsenbrücke, östlicher Überbau (05002)

2,3

26.08.2015

 

69

Teufelsbrücke (10026)

2,2

26.09.2007

Bauwerk gesperrt

70

FGS Pfefferluchgraben West (07185)

2,4

14.02.2017

Ersatzneubau

71

FGS Pfefferluchgraben Ost (07186)

2,8

14.02.2017

Ersatzneubau

72

Jafféstraßenbrücke (07100)

2,7

14.06.2016

 

73

Hertabrücke (14043)

2,9

04.03.2015

 

 

Antwort auf die Schriftliche  Anfrage Nr.  18 / 16 426                                                                                                                                                   Anlage 2 – Antwort zu den Fragen 2, 3 und 4

 

 

 

lfd. Nr.

 

 

iBw.-Nr.

 

 

Brückenname

Schildangabe (Geschwindigkeits-

/Lastbeschränkung)

 

 

Bemerkungen

 

 

erfolgte/ geplante Maßnahmen

1

01040

Roßstraßenbrücke

18t (*)

seit 1959

Grundinstandsetzung / Verstärkung in 2018/2019

 

2

 

02006

 

Gotzkowskybrücke

 

18t (*)

 

seit 1989, seit 2009 Zusatzzeichen

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

3

02014

Lutherbrücke

24t (*)

seit 2012

Verstärkung lastverteilende Platte geplant

 

4

 

02016

 

Alt-Moabiter-Brücke

 

16t (*)

 

seit 2013

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

5

02040

Nordhafenbrücke

10t

seit 2018

Instandsetzung

6

04001

Bösebrücke

30 km/h

seit 2012

Eigengewichtsreduzierung 2016/2017

7

04007

Dunckerbrücke

12t

seit 2017

Ersatzneubau

8

05002

Elsenbrücke

–                       seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Friedrichshain

 

9

 

06006

 

Waldemarbrücke

 

16t (*)

 

seit 2012

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

10

 

06016

 

Köthener Brücke

 

18t (*)

 

seit 1989

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

11

06027

Admiralbrücke

2,8t

seit 1991

Grundinstandsetzung

 

12

 

06030

 

Thielenbrücke

 

18t (*)

 

seit 2010

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

13

 

07004

 

Rominter-Allee-Brücke

 

18t (*)

 

seit 1980er Jahre

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

14

 

07013

 

Röntgenbrücke

 

12t

 

seit 2018

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

15

08007

Eiswerderbrücke

3,5t, 30 km/h

seit 2013

Lagererneuerung 2019

16

08026

Charlottenbrücke

30 km/h

seit 2012

evtl. Ersatzneubau

17

08031

Schulenburgbrücke

18t (*)

seit 2009

Ersatzneubau

 

18

 

09006

 

Schmargendorfer Brücke

 

18t (*)

 

seit 2012

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

19

 

09007

 

Barbrücke

 

16t (*)

 

seit 2014

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

20

10063

Königswegbrücke (Jagen 15/17)

16t (*), 10 km/h

seit 2006

ggfs. Abriss und Verfüllung

21

12002

Moltkebrücke

12t

seit 2012, seit 2017 Einbahnstraße

Ersatzneubau ab 2020

 

22

 

14001

 

Lohmühlenbrücke

 

18t (*)

 

seit 2010

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

23

 

14002

 

Wildenbruchbrücke

 

18t (*)

 

seit 2010

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

24

 

14004

 

Treptower Brücke

 

18t (*)

 

seit 2010

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

25

 

14005

 

Teupitzer Brücke

 

18t (*)

 

seit 2010

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

26

 

14018

 

Neuköllnische Brücke

 

18t (*)

 

seit 2006

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

27

16029a

Lange Brücke (Behelfsbrücke)

30 km/h

seit 1994 (Fertigstellung Behelfsbrücke)

Rückbau nach Ersatzneubau Lange Brücke

28

16034

Salvador-Allende-Brücke, westl.Übb.

18t, 10 km/h

seit 2005

Ersatzneubau in Ausführung

29

16037

Wendenschloßbrücke

20t

seit 2010

evtl. Ersatzneubau

 

30

 

16051

 

Triglawbrücke

 

18t (*), 10 km/h

 

seit 2013

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

31

 

16058

 

Schloßbrücke

 

16t (*)

 

seit 1998

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

32

 

16061

 

Grenzwegbrücke

 

24t (*)

 

seit 1995

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

33

16067

Nördl. Rialtoringbrücke

12t (*)

seit 1995

Ersatzneubau

34

16071

Brücke An der Wuhlheide

3,5t

seit 2016

Instandsetzung Lagersockel in 2019

35

16075

Neue Fahlenbergbrücke

30 km/h

seit 2011

Ersatzneubau

36

16076

Köpenicker-Allee-Brücke

12t (*)

seit 1970

Ersatzneubau

 

37

 

17001

 

Seebrücke (Parkbrücke)

 

16t (*)

 

seit 1976

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

38

17004

Lichtenberger Brücke

30 km/h

seit 2014

Erneuerung Fahrbahnbelag in 2018/2019

39

18021

Sellheimbrücke

30 km/h

nicht bekannt

Ersatzneubau

 

40

 

19026

 

Schönerlinder-Weg-Brücke

 

12t (*)

 

seit 1993

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

41

 

19076

 

Blumenwegbrücke

 

2,8t (*), 30 km/h

 

seit 1995

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

42

 

20001

 

Sandhauser Brücke

 

18t (*)

 

seit 1997

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

43

 

20018

 

Borsigdammbrücke

 

18t (*)

 

seit 1997

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

 

44

 

21018

 

Mosbacher Brücke

 

 

Temporäre Einspurigkeit aufgrund von Baumaßnahmen

keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend

45

21054

Südl. Blumberger-Damm-Brücke

30 km/h

seit 2018

Neubau ab 2020/2021 geplant

46

21092

Wuhletalbrücke, Übb2

seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Stadtauswärts

Neubau ab 2020/2021 geplant

(*) Die Massebeschränkung spiegelt die Tragfähigkeit der Brücke zum Zeitpunkt der Errichtung wider und stellt somit keine Einschränkung aufgrund des Bauwerkszustandes dar.

Bahnhöfe: BABYLON BERLIN Bahnhöfe sind die Kathedralen einer neuen Zeit aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215422241/Bahnhoefe-sind-die-Kathedralen-einer-neuen-Zeit.html

Am Sonntag startet in der ARD „#Babylon Berlin“. Wir blicken auf das Berlin der Zwanzigerjahre. Teil 4: Der #Verkehr.
#Sehnsuchtsort Berlin. Ende der Zwanzigerjahre leben 4,3 Millionen Menschen in der Stadt. So viele wie noch nie. Und täglich strömen neue Zuzügler aus allen Teilen Deutschlands in die Hauptstadt der jungen Weimarer Republik.

Angereist wird damals fast immer mit der #Bahn. Die großen #Fernbahnhöfe sind die Eingangstore zur Stadt. Berlin verfügt über mehr als ein halbes Dutzend. Sie stammen meist noch aus den Anfangszeiten der Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts, als private Kapitalgesellschaften die neuen #Schienenwege aufbauen ließen. Um die Feuer und Ruß speienden Lokomotiven von den Menschen fernzuhalten, durften die Endstationen nur am Stadtrand gebaut werden.

Und so gibt es im Berlin der Zwanziger einen #Görlitzer, einen #Potsdamer und einen #Hamburger Bahnhof, auch ein #Stettiner (heute #Nordbahnhof), ein #Schlesischer (#Ostbahnhof), ein #Lehrter (heute #Hauptbahnhof) und ein #Anhalter Bahnhof sind auf dem Stadtplan verzeichnet. Die Namensgebung machte es den Fahrgästen leicht, denn sie verriet ihnen, wohin die Reise gehen wird und von wo die Züge kommen. Nur wer in Berlin umsteigen will, dem stand ein beschwerlicher Zwischenweg bevor.

Doch die meisten Reisenden wollen gar nicht weiter. Sie wollen nach Berlin, eine Stadt, die Arbeit, Brot und ein kleines Stück persönliches Glück verhieß. Um die Bahnhöfe herum entstehen große, oft billige Wohnquartiere, die Stationen liegen nicht mehr am Rand sondern mitten in der Stadt.

Anders als heute sind die Bahnhöfe damals keine schlichten Zweckbauten aus Stahl und Glas, sondern #Kathedralen einer neuen Zeit. So auch der Anhalter Bahnhof in Kreuzberg, der zwischen 1874 und 1880 als Endstation der Berlin-Anhaltinischen Bahn …

Straßenverkehr: Erneuerung der Erich-Weinert-Straße in Prenzlauer Berg ab 08.10.2018, aus Senat

www.berlin.de

Im Rahmen der #Erneuerung der #Erich-Weinert-Straße werden ab Montag, dem 8. Oktober 2018 zwischen der Schönhauser Allee und der Greifenhagener Straße die Arbeiten in der Fahrbahn und am südlichen Fahrbahnrand durchgeführt. Die geplante Bauzeit für den Abschnitt, der in diesem Zeitraum zur #Einbahnstraße wird, beträgt ca. zehn Wochen. Der #Fahrzeugverkehr ist dann nur in Richtung Schönhauser Allee möglich, das Parken ist beidseitig nicht möglich. Während des Aufbruchs der Fahrbahn wird der Baustellenbereich auf der Fahrbahn komplett eingezäunt und der Bauzaun mit Folie bespannt. Im Rahmen des Arbeitsschutzes der Baustellenmitarbeiter wird zusätzlich beim Ausbau der schadstoffbelasteten Ausbaustoffe (Pflasterbettung und die darunterliegenden Auffüllungen) die Fahrbahn mit Wasser benetzt, um die Staubentwicklung zu minimieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen für Anwohner*innen oder Passant*innen bestehen nicht. Auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow wird über das Baugeschehen informiert: www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/aktuelles/.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306